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19.04.2010
 

Kriegsgründe

Hoffnung für Afghanistan

Kerstin Müller (Bündnis 90/Die Grünen), Afghanistan-Expertin ihrer Partei, erläuterte in der ARD bei Anne Will die Lage am Hindukusch.

Na bitte! Jetzt diskutieren auch die zuständigen afghanischen Gremien über den Einsatz von Frauenbeauftragten
AFP

Na bitte! Jetzt diskutieren auch die zuständigen afghanischen Gremien über den Einsatz von Frauenbeauftragten

Wie viele andere Grüne hatte Müller dem Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan erst nach intensiver Gewissensprüfung zustimmen können, kam aber schließlich nicht umhin, den schweren Schritt zu gehen. So ist auch momentan an ein Ende des Krieges nicht zu denken. Denn, was viele Menschen sich hierzulande gar nicht vorstellen können: "Dort gibt es keine Frauenbeauftragten!" Zumindest nicht in den Gebieten, die von den Taliban kontrolliert werden. Ein Abzug der Bundeswehr ist daher erst möglich, wenn sich die Taliban in der Frauenbeauftragten-Frage einsichtig zeigen. Nach den Plänen Müllers sollten zudem neben Warlords vermehrt Warladies zum Zuge kommen, bei der Zusammensetzung der Taliban-Führung müsse endlich die Frauenquote beachtet werden.

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