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Gesundheitswesen

Muss der Patient alles wissen?

Deutsche Ärzte verkaufen jährlich Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) für mindestens 1,5 Milliarden Euro.

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DPA

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Laut Verbraucherzentralen fühlt sich nur jeder zweite Patient über den Nutzen der von ihm bezahlten Untersuchung oder Behandlung aufgeklärt. Schließlich gehört es zur Konsumgesellschaft, Geld für Waren und Dienstleistungen auszugeben, ohne zu wissen, wofür sie zu gebrauchen sind. Dennoch fordern Verbraucherschützer: Ärzte müssen besser darüber aufklären, warum ihre Kunden sich vorsichtshalber den PSA-Wert messen oder die Eierstöcke ultrabeschallen lassen sollten - beispielsweise so:

"Es könnte sonst ernste Komplikationen geben. Muss ich Ihnen erst die Handy-Rechnungen meiner Kinder zeigen?"

"Der Panamera hat viel Platz, bietet großzügigen Komfort und ist trotzdem ein echter Porsche."

"Wo ist es im Winter schöner: Sachsen oder Seychellen? Na also, Frau Lehmann, das sehe ich als Mediziner ganz genauso."

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