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Don't feed the Storch!

Kull dik ala mazbalatu sayyah

Ana la atakellam al arabi. La afham.

Allerdings: Verpflichtender Arabisch-Unterricht gäbe deutschen Kindern die Chance, wenigstens eine Sprache zu beherrschen. Zur Großansicht
AP

Allerdings: Verpflichtender Arabisch-Unterricht gäbe deutschen Kindern die Chance, wenigstens eine Sprache zu beherrschen.

Häh? Nix verstehn? Nun, das lässt sich ändern.

Denn der Informatikprofessor Thomas Strothotte fordert in der "Zeit" die flächendeckende Einführung von Arabisch-Unterricht an deutschen Schulen, verpflichtend für alle Schüler bis zum Abitur. Mit Deutsch und Arabisch als gleichberechtigten Unterrichtssprachen, so der Präsident einer Hamburger Privatuniversität, "würden sich Kinder in Deutschland schon jetzt auf den tief greifenden Wandlungsprozess des Nahen Ostens vorbereiten."

Seit Bekanntwerden dieser instinktsicher terminierten Initiative stehen in unserer Redaktion die Telefone nicht mehr still. Deshalb und nach Durchsicht der Personalunterlagen unserer schätzungsweise 20.000 Mitarbeiter sehen wir uns gezwungen, hiermit offiziell zu erklären:

Wir kennen Herrn Strothotte nicht. Diese Person arbeitet nicht als Spaßaktivist bei oder im Auftrag von SPAM - beispielsweise, um etwaige Tendenzen vorauseilenden interkulturellen Gehorsams oder gar Houllebecqscher Unterwerfung satirisch zu überhöhen.

Für weitere Recherchen verweisen wir an die Alternative für Deutschland (AfD). Möglicherweise handelt es sich bei "Professor Strothotte" in Wirklichkeit um ein Pseudonym der Europa-Abgeordneten von Storch. Es erscheint uns nicht ausgeschlossen, dass sie aus niederen parteitaktischen Motiven den Eindruck erwecken will, die Einführung von Arabisch-Unterricht bereite einen tief greifenden Wandlungsprozess in Deutschland vor. Sollte dies der Fall sein, dürfte sie sich nunmehr als durchschaut betrachten.

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