Termine abgesagt Merkel verletzte sich bei Türkei-Besuch

Die Bundeskanzlerin muss in den nächsten Tagen kürzertreten.


Lapsus oder Prolaps? Egal, den Sitzball zahlt jedenfalls nicht die Kasse.
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Lapsus oder Prolaps? Egal, den Sitzball zahlt jedenfalls nicht die Kasse.

Ihr Büro hat einige zweitrangige Termine abgesagt. Der Grund sind akute, bei und nach Angela Merkels jüngstem Türkei-Besuch aufgetretene Rückenprobleme.

Führende Orthopäden gehen davon aus, dass die Kanzlerin gegenüber dem türkischen Präsidenten und seinem Regierungschef in eine gebeugte Zwangshaltung geraten ist, aus der sie nur unter Schmerzen wieder herauskommt.

Die fortgesetzte Fehlhaltung habe womöglich eine Muskelverhärtung im Lendenwirbelbereich ausgelöst. Einige Experten befürchten einen gequetschten Ischiasnerv oder gar eine degenerative Bandscheibenprotusion.

Übereinstimmend raten die Mediziner der Kanzlerin dazu, sich nicht dauerhaft in diese notgedrungen entgegenkommende Körperposition zu begeben. Sie solle übermäßigen Verbeugungen vorbeugen. Andernfalls drohe eine Chronifizierung der Beschwerden.

Frau Merkel versucht nun, mit Entspannungsübungen, Elektromassagen, Fangopackungen und auch Schmerzmitteln rasch wieder fit zu werden. Abgesehen davon will sie sich bei ihrer - jetzt schon absehbaren - nächsten Ankara-Visite nicht mehr auf "ergonomisch indiskutable orientalische Protzmöbel" platzieren lassen. Stattdessen werde sie mit Erdogan nur noch von einem rückenschonenden rosa Pezziball aus verhandeln. Gute Besserung!



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