Türkei attackiert IS "Es gibt keinen Krieg ohne Feinde"

Versetzt Erdogan dem IS so den Todesstoß?


Eine kurdische Kämpferin - das liebste Feindbild der Islamisten. Erdogan ist clever und nimmt es ihnen einfach weg.
REUTERS

Eine kurdische Kämpferin - das liebste Feindbild der Islamisten. Erdogan ist clever und nimmt es ihnen einfach weg.

Der türkische Präsident verfolgt einen pfiffigen Plan, um dem Islamischen Staat endlich sein schmutziges Handwerk zu legen: Er lässt einfach möglichst viele syrische Kurden umbringen!

Gegenüber SPAM erläutert der Stratege vom Bosporus seinen Plan: "Wie jeder weiß, definieren sich die IS-Terrorbanden durch Hass und Gewalt. Diese ekelhaften Mordbrenner brauchen den Krieg wie ein Lebenselixier. Das heißt, wenn du ihnen ihre Feinde wegnimmst, sind sie erledigt. Dann bleibt selbst den brutalsten Schlächtern mittelfristig nichts anderes übrig, als die Waffen niederzulegen. Sie werden depressiv, steinigen aus Langeweile vielleicht noch ein paar Ehebrecherinnen oder fangen gleich an, Teppiche zu knüpfen."

Ein indirekter Frontalangriff. Schlicht, aber genial. Hoffentlich ist das der Anfang vom Ende des sogenannten Kalifats.



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