Aldi schlimmer als Gazprom Millionen Deutsche bekommen Waren nur gegen Bezahlung

Kaum zu fassen, aber es passiert jeden Tag - angeblich nicht nur zwischen Moskau und Kiew, sondern sogar im zivilisierten Rechtsstaat Deutschland:



Ein alltägliche Situation: Statt der geforderten 1,75 Euro will die Kundin nur 80 Cent bezahlen, man einigt sich auf 1,20, die Verkäuferin resigniert: "Der Druck der EU war einfach zu groß!"
AP

Ein alltägliche Situation: Statt der geforderten 1,75 Euro will die Kundin nur 80 Cent bezahlen, man einigt sich auf 1,20, die Verkäuferin resigniert: "Der Druck der EU war einfach zu groß!"

Millionen Bundesbürger bekommen Waren erst dann, wenn sie dafür bezahlt haben! Das behauptet eine empirische Studie der Universität Passau.

Demnach können sich viele Menschen bestimmte Einkäufe erst dann leisten, wenn sie genug Geld besitzen. Angeblich soll es sogar üblich sein, Menschen nur deshalb wegen "Diebstahls" zu verfolgen, weil sie - dringend benötigte - Güter einfach mitgenommen haben!

Die für das jeweilige Produkt zu entrichtende Geldmenge legen große Handelsketten wie "Edeka", "Rewe" oder "Aldi" willkürlich fest. Dieses Preisdiktat wird von den Konzernen kompromisslos durchgesetzt: Der Studie zufolge ist es jüngst zwischen dem Gemüseverbraucher Hans-Dieter G. und der Supermarktkassiererin Elvira S. gar nicht erst zu ernsthaften Verhandlungen über den Preis von einem Kilo Rispentomaten gekommen. Und das sei - so heißt es - absolut kein Einzelfall.

Bundeskanzlerin Merkel zeigt sich schockiert: "Das sind ja russische Verhältnisse! Hätte ich geahnt, in welcher Lage mein Volk ist, ich wäre jetzt nicht zum Fußball geflogen."



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