Nach neuestem Ausraster Klopp geht zur Uno

Bis tief in die Nacht wurde verhandelt - noch im Stadion des SSC Neapel, aber nun steht es fest:



Klopp, gelassen (aus ästhetischen Gründen verzichten wir auf die Abbildung von Klopp, emotional)
DPA

Klopp, gelassen (aus ästhetischen Gründen verzichten wir auf die Abbildung von Klopp, emotional)

Mega-Markenbotschafter Jürgen Klopp (Philips, Mitsubishi, Seat, Borussia Dortmund, Opel, Henkel, Kappa, Ergo, Volksbanken) arbeitet ab sofort auch für die Vereinten Nationen.

Die Uno will den populären Emotionsträger einsetzen, um notorischen Diktatoren und Menschenrechtsverletzern "mal richtig Bescheid zu geben". Damit verfüge man erstmals über "eine wirklich potente Drohkulisse", um "diplomatischen Druck" auszuüben.

Schon in den nächsten Tagen soll "Kloppo" nach Damaskus gebracht und unmittelbar vor dem syrischen Präsidenten aufgestellt werden. Ein Sprecher: "Wenn Klopp dann aus höchstens fünf Zentimetern Kopf-zu-Kopf-Entfernung mit gefletschten Zähnen und zur Faust geballtem Gesicht auf ihn einbrüllt, dürfte Assad sofort zusammenbrechen und den Weg für ein fröhliches Syrien freimachen. Und selbst wenn nicht: Das Schlimmste was passieren kann, ist doch, dass er Klopp auf die Tribüne schickt."

Allerdings gibt es noch Vorbehalte der Russen, die ihren Alliierten nicht der Gefahr einer Geifer-Tröpfcheninfektion aussetzen wollen. Angeblich signalisierte Moskau bereits in Richtung Washington: "Dann doch lieber Marschflugkörper."



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