Regierung hat Lage doch im Griff Ruzica erhält kein Bleiberecht!

Eigentlich sollte sich der Silvester-Skandal nicht wiederholen. Doch nun ist es leider erneut passiert.


Und wer denkt an die Opfer?
DPA

Und wer denkt an die Opfer?

Aus Angst vor einem einzigen, äußerst übergriffigen ausländischen Täter mussten im Rheinland mehrere Rosenmontagszüge abgesagt werden.

Die gute Nachricht: Die Medien - zum Beispiel SPAM - berichten diesmal sofort. Regierung und Behörden handeln umgehend und mit aller Konsequenz. Wie Innenminister Thomas de Maizière soeben vor der Hauptstadtpresse erklärte, will er persönlich und "mit der ganzen Autorität meines Amtes" dafür sorgen, dass das illegal über die Grenze gekommene Sturmtief "Ruzica" Deutschland umgehend verlassen werde.

"Ich lasse mich dabei auch durch konstruierte juristische Hindernisse nicht aufhalten. Wer Hunderttausende Mitbürger in Angst und Schrecken versetzt und ihnen den Spaß am Feiern verdirbt, muss eine unmittelbare und harte Reaktion des Rechtsstaats erfahren." Ruzica werde auf jeden Fall abgeschoben, selbst dann, wenn das Herkunftsland eine Rücknahme verweigere. De Maizière: "Wir haben da starke ökonomische Hebel. Zur Not muss der Schuldige in einen Drittstaat."

Die anwesenden Medienvertreter quittierten das Statement mit Applaus. Auf eine Trendwende deutet auch eine erste SPAM-Blitzumfrage hin: Danach glauben nunmehr 81 Prozent der Befragten, die Regierung habe die Lage voll im Griff.



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