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Wahlkampf

Frauen für die AfD

Die Alternative für Deutschland erntet für ihren aktuellen Wahlkampf in Berlin viel Kritik.

In der geplanten AfD-Wahlwerbung (Abb. ähnl.) wird beispielhaft demonstriert, wie die Sicherheit in Menschenansammlungen erhöht werden kann: Nebenmann oder -frau auf eine Armlänge Abstand halten. Zur Großansicht
DPA

In der geplanten AfD-Wahlwerbung (Abb. ähnl.) wird beispielhaft demonstriert, wie die Sicherheit in Menschenansammlungen erhöht werden kann: Nebenmann oder -frau auf eine Armlänge Abstand halten.

So wird der homophoben Partei ("Schwule einsperren!") vorgeworfen, sich mit schmierigen, fremdenfeindlichen Parolen bei schwulen Wählern einschleimen zu wollen. Auf einem Plakat, das zwei Männer zeigt und derzeit von einem Transporter durch Berlin gefahren wird, steht: "Mein Partner und ich legen keinen Wert auf die Bekanntschaft mit muslimischen Einwanderern, für die unsere Liebe Todsünde ist."

Weil diese Botschaft zwar die Zustimmung fremdenfeindlicher Wähler finden wird, aber nicht unbedingt Stimmen der Homosexuellen bringen dürfte, ist die AfD auf der Suche nach weiteren Zielgruppen. Nach SPAM-Informationen plant die männlich dominierte Partei (Männerüberschuss), Frauen für sich zu gewinnen. Mit der Kampagne "Heil und sicher" soll dem Schutzbedürfnis von Frauen Rechnung getragen werden. Wenn es im Stadtbild zu Menschenansammlungen kommen sollte, deren Teilnehmer den korrekten Armlängenabstand zueinander ausmessen, bleiben Sie gelassen: Das ist nur die AfD, sie übt.

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