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"Axel Springer Award"

Zuckerberg zu Tränen gerührt

Für Mark Zuckerberg wird heute ein Lebenstraum wahr: Er bekommt den Axel Springer Award.

Mark Zuckerberg (Foto aus den Anfangszeiten seines Unternehmertums) Zur Großansicht
DPA

Mark Zuckerberg (Foto aus den Anfangszeiten seines Unternehmertums)

Schon als ganz kleiner Zuckerberg träumte er jede Nacht davon, einmal von dem großen Axel-Springer-Konzern geehrt zu werden. Der Wunsch in ihm war so übermächtig, dass er Facebook gründete, sich mit aberwitzigen europäischen Datenschutzbestimmungen herumschlug und sich aus Angst vor Raubüberfällen marodierender Finanzämter sogar in hinterste Ecken der EU zurückzog. Als das alles immer noch nichts fruchtete, verkündete er schließlich, er wolle der weltgrößte Wohltäter werden. Da endlich wurde eigens für Zuckerberg der "Axel Springer Award" erfunden. Bewegende Worte dürfen zu Recht erwartet werden. Doch viele seiner Fans bangen auch: Was soll Zuckerberg jetzt noch anstreben? Was könnte diesen Tag noch toppen? Stürzt er womöglich in eine Schaffenskrise und lernt nur noch einen chinesischen Dialekt nach dem anderen?

Von wegen. Das nächste Etappenziel stehe bereits, verriet Zuckerberg im Chat mit SPAM. Im kommenden Jahr zur selben Zeit werde er nicht nur den Axel-Springer-Konzern selbst leiten, sondern auch eine neu gegründete German Media Holding, die alle deutschen Medienkonzerne betreue. Und auf eines freue er sich ganz besonders: Dem ehrenwerten EX-CEO Matthias Döpfner verleihe er dann den "Axel Springer Award für herausragende Unternehmerpersönlichkeiten, die mir die Konzernübernahme nicht nur mit Ehrungen, sondern auch mit niedlichen Kampfansagen versüßten".

Als letztere wird das Nachrichtenportal Upday gesehen, das Springer und Samsung am 11. März starten. Upday soll die "Top 100 der relevantesten Medien in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Polen" davor bewahren, künftig nur noch als "Instant Articles" bei Facebook gelesen zu werden. "So cute!", kommentierte der geehrte Zuckerberg das Projekt.

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