SPAM CLASSICS Frauenkriminalität fördern!

Nirgendwo ist die Frauendiskriminierung derart sichtbar wie in der Kriminalitätsrate. Spezielle Förderkurse sollen das jetzt ändern.


Typisch: Viele Frauen telefonieren erst noch mit ihrem Anwalt, bevor sie ein Verkehrsdelikt begehen.
picture alliance / dpa

Typisch: Viele Frauen telefonieren erst noch mit ihrem Anwalt, bevor sie ein Verkehrsdelikt begehen.

"Ich kann nicht, ich kann nicht", jammert Heidi P. aus Dortmund. Sie schafft es einfach nicht, ihren Fuß vom Bremspedal des Cabrios zu nehmen. Weil: "Die Ampel ist doch rot!" Vom Beifahrersitz aus redet Kriminalitätstrainer Hugo S. mit unterdrückter Wut auf sie ein. "Du kannst sehr wohl, du feige Frau! Los jetzt!" Unter Tränen schafft es Heidi, einige Zentimeter vorzurücken. Dann springt die Ampel auf grün und sie fährt los. Später beim Interview stöhnt Hugo S.: "Diese Frauen trauen sich oft nicht mal so einfache Verkehrswidrigkeiten wie etwa das Überfahren einer roter Ampel zu." Da hänge das Selbstbewusstsein so tief, dass selbst an Kleinst-Kriminalitätsdelikte, etwa sinnlose Gewaltausbrüche gegenüber Blumentöpfen oder -beeten in Parkanlagen, zunächst überhaupt nicht zu denken sei, so der Trainer.



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