SPAM CLASSICS Google kauft Hefekloßfabrikanten

Google hat bereits einen Roboterspinnen-Hersteller, ein KI-Start-up und die Heizungsthermostat-Firma "Nest Labs" gekauft. Der nächste auf der Liste soll ein deutscher Hefekloßfabrikant sein.


Google-Chef Eric Schmidt prüfte persönlich die fragile Konsistenz der Hefeklöße.
REUTERS

Google-Chef Eric Schmidt prüfte persönlich die fragile Konsistenz der Hefeklöße.

Die Fachwelt steht deshalb noch mehr Kopf als üblich. Was hat Google jetzt wieder vor? Der Hefekloßfabrikant vermutet, dass "die einen intelligenten Hefekloß entwickeln wollen. Das ist doch klar!" Ein unabhängiger Experte erklärt: "In Kombination mit 'Nest Labs'-Produkten könnte Google dafür sorgen, dass einen nicht nur eine warme Heizung zu Hause erwartet, sondern auch ein schön aufgegangener, lecker duftender, warmer Hefekloß." Genau wie die intelligente Heizung könnte auch der intelligente Hefekloß Daten aus dem Google-Kalender des Users auswerten, um rauszukriegen, wann dieser wohl nach Hause kommt. Mit dem Kauf würde Google sich als erstes Unternehmen im schon lange erwarteten "Internet der Speisen" positionieren. In diesem kommunizieren intelligente Speisen über das Internet miteinander und kochen sich so gegenseitig. "Das Internet der Dinge", von manchen immer noch als Zukunftsding proklamiert, erscheint dagegen wie ein löchriger, alter Käse. Nach dem "Internet der Speisen" soll Experten zufolge das "Internet der Menschen" kommen. In diesem werden noch zu entwickelnde intelligente Menschen über das Internet miteinander vernetzt sein und über die akkurat geführten Google-Kalender ihrer Heizungen und Hefeklöße rauskriegen, wann sie nach Hause zu kommen haben.



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