Nahles kämpft für sichere Wahlarbeitszeit Freizeit vererben!

"Es sollte zum Beispiel möglich sein, auch einmal über zehn Stunden hinaus zu arbeiten und den Ausgleich hierfür in anderen Jahrhunderten zu nehmen", fordert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer.


Arbeitsministerin Nahles rechnet mit künftigen Überstundenvererbern aus, wie viele Ausgleichstage bis 2167 zusammenkommen.
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Arbeitsministerin Nahles rechnet mit künftigen Überstundenvererbern aus, wie viele Ausgleichstage bis 2167 zusammenkommen.

Als Ausgleichstage eignen sich, laut Kramer, alle Mittwoche und Donnerstage der Jahre 2167 bis 2182. Denn in diesen Tagen werde die vierte industrielle Revolution voraussichtlich eine leichte Wirtschaftsflaute erfahren. Arbeitsministerin Nahles findet den Kramer-Vorschlag ganz gut, fordert aber mehr Sicherheit für Arbeitnehmer: Wer aus gesundheitlichen Gründen in den Jahren 2167 bis 2182 nicht freinehmen kann, weil er wegen Totsein krankgeschrieben ist, soll seine angesparten Ausgleichstage seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln vererben dürfen. Wer keine Nachkommen hat, kann sie dem Staat oder einer gemeinnützigen Ausgleichstagestiftung vermachen. Der Arbeitgeberverband will darüber in den kommenden Monaten mit sich reden lassen. Präsident Kramer weist vorsorglich noch einmal darauf hin, dass es selbstverständlich nicht darum gehe, die Arbeitszeiten pauschal zu verlängern, sondern sie flexibler auf verschiedene Generationen verteilen zu können.



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