Neuer Ministererlass von Gabriel Bürger müssen mehr essen

Um die 16.000 Arbeitsplätze von Kaiser's zu retten, muss ab kommende Woche jeder Steuerzahler mindestens so viel essen wie der Wirtschaftsminister.


Wirtschaftswunder-Idealfigur
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Wirtschaftswunder-Idealfigur

Das Wirtschaftsministerium hat errechnet, dass Gabriel exakt die Idealmaße für das Überleben der in Deutschland existierenden Supermarktketten hatte. Wenn alle Bürger ungefähr auf sein Körpergewicht kommen, diene das demzufolge dem Gemeinwohl. Aus diesem Grund könne der Minister die "Bürgerpflicht Mehr Essen" als Ministererlass jederzeit einführen. Wie heute Morgen rauskam, sollte diese Bürgerpflicht auch Teil der von Gabriel eingefädelten Fusion von Kaiser's und Edeka sein, die momentan wegen Kungeleiverdacht ein wenig auf Eis liegt. Nur bei Einführung einer solchen Bürgerpflicht wollte Edeka garantieren, Arbeitsplätze zu erhalten. Alles andere sei auch wirtschaftlich gar nicht nachvollziehbar. Da bekanntlich neben jedem Kaiser's ein Supermarkt von Edeka steht, können beide auf Dauer nur durch erhöhten Konsum erhalten bleiben. Wenn man es ganz zu Ende durchdenke, gelte sogar, dass bei einer Fusion der beiden Ketten Synergieeffekte entstünden, die einige Arbeitsplätze überflüssig machen würden. Um das wieder wett zu machen, müssten die Bürger in diesem Fall vermutlich sogar noch etwas mehr essen als der Wirtschaftsminister - das dann geltende Vorbild werde im Falle des Falles zeitnah bekannt gegeben.



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