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Varoufakis in Berlin

Konzerne bald am Ende?

Yanis Varoufakis will mit 3D-Druckern Großkonzerne vernichten. Dies gab der griechische Wirtschaftswissenschaftler jetzt in Berlin bekannt.

Ausdruck-Fuchs Varoufakis: Seine Hemden bedruckt er schon lange selber. Zur Großansicht
AP/dpa

Ausdruck-Fuchs Varoufakis: Seine Hemden bedruckt er schon lange selber.

Haben die Großkonzerne davor Angst? SPAM hörte sich um.

"Ja klar", bestätigte ein Sprecher der Großindustrie Auto, "wenn sich revolutionäre Horden künftig ihre neuen Autos einfach zuhause ausdrucken, wird es schon problematisch. Aber andererseits frage ich mich: Wie kriegen die die ausgedruckten Autos dann aus ihren Revoluzzer-Wohnzimmern oder konspirativen Hobbykellern raus? Oder bugsieren sie die 3D-Autoausdrucker direkt auf widerrechtlich besetzte Parkplätze?" Egal wie, ohne Transportmittel - entweder für das Auto oder für den 3D-Drucker - gehe es ja wohl nicht. Okay, jetzt sagten sich viele linke Bazillen: Diese Transportmittel druck ich mir dann eben auch aus. Wozu hab ich denn selbst die Produktionsmittel? Wobei die dann schnell merken würden: Ist nur möglich, wenn man ausreichend 3D-Druckerpatronen zur Hand hat.

"Die meisten Großkonzerne prüfen deshalb gerade den Einstieg in das vielversprechende 3D-Druckerpatronen-Business." Für besonders fundamentalistische Maker, die ausschließlich selbst ausgedruckte Druckerpatronen benutzen, entwickle man spezielle Patronen zum Ausdruck von Druckerpatronen. "Im Intranet experimentieren wir derzeit mit user-generierten Autos zum Selberausdrucken. Für die gibt's dann bei uns ein All-Inklusive-Paket zu bestellen, mit Drucker, Patronen, Anleitung und allem Pipapo." Denkbar seien auch spezielle Bio-Druckerpatronen, mit denen sich "unbeschränkt" neue linke Bazillenkundschaft ausdrucken lassen werde.

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