Mittwoch, 10. Februar 2010

Wissenschaft



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28.10.2002
 

Astronomie

Asteroiden im Blick

Asteroideneinschlag (Illustration)
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NASA/ Don Davis

Asteroideneinschlag (Illustration)

Der Weltuntergang schien im vergangenen Sommer kaum noch abzuwenden: Ein rund zwei Kilometer großer Asteroid namens 2002 NT7 würde auf der Erde einschlagen, sagten Astronomen voraus, und zwar im Jahr 2019. Dann gab die Nasa Entwarnung: Der dicke Brummer wird knapp an der Erde vorbeizischen.

Das Institut für Astronomie der Universität Hawaii plant nun bis zum Jahr 2006 auf dem Mauna Kea die Errichtung eines Riesenteleskops, das Himmelskörper auf Kollisionskurs schon sehr früh entdecken soll. Das Späh-Instrument namens "Pan-Starrs" wird voraussichtlich aus vier kleineren Teleskopen zusammengesetzt sein und soll mit revolutionären optischen Sensoren die Überwachung des Himmels besser bewältigen als alle bisher existierenden Teleskope zusammen.

In einer einzigen Belichtung überblickt es ein Panorama vom bis zu 40fachen der Mondscheibe und löst es in Milliarden Pixel auf. "Wir werden damit praktisch alle Killer-Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als 300 Metern entdecken können ­ und dies mehr als 30 Jahre vor ihrem möglichen Einschlag auf der Erde", sagt Observatoriums-Direktor Rolf-Peter Kudritzki. "Dies gibt uns gegebenenfalls Zeit, etwas gegen solche Objekte zu tun."

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© DER SPIEGEL 44/2002
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