Im Jahr 2001 waren etwa 8 Prozent aller verschickten Mails in den USA Spam, mittlerweile liegt die Quote bei mehr als 30 Prozent.
Der durchschnittliche deutsche Internet-Nutzer wird in diesem Jahr rund 700 Werbe-E-Mails erhalten, für US-Bürger rechnen Experten sogar mit 2500 Briefen. Vor allem für Firmen wird die Flut zum Problem, weil ihre Mitarbeiter zum Teil 40 oder mehr Mails löschen müssen, bevor sie die wichtigen Nachrichten bearbeiten können.
Alle Versuche, Spam zu bekämpfen, sind bisher fehlgeschlagen. Zwar gibt es Filterprogramme, aber die sind entweder leicht auszutricksen oder umständlich zu bedienen. Die einzige Lösung besteht zurzeit darin, mehrere E-Mail-Boxen zu haben: eine für wichtige Kontakte, die anderen für die normale Kommunikation die Zweitadresse wechselt man, wenn der Müllanteil zu groß wird.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Web | RSS |
© DER SPIEGEL 16/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH