Den größten versteinerten Nautiloiden der Welt, einen Vorfahren der heutigen Tintenfische, haben drei Studenten der University of Arkansas in der Nähe eines Highways bei der Stadt Fayetteville entdeckt.
Fast zweieinhalb Meter misst das Gehäuse des 325 Millionen Jahre alten Meeresraubtiers damit ist es mehr als doppelt so groß wie die gewöhnlichen Fossilien seiner Art.
Walter Manger, Paläontologie-Professor der University of Arkansas, vermutet, dass es sich bei dem Fund um einen so genannten pathologischen Riesen handelt: Normalerweise pflanzen sich Tintenfische im Alter von drei bis vier Jahren fort und sterben kurz darauf.
Das jetzt gefundene Exemplar hingegen, vermutet Manger, sei möglicherweise durch Parasitenbefall unfruchtbar geworden und habe deshalb jahrzehntelang ungehindert weiterwachsen können.
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© DER SPIEGEL 18/2003
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