Heiner Stürmer, 24, Sport- und Politikstudent an der Uni Bremen, hatte den Gedanken während einer Diskussion um Studiengebühren in der Mensa: Nicht nur protestieren gegen schlechte Studienbedingungen, auch produzieren sei angesagt - tuwat statt tunix -, um mit selbst erzeugtem Mehrwert etwa der desolaten Uni-Bibliothek aufzuhelfen.
Und so entstand die nicht mehr ganz taufrische Idee zu einem Aktkalender. Nackte Sportstudenten beiderlei Geschlechts turnten auf dem Seitpferd, legten sich auf den Schwebebalken oder schwangen die Keulen.
19,90 Euro soll der schwarz-weiß fotografierte Kalender kosten, der Ende März für das kommende Sommer- und Wintersemester erscheint. Mit dem Erlös des DIN-A2-Werkes, dessen Blätter beidseitig mit je einem weiblichen und einem männlichen Akt bedruckt sind, wollen die Sportstudenten eine eigene Handbibliothek einrichten, "in der auch mal Literatur aus unserem Jahrhundert zu finden ist und nicht, wie in der Uni-Bibliothek, nur die alten Schinken, mit denen unsere Eltern bereits studiert haben".
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik WunderBAR | RSS |
© DER SPIEGEL 8/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH