Für das Experiment wählten die Wissenschaftler eine Garage in den italienischen Alpen, wo die Luft besonders wenig Feinstaub enthält. 30 Minuten lang ließen sie in dem geschlossenen Raum den Motor im Standgas laufen. Dabei untersuchten die Wissenschaftler die Luft auf Feinpartikel. Anschließend wurden in der Garage drei Filterzigaretten nacheinander abgebrannt - was zu einer zehnfach höheren Konzentration von Feinstaub führte. Die winzigen Partikel in der Luft sind deshalb gefährlich, weil sie bis tief in die Lunge vordringen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die meisten Schadstoffe im Zigarettenrauch sehr kurzlebig sind und deshalb hauptsächlich der unmittelbaren Umgebung schaden.
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© DER SPIEGEL 36/2004
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