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KANZLERDUELL: Live-Marionettentheater und Neuauflage des K. von 2002. Diesmal in der rechten Ecke als Herausforderin: Angie Merkel. 21 Millionen sahen zu. Es blieb ihnen auch kaum eine Wahl, weil ARD, ZDF, RTL und Sat.1 gleichzeitig übertrugen. KARTELLAMT: Muss u. a. die Frage klären, ob -> Springer ProSiebenSat.1 übernehmen darf. K.-Chef Ulf Böge sagt nein. Danach könnte Wirtschaftsminister Michael Glos ja sagen, der sich bislang ein klares Jein, wenngleich ... entlocken lässt. KERNER, JOHANNES B.: Inzwischen omnipräsentes Mainzelmännchen mit der Lizenz zu flöten. Könnte 2006 neben Talk-, Koch- und Sportshows eigentlich nur noch "heute journal" und die Hauptrolle in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung übernehmen. KINO: Selten gab es in deutschen Lichtspielhäusern so viel Platz zum ungestörten Knutschen: Die großen K.ketten verzeichneten 2005 in den ersten neun Monaten einen Minusrekord. Schuld sind nicht nur der Angstschweiß der Betreiber in den muffig gewordenen Riesenschachteln und Mondpreise für Fünf-Liter-Eimer labbrigen Popcorns, dessen Fans einem dann den letzten Filmspaß zerknuspern. Verantwortlich ist auch die Misere an der Angebotsfront, sprich: mangelnder Hollywood-Nachschub sowie der Siegeszug der -> DVD. KIRCH, LEO: (früher Medienmogul, jetzt: -pleitier). Der 79-Jährige gehört noch immer zu den reichsten Deutschen. Nach allem, was man so hören und lesen konnte, möchte er nun Rache nehmen für seinen Ausverkauf. Ziel der Attacken des Herrn K.: Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Rolf Breuer. Prozess läuft. Urteil Ende Januar. KLINGELTÖNE: Gewinnbringende Abfallprodukte der allgemeinen Handy-Manie. Machten einige wenige (etwa die Berliner Firma Jamba) deutlich reicher, Millionen dafür lärmempfindlicher. Teenies mit "Schni-Schna-Schnappi"-K. können sich als normal betrachten. Manager mit Wagners "Walkürenritt"-K. sollten einen Arzt ihres Vertrauens konsultieren. Weiter zu M wie Milchstraße |