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SABAN, HAIM: Lustiger US-israelischer Strahle- und Geschäftsmann. Kaufte 2003 ProSiebenSat.1 für 525 Millionen Euro. Will nun für rund 2,5 Milliarden an -> Springer verkaufen. Am 20. Januar wird das Kartellamt entscheiden. Ein besseres Geschäft war selten. SCHÄFERKORDT, ANKE: Mächtigste Frau des deutschen Fernsehens, seit sie im September RTL-Chefin wurde. Schmiss gleich ein paar Chefs unter ihr raus und sucht nun Ideen. SALM, CHRISTIANE ZU: Neureichste Frau des deutschen Fernsehens, seit sie ihre Anteile an dem von ihr mitverbrochenen Hütchenspieler-Kanal Neun Live für knapp zehn Millionen Euro an ProSiebenSat.1 verkaufte. Lebensabschnittspartnerin von -> Premiere-Chef Kofler, was beide wieder "Medienpaar des Jahres"-tauglich macht. SCHLEICHWERBUNG, die: Heißt künftig "Product Placement" und wird mit den Weihen der zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding ab 2007 weitgehend erlaubt. SCHMIDT, HARALD (Unterhaltungskünstler): Feierte in der ARD nach einjähriger Auszeit seine Bildschirmresozialisierung und bekommt für die Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geschätzte 2,8 Squilliarden Euro. Ohne S. ist das deutsche Fernsehen fad, mit ihm gelegentlich nur enttäuschend. SCHRÖDER, GERHARD (Alt-, früher Medienkanzler): Glaubte einst, zum Regieren brauche man "Bild", "BamS" und Glotze. Ließ sich als Brioni-Model fotografieren und schmiss sich bei "Wetten, dass ...?" als Chauffeur an Omis ran. Galt lange als jovialer Politiker-Darsteller, offenbarte in den letzten Tagen im Berliner Führungsbunker aber ein bizarres Medienverständnis und wetterte über vermeintliche Kampagnen. Neue Jobs als Berater des Schweizer Verlegers Ringier, dessen -> "Cicero" noch im Sommer von S.' Innenminister verfolgt wurde, sowie Gasprom-Lobbyist für Duzfreund Wladimir Putin, der -> Pressefreiheit ähnlich wichtig findet. SPIEGEL, der: Hamburger Nachrichten-Magazin und auch 2005 wieder meistzitiertes Medium der Republik - sogar ohne die Berichterstattung über SPIEGEL-interne Querelen in anderen Blättern. Weiter zu T wie Telenovela |