AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 37/2006
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Erziehung "Disziplin ist das Tor zum Glück"

2. Teil

SPIEGEL: Was ist denn so falsch an der Vorstellung, dass man sich Autorität durch Überzeugung oder besondere Charaktereigenschaften erwerben muss?

SPIEGEL-Titel 33/2000

SPIEGEL-Titel 33/2000

Bueb: Die Vorstellung ist nicht falsch, aber sie reicht nicht aus. Es muss eine Amtsautorität geben. Als Lehrer muss ich mich darauf verlassen dürfen, dass mir das Amt Autorität verleiht wie dem Polizisten auch. Es gibt viel zu viele mittelmäßige Lehrer, die nicht über eine natürliche Autorität verfügen. Sie brauchen den Schutz der Amtsautorität.

SPIEGEL: Solch eine Amtsautorität funktioniert am besten, wenn sie eingebettet ist in ein System aus unbedingtem Gehorsam und Furcht vor Strafe.

Bueb: Unbedingter Gehorsam stammt aus dem Wörterbuch des Unmenschen und ist in der Pädagogik nie zulässig. Aber Gehorsam und Furcht vor Strafe sollten wir nicht länger aus der Erziehung verbannen.

SPIEGEL: Sie werden kaum einen Entwicklungspsychologen finden, der solch ein Erziehungskonzept gutheißt.

Bueb: Ich denke, dass Furcht zum Leben des Menschen gehört. Sie ist eine hilfreiche Eigenschaft, die ihn weiterbringt. Furcht ist ja etwas anderes als Angst: Eine diffuse Angst vor willkürlicher Strafe hat in der Erziehung keinen Platz. Es ist aber nicht falsch, wenn ein Kind die konkrete Strafe des Vaters aus einem bestimmten Anlass fürchtet.

SPIEGEL: Ist eine Erziehung, die Furcht als ständigen Begleiter einkalkuliert, nicht menschenverachtend?

Bueb: Ein Kind soll ja nicht in jedem Moment Furcht empfinden, sondern nur die Furcht vor der Strafe, wenn es gegen die Regeln verstößt. Und wer seinen Vater nicht auch fürchtet, traut ihm auch nicht zu, dass er vor den bösen Mächten der Welt schützen kann.

SPIEGEL: Warum reicht nicht Respekt?

Bueb: Respekt ist ebenfalls notwendig, doch er genügt nicht. Furcht ist mächtiger, das erleben auch wir Erwachsene jeden Tag: Ohne Furcht vor Strafe würden viele von uns die Steuern hinterziehen. Und niemand fährt in der Ortschaft mit 50 Stundenkilometern, weil er Respekt vor den Anwohnern hat. Wir fahren langsam, weil wir die teuren Strafzettel fürchten.

SPIEGEL: Wollen Sie die Logik der Straßenverkehrsordnung mit der Logik der Kindererziehung vergleichen?

Bueb: Ja. Wir überfordern unsere Jugendlichen, wenn wir ihnen nicht die gleichen Stützen bieten, die wir Erwachsene uns auch schaffen. Auch Kinder haben ein Recht auf klare Regeln und berechenbare Folgen: "Wenn ich länger als eine halbe Stunde fernsehe, droht mir eine Woche lang Fernsehverbot." Das soll ein Kind durchaus fürchten, so wie der Autofahrer den Strafzettel.

SPIEGEL: Sie werden sich mit Ihrem Buch in der Schülerschaft viele Feinde machen, auch weil Sie die demokratische Schülermitverwaltung abschaffen wollen.

Umfrage: Disziplin
DER SPIEGEL

Umfrage: Disziplin

Bueb: Ich halte Demokratie in der Schülermitverwaltung für Unsinn. Kein Jugendlicher lernt demokratisches Handeln dadurch, dass er mit 15 Jahren in der Schule wählt. In den alten Demokratien Frankreich und England würde es niemandem einfallen, Jugendliche demokratisch entscheiden zu lassen. Demokratie bedarf der Reife, ebenso wie der Umgang mit Geld oder Sexualität. Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass junge Menschen erst mit 18 Jahren wählen dürfen. Ich würde das ausweiten: auf Demokratie in der Schule, auf Alkohol und Zigaretten. Man kann einem 16-Jährigen nicht zumuten, dass er weiß, was richtig für ihn ist.

SPIEGEL: Rauchen und Alkohol sind unbenommen schädlich, aber welches Unheil richtet bitte schön eine demokratische Schülermitverwaltung an?

Bueb: Sie führt dazu, dass junge Menschen Politik mit dem Kampf um egoistische Interessen verwechseln. Sie erzeugt eine Gewerkschaftsmentalität unter den Schülern und hat zur Folge, dass sie alle miteinander mehr Freiheiten einfordern. Doch man erzieht Kinder nicht dadurch zur Frei- heit, dass man ihnen frühzeitig Freiheiten gewährt. Freiheit ist eine spät erworbene Tugend, die viel Disziplin erfordert und die man nach vielen Stadien der Selbstüberwindung erwirbt: Man kann sich zum Beispiel nur frei gegen das Rauchen entscheiden, wenn man so viel Selbstdisziplin aufbringt, sich der Sucht zu verweigern. Kinder und Jugendliche verwechseln Freiheit immer mit Unabhängigkeit. Sie übersehen, dass Freiheit den Menschen viel Mühe kostet.

SPIEGEL: Aber Pädagogik muss Freiheit gewähren. Wie sollten junge Menschen sonst ihre Grenzen erfahren und lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu tragen?

Bueb: Der Weg zur Selbstdisziplin und damit zur Freiheit führt über Disziplin. Man muss zum Beispiel mit einer 16-Jährigen darüber diskutieren, ob sie in die Disco darf. Die Eltern müssen mit dem Mädchen über die Gefährdungen sprechen und klären, ob sie ihm zutrauen, diesen zu widerstehen. Alles andere jedoch - Drogen, Alkohol, Zigaretten, Sexualität - müssen wir der 16-Jährigen verbieten: Sie muss sexuell nicht alles ausprobieren, damit sie ihr Sexualleben einmal frei gestaltet. Es ist auch nicht notwendig, mit 15 Jahren regelmäßig zu trinken, um den Umgang mit Alkohol zu erlernen - so argumentieren unsere Schüler in Salem gern. Das Gleiche gilt eben auch für die Demokratie.

SPIEGEL: Zigaretten und Demokratie in einen Topf zu schmeißen erscheint uns doch ziemlich gewagt. Sie haben in Salem regelmäßige Alkoholtests eingeführt; außerdem müssen sich per Losverfahren ausgewählte Schüler jeden Morgen einer Haschisch-Urinkontrolle unterziehen. Warum sollten die mit dem Abitur plötzlich zu der Einsicht gelangen: Prima, dass ich nicht Haschisch rauche?

Bueb: Weil sie älter geworden sind und ihre psychischen Widerstandskräfte gewachsen sind. Sie können nun besser mit Gefährdungen umgehen. Bis sie diese Reife erlangt haben, brauchen sie zu ihrem eigenen Schutz aber eine knallharte Kontrolle. In Salem waren die Drogentests eine riesige Erleichterung, auch weil der latente Verdacht wegfiel: Der hat große Augen, der ist müde in der Schule, der hascht bestimmt.

SPIEGEL: Haben Sie kein Grundvertrauen in Kinder und Jugendliche?

Bueb: Mein Vertrauen misst sich an ihrem Alter. Ich habe kein Grundvertrauen darin, dass ein 15-Jähriger mit Drogen, Alkohol oder Sexualität fertig wird.

SPIEGEL: Trotzdem wirken Ihre Kontrollen befremdlich. Es klingt, als beschäftigten Sie sich nur damit, Schüler einzufangen, einzuzäunen, zu bestrafen und auf den Pfad der Tugend zurückzuführen. Befürworten Sie ein Zwangssystem?

Bueb: 15-Jährigen den Konsum von Alkohol, Zigaretten oder Drogen zu verbieten bedeutet nicht, ein Zwangssystem einzuführen. Es ist ein großes Problem unserer Gesellschaft, dass viel zu viele Jugendliche viel zu früh Verführungen ausgesetzt sind. Nur wenige Eltern schaffen es, ihre Kinder dagegen zu wappnen. Deshalb bin ich dafür, die Urinkontrolle für alle Jugendlichen einzuführen. Die Konsequenz muss nicht gleich die Todesstrafe sein wie der Schulverweis in Salem. Doch die Erfahrung spricht für den Erfolg harter Strafen. Wer die amerikanischen Elite-Internate kennt, ist platt, welches Maß an Unterordnung sie den Schülern abverlangen.

SPIEGEL: Und das begeistert Sie?

Schule Schloss Salem: "Auch Salem leidet an unserer beschädigten Erziehungskultur"
SPIEGEL TV

Schule Schloss Salem: "Auch Salem leidet an unserer beschädigten Erziehungskultur"

Bueb: Es zeigt, dass Amerikaner die menschliche Natur besser kennen, dass sie pragmatischer sind als wir idealistischen Deutschen. Es ist der Natur des Menschen gemäß, dass er lange Zeit bereit ist, sich unterzuordnen.

SPIEGEL: Den Menschen hat es aber sehr genutzt, dass sich Männer und Frauen zu allen Zeiten gegen Unterordnung aufgelehnt haben.

Bueb: Das unterschreibe ich sofort. Wir erlauben unseren Jugendlichen diesen emanzipatorischen Akt jedoch nicht mehr. Sie müssen sich heute nicht befreien, sie wähnen sich ja bereits frei.

SPIEGEL: In Ihrem 176 Seiten starken Buch erwähnen Sie auf Seite 142 zum ersten Mal "Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund". Warum so spät? Diese Kinder bestimmen die aktuelle schulpolitische Debatte.

Bueb: Weil die fehlende Disziplin ein typisch deutsches Nachkriegsphänomen ist. Ausländerkinder lernen in ihren Familien, sich autoritären Regeln unterzuordnen. Um das Bild von Thomas Mann noch einmal zu bemühen: Das Schiff vieler Ausländerfamilien driftet so sehr nach rechts, dass ihnen umgekehrt ein bisschen 68er Revolution zum Gegensteuern nottäte. Für diese Kinder brauchen wir verpflichtende Ganztagskindergärten und -schulen: Nur dort können wir sie aus ihrem kulturellen Korsett lösen.

SPIEGEL: Gerade bei diesen Kindern lassen sich die Schattenseiten der autoritären Erziehung besichtigen. Vielen der Jungen wird ein aggressives Machogehabe regelrecht antrainiert, das sich auch gegen Lehrerinnen richtet. Was raten Sie den Pädagoginnen?

Bueb: Die Lehrerinnen müssen selbstbewusst mit Autorität auftreten wie die Väter zu Hause. Kinder werden schwer damit fertig, wenn sie aus einer sehr strengen Umgebung plötzlich in eine freie wechseln. In Salem müssen die Lehrer es inzwischen dem Direktor melden, wenn sich ein Kind im Ton vergreift.

SPIEGEL: Sie würden alle Kinder aus ausländischen und deutschen Familien am liebsten ab dem dritten Lebensmonat in staatliche Obhut geben. Wollen Sie einen staatlich verordneten Wertedrill?

Bueb: Leider kann in Deutschland nur der Staat die Mittel für eine ganztägige Betreuung aufbringen. Und wir haben ein Problem, dass in ande- ren westlichen Nationen nicht existiert: Wir verdächtigen jede Gemeinschaftserziehung sofort sozialistischer oder nationalsozialistischer Indoktrination. Dabei hat Gemeinschaftserziehung einen hohen Wert, wenn sie verpflichtend ist. Die Angebotspädagogik ist gescheitert. Ein 15-Jähriger reagiert nur, wenn wir sagen: "Du gehst jetzt in die 'Zauberflöte', ob es dir passt oder nicht." Wenn er fünfmal drin war, wird es ihm schon Freude machen. Da viele Eltern das nicht leisten, müssen Lehrer die Kinder in Ganztagsschulen zu ihrem Glück zwingen: Spiel, Sport, Theater und Musik am Nachmittag.

SPIEGEL: Aber welchen Vorteil bringt die Gemeinschaftserziehung einem drei Monate alten Kind?

Bueb: 30 Prozent der Kinder sind Einzelkinder. Sie müssen in einer Gemeinschaft wenigstens tagsüber ihren überbetreuenden Müttern entzogen werden, die es viel zu gut meinen und die Kinder zu lauter Egoisten erziehen: Sie erleben keine Eifersucht, keinen Neid, sie müssen nicht teilen, sie erfahren keine Ungerechtigkeit, deshalb bleibt auch Gerechtigkeit für sie ein Fremdwort. Je früher ein Kind sich in eine Gemeinschaft fügen lernt, umso besser wird es aufs Leben vorbereitet.

SPIEGEL: Kann Erziehung in Kinderkrippen die elterliche Liebe ersetzen?

Bueb: In Frankreich gibt es öffentlich geförderte Babykrippen seit 1880. Es ist eine Erfolgsgeschichte in einem familienfreundlichen Land.

SPIEGEL: Erwarten Sie denn, dass sich Ihre Prinzipien auch in Deutschland durchsetzen werden?

Bueb: Eine Voraussetzung ist, dass sich Lehrer und Erzieher als Vorbilder verstehen. Vorbilder können sie aber nur sein, wenn sie Disziplin verlangen und konsequent sind. Auf einer unserer Klassenfahrten zum Beispiel hat eine Lehrerin drei Schüler, die in der Zugtoilette rauchten, postwendend nach Hause geschickt. Hätte sie eine Ausnahme gemacht, hätten andere Schüler bei der nächsten Gelegenheit mit Sicherheit angefangen zu diskutieren: "Wie, ich soll jetzt bestraft werden? Und der?"

SPIEGEL: Man hätte den Jungen auch beiseitenehmen und mit ihm reden können. Vielleicht hatte er Ärger, vielleicht wollte er einfach nur erwachsener wirken ...

Bueb: ... wenn Schüler auf der Toilette rauchen, muss man nicht reden. Das waren drei Schlingel. Da muss man nicht psychologisieren.

SPIEGEL: Herr Bueb, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

* Bernhard Bueb: "Lob der Disziplin. Eine Streitschrift". ListVerlag, Berlin; 176 Seiten; 18 Euro, erscheint am 13. September.

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Noodles 13.09.2006
Wenn die Zeiten härter werden, braucht es mehr Gehorsam. Der Plebs hat schließlich zu funktionieren, ansonsten funktioniert bald gar nichts mehr. Wenn die Haifische Menschen wären "Wenn die Haifische Menschen wären, [...]
Zitat von sysopDer ehemalige Leiter des Elite-Internats Schloss Salem fordert von der Pädagogik eine Rückkehr zur Disziplin-orientierten Erziehung. .........
Wenn die Zeiten härter werden, braucht es mehr Gehorsam. Der Plebs hat schließlich zu funktionieren, ansonsten funktioniert bald gar nichts mehr. Wenn die Haifische Menschen wären "Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, "wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?" "Sicher", sagte er. "Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit. Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige. Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden z.B. Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete. Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen.Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen. Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären. Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in der allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten. Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen. Übrigens würde es auch aufhören, dass alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren fressen. Dies wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten innehabenden Fischlein würden für die Ordnung unter denn Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau werden. Kurz, es gäbe erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären." Bertolt Brecht
Arnd Hinze 13.09.2006
Ja, wir brauchen mehr Strenge. Mehr Strenge ist mir allemal lieber als daß meine Kinder auf dem Schulhof zusammengeschlagen (oder Schlimmeres) werden. Diese Forderung nach mehr "Strenge" ist allerdings reichlich wage, [...]
Ja, wir brauchen mehr Strenge. Mehr Strenge ist mir allemal lieber als daß meine Kinder auf dem Schulhof zusammengeschlagen (oder Schlimmeres) werden. Diese Forderung nach mehr "Strenge" ist allerdings reichlich wage, vielleicht weil sich der Autor nicht traut, die Konsequenzen beim Namen zu nennen? Grüsse, Arnd Hinze
SIBO 13.09.2006
Und als nächstes führen wir die Prügelstrafe wieder ein, damit auch ja keiner auf die Idee kommt sich eine eigene Meinung zu bilden, bzw. noch schlimmer, diese auch kundzutun. Armes Deutschland! LG Silke
Und als nächstes führen wir die Prügelstrafe wieder ein, damit auch ja keiner auf die Idee kommt sich eine eigene Meinung zu bilden, bzw. noch schlimmer, diese auch kundzutun. Armes Deutschland! LG Silke
dayo 13.09.2006
"..deutschland hätte beim pisa-test besser abgeschnitten,wenn die kinder besser erzogen wären?" quatsch-deutschland hätte beim pisa-test besser abgeschnitten,wenn es keine privatfernsehsender gäbe!
"..deutschland hätte beim pisa-test besser abgeschnitten,wenn die kinder besser erzogen wären?" quatsch-deutschland hätte beim pisa-test besser abgeschnitten,wenn es keine privatfernsehsender gäbe!
waitzschrat 13.09.2006
JA. Er hat auf der ganzen Linie Recht.
Zitat von sysopDer ehemalige Leiter des Elite-Internats Schloss Salem fordert von der Pädagogik eine Rückkehr zur Disziplin-orientierten Erziehung. Scharfe Leistungskontrollen, Wertevermittlung, Hierarchie und Strenge propagiert er als Weg aus der Pisa-Krise. Der richtige Weg?
JA. Er hat auf der ganzen Linie Recht.
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