AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 19/2007

Erziehung: Die Weltverbesserungsanstalt

Von

Als Gegenentwurf zur deutschen Regelschule und zum Lob der Disziplin wird eine Legende wiederentdeckt: Summerhill, der Hort der antiautoritären Pädagogik. Was für Menschen entlässt dieses britische Internat in die moderne Welt - Romantiker oder Global Player?

Sie kamen mit dem Flugzeug aus Japan, Südafrika, dem europäischen Kontinent in den hintersten Winkel der Grafschaft Suffolk, nach Leiston, 150 Kilometer nordöstlich von London, nah am Meer. Sie bogen in die Einfahrt mit dem Schild "Achtung! Spielende Kinder!", ließen sich "Besucher"-Sticker an die Brust kleben und betraten das Gutshaus aus rotem Backstein.

Verwohnt sieht es aus, aber gemütlich. So, wie man sich die Villa Kunterbunt vorstellt; altmodische Veranda, die Dielen knarren, die Treppengeländer sind blank gerutscht, in der Halle hängen noch Girlanden vom Valentinstag.

Sie haben einen weiten Weg hinter sich bis nach Summerhill, einst Vorzeigeschule der antiautoritären Pädagogik, heute so etwas wie eine Legende. Als sie hörten, dass die Schule noch existiert, waren sie überrascht. Sie erinnerten sich an die Erziehungs-Bibel von Alexander S. Neill, dem Gründer von Summerhill, irgendwo hinten steht sie im Bücherregal und vergilbt. Sie ließen sich aktuelle Broschüren schicken mit Fotos von glücklichen Kindern und beeindruckenden Lebensläufen, jetzt sitzen sie hier, acht Elternpaare mit Töchtern und Söhnen, an niedrigen Tischen im Speisesaal - um zu prüfen, ob die Schule noch in die Gegenwart passt oder schon wieder.

Es ist ein warmer Frühlingsmorgen, "Tag der zukünftigen Eltern" im revolutionärsten Internat der Welt: Der Unterricht ist freiwillig, Stundenpläne sind nur zwingend für Lehrer. Die Schüler bestimmen, wie sie leben wollen und nach welchen Regeln. Noten und Zeugnisse gibt es nicht, Fluchen und Sex sind erlaubt, Religion ist tabu. Acht Lehrer leben hier zurzeit und 81 Schüler zwischen 6 und 16, die meisten aus Europa, ein Viertel Asiaten. Am Eingang werden Souvenirs verkauft: "Summerhill - seit 86 Jahren der Zeit voraus".

Ein paar der Eltern reden wie versponnene Weltverbesserer, sie glauben, dass Glück wichtiger sei als Leistung, und fragen, wie es die Schule mit Spiritualität halte. Kann mein Kind Yoga lernen, Tai-Chi, gibt es auch Tiere?

Aber einer sitzt unter ihnen, Winfried Felser aus Köln, Doktor der Betriebswirtschaft, 42 Jahre alt, wertkonservativ, wie er sagt, "weit davon entfernt, ein 68er zu sein" - ihn haben Frust und Ratlosigkeit außer Landes getrieben. Er macht sich Sorgen um seine Tochter. Sie besucht eine deutsche Regelschule, in der, wie fast überall, Verrohung herrsche und Lustlosigkeit, andererseits Leistungsdruck, Drill und Anpassung. Sie hat Lehrer, die Lehrpläne herunterbeten, Mitschüler, die stupide auswendig lernen und sofort vergessen; das Leben findet erst nach Schulschluss statt.

Felser kommt aus einer Republik, die hitzige Debatten führt über Schulsysteme mit und ohne Zukunft, er weiß nicht mehr, was richtig ist oder falsch, er fragt: "Wie steht es hier mit dem Bildungsniveau, gibt es da Evaluationen?" "Kennen Sie Pisa?" "Was wird aus den Absolventen, kann meine Tochter später studieren?"

Es sind die Fragen eines Vaters, der das Buch "Lob der Disziplin" von "Deutschlands strengstem Lehrer", dem ehemaligen Salem-Leiter Bernhard Bueb, gelesen hat, es macht ihn wütend. Er sagt, er hoffe auf einen Ort, der Werte vermittelt, Solidarität, Eigeninitiative, wo aus Kindern mündige Bürger werden, ohne dass Erzieher Macht ausüben, deshalb sei er hier.

Seine Tochter Alara, ein pummeliges, aufgewecktes Kind mit braunen Locken, zehn Jahre, Gymnasialempfehlung, sitzt neben ihm und lässt sich jedes Wort übersetzen. Alara lerne gern, aber auf Zwang reagiere sie mit Faulheit. Ja, sie werde oft schikaniert, Kinder müssten ihre Kanten abschleifen, sei der Kommentar ihrer Lehrer. Am Ende des Tages, hat sie ihren Vater wissen lassen, werde sie entscheiden, ob sie in Summerhill bleiben wolle.

Zoë Readhead, 60, rotes Haar, Gummistiefel, sitzt inmitten der Eltern auf einem Tisch und baumelt mit den Beinen. Für sie ist Pisa eine Stadt in Italien, Disziplin ein Wort, das sie nicht benutzt.

Zoë Readhead ist die Tochter von Alexander S. Neill, seit 27 Jahren leitet sie das Internat. Sie kennt diese Fragen, sie kommen in Wellen, immer dann, sagt sie, wenn Konservative die Debatten bestimmten oder Erziehungsbücher zum Bestseller gejubelt werden müssten. "Gutes Benehmen kommt von allein, wie auch die Lust am Lernen", so denkt sie, und dass ihr Internat besser in die Gegenwart passe denn je. "Wir haben die Wirren der antiautoritären Erziehung überlebt, Skandale in der Presse, den Prozess um die Schließung. Wir haben bewiesen, dass wir funktionieren."

Die Klingel schrillt. Zum Unterricht geht niemand

Summerhill sei eine Schule ohne Zwang. Eine Schule ohne Regeln sei sie nie gewesen. "Sehen Sie, da hängen sie", sie zeigt auf eine Mappe an einer Pinnwand. 152 Gesetze momentan, sie regeln Bettzeiten, die Höhe des Bußgelds. "Wir haben mehr Gesetze als andere Internate und kosten weniger: je nach Alter zwischen 10.000 und 17.000 Euro im Jahr. Have a look."

9.30 Uhr, die Schulglocke schrillt, die Eltern betreten den Hof, und endlich sieht man auch Kinder. Sie düsen auf Skateboards, basteln an Baumhäusern, ein Japaner kickt Bälle auf ein Tor. Miss-Sixty-Jeans oder Push-up-BH, die Uniformen der Konsum-Kids, sind hier out. Summerhill-Kinder tragen lässige Mützen und Flicken auf den Knien.

Meylis, 15, wartet am Pool. Sie ist im Besucherkomitee, führt zu den Klassenräumen, hell und improvisiert, zu den Schlafbaracken, Eintritt für Fremde verboten. Abseits, hinter Gebüsch, stehen Wohnwagen. Dort leben die Lehrer, erklärt sie, die verdienen wenig hier, Luxus interessiert die nicht.

Meylis und ihre Mitschüler müssen niemandem gefallen, schon gar nicht Erwachsenen. Früher waren sie auf normalen Schulen und haben gelitten. Tertius, 14, ein blonder Knirps mit Skateboard, sagt: "Früher war ich hyperaktiv, jetzt bin ich ruhiger." Er rammt das Bein eines Besuchers, lässt ihn stehen, kommt zurück und reicht Tee. Susan, 15, Koreanerin: "Für Asiaten zählt nur der Erfolg, wir sind von Versagensangst zerfressen, ich bin lieber hier." Meylis, Brille, altklug: "Das Wichtigste ist die Freiheit. Wir engagieren uns für die Gemeinschaft und haben immer eine Meinung."

Der Traum von einer Schule also, Vorbild für eine bessere Gesellschaft? Man kann Summerhill altmodisch finden oder modern. Ein Relikt aus studentenbewegten Tagen. Oder ein Modell der Zukunft. Weil die Schule keine Anpasser produziert, sondern Demokraten. Weil sie statt der von Bueb geforderten Sekundärtugenden wie Ordnung und Fleiß auf Toleranz setzt, auf Kritikfähigkeit und Mitbestimmung.

Welchen Eindruck man mitnimmt aus Summerhill, hängt davon ab, was man hineinbringt - Vorurteile, Erinnerungen an die eigene Schule, die Antwort auf die Frage, ob man es selbst hier geschafft hätte.

Summerhill, so viel ist klar, macht es Fremden nicht leicht: Kritiker erwarten verwöhnte Chaoten, kaputtgeschmissene Fenster, Orgien, Anarchie. Wenig davon werden sie hier finden. Verehrer hingegen sind enttäuscht, dass nicht ständig Flower-Power herrscht, sondern oft gar nichts passiert. Ein unspektakulärer Alltag: Wecken ist um 8 Uhr, um 9.30 beginnt der Unterricht für die, die wollen, dann Lunch, Unterricht, Abendbrot, Bettruhe. "Ombudsmen" schlichten Streitereien, "Fines Officers" kassieren Taschengeld von denen, die sich nicht an die Regeln halten. Nur Putzen, Waschen und Kochen erledigt das Personal. Der Rest kann sehr langweilig sein.

Die Kinder sind stolz auf ihre Tradition, und doch klingt vieles, was sie sagen, auswendig gelernt. Das mag daran liegen, dass Fremde immer dieselben Fragen stellen: Fühlt ihr euch vorbereitet aufs Leben? Was lernt man, wenn man nichts lernen muss?

Sie sind es gewohnt, besichtigt zu werden wie seltene Exemplare der Gattung Kind. Sie machen sich nicht viel aus Fragen, sie stellen lieber selbst welche: "Ist Erfolg wichtig? Wer bemisst Erfolg? Ob wir Sex haben miteinander? No way, das wäre ja wie Inzest. Was wir gegen Langeweile tun? Gar nichts! Wenn wir sie nicht mehr aushalten, treibt sie uns in den Unterricht, und dort manchmal zu Höchstleistungen."

Über ihre Probleme mit der Freiheit oder den Frust mit der fremden Sprache sprechen sie nicht - keine Lust. Und wenn Summerhill-Kinder keine Lust haben, ist nichts zu machen. Sie verabschieden sich höflich, aber bestimmt. Die Klingel schrillt, zum Unterricht geht niemand.

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Forum - Summerhill - Modell für die Zukunft?
insgesamt 331 Beiträge
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1. zu schön
imagine 11.05.2007
Zitat von sysopLinksliberale Eltern schicken ihre Kinder auf katholische Privatschulen oder streng regierte Internate, zugleich suchen konservative Eltern Schulen ohne Zwang und Leistungsdrill. Sind die Summerhill-Ideale überholt, oder erleben die Ideale der antiautoritären Erziehung eine Renaissance? Was meinen Sie?
Summerhill ist das erstrebenswerteste Modell das ich mir vorstellen kann (Religion ist dort tabu, klasse!). Für Deutschland jedoch lightyears away. Hier wird es das niemals geben (dürfen). Aus vielen Gründen, vor allem jedoch, weil Religion tabu sein MUSS um ein tolerantes Miteinander zu fördern. Und dafür sind wir viel zu konservativ und ja ach so christlich.
2.
Hunti 11.05.2007
Ich persönlich finde es sehr komisch, dass Deutschland in bestimmten Angelegenheiten immer von einem Extrem ins andere rutscht. Noch vor 5 Jahren als ich am Ende der Pubertät angelangt war, wurde noch die Flagge der antiautoritären Erziehung hochgehalten. Kaum schieben die Medien ein Buch eines realitätsfremden Internatsmonarchen in die Bestsellerliste, tun sich Gräben und Verwerfungen in der gesamten deutschen Gesellschaft auf bei denen es -eigentlich wie immer- nur 2 Positionen gibt... Da ich der Meinung bin, dass eine Erziehung nie in Extreme ausarten darf, um einen moralisch gefestigten Menschen zu formen, fände ich die Frage viel interessanter ob man die Vorzüge der Summerhill-Ideologie und die der Regelschulen irgendwie verbinden könnte... ich denke da vor allem an die im Text erwähnte praktische Ausübung der Demokratie (Rechte, Pflichten)und an das selbstbestimmte Lernen, um die Lust an demselbigen durch Leistungsdruck nicht zu sehr zu verderben. Hierbei könnte man vielleicht so vorgehen, dass es generell eine "Lernpflicht" gibt, jedoch durch ein breitgestreutes Interessenangebot die Pflicht gemildert werden könnte.
3.
Hunti 11.05.2007
Zitat von imagineSummerhill ist das erstrebenswerteste Modell das ich mir vorstellen kann (Religion ist dort tabu, klasse!). Für Deutschland jedoch lightyears away. Hier wird es das niemals geben (dürfen). Aus vielen Gründen, vor allem jedoch, weil Religion tabu sein MUSS um ein tolerantes Miteinander zu fördern. Und dafür sind wir viel zu konservativ und ja ach so christlich.
da muss ich Sie/dich bisschen enttäuschen (oder doch erfreuen?) Ich denke auch dass es auf jeden Fall sehr erstrebenswert wäre, dieses Modell auszuprobieren. Einen Vorgeschmack haben wir ja schon in der "Neuen Schule Hamburg", die von Nena ins Leben gerufen wurde, das Schulprinzip wurde eindeutig von Summerhill übernommen... auch in dem vorliegenden Spiegeltext wird ja auch die Deutsch Version der Summerhill Schule... den "Neuen Schulen" angesprochen, was ich sehr positiv fand :) Wenn Sie/du dich dafür interessiest... einfach googeln.
4. versagt
Cupseller 11.05.2007
Zitat von sysopLinksliberale Eltern schicken ihre Kinder auf katholische Privatschulen oder streng regierte Internate, zugleich suchen konservative Eltern Schulen ohne Zwang und Leistungsdrill. Sind die Summerhill-Ideale überholt, oder erleben die Ideale der antiautoritären Erziehung eine Renaissance? Was meinen Sie?
Das Beispiel Summerhill hat auf der ganzen Linie versagt. Das bedeutet nicht, dass eine rigide Erziehung mit taktischen Elementen besser wäre. Ich bin sehr für Elternschulen, BEREITS VOR der Geburt des Kindes, in der eine sekundäre Grundhaltung vermittelt werden könnte (altersbezogene Werteerziehung mit Regeln, Ver-und Geboten), damit Eltern von früh an, ihre Kinder möglichst authentisch, mit eben jenem Leitfaden als Hilfe, ansonsten auf Grund ihrer eigenen Erfahrung, erziehen. Dabei dürfen, so meine ich, ethnische, kulturelle, familien-traditionelle Unterschiede sichtbar werden, wenn eine gesellschaftlich konforme Grundhaltung dabei eingehalten wird, damit Kinder kindergarten- und schulekompatibel werden, was heute nicht immer der Fall ist! In diesen Elternschulen, die Pflicht für alle Eltern sein sollten, müsste ein Grundgerüst an gesellschaftlich verbindlichen Werten angesprochen werden, wie z.B. auch die Bedeutung von Medien, Mode und Musik und das Austarieren dieser Trendelemente im Zusammenleben der Familien, etc. Ich denke, hier haben viele, zumal junge Eltern enorme Defizite, zumindestes Unsicherheiten, die u.U. zu Fehlentwicklungen ihrer Sprößlinge führen. Eine "Service-Erziehung" durch Lehrer halte ich für ungeeignet, weil "Erziehung" als expliziter Vorgang unwahr und aufgesetzt wirkt, und nicht mit einer wahrhaftigen Annahme des persönlichen Ich´s eines jungen Menschen einhergeht. "Erziehung" sollte ein Prozess im Zusammenleben von Menschen sein, die das Leben mtieinander verbindet (Familie, Freunde, Schule,Beruf, Gruppe)...hier kann immer nur ein Stückwerk stattfinden, welches sich nicht unter eine einzige Richtung stellen wird, sonst wird es unwahr. Die Schüler von Internaten leben leider in Scheinwelten, die von Lehrern idealisiert geschaffen wurden und sie haben ihre Berechtigung innnerhalb dieser Werte-und Weltenordnung. Kommen sie zu früh aus dieser Welt hinaus, in eine normale, alltägliche Welt, stellt sich hier die Frage, wie der junge Mensch mit dieser zurecht kommt, ohne sich weiter in seine dann gewohnte Scheinwelt zu begeben. Die Erziehungsprämissen der Sekundärtugenden können auch zuhause vermittelt werden, wenn sie denn von den Eltern vertreten und vorgelebt werden, mindestens in einem normalen Maße. Elternschulen wären ein großer Schritt in diese Richtung, wobei es hier nicht um Elimierung der Individualität oder Indoktrinierung einer politischen oder religiösen Richtung gehen dürfte. Erziehung ist Leben, Leben ist Erziehung. Schule ist das Vermitteln von Wissen unter Beibehaltung von Erziehung. Niemals kann eine Schule das reparieren, was zuhause nicht mitgegeben wurde. Drum: Modelle hin und her, aber bitte an der richtigen Stelle.
5. Modell für's Nichtstun!
SHODAN_NET 11.05.2007
Hmm. Ist das Modell der antiautoritären Erziehung nicht total gescheitert? Ok, Problemkinder haben in diesen Schulen vielleicht einen bessere Alternative. Aber die klassische Schule grundsätzlich für alles verantworlich zu machen ("schlechte" Lehrer, Frontalunterricht,...) ist und bleibt eines der falschesten Argumente unserer Zeit. Warum hat's fürher denn geklappt? Waren die Schüler damals nicht genaus so frei wie jetzt? Oder versagen heutzutage die Eltern, ihre Erziehung und damit auch das Kind? Spielen die Kiddis vielleicht zu viel Computer? Ja, Lernen ist anstrengend in einer Gesellschaft, in der man alles für nichts haben möchte!
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