AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 40/2008

Bildung Flucht vor dem Frust

Die türkische Mittelschicht gründet eigene Privatschulen, weil sie sich im öffentlichen System benachteiligt fühlt - und stößt damit auf Widerstand.

Von Lenz Jacobsen und


Die Zusammensetzung von Christians Klasse ist der Alptraum deutscher Eltern und Schulpolitiker. Fast alle Mitschüler des 13-Jährigen sind türkischer Herkunft. Christian ist der einzige Deutsche, und doch beklagt er sich nicht über die Verhältnisse an seiner Schule im Berliner Stadtteil Spandau. "Hier werden die Kinder mit Respekt behandelt", sagt seine Mutter, "es gibt keine Gewalt, hier wollen alle nur lernen."

Christian besucht ein türkisches Privatgymnasium, dessen Ruf exzellent ist. Aus ganz Berlin kommen Kinder zumeist wohlhabender Migranten und einiger weniger Deutscher hierher, in den Westen der Stadt. Sie nehmen lange Fahrwege auf sich, um in einem entlegenen ehemaligen britischen Kasernengebäude zu lernen.

In den Fluren der Schule hängen Wandzeitungen über bedeutende Deutsche: Erich Kästner, Hermann Hesse und Heinrich Böll. Viele Kinder hier möchten Arzt werden, Lehrer, Ingenieur, Hotelier oder Geschäftsmann. Alle wollen in Deutschland bleiben, sie hoffen auf eine große Karriere.

Das Spandauer Privatgymnasium ist Teil eines bundesweiten Trends. Frustriert von den miserablen Chancen, die Migrantenkinder an öffentlichen Schulen haben, gründen ihre Eltern zunehmend Privatschulen für den Nachwuchs. Rund ein Dutzend Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen oder Berlin gibt es schon, und mit jedem Schuljahr kommen neue hinzu.

Seit der ersten Pisa-Studie ist klar, dass in kaum einem anderen Land die Schulleistungen von Migrantenkindern so deutlich hinter denen ihrer Mitschüler zurückbleiben wie hierzulande. Schüler der zweiten Generation schneiden sogar schlechter ab als diejenigen, die als Kinder mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen sind.

Migrantenkinder holen nicht etwa wie in anderen Ländern von Generation zu Generation auf, sie fallen sogar weiter zurück. "Wir wissen schon seit den achtziger Jahren, dass die Migranten benachteiligt sind", sagt Ingrid Gogolin, Professorin für Interkulturelle Erziehungswissenschaft in Hamburg. Geändert habe sich jedoch wenig. Da sei es nur verständlich, dass die Türken sich jetzt eigene Wege suchten.

"Unsere Eltern wollen ihre Kinder vor der Situation in den staatlichen Schulen retten und ihnen eine wirkliche Chance geben", sagt Horst-Helmut Köller vom türkisch-deutschen Schülerbildungsverein Tüdesb, "sie lernen in den überfüllten Klassen weder richtig Deutsch noch richtig Türkisch." An Köllers Schule in Berlin-Spandau sollen sie beides lernen. Dabei sind die Prioritäten klar: Deutsch ist die Unterrichtssprache, Englisch erste Fremdsprache, Türkisch zweite. Von den 21 Lehrern sind nur vier türkischer Abstammung. Die Schule gilt als religionsneutrale Zone. Auf dem Stundenplan steht nicht Islamunterricht, sondern Ethik.

Hinter den Privatschulen steht eine Bevölkerungsschicht, die nur selten für Schlagzeilen sorgt: die gut integrierte türkische Mittelschicht. Nach Angaben der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer leben in Deutschland 70.000 türkische Selbständige, die mit 400.000 Beschäftigten einen Umsatz von 34 Milliarden Euro machen. Hinzu kommen 21.400 Studierende mit türkischem Pass.

In Städten mit großem türkischem Bevölkerungsanteil, in Berlin, Köln, Stuttgart und Mannheim, sind aus dieser Mittelschicht bereits Schulinitiativen hervorgegangen. Migrationsexperten wie Armin Laschet, Integrationsminister in NRW, begrüßen diese Entwicklung. Die Schulen würden "gut in die Vielfalt unserer privaten Bildungslandschaft" passen, sagt der CDU-Politiker, "sie setzen nicht auf Abschottung, sondern sind für jeden offen". Sie alle haben mit islamistischen Kaderschmieden nichts gemein, müssen aber trotzdem gegen Verdächtigungen kämpfen. Lokalpolitiker und deutsche Behörden tun sich mit ihnen schwer.

In Berlin-Kreuzberg etwa stellt eine Privatschulinitiative die Schulverwaltung vor eine schwierige Entscheidung. In einem leerstehenden Schulgebäude mitten im Multikulti-Kiez Bergmannstraße will der Trägerverein Tüdesb eine weitere Grundschule eröffnen. Doch auch eine evangelische Initiative, getragen von deutschen Mittelschichtseltern, will im selben Gebäude eine Schule aufbauen.

Nun muss die Behörde entscheiden, wer den Vorzug erhält: Christen oder Muslime? Am liebsten hätte die Verwaltung keine der beiden Privaten in ihrem Bezirk. "Unsere öffentlichen Schulen drohen dadurch zu Restschulen zu verkommen", fürchtet eine Senatsbeamtin aus der Schulverwaltung, "die letzten guten Schüler gehen uns verloren." Tüdesb-Schulgründer Köller hält dagegen: Eine türkisch geprägte Privatschule würde "wenigstens dazu beitragen, die soziale Mischung der Eltern im Stadtteil zu erhalten".

Experten sehen in den Schulen tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Desintegration und Verelendung. Denn sie sind keine Erfindung von Politikern, sondern die Folge von oft jahrelanger Eigeninitiative. Sie entstanden aus Hausaufgabenhilfen für türkischstämmige Kinder, sie bieten Ganztagsunterricht mit Schulspeisung, moderne Ausstattung und intensive Sprachförderung. Wie in der Türkei ist Schuluniform meist Pflicht. Weiße Hemden, Blusen und Schlips signalisieren Aufstiegswillen.

"Warum sollte es in zehn Jahren nicht auch türkische Universitäten in Deutschland geben?"

Etwa die Hälfte der Kosten für die Schulen zahlen Länder oder Kommunen. Den Rest finanzieren die Träger über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Das Schulgeld beläuft sich, je nach Angebot, auf 150 bis 330 Euro im Monat. Es kann durch gute Noten bis auf null sinken. Dieser Anreiz ermöglicht es selbst Schülern aus ärmeren Verhältnissen, hier zu lernen, sofern sie sich um gute Leistungen bemühen.

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Für die Kritiker und Gegner allerdings sind die Schulen rein türkische Veranstaltungen. "Je länger das so bleibt, desto schwieriger wird es, aus der Ecke wieder rauszukommen", gibt auch Gregor Hohmann-van Haaren zu, Direktor einer von Migranten gegründeten Schule in Köln.

In Solingen kritisiert deshalb das CDU-Schulausschuss-Mitglied Edith Vieth die Pläne zur Gründung einer türkischen Privatschule: "Wenn eine Schule mit 30 türkischstämmigen Schülern anfängt, dann ist dies das Gegenteil von Integration." Die meisten Politiker der Stadt sind deshalb gegen das Vorhaben. Auch Lale Akgün, deutsch-türkische SPD-Bundestagsabgeordnete, fürchtet, die Spezialschulen würden zur Abschottung beitragen.

Ihr bereitet zudem der Einfluss aus der Türkei Sorgen. "Viele der Gründer orientieren sich mehr oder weniger offen an Fethullah Gülen", vermutet sie. Gülen ist ein ehemaliger türkischer Prediger und Intellektueller, dessen weltweite Anhängerschaft in die Hunderttausende geht. Er propagiert Schulgründungen als Weg, um die Muslime auf die Globalisierung vorzubereiten. Der Vordenker gilt als gemäßigt und westlich orientiert, aber selbst Experten wissen wenig Konkretes über Gedankenwelt und Ziele seiner gut vernetzten Bewegung. "Schulen, die sich auf einen Prediger berufen", sagt Sozialdemokratin Akgün, "sind für mich Weltanschauungsschulen, und die lehne ich ab."

Necattin Topel, Mitinitiator der Solinger Privatschulpläne, bestreitet dagegen jede Verbindung zum Gülen-Netzwerk. Mit einer Geste will er die Offenheit der zukünftigen Schule bekräftigen. Den ersten fünf deutschen Kindern soll das Schulgeld, immerhin rund 2000 Euro im Jahr, komplett erlassen werden.

Das Kölner "Privatgymnasium Dialog" erhielt im April sogar eine "Europamedaille" als "Schule der Zukunft", die Europäische Volkspartei lobte sie als "beispielhaft für einen guten interkulturellen Dialog". Und dennoch gibt es auch hier Streit. Der Trägerverein will einen Neubau für über 700 Schüler errichten, doch die zuständigen Kommunalpolitiker sperren sich. "Wir brauchen hier so was nicht", sagt Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD), "wir haben genug öffentliche Schulen."

Gemeint sind jene Schulen, denen die türkische Mittelschicht ihre Kinder nicht mehr anvertrauen will - stattdessen werden lieber 5000 Euro im Jahr für einen Platz am deutsch-türkischen Internat Eringerfeld im ostwestfälischen Geseke gezahlt. Turan Devrim, der Vorsitzende des Trägervereins, preist seine Einrichtung, idyllisch neben einem altehrwürdigen Schloss gelegen, als diskriminierungsfreies Biotop. "Unsere Kinder sind so oft Opfer gewesen, hier bei uns können sie endlich geschützt und behütet aufwachsen", sagt er. Und mit den Privatschulen ist für Devrim die Entwicklung noch lange nicht am Ende: "Warum sollte es in zehn Jahren nicht auch türkische Universitäten in Deutschland geben?"

Forum - Wie gerecht ist das deutsche Bildungssystem?
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Seite 1
Peter-Freimann 11.08.2008
1.
Zitat von sysopIn einer Studie zur Gerechtigkeit des Bildungssystems haben die Deutschen hart geurteilt. Fast die Hälfte findet das deutsche System ungerecht. Relativ zufrieden sind noch die Eltern von Realschülern und Gymnasiasten. Ihre Meinung: Wie gerecht ist das deutsche Bildungssystem?
Es ist durch und durch ungerecht! Es ist unverkennbar, früher gab es auch Untersuchungen diesbezüglich, dass Schülern mit höherem Intelligenzquotienten ein höherer Bildungsabschluss zuteil wird, Schüler, die im Unterricht sehr autonome, selbstbestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, werden durch schlechtere Benotung stigmatisiert, wenn es auch einige Ausnahmen gibt, bekommen Kinder aus intakten Familien mit höherem Einkommen (Ingenieure, höhere Angestellte ...) und gehobener Alltagskultur im Elternhaus (gemeinsames Essen, Unternehmungen, Gespräche) höhere Bildungsabschlüsse als z.B. die Kinder einer aus dem arabischen Raum eingewanderten Landbevölkerung. Wenig bekannt ist immer noch, wiewohl die Forschung hierüber schon sehr alt ist, dass an den Bildungseinrichtungen auch ein unverblümter Lookism herrscht, Menschen also nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt werden. Die empirische Wissenschaft hat nachgewiesen, das Mädchen, die "hübsch" aussehen, im Durchschnitt bessere Noten im Aufsatz bekommen, als solche, die mit "Schönheitsmängeln" behaftet sind. Besonders ungerecht ist an den deutschen Schulen, durch die Wiedereinführung der Kopfnoten Unterordnung und Gehorsam statt Wissen und kritischer Intelligenz wieder hoffähig zu machen. Es sieht wohl so aus, dass ein ideologisches Interesse daran besteht, das bestimmte Kreise Bildung und Wissen aufgrund ihres elitären Status für sich behalten möchten.
Mad Mace 11.08.2008
2.
Zitat von sysopIn einer Studie zur Gerechtigkeit des Bildungssystems haben die Deutschen hart geurteilt. Fast die Hälfte findet das deutsche System ungerecht. Relativ zufrieden sind noch die Eltern von Realschülern und Gymnasiasten. Ihre Meinung: Wie gerecht ist das deutsche Bildungssystem?
Das deutsche Bildungssystem ist lediglich ein Spiegel der Gesellschaft. Es gilt als chic, als Besserverdienender auf den Armen herumzuhacken. Steuerhinterzieher und Betrüger werden als Vorbilder präsentiert. Warum sollte das Bildungssystem da anders sein? Da werden dann eben die Hauptschüler als Doofmänner charakterisiert, und Leute die sich lediglich dank ihrer Verbindungen durch Schule und Studium mogeln ohne je etwas verstanden zu haben, sind bereits für Vorstandsposten eingeplant. Sie 'Elitenbildung' ist in Deutschland beschlossene Sache, und diese Elite will unter sich bleiben, eine möglichst kleine Gruppe. Dann bleibt nämlich mehr für jeden. Was das dreigeteilte Schulsystem nicht nachhaltig genug regeln konnte besorgen jetzt die Studiengebühren. Wie gerecht ist das deutsche Bildungssystem? 'Gerecht' und 'deutsch' sollten niemals in einem Satz auftauchen, so gegensätzlich sind die Bedeutungen.
natterngesicht 11.08.2008
3.
Zitat von Peter-FreimannEs ist durch und durch ungerecht! Es ist unverkennbar, früher gab es auch Untersuchungen diesbezüglich, dass Schülern mit höherem Intelligenzquotienten ein höherer Bildungsabschluss zuteil wird, Schüler, die im Unterricht sehr autonome, selbstbestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, werden durch schlechtere Benotung stigmatisiert, wenn es auch einige Ausnahmen gibt, bekommen Kinder aus intakten Familien mit höherem Einkommen (Ingenieure, höhere Angestellte ...) und gehobener Alltagskultur im Elternhaus (gemeinsames Essen, Unternehmungen, Gespräche) höhere Bildungsabschlüsse als z.B. die Kinder einer aus dem arabischen Raum eingewanderten Landbevölkerung. Wenig bekannt ist immer noch, wiewohl die Forschung hierüber schon sehr alt ist, dass an den Bildungseinrichtungen auch ein unverblümter Lookism herrscht, Menschen also nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt werden. Die empirische Wissenschaft hat nachgewiesen, das Mädchen, die "hübsch" aussehen, im Durchschnitt bessere Noten im Aufsatz bekommen, als solche, die mit "Schönheitsmängeln" behaftet sind. Besonders ungerecht ist an den deutschen Schulen, durch die Wiedereinführung der Kopfnoten Unterordnung und Gehorsam statt Wissen und kritischer Intelligenz wieder hoffähig zu machen. Es sieht wohl so aus, dass ein ideologisches Interesse daran besteht, das bestimmte Kreise Bildung und Wissen aufgrund ihres elitären Status für sich behalten möchten.
Werter Peter-Freimann, Ironie wird nicht verstanden. Mit nettem Gruß
Piri 11.08.2008
4.
Zitat von Peter-FreimannEs ist durch und durch ungerecht! Es ist unverkennbar, früher gab es auch Untersuchungen diesbezüglich, dass Schülern mit höherem Intelligenzquotienten ein höherer Bildungsabschluss zuteil wird, Schüler, die im Unterricht sehr autonome, selbstbestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, werden durch schlechtere Benotung stigmatisiert, wenn es auch einige Ausnahmen gibt, bekommen Kinder aus intakten Familien mit höherem Einkommen (Ingenieure, höhere Angestellte ...) und gehobener Alltagskultur im Elternhaus (gemeinsames Essen, Unternehmungen, Gespräche) höhere Bildungsabschlüsse als z.B. die Kinder einer aus dem arabischen Raum eingewanderten Landbevölkerung. Wenig bekannt ist immer noch, wiewohl die Forschung hierüber schon sehr alt ist, dass an den Bildungseinrichtungen auch ein unverblümter Lookism herrscht, Menschen also nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt werden. Die empirische Wissenschaft hat nachgewiesen, das Mädchen, die "hübsch" aussehen, im Durchschnitt bessere Noten im Aufsatz bekommen, als solche, die mit "Schönheitsmängeln" behaftet sind. Besonders ungerecht ist an den deutschen Schulen, durch die Wiedereinführung der Kopfnoten Unterordnung und Gehorsam statt Wissen und kritischer Intelligenz wieder hoffähig zu machen. Es sieht wohl so aus, dass ein ideologisches Interesse daran besteht, das bestimmte Kreise Bildung und Wissen aufgrund ihres elitären Status für sich behalten möchten.
Es sieht wohl eher so aus, als wolle man mit solchen "Studien" ein ganz bestimmtes Süppchen am Kochen halten. Ich kann das Wort "Studie" im Zusammenhang mit Bildung nicht mehr hören.
Peter-Freimann 11.08.2008
5.
Zitat von PiriEs sieht wohl eher so aus, als wolle man mit solchen "Studien" ein ganz bestimmtes Süppchen am Kochen halten. Ich kann das Wort "Studie" im Zusammenhang mit Bildung nicht mehr hören.
Hallo Piri, mir geht es auch so, man muss sich doch nur in bestimmten Stadtvierteln ansehen, wie Gruppen in unserer Gesellschaft marginalisiert werden, es liegen Studien vor, Zahlen über die gesellschaftlichen Benachteiligungen in Deutschland, eine Ausgrenzung von ganz vielen Kid's, die doch eigentlich unsere Zukunft sein sollen und doch wird nur diskutiert, statt die Weichen zu stellen und wie in Finnland eben alle Kinder ganz individuell in einer gerechten Einheitschule zu fördern, wo sie dann auch mit ihrem eigenen Lernweg respektiert werden. Es muss in den Lehrplänen allerdings noch viel entstaubt und abgespeckt werden, um den heutigen Lebenswelten der Kid's gerechter zu werden und nicht überholte bürgerliche Welten einer vergangenen Klassengesellschaft wie zu Zeiten der "Buddenbrooks" zu transportieren.
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