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AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 13/2011

Atomkraft: GAU auf Raten

Von , Takako Maruga und

Die zerstörten Reaktorblöcke in Fukushima setzen seit Wochen Radioaktivität frei. Nach Modellrechnungen könnte bereits ein Zehntel der Strahlenmenge von Tschernobyl ausgetreten sein. Arbeiter sind verstrahlt, die Belastung für Einwohner steigt - wie gefährdet ist deren Gesundheit?

Kernkraft: Fallout über Japan Fotos
AP

Tagelang hatten die Techniker geschuftet, um wieder Strom in die Kraftwerksruine von Fukushima zu leiten. Und dann steht ein so banales Symbol für ihre Verzweiflung, ihre Hilflosigkeit, ihre Niederlage: Gummistiefel.

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Am Donnerstag waren die drei Männer ins Kellergeschoss des Turbinengebäudes von Reaktor 3 vorgestoßen, um die Lage dort unten zu prüfen. Dann kehrten sie, gut gerüstet, zurück: mit Werkzeug und in voller Schutzmontur - Helm, Maske, Gummihandschuhen und über der Schutzkleidung noch einen Regenmantel.

Nur, dass sie plötzlich durch mehr als knöcheltiefes Wasser würden waten müssen, darauf waren sie nicht vorbereitet. Zwei der Arbeiter hatten nur halbhohe Stiefel, in die nun das Wasser lief. Eine dreiviertel Stunde lang werkelten die Männer mit nassen Füßen an den Kabeln herum. Trotz piepender Dosimeter.

Inzwischen sind die Arbeiter im Nationalen Institut für Strahlenforschung. Das Wasser war derart verschmutzt, dass radioaktive Beta-Strahlen ihre Haut verbrannten. In nicht mal einer Stunde bekamen die Arbeiter etwa 180 Millisievert ab - neunmal mehr als ein AKW-Angestellter im ganzen Jahr. "Mit solchen Verbrennungen", meint Peter Jacob, Leiter des Instituts für Strahlenschutz am Helmholtz Zentrum München, "werden die Männer sehr lange Probleme haben." Ein Kollege der drei Männer konstatierte lakonisch: "Wir passen ja schon auf. Aber wir müssen noch vorsichtiger sein bei der Arbeit."

Wieder einmal hatte sich gezeigt, wie wenig selbst die Experten darüber wissen, welche Gefahren auf dem Gelände des Unglücksreaktors noch lauern. Niemand hatte damit gerechnet, dass im Untergeschoss eine so extrem strahlende Brühe schwappen könnte. Offenbar sei der Sicherheitsbehälter des dritten Reaktors beschädigt, schlossen die Vertreter der japanischen Nuklearaufsichtsbehörde - klafft ein Riss in der Barriere zwischen dem stark strahlenden Kern und der Umwelt?

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11  Bilder
AKW Fukushima: Teilweise Kernschmelze in Reaktor 2
Dabei hatte die Woche verhalten hoffnungsfroh begonnen. Im lädierten Reaktor 1 brannten wieder Glühbirnen; ein deutscher Betonmischer pumpte Wasser in das gefährlich leere Becken für abgebrannte Brennelemente in Block 4; und eine ganze Woche lang hatte es keine Explosion mehr in dem Kernkraftwerk gegeben. Zwei Wochen nach Beginn der Katastrophe in Fukushima geht das bereits als gute Nachricht durch.

Doch inzwischen mussten die Ingenieure einsehen, dass sie kaum Fortschritte bei der Kühlung machen; bis Freitagnacht funktionierte in keinem der havarierten Reaktoren eine Pumpe. Bis zu 45 Tonnen Meersalz haben sich wohl in den Reaktorbehältern abgelagert und erschweren die Kühlung. Salz kristalliert an warmen Stellen und wirkt wie eine ungewünschte Isolierschicht. Am Freitagnachmittag wollten die Ingenieure beginnen, Süßwasser einzuspeisen. Und dann sind da ja noch die 3450 abgebrannten Brennelemente, die glühend heiß und vermutlich großteils beschädigt in halbleeren Becken unter freiem Himmel liegen.

"Er ist längst da, der GAU"

"Wir erleben eine anhaltende massive Freisetzung von Radioaktivität", mahnt der Chef des Bundesamts für Strahlenschutz Wolfram König. "Und allen muss klar sein: Das ist noch lange nicht das Ende." Der Atomexperte Helmut Hirsch wundert sich: "Überall höre ich, dass da gerätselt wird, ob es noch zum GAU kommt. Dabei ist er längst da, der GAU." Nur dass es diesmal ein GAU auf Raten ist.

Und dann drehte am Freitag auch noch der Wind. Radioaktive Partikel trieben nun vom Pazifik wieder westwärts über Japan hin. In Gemüse, im Wasser und im Boden rund um Fukushima wurden vereinzelt sehr hohe Werte gemessen.

Noch immer haben die japanischen Behörden lediglich einen Umkreis von 20 Kilometern rund um Fukushima geräumt. Doch auch für Menschen, die sich außerhalb dieses Gürtels aufhalten, steigen die Strahlungsrisiken. "Die Behörden sollten weiter evakuieren und dann zuerst die schwangeren Frauen und die Kleinkinder raus aus der 30-Kilometer-Zone holen", fordert der Atomkritiker Mycle Schneider, Herausgeber des "Statusreports Atomenergie". Embryonen, Föten und Babys sind besonders gefährdet, weil die Strahlung bevorzugt jene Zellen angreift, die sich schnell teilen.

Bislang kampieren 77.000 Menschen in Notunterkünften wie Turnhallen. In der 30-Kilometer-Zone leben weitere 62.000. Der Chef der US-Nuklearaufsichtsbehörde NRC würde die Sperrzone am liebsten sogar auf 80 Kilometer ausweiten - dann müssten zwei Millionen Menschen zusätzlich zu den Hunderttausenden Erdbeben- und Tsunami-Opfern umquartiert werden. Inzwischen fordert die japanische Behörde die Menschen auf, das Gebiet freiwillig zu verlassen.

Und auch sonst prasseln derzeit aus den USA, aus Russland, Finnland und Deutschland besorgte Ratschläge, Forderungen und Mutmaßungen auf die gebeutelten Japaner ein. Selbst das französische Amt für Nuklearsicherheit IRSN, nicht gerade als Warner in Sachen Atomrisiken bekannt, veröffentlichte vergangene Woche eine verstörende Modellrechnung. Demnach sei in Fukushima bereits bis zum Dienstag vergangener Woche ein Zehntel des Strahlenmaterials in der Umwelt gelandet, das 1986 in Tschernobyl freigesetzt wurde.

Die Internationale Atomenergiebehörde hält das indes für stark übertrieben. Nach ihren Berechnungen, die sich auf die Daten der Messgeräte vor Ort stützen, sei lediglich ein kleiner Bruchteil von dem ausgetreten, was die Franzosen vermuten.

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1. Meinung!
doc 123 28.03.2011
Zitat von sysopDie zerstörten Reaktorblöcke in Fukushima setzen seit Wochen Radioaktivität frei. Nach Modellrechnungen könnte bereits ein Zehntel der Strahlenmenge von Tschernobyl ausgetreten sein. Arbeiter sind verstrahlt, die Belastung für Einwohner steigt - wie gefährdet ist deren Gesundheit? http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,753586,00.html
Es dürfte doch wohl mittlerweile klar geworden sein, dass die japanische Regierung und Tepco von Beginn an über die Katastrophe Bescheid gewusst haben. Insbesondere wenn man bedenkt, dass jetzt Fakten bestätigt werden, wie die Kernschmelze in Reaktor 2, die UNS hier doch wohl längst klar waren (insbesondere Forist Bodenhöfer hatte hierauf ausdrücklich hingewiesen). Wieso dann keine ordentliche Aufklärung der eigenen Bevölkerung oder der Weltgemeinschaft? Ich vermute, zum einen will man das Gesicht nicht verlieren, zum anderen jedoch gilt es wohl tatsächlich eine Panik zu vermeiden. Japan ist doch ein ziemlich kleines Land, zudem eine Insel, und in weiten Teilen bereits durch Erdbeben und Tsunami zerstört. Wohin wollt man denn da die Bevölkerung auch hin evakuieren. Man verschleiert lieber so lange, bis die Faktenlage so eindeutig ist und hofft, dass die eigene Bevölkerung dies dann leidenschaftslos und ergeben hinnimmt, da eh nichts mehr zu ändern ist. ABER die Weltgemeinschaft. Hofft man hier etwa die Pfründe der 3. größten Wirtschaftsnation zu übernehmen, um die eigene Wirtschaft zu fördern? Wie ist es sonst zu erklären, dass man sich lieber um einen kleinen Dikatator kümmert als um das vollständig sicher absehbare Leid von Millionen von Menschen. Ich nenne dies einfach nur ERBÄRMLICH!
2. gehts noch?
klugdoris 28.03.2011
"Nach Modellrechnungen könnte bereits ein Zehntel der Strahlenmenge von Tschernobyl ausgetreten sein." -Was für ein Quatsch! Tschernobyl war nur 1 Reaktor. In Japan sind es 5, wo es kritisch ist. 3 GAUs bis jetzt waren es. ES IST JETZT SCHON WEITAUS SCHLIMMER! Die Bundesregierung hat allen Wetterstationen verboten über die Strahlungswerte zu berichten, obwohl laut Gesetzt keine Zensur stattfinden dürfte! Der Spiegel und andere "Qualitätsmedien" (Das ich nicht lache...) reden alles schön. Was soll diese selbstverarsche? Wer von euch Redakteuren, hat eine Eintrittskarte in die Unterirdischen Atombunkerstädte die Weltweit verteilt sind? Denkt ihr, wir checken das nicht??
3. Ups...
sappelkopp 28.03.2011
Zitat von klugdoris"Nach Modellrechnungen könnte bereits ein Zehntel der Strahlenmenge von Tschernobyl ausgetreten sein." -Was für ein Quatsch! Tschernobyl war nur 1 Reaktor. In Japan sind es 5, wo es kritisch ist. 3 GAUs bis jetzt waren es. ES IST JETZT SCHON WEITAUS SCHLIMMER! Die Bundesregierung hat allen Wetterstationen verboten über die Strahlungswerte zu berichten, obwohl laut Gesetzt keine Zensur stattfinden dürfte! Der Spiegel und andere "Qualitätsmedien" (Das ich nicht lache...) reden alles schön. Was soll diese selbstverarsche? Wer von euch Redakteuren, hat eine Eintrittskarte in die Unterirdischen Atombunkerstädte die Weltweit verteilt sind? Denkt ihr, wir checken das nicht??
...wieso, haben Sie keine? Aber mal ernsthaft, natürlich findet in Fukushima ein Gau statt, bereits seit mehr als zwei Wochen. Interessant finde ich nur die Feststellung, dass 1/10 der Strahlungsmenge von Tschernobyl dort bisher ausgetreten ist, wie wurde das denn gemesen?
4. .
Deali, 28.03.2011
Zitat von doc 123Es dürfte doch wohl mittlerweile klar geworden sein, dass die japanische Regierung und Tepco von Beginn an über die Katastrophe Bescheid gewusst haben. Insbesondere wenn man bedenkt, dass jetzt Fakten bestätigt werden, wie die Kernschmelze in Reaktor 2, die UNS hier doch wohl längst klar waren (insbesondere Forist Bodenhöfer hatte hierauf ausdrücklich hingewiesen). Wieso dann keine ordentliche Aufklärung der eigenen Bevölkerung oder der Weltgemeinschaft? Ich vermute, zum einen will man das Gesicht nicht verlieren, zum anderen jedoch gilt es wohl tatsächlich eine Panik zu vermeiden. Japan ist doch ein ziemlich kleines Land, zudem eine Insel, und in weiten Teilen bereits durch Erdbeben und Tsunami zerstört. Wohin wollt man denn da die Bevölkerung auch hin evakuieren. Man verschleiert lieber so lange, bis die Faktenlage so eindeutig ist und hofft, dass die eigene Bevölkerung dies dann leidenschaftslos und ergeben hinnimmt, da eh nichts mehr zu ändern ist. ABER die Weltgemeinschaft. Hofft man hier etwa die Pfründe der 3. größten Wirtschaftsnation zu übernehmen, um die eigene Wirtschaft zu fördern? Wie ist es sonst zu erklären, dass man sich lieber um einen kleinen Dikatator kümmert als um das vollständig sicher absehbare Leid von Millionen von Menschen. Ich nenne dies einfach nur ERBÄRMLICH!
Es wird einzig und allein aus Kostengründen gelogen. Wenn man jetzt zu gibt das alles doch nicht so sicher ist dann müsste man die anderen Meiler auch abschalten! Am schlimmsten ist das Merkel erst nach dem Super GAU "umdenkt". Das lässt einen zweifeln ob wir nicht sofortige Neuwahlen brauchen. Wenn alles so sicher ist warum bauen die dann nicht die Atommeiler mitten in die Städte? Dann könnten sie sich Leitungsverluste ersparen. This is the end! Aber halt, man kann die Grenzwerte doch einfach anheben.
5. Super Erkenntnis!
doc 123 28.03.2011
"Fukushima könnte sich durchaus als noch schlimmer erweisen als Tschernobyl!" Das dürfte doch nun einmal wirklich seit mehreren Tagen bereits bekannt sein!
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Die wichtigsten Fragen zur Strahlengefahr
Was richtet Strahlung im menschlichen Körper an?
Corbis
Die Schwere der Schäden hängt davon ab, welches Gewebe wie stark von der Strahlung betroffen ist. Erste Symptome einer Strahlenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie treten wenige Stunden nach Einwirken der Strahlung auf den Körper auf. Klingen die Symptome ab, stellt sich nach einigen Tagen Appetitlosigkeit, Übermüdung und Unwohlsein ein, die einige Wochen andauern.
Wie qualvoll eine akute Strahlenkrankheit bei hoher Dosis enden kann, zeigen die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobyl-Katastrophe. Haarausfall, unkontrollierte Blutungen, ein zerstörtes Knochenmark, Koma, Kreislaufversagen und andere dramatische Auswirkungen können den Tod bringen.
Wie verläuft eine leichte Strahlenkrankheit?
Menschen mit einer leichten Strahlenkrankheit erholen sich zwar in der Regel wieder. Doch oft bleibt das Immunsystem ein Leben lang geschwächt, die Betroffenen haben häufiger mit Infektionserkrankungen und einem erhöhten Krebsrisiko zu kämpfen.
Wie kann man sich schützen?
DPA
Im Gebiet, in dem ein nuklearer Niederschlag zu befürchten ist, kann es helfen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Gegen radioaktives Jod schützt die vorsorgliche Einnahme von Kaliumjodidtabletten. Allerdings schützt diese nur vor Schilddrüsenkrebs. Das eingenommene Jod lagert sich in den Drüsen links und rechts des Kehlkopfes an und verhindert so die Aufnahme von radioaktivem Jod. Wichtig: Jodtabletten nicht ohne behördliche Aufforderung einnehmen.
Radioaktives Jod baut sich in der Umwelt allerdings schnell ab. Gefährlicher ist radioaktives Cäsium, es hat eine längere Lebensdauer und wirkt bei Aufnahme durch die Luft oder über Nahrungsmittel im ganzen Körper. Dagegen helfen keine Pillen. Bricht ein Reaktor, wie in Tschernobyl geschehen, auseinander, gelangen großen Mengen Cäsium in die Atmosphäre und verstrahlen die Gegend, in der die Partikelwolke niedergeht, auf viele Jahre.
Was bedeutet die Maßeinheit Millisievert?
DPA/ Kyodo/ Maxppp
Sievert (Sv) ist eine Maßeinheit für radioaktive Strahlung. Ein Sievert entspricht 1000 Millisievert. Die Einheit gibt die sogenannte Äquivalentdosis an und ist somit ein Maß für die Stärke und für die biologische Wirksamkeit von Strahlung.
7000 Millisievert, also sieben Sievert, die direkt und kurzfristig auf den Körper treffen, bedeuten den sicheren Tod (siehe Grafik). Zum Vergleich: Am Montagmorgen maßen die Techniker am Kraftwerk Fukushima I eine Intensität von 400 Millisievert pro Stunde. In Tschernobyl tötete die Strahlung von 6000 Millisievert 47 Menschen, die unmittelbar am geborstenen Reaktor arbeiteten.
Wie hoch ist die Belastung im Alltag?
DPA/ NASA
Menschen sind tagtäglich der natürlichen radioaktiven Strahlung im Boden oder der Atmosphäre ausgesetzt. In Deutschland beträgt sie laut Bundesamt für Strahlenschutz 2,1 Millisievert pro Jahr (siehe Grafik). Der menschliche Organismus hat Abwehrmechanismen gegen die natürliche Strahleneinwirkung entwickelt, um sich vor diesen Belastungen zu schützen.

Fotostrecke
Fukushima: Sorge um Reaktor 3

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