AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 21/2011

Kriminalität: "Hey Hase, lebst du noch?"

Von Bruno Schrep

2. Teil: Aussage steht gegen Aussage

Kriminalität: Tödlicher Überfall Fotos
DPA

Den Tipp, den wohlhabenden Rentner aus Sittensen zu überfallen, haben die Männer aus dem Rotlichtmilieu bekommen. Ernst B., ein ehemaliger Bestattungsunternehmer, verkehrt trotz seiner 77 Jahre öfter mal in Nachtclubs. Er beginnt eine Beziehung zu einer Bardame, die seine Enkelin sein könnte, finanziert ihr ein Mercedes-Coupé, mehrere Reitpferde und eine Eigentumswohnung. Und er lädt sie regelmäßig in seine Villa ein. "Ich kriege alles von ihm, was ich brauche", schwärmt die junge Frau bei Bekannten.

Auch Lorella P., eine Freundin der Geliebten, darf des Öfteren mit nach Sittensen kommen. Die 21-jährige Deutsche ist schwer beeindruckt von der Ausstattung des Hauses. Der gediegene Wohlstand bringt sie offenbar auf eine infame Idee.

Mit ihrem Handy filmt Lorella P. heimlich die Inneneinrichtung, macht sich Notizen über den Standort des Tresors und die Position der Alarmanlagen, fertigt eine Lageskizze. Den jungen Männern aus Neumünster, die sie aus der DiscoSzene kennt, präsentiert sie laut Staatsanwaltschaft einen anscheinend perfekten Überfallplan. Sie fährt mit ihnen zwecks Einweisung zur Villa, auch Labinot S. ist mit dabei, und sie erklärt ihnen aus der Nähe die Örtlichkeiten. Und mahnt zur Eile.

"Sie drängte uns, in den nächsten Tagen zuzuschlagen", erinnert sich einer der Täter. "Sie erklärte, da liegen Millionen, wenn ihr sie nicht holt, dann tun es andere." Wieso ihr Sonnyboy Labinot bei einem solchen Verbrechen mitgemacht hat, kann seine Familie bis heute nicht begreifen. "Er wurde da mit reingezogen, er hat sich zu leicht überreden lassen", vermutet die Mutter. "So etwas passt nicht zu ihm." Doch auch das ist allenfalls die halbe Wahrheit.

Der 16-Jährige träumte vom großen Befreiungsschlag. Er wollte die Ermahnungen und Vorwürfe der Eltern nicht mehr hören, sich nicht mehr rechtfertigen müssen für seinen Lebensstil, nicht mehr knapp bei Kasse sein. "Ich muss hier raus", gestand er einer engen Vertrauten. Er hatte die Enge satt, das kleine Zimmer, das er sich mit seinen beiden Brüdern teilen musste, und die Provinzstadt Neumünster sowieso.

Am 13. Dezember 2010, einem Montag, ist es bitterkalt, es schneit. Labinot S. hat bei seiner neuen Freundin übernachtet, einem vier Jahre älteren Mädchen, das er erst seit ein paar Wochen näher kennt. Morgens müsste er eigentlich ins Tierheim zum Sozialdienst, zu dem er wegen diverser Straftaten verdonnert wurde, aber er schläft bis zum Mittag, wird später von seinen neuen Kumpels mit dem Auto abgeholt. "Was hast du vor?", fragt die Freundin besorgt. "Ich habe etwas Wichtiges zu erledigen", antwortet er.

Rentner Ernst B. guckt am Montagabend das Fernsehquiz "Wer wird Millionär?" Er hat vor zwei Wochen ein neues Kniegelenk bekommen, kann sich nur an Krücken vorwärtsbewegen. Gegen 21.15 Uhr, die Sendung ist gerade vorbei, humpelt er aus der Villa zum Zwinger, um seinen Hund zu füttern. Es ist der Augenblick, auf den die Männer aus Neumünster warten. Sie haben sich schwarz maskiert und das Anwesen seit Stunden beobachtet.

"Opa, wir wollen Geld, sonst gibt's Probleme"

Sie zerren den Rentner zurück ins Haus, drehen ihm den Arm um, einer brüllt: "Opa, wir wollen Geld, sonst gibt's Probleme." Die Krücken fliegen weg, der 77-Jährige fällt hin, schreit vor Schmerzen: "Mein Knie, mein Knie, bitte tut mir nichts, ich gebe euch alles, was ihr wollt."

Er wird auf einen Stuhl gesetzt und von zwei Angreifern in Schach gehalten, einer von ihnen ist Labinot S.; die anderen drei suchen im Haus nach den vermuteten Millionen. "Mir wurde eine Waffe an die Schläfe gehalten, ich hatte Angst um mein Leben", erklärt der Rentner später bei der Polizei. Er verrät, wo sein Portemonnaie und die Tresorschlüssel liegen.

Als plötzlich die Alarmanlage losgeht, die Eindringlinge haben sie im Obergeschoss versehentlich ausgelöst, bricht Panik aus. Alle wollen nur noch ganz schnell raus, scheitern zunächst am verschlossenen Hauseingang, stürzen, rennen, stolpern zur Terrassentür.

Ernst B., seit vielen Jahren Jäger und Waffenscheinbesitzer, ist nicht so hilflos, wie es scheint. Weil er vor Jahren schon einmal erpresst wurde, hat er stets eine scharfe Pistole griffbereit in seiner Nähe liegen. Mit dieser Waffe schießt er jetzt aus wenigen Metern den Fliehenden mehrmals hinterher.

Labinot S. wird auf der Terrasse von einem Schuss zwischen die Schultern getroffen, das Projektil zerfetzt die Hauptschlagader. Der Jugendliche verblutet innerhalb weniger Minuten, 69 Tage vor seinem 17. Geburtstag.

"Beim Weglaufen hörte ich einen Schrei", berichtet später einer der Mittäter, "ich wusste gleich, dass er von Lab kommt." Die vier Männer lassen den getroffenen Kumpel zurück, eine Bergung ist ihnen zu gefährlich. Sie fliehen mit dem Auto, ihre Masken und eine Softair-Pistole, die von einer echten Waffe kaum zu unterscheiden ist, werfen sie nahe dem Tatort in einen Graben.

Tage später stellen sich alle vier den Behörden, der Fahndungsdruck ist zu groß. Erbeutet haben sie nur etwas Bargeld und Schmuck. Das Portemonnaie des Rentners mit genau 2143 Euro findet die Polizei neben dem toten Labinot im Schnee, das Handy des Jungen liegt gleich daneben. Die letzte Kurznachricht stammt von der Freundin: "Hey Hase, lebst du noch?"

Hakan Y., Burhan K., Smian K. und Gracia K. müssen wegen schwerer räuberischer Erpressung, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht, der Prozess vor dem Landgericht Stade hat am Mittwoch dieser Woche begonnen. Mitangeklagt ist auch Tippgeberin Lorella P., ihr wird Anstiftung vorgeworfen.

Und der Rentner? Ist er nur das Opfer, das hektisch und verwirrt reagierte, womöglich auch entschuldbar überreagierte? Oder hat auch er Schuld auf sich geladen, hat er mit seinen Schüssen auf die Flüchtenden viel härter reagiert, als nötig gewesen wäre?

Aussage steht gegen Aussage

Aussage steht gegen Aussage. Ernst B. will einen Schuss gehört haben, bevor er selbst feuerte: "Ich dachte, Donnerwetter, die schießen ja, jetzt wird es ganz gefährlich, jetzt kannst du auch zur Waffe greifen." Die Täter dagegen schwören, ein solcher Schuss sei nie gefallen. Eine Woche nach dem Überfall findet die Polizei im Garten eine Gaspistole, die dem Rentner gehört. Wie sie dorthin gelangt ist, ob damit geschossen wurde, konnte bisher nicht geklärt werden.

Auch dem Überfallenen fällt es offenbar schwer, das verhängnisvolle Geschehen zu verkraften. "Er lag mit dem Kopf auf dem Tisch und weinte", erinnert sich ein Bekannter, der Ernst B. am Tag nach dem Raub besuchte. "Er sagte, ich wollte das nicht, er habe niemanden treffen wollen, es tue ihm schrecklich leid."

Die Staatsanwaltschaft in Stade, die gegen B. wegen Totschlags ermittelt, hat noch nicht entschieden, ob sie Anklage erhebt. Sollte sie zum Schluss gelangen, der Rentner habe zwar sein Notwehrrecht überschritten, dies aber in seiner Aufregung und in seinem Schrecken nicht erkannt, könnte das Verfahren auch eingestellt werden - für Familie S. eine unakzeptable Variante.

"Da ist ein Mensch gestorben, kein Hund", empört sich Labinots Onkel Naser Mirena. Der Todesschütze müsse auf jeden Fall vor ein Gericht. Und selbstredend gebe es nur eine gerechte Strafe: Lebenslänglich. "Aber wir finden uns auch mit einem Freispruch ab", versichert der 53-Jährige, "es muss jedoch einen Prozess geben." Und wenn nicht? "Dann sehe ich schwarz." Was er damit genau meint, lässt er offen.

Argwohn, Verbitterung und wilde Verschwörungstheorien

Die Verzweiflung über den Verlust hat bei einigen Mitgliedern der Familie S. zu Argwohn, Verbitterung und wilden Verschwörungstheorien geführt. "Fremde kommen hier sowieso nicht zu ihrem Recht", behauptet Labinots Cousine Valmire, Besitzerin eines deutschen Passes. "Wir sind zwar Deutsche, aber nur auf dem Papier."

Thomas Kämmer, 44, der Rechtsbeistand der Hinterbliebenen, versucht den Zorn zu dämpfen und unüberlegte Reaktionen zu verhindern. Aber auch er stellt sich die Frage: Wie würde die Justiz reagieren, wenn der Schütze Ali oder Fitim hieße und der Getötete Manfred oder Michael?

Kämmer, eigentlich spezialisiert auf die juristische Unterstützung von Verbrechensopfern, hat der Familie S. versprochen, hart zu kämpfen. Er forderte den niedersächsischen Justizminister Bernd Busemann auf, den Fall zur Chefsache zu erklären, seine Staatsanwälte anzuweisen, den Rentner auf jeden Fall anzuklagen, wenn schon nicht wegen Totschlags, dann immerhin wegen fahrlässiger Tötung.

Weil der Minister das ablehnte, plant der Jurist, auf eine etwaige Einstellung mit einem Klageerzwingungsverfahren beim Oberlandesgericht zu reagieren, einem Vorgehen, das allerdings selten zum Erfolg führt: Über 95 Prozent solcher Klagen werden abgeschmettert.

Um den Rentner zumindest moralisch unter Druck zu setzen, wollen die Hinterbliebenen weiterhin regelmäßig zur Villa in Sittensen pilgern, vor dem Grundstück die Fotos von Labinot aufstellen, den Platz mit Blumen schmücken und Kerzen anzünden. "Er soll immer wieder damit konfrontiert werden, was er angerichtet hat", sagt ein Verwandter. "Der Mann soll nicht zur Ruhe kommen."

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insgesamt 1322 Beiträge
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1. Natürlich keine 'normale' Notwehr, ABER ...
rkinfo 28.05.2011
Zitat von sysopNotwehr oder nicht: Ein Rentner, der in seinem Haus überfallen und ausgeraubt wird, erschießt einen der flüchtenden Täter. Die Familie des getöteten 16-Jährigen fordert jetzt die Bestrafung des Schützen. http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,765294,00.html
Muß den heute jeder Rentner so geistig fit bleiben wie *Sylvester Stallone oder Bruce Willis* bleiben wenn er hart am eigenen Tod sich befindet ? Zudem - hätte der 16-jährige den Rentner getötet wäre 'schwere Kindheit' plus Jugendstrafrecht zur Anwendung gekommen. Bei guter Führung einige Jahre Jugendknast mit Resozialisierung. Natürlich sinnvoll aber auch nicht wirklich angesichts des fiktiven Opfers. 'Wer sich in Gefahr begibt' ... kommt eben auch als 16-Jähriger ggf. dabei zu Tode. So ist eben das Leben ... Es ist daher ein Skandal wie dieses Überfallopfer Rentner auch noch von der Familie des Agressors verfolgt wird. Der Rentner schoß wahrscheinlich zu Unrecht aber das war in seiner Situation als Restrisiko Überreaktion psychologisch und menschlich nachvollziehbar. Im Unterschied zu Rentner hatte die Angreifer viel länger Zeit diese Tat incl. Risiken vorzubereiten. Der Rentner wurde hingegen in körperlich geschwächter Phase überrascht und brutal in *Todesangst* versetzt. Da wird keine Justiz im Land, in der Welt und auch jener unserer Vor- und Nachfahren je so einem gequälten Menschen auch noch rechtlich angehen. Im Bericht lese ich eher zwischen den Zeilen dass der Anwalte und die Familien sich Vorteile versprechen den Rentner weiter zu quälen. Da bleibt mein Verständnis klar beim gequälten Opfer.
2. Es ist die ewig...
polizeiphilosoph 28.05.2011
...gleiche Leier. Der arme Sohn, das gefallene Bambi. Ich kann es nicht mehr hören. Der Herr Sohnemann war ein Schwerstkrimineller, der sich zu einem derartig feigen und brutalen Überfall hat hinreißen lassen. Nur das Opa nun nicht so ganz wehrlos war, wie ursprünglich erhofft und nun ist der gute Lab deswegen tot. Die Reaktion der Familie ist mir als Polizeibeamten mehr als bekannt, es ist immer das Gleiche. Der eigene Sohn wird glorifiziert, während alle anderen das personifizierte Böse sind. Nicht der alte Mann ist auf den Grund und Boden des Jungen eingedrungen, hat ihn bedroht, gewürgt und geschlagen. Andersherum. Und das wurde ihm nun zum Verhängnis. So spielt das Leben, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Sollte der Rentner angeklagt werden, würde ich noch 10 Euro spenden, für seine Verteidigung. Niemand muss sich in Deutschland in seinen vier Wänden ausrauben und mißhandeln lassen. Wenn es den Herrschaften nicht paßt - im Kosovo wird sowas sicherlich ganz anders geregelt. Oder doch nicht? Geh mal im Kosovo in ein fremdes Haus, verprügel den Opa und stehle sein Geld. Wie würde wohl die Familie denken, wäre es der eigene Opa gewesen? Dann würde der Täter für alle Zeit in Lebensgefahr schweben. Aber hier war's ja nur der Sohn, der Sunnyboy, der niemanden was zuleide tun konnte...
3. Täterfrage
Wavebreaker26 28.05.2011
Was mich an dieser Diskussion stört ist dass schon wieder nur alle Augen auf dem Täter sind, sprich dem Jungen. Ein Überfall ist sehr traumatisierend für das Opfer und da kann es halt zu Fehlentscheidungen kommen. Der Dieb hat sich aus freien Stücken für die Kriminalität entschieden, während das Opfer keine Wahl hatte. Der Rentner wird den Rest seines Lebens mit der Schuld leben müssen. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn der Rentner nur "in die Luft geballert" hätte, aber das hat er nun mal nicht. Möge es eine Warnung für alle Nachwuchskriminellen sein.
4. Emigranten in Deutschland
Rübezahl 28.05.2011
Zitat von sysopNotwehr oder nicht: Ein Rentner, der in seinem Haus überfallen und ausgeraubt wird, erschießt einen der flüchtenden Täter. Die Familie des getöteten 16-Jährigen fordert jetzt die Bestrafung des Schützen. http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,765294,00.html
Wenn man das Gesetz heranzieht ,war es keine Notwehr mehr, weil der unmittelbare Überfall durch das Anspringen der Alarmanlage abgebrochen wurde. Der 16 - Jährige aber war kein Tugendknabe sondern ein Einbrecher ! Die Familie des Einbrechers ist auch nicht besser , so wie sie den alten Mann jetzt drangsaliert! Sicherlich wird der Fall noch vor Gericht aufgearbeitet werden.
5. Originelle Auslegung
schneemann3 28.05.2011
Leute überfallen und bedrohen ist also in Ordnung, so lange niemand der Überfallenden zu Schaden kommt? Jegliche Gegenwehr des Überfallenen ist also verboten, sogar rechtswidrig. Das ist ja mal ne nette Auslegung. Bin gespannt, wie die Sache ausgeht. Ist bestimmt wieder so ne Geschichte wos um um die Ehre von sonstjemanden geht um die Eltern nicht wahr haben wollen, dass ihr süßer kleiner Schatz doch nicht so lieb und unschuldig ist, wie sie sichs vorstellen. Freispruch!
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