AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 33/2017

SAP-Vorstand Bill McDermott Der Mann, der alles verkaufen kann

Bill McDermott hat den deutschen Softwarekonzern SAP umgekrempelt und zum wertvollsten Unternehmen im Dax gemacht. Sein Geheimnis: Er denkt unerbittlich vom Kunden her.

SAP-Chef Bill McDermott
Boris Schmalenberger / DER SPIEGEL

SAP-Chef Bill McDermott

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Der bestbezahlte Manager eines Dax-Konzerns steht im alten Umspannwerk nahe des Berliner Alexanderplatzes und applaudiert der Zukunft. Bill McDermott, Chef des Softwareherstellers SAP, klatscht und lacht, schüttelt Hände, umarmt seine Gäste und posiert unermüdlich mit hochgerecktem Daumen für Selfies. Sein Bodyguard seufzt schicksalsergeben, sein Team weiß: Es wird ein langer Abend werden.

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Heft 33/2017
Wie sich das bedrohte Paradies wandelt

Beim "We the Future Summit", einem SAP-Forum für junge Macher, ist der US-Amerikaner an diesem Mai-Abend in seinem Element. Umringt von Hunderten junger Leute, kann er ausleben, was er am liebsten tut: Menschen anfeuern, inspirieren, lenken, ihnen Geschichten erzählen von seinem Weg nach oben. Denn gibt es einen anderen Platz, an dem man sein will? Unvorstellbar.

Als McDermott sich als junger Mann in einem 99-Dollar-Anzug beim Druckerspezialisten Xerox vorstellte, wollte er nicht nur seinen ersten Job, sondern eines Tages in die Chefetage aufsteigen. Was sonst?

2010, nach Stationen bei Xerox, beim Beratungsunternehmen Gartner, bei dem Softwarehaus Siebel und nach acht Jahren als Leiter von SAP Nordamerika, ist der Mann von ganz unten ganz oben angekommen. Der Firmenmitgründer Hasso Plattner berief den damals 48-Jährigen gemeinsam mit dem Dänen Jim Hagemann Snabe zum Vorstandsvorsitzenden. Seit Mai 2014 leitet der Amerikaner SAP allein und hat die Firma zum wertvollsten Konzern Deutschlands gemacht. Im vergangenen Jahr legte der Aktienkurs um 38 Prozent zu, der Gewinn stieg von 3,1 auf 3,6 Milliarden Euro, und McDermotts Gehalt hat sich fast verdreifacht auf 14 Millionen Euro.

Man sieht also: Es ist zu schaffen, lautet seine Message an die Hoffnungsträger von morgen. "Ihr müsst eure Wünsche mit allem, was ihr habt, verfolgen", ruft der 55-Jährige mit der Verve eines amerikanischen Fernsehpredigers. "Nicht lange rumheulen, sondern anpacken. Ihr selbst seid euer größtes Vermögen. Und wenn ihr am Boden liegt, dann steht ihr eben wieder auf."

Davon versteht er was, das weiß jeder im Raum. Das letzte Mal, als er selbst am Boden lag, ist er fast gestorben.

Es war im Sommer 2015. Sein Bruder Kevin veranstaltete eine Party zum 76. Geburtstag des Vaters. Irgendwann gingen alle zu Bett. Sie schliefen, als Bill McDermott mit einem Wasserglas in der Hand die Treppen hinunterging, sich im Teppich verhedderte und stürzte. Er landete in den Scherben, eine davon, fingerlang, bohrte sich in sein linkes Auge. Er wurde ohnmächtig. Als er aufwachte, lag er in einer Blutlache.

Er wusste, ohne Hilfe würde er verbluten. Im Haus hörte ihn keiner. Also robbte er Zentimeter um Zentimeter zur Tür, zog sich hinaus und lag schließlich auf der Straße. Passanten fanden ihn und riefen den Krankenwagen. Sein Leben wurde gerettet, sein linkes Auge nicht.

Monatelang kam er nicht in die Firmenzentrale ins badische Walldorf. Als Gerüchte über den Unfallhergang und seinen Verbleib hochkochten, schrieb er eine E-Mail an seine Führungsmannschaft: "Ich fiel, kam ins Krankenhaus, erhole mich und bleibe weiterhin der Chef von SAP, heute, morgen, das nächste Jahr und darüber hinaus. Das ist die ganze Geschichte. Ich bedauere, dass ich nichts Interessanteres zu bieten habe, um die Intrigen von manchen zu befriedigen. :-)"

Ende der Diskussion.

Wie geht ein Mensch mit solch einem Schicksalsschlag um, mit der Todesangst, dem Schmerz, dem Leid?

Viele, die Ähnliches erlebten, krempeln ihr Leben total um. Bill McDermott sagt, ihm sei das nie durch den Kopf geschossen. Sein erster Anruf galt Hasso Plattner, um ihm zu versichern, dass er weitermache. "Ich zweifelte keine Sekunde daran, dass ich stärker zurückkomme. Niemals."

Ein Gewinner darf zu keinem Zeitpunkt einen Verlierergedanken zulassen, glaubt der Manager. Das ist bei ihm fast schon zur fixen Idee geworden.

McDermott, das bestätigen viele, die mit ihm arbeiten, ist ein geborener, fast schon zwanghafter Optimist. "Ich hätte ja auch zwei Augen verlieren können", sagt er. Der Mann, dem sein gutes Aussehen immer sehr wichtig war, klagt nicht über seine Narben im Gesicht und die Sonnenbrille, die er nun tragen muss. Er sagt: "Ich habe ein Auge verloren, aber Weitsicht gewonnen."

Vor ein paar Jahren noch hätten die SAPler in der Walldorfer Firmenzentrale aufgejault bei solch einem Spruch. Als der Vertriebler McDermott 2010 gemeinsam mit dem Techniker Hagemann Snabe die Leitung von SAP übernahm, eckte er an mit seiner amerikanischen Art, seinem überbordenden Optimismus, seinen für deutsche Augen lächerlichen Gesten, den dauererigierten Daumen. "Er wirkte auf uns wie eine Persiflage eines amerikanischen Staubsaugervertreters", sagt ein Mitarbeiter. "Alle fragten sich: Ist der echt? Wir haben ihn anfangs überhaupt nicht ernst genommen."

Das hat sich komplett geändert. Der Mann nicht.

Ihm, dem gelernten Verkäufer, gelang, woran seine meist technikversierten Vorgänger scheiterten. Er hat den Anbieter von Betriebssoftware in ein neues Zeitalter geführt, hinein in die Cloud. Er schaffte es, die DNA des Unternehmens zu ändern. SAP, gefürchtet für seine komplizierten Programme, sollte einfacher werden, besser zu nutzen, leichter zu lieben. Und der Marketingmann wählte auch gleich den passenden Slogan: "Run Simple" wurde ab 2014 zum Leitmotiv der Firma.

Für McDermott ist es ein Vorteil, nicht zu tief in der Programmierwelt zu stecken. "Wir Techniker fummeln gern an dem herum, was wir gerade entwickeln. Bill holt uns da immer wieder raus und führt uns einen Schritt weiter", sagt der Chief Operating Officer Christian Klein.

McDermott sah, dass es zu lange dauern würde, SAP aus eigener Kraft zum onlinebasierten Anbieter, zu einer Cloud Company, zu machen. Das erste derartige Programm, Business ByDesign, war ein teurer Flop gewesen. Firmen wie Siemens drohten, SAP abzuschaffen und zu Cloud-Firmen zu wechseln. Die Zeit drängte.

Also brachen McDermott und sein Kompagnon mit dem SAP-Prinzip des organischen Wachstums und kauften Cloud-Firmen: Ariba, Fieldglass und Concur.

"Bill denkt immer voraus, antizipiert, was als Nächstes kommen wird", sagt Vanessa Smith, seine ehemalige Bürochefin. Das gelingt ihm, weil er ständig in enger Tuchfühlung mit den Kunden ist. Das ist sein Erfolgsrezept: Anders als alle SAP-Chefs vor ihm denkt McDermott alles vom Kunden her.

Das hatte er schon als Jugendlicher im Blut. McDermott ist in ärmlichen, aber liebevollen Verhältnissen im New Yorker Stadtteil Queens aufgewachsen. Als 16-Jähriger kaufte er auf Pump einen kleinen Lebensmittelladen und überlegte, wie er sich gegen die Konkurrenz, eine 7-Eleven-Filiale gleich nebenan, durchsetzen könnte. Er studierte seine Kunden und gab ihnen, was sie wollten: Für die jungen installierte er einen Spielautomat, den schlecht betuchten räumte er Kredite ein, mit den einsamen palaverte er, und allen bot er köstliche Sandwiches an, zubereitet von seiner Mutter. Nicht lange, und die Leute gingen nur noch zum Klauen zu 7-Eleven.

McDermott wird nicht müde, diese Geschichte immer und immer wieder zu erzählen. Für ihn ist Kundennähe der Schlüssel zum Erfolg. Unermüdlich jettet er um die Welt. Im Kundengespräch sei er unschlagbar, sagen Mitarbeiter. Durch seine freundliche, unarrogante Art bringt er jeden dazu, sich bei ihm zu beschweren. Das ist ein großer Teil seines Erfolgs.

Hat er das Problem identifiziert, nervt er seine Programmierer: Wie kann man das verbessern? Wie den Kunden glücklich machen?

McDermott wird selten laut, aber ungeduldig ist er schon. Er verabscheut Erklärungen, warum etwas nicht geht. Ihn interessieren Lösungen. Schnelle Lösungen.

Der SAP-Chef macht seinen 84.200 Mitarbeitern Beine, aber keine Angst. Sein Führungsstil ist kooperativ und teambezogen, sein Auftritt deutlich freundlicher als der autokratische, hierarchische Ton, der in vielen deutschen Chefetagen herrscht.

Vor allem aber zollt er seinem Gegenüber Respekt, egal, wer es ist. So hat er es geschafft, die in Walldorf herrschenden Ressentiments gegen seine amerikanische Art abzubauen, ohne sein Benehmen zu ändern. Heute zeigt er immer noch den schlimmen Daumen, aber so ist er halt, das wissen jetzt alle.

Peinlich ist das trotzdem vielen, besonders, weil US-Präsident Donald Trump die gleiche plakative Gestik zelebriert. Mehr verbindet die beiden zum Glück nicht.

McDermott hasst es, wenn das Führungspersonal nicht weiß, was es tut. Der SAP-Chef gilt außerdem als glühender Fan von Barack Obama und dessen Gesundheitsreform. Mit Bemerkungen über Trump hält er sich zurück. Die US-Regierung und deren Geheimdienste gehören zu seinen Kunden. Außerdem hat Trump ihn als einzigen Chef einer ausländischen Firma ins Weiße Haus geladen. Da macht es sich bezahlt, dass er Amerikaner ist. Überall dort, wo die USA unbeliebt sind, spielt er dagegen den Standort Deutschland aus. Das Thema, die SAP-Zentrale ins Ausland zu verlegen, ist längst vom Tisch.

Softwarefirmen zu führen, ist keine einfache Sache. Das Zusammenspiel von selbstbewussten Computernerds und aggressiven Marketingleuten birgt Konfliktstoff. Manche Techniker werfen McDermott vor, das Unternehmen zu stark zu amerikanisieren, es zu sehr am Marketing auszurichten. Andere fühlen sich in ihren Spielräumen beschnitten, wenn es nur noch um die Kundenwünsche geht. Die letzte Umfrage ergab allerdings, dass 94 Prozent der Mitarbeiter zufrieden sind. Da macht McDermott offenbar etwas richtig, auch wenn er nicht viel vor Ort ist.

Vor einiger Zeit wollte er das Firmenlogo ändern. Das Blau wurde ersetzt durch eine goldene Fahne ohne Umrandung. Die Führungscrew war begeistert. Ein Probelauf wurde gestartet - und ein Shitstorm brach aus. Die Mitarbeiter wollten ihr altes Logo behalten. McDermott entschied: Wir müssen auf unsere Leute hören. Und mal ehrlich: Das blaue ist doch so schön!

"Wenn es sein muss, kann sich Bill auf einer Münze drehen", sagt sein ehemaliger Bürochef Alex Atzberger. McDermott lacht. Nicht seine Idee müsse gewinnen, sondern die beste. "Ich will, dass mir die Leute die Wahrheit sagen, ich muss wissen, was wirklich los ist in der Firma. Dazu brauche ich eine angstfreie Kultur." Skepsis ist erlaubt, aber Zynismus ist für ihn der Stoff, der Firmen von innen zerfrisst. Mit Fehlern kann er umgehen, doch er hasst unangenehme Überraschungen.

Wie die im April 2016: Er traf in Kalifornien die Cheftechnologen der großen Hightechfirmen - und wurde kalt erwischt. Sie beschwerten sich bitterlich über die Produkte und ließen ihn wissen: SAP kapiert es einfach nicht. McDermott ließ den Zorn über sich ergehen. Er suchte nicht nach Ausreden, versprach Besserung.

Zurück im Hotel rief er sofort den Vorstand zu einer Notfallsitzung zusammen. Er berichtete von dem Treffen. Und forderte die Lösung des Problems. Die nächsten Wochen fand die Führungscrew nur wenig Schlaf. "Es war kein schönes Telefonat", sagt McDermott. Aber das ziehe ihn nicht runter. "Es führte dazu, dass wir einen Fahrplan aufstellten, den die Kunden nachvollziehen konnten. Solche unangenehmen Konferenzen sind oftmals Auslöser und Beschleuniger." In Bills Welt hat alles auch sein Positives. Nur zufrieden ist er nie. Er nennt das den Hunger des Underdogs, den er sich erhalten habe.

Hinzu kommt die ungeheuere Geschwindigkeit in der Branche. Wer sich zu spät bewegt, hat verloren. Doch gelegentlich wirkt seine Einpeitscherei übertrieben.

Am 21. Juli 2017 schrieb er eine Mail an die Belegschaft. "Gestern war wieder ein großer Tag für die SAP. Wir haben hervorragende Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt - und das nach acht Jahren stetigem, profitablem Wachstum."

Doch dann fordert er die Mitarbeiter auf, noch sparsamer und produktiver zu werden, nur so können große Boni bezahlt werden. Selbst "jede Entscheidung über eine Geschäftsreise" müsse genau geprüft werden: "Unterstützt ihr damit einen Kunden? Dann ist dagegen nichts einzuwenden. Handelt es sich um ein internes Meeting? Dafür gibt es Telepräsenz ... Bitte helft uns, mit dem Geld des Unternehmens so sorgsam umzugehen wie mit dem eigenen. Und mal ehrlich: Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Aktionäre der SAP, insofern ist das Geld der SAP sowieso unser eigenes."

Nur, dass nicht alle denselben Anteil erhalten.

Bill McDermott, der nur vier bis fünf Stunden Schlaf am Tag braucht, schont weder sich noch seine Mitarbeiter. Auf der Kundenmesse in Orlando saust er von einem Termin zum nächsten. 30.000 Besucher sind dieses Jahr gekommen, und viele von ihnen wollen den "Chef zum Anfassen" kennenlernen. Vergangenes Jahr dreht sein Team fast durch, weil er in seiner Eingangsrede seine persönliche E-Mail-Adresse nannte und alle aufforderte, ihm ihre Wünsche zu senden. Jede Mail muss sofort beantwortet werden, das ist eine seiner strikten Regeln.

Diesmal versprach er, das zu lassen. Aber egal, wer an ihm zupft in den eisgekühlten Räumen des Orange County Convention Center: Er bleibt stehen und redet. Gibt Interviews. Begrüßt Bekannte. Namen und Gesichter zu kennen, ist das Kapital eines Verkäufers.

In dem Tumult kann nur einer ihn zur Ruhe bringen: Hasso Plattner, der legendäre SAP-Gründer und Aufsichtsrat. Während um sie herum die Masse tost, haben sich die beiden Männer, etwas abgeschirmt vom Geschehen, in einem Gang niedergelassen. Der weißhaarige Professor im verkrumpelten Anzug und Segelschuhen, daneben sein wie aus dem Ei gepellter Vorstandschef, unterhalten sich in aller Ruhe. Eine halbe Stunde lang. Eine Ewigkeit auf solch einem Event. Doch wenn Plattner ruft, ist McDermott da. Und umgekehrt. Der Entwickler und der Verkäufer wissen, dass sie einander brauchen.

In solch einem Moment darf nicht einmal McDermotts Familie stören. Seine Frau Julie, seine beiden Söhne und sein Vater sind angereist, um ihn zu sehen. Während McDermott durch die Welt saust, hält seine Gattin in Philadelphia die Familie zusammen. Das sei doch in Wahrheit der viel wichtigere Job, sagt er. Ganz ernst.

Wochen später, in seiner Villa mit Blick auf den Neckar und das Heidelberger Schloss, überlegt McDermott einen Moment lang, ob sich all die Entbehrungen lohnen. Das Wohnzimmer unterscheidet sich kaum von einem Hotelzimmer, es ist edel und unpersönlich und wird zum Repräsentieren genutzt. Kein Ort, an dem man sich zu Feierabend strumpfsockig auf dem Sofa fläzt. Wo lebt der Mann?

"Es gibt Momente der Einsamkeit, aber keine des Bedauerns", sagt McDermott. "Ich war zu den entscheidenden Zeitpunkten immer bei meiner Familie." Entscheidend sei nicht, wie häufig man anwesend sei, sondern wie intensiv. "Wenn ich da bin, bin ich ganz und gar da."

Wie viele Topmanager ist McDermott hin- und hergerissen zwischen seiner Familie ("das Wichtigste überhaupt") und seinem Job (das Wichtigste offenbar).

In einer Mail an die Belegschaft schrieb er am 4. Januar 2016: "Die wichtigsten Titel werden nie auf unseren Visitenkarten stehen: Mutter, Vater, Tochter, Freund - das ist es, was uns wirklich ausmacht. Verpasst nicht die Geburtstage, den Familienurlaub oder die Abende mit alten Freunden. Pflegt und genießt diese Momente. Der Familie oberste Priorität einzuräumen, wird uns stärker erfüllen und uns die notwendige Inspiration mitgeben, um erfolgreich in unseren Jobs zu sein."

Acht Tage lang gingen die SAPler ohne schlechtes Gewissen pünktlich nach Hause. Dann, am 12. Januar kam die nächste Mail vom Boss. "Ich überlege mir oft, was es bedeutet, wirklich aus der Masse herauszustechen", schrieb er. "Für mich heißt es, zuerst jegliche Selbstzufriedenheit abzustreifen und sie durch eine noch mutigere Vorstellung davon zu ersetzen, was wir erreichen können ... Wir werden den Willen aufbringen, unser Arbeitsleben in die Arbeit unseres Lebens zu verwandeln. Um derartig mutige Träume wahr zu machen, müssen wir unser Bestes geben."

Die Mitarbeiter hatten keine Probleme, die Botschaft zu entschlüssen. In Walldorf kursiert ein Witz-Übersetzungsprogramm Bill-Deutsch. Wenn McDermott "he's my friend" sagt, heißt das demnach: Er kennt den Kerl. Sagt er: "my good friend", kennt und mag er ihn, und so weiter.

Und diese E-Mail bedeutete: Zurück ins Geschirr, ihr Faulpelze. Aber dalli.



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decathlone 15.08.2017
1. Software wird durch die Cloud nicht einfacher...
Das Gegenteil ist der Fall. Systeme müssen über die On-Premise-Installationen und die verschiedenen Cloud-Dienste hinweg vernetzt werden, die Sicherheit der Integrierten Softwarelandschaft muss gewährleistet sein etc. Entwickelt wird die Software in immer kürzeren Zyklen und wenn ich eine Cloudlösung rausrolle, dann machen sich Bugs sofort bemerkbar und das alle 6 Wochen oder so. Ich bin mal gespannt, wie lange das Rad sich immer schneller drehen wird. Es ist im Moment sehr aufwändig, eine Lösungsstrategie für einen Kunden auszuarbeiten und aus den sehr vielen Optionen die beste Kombination zusammenzustellen. Und ein Jahr später ist das schon wieder kalter Kaffee.
Echt jetzt 15.08.2017
2. Ketzerei
Vom Kunden her denken? Unerhört! Wo kommen wir denn da hin?
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