AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 17/2017

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Real-Star "Es muss weniger werden!", schrieb Ronaldo per SMS

Eine junge Frau behauptet, Cristiano Ronaldo habe sie vergewaltigt. Einen SPIEGEL-Bericht dazu nennt das Management des Real-Profis "journalistische Fiktion". Belegt ist aber: Ronaldo war in die Vergleichsverhandlung mit der Amerikanerin eingeweiht.

Ronaldo
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Vier Tage vor einem Auswärtsspiel in Bilbao muss sich Cristiano Ronaldo um eine wichtige private Angelegenheit kümmern. Es ist der 12. Januar 2010. In Las Vegas sitzen seine Anwälte und ein Mediator mit einer jungen Amerikanerin zusammen, die behauptet, der Fußballer von Real Madrid habe sie vergewaltigt. Es geht darum, den Fall außergerichtlich zu klären.

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Heft 17/2017
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Bei dem Termin mit Susan K.(*) und ihrer Anwältin ist auch der portugiesische Jurist Carlos Osório de Castro zugegen, der Ronaldo seit Jahren in allen rechtlichen Fragen berät. Er informiert seinen Mandanten, der in Madrid ist, mit SMS-Nachrichten über den Stand der Verhandlungen.

Osório de Castro schreibt: "Der Mediator sagt jetzt, dass sie in Tränen aufgelöst und erschüttert ist, weil sie glaubt, dass dich diese Angelegenheit nicht interessiert und du ganz woanders bist. Bisher wurde nicht über Geld geredet, aber das wird kommen."

Ronaldo antwortet: "Ok".

Der SPIEGEL hat vorige Woche über den Vergewaltigungsvorwurf der Amerikanerin Susan K. gegen Ronaldo berichtet. Der Fall schlägt Wellen. Die Agentur des Ronaldo-Beraters Jorge Mendes veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es heißt, die Geschichte sei eine "journalistische Fiktion" und basiere "komplett auf Dokumenten", die "nicht unterschrieben wurden" und in denen die "Parteien nicht zu identifizieren" seien.

Diese Darstellung ist falsch.

Der SPIEGEL besitzt das Abschlussdokument der außergerichtlichen Einigung zwischen Susan K. und Ronaldo. Es stammt aus einer Datensammlung der Enthüllungsplattform Football Leaks. In den Dokumenten taucht Ronaldo auch unter dem Decknamen "Topher" auf. In einer vertraulichen Zusatzvereinbarung, einem "Confidential Side Letter Agreement", steht, dass sich hinter jenem Pseudonym der Fußballer verbirgt. Und: Das Papier ist von Ronaldo unterschrieben. Es ist kein Grund ersichtlich, an der Echtheit der Dokumente zu zweifeln.

Auch der SMS-Verkehr zwischen Ronaldo und Anwalt Osório de Castro, der dem SPIEGEL vorliegt, belegt, dass der Fußballer schon im Jahr 2010 wusste, was ihm in Las Vegas vorgeworfen wird - und dass er sich für die Details der Einigung, vor allem die finanziellen, sehr interessiert hat.

47 Minuten nach der ersten SMS bekommt Ronaldo eine weitere Mitteilung aus Las Vegas. Diesmal ist es nur ein Betrag: "950.000 Dollar". Es ist offenbar die Summe, die sich die Gegenseite als Ausgleich vorstellt. Ronaldo schreibt zurück: "Das ist der Betrag?"

Osório de Castro antwortet: "Das ist ihre erste Forderung: Das sind 660.000 Euro. Wir akzeptieren nicht. Die Verhandlung geht weiter."

Ronaldo fragt nach: "Ist das zu viel?" Osório de Castro schreibt: "Ich glaube, ja. Ich glaube, wir schließen für weniger ab."

Ronaldo verlangt: "Es muss weniger werden!" Sein Anwalt antwortet: "Ok".

Die Korrespondenz zwischen Ronaldo und dem Juristen liefert mehrere Erkenntnisse. Erstens: Wenn es um seine Karriere geht, überlässt Ronaldo nichts dem Zufall. Zweitens: Der Profikicker schaut durchaus auf sein Geld. Und: Im Umfeld des Superstars agieren bis heute Leute, die, wenn es sein muss, nicht davor zurückschrecken, öffentlich Nebelkerzen zu zünden, um die Vorgänge aus dem Sommer 2009 zu verschleiern.

Die Agentur des Ronaldo-Beraters Jorge Mendes heißt Gestifute, sie hat ihren Sitz in Porto. In der Stellungnahme der Firma zum Fall Las Vegas wird versucht, das mutmaßliche Opfer zu diskreditieren. Susan K. würde sich weigern, sich "öffentlich zu dem Vorwurf zu bekennen und ihn zu bestätigen", heißt es in dem am vorvergangenen Freitag verbreiteten Statement zu der SPIEGEL-Veröffentlichung.

Diese Vorhaltung ist perfide. Denn: K. darf sich gar nicht äußern.

Die außergerichtliche Einigung zwischen Ronaldo und ihr regelt eindeutig, dass sie die Vorwürfe an den Fußballer nicht wiederholen darf, schon gar nicht öffentlich. Sollte sie gegen diese Abmachungen verstoßen, müsste sie die Vergleichssumme, die ihr Ronaldo überweisen musste, zurückzahlen und gegebenenfalls auch noch Schadensersatz leisten.

Womöglich aus diesem Grund wollte Susan K. auch mit dem SPIEGEL nicht über das reden, was in Ronaldos Suite passiert sein soll. Und auch nicht über die Vereinbarung zwischen ihr und dem weltbekannten Fußballer, die sieben Monate nach der Nacht in Las Vegas von Anwälten ausgehandelt wurde.

Aus dem SMS-Verkehr zwischen Ronaldo und Osório de Castro geht hervor, dass die Einigungsverhandlungen im Januar 2010 in Las Vegas lange andauerten. Er schreibt seinem Mandanten: "Wir schließen endlich nach 12 Stunden ab, für 260.000 Euro. Dazu kommen die Kosten der Mediation, von denen ich dir schon erzählt hatte, plus einiger Zahlungen an die Anwälte, die jetzt versuchen, den Abschluss zu formalisieren. Ich weiß, dass das viel Geld ist, aber ich glaube, es war der beste Ausweg, und übrigens überhaupt nicht einfach zu bekommen."

Ronaldo bestreitet den Vorwurf der Vergewaltigung vehement. Sein Münchner Anwalt Johannes Kreile teilte dem SPIEGEL vorige Woche mit, die Behauptungen der Susan K. seien "aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen".

Aber warum benötigte Ronaldo im Jahr 2010 einen "Ausweg"?

Wenige Tage nach dem Erscheinen der SPIEGEL-Geschichte postete der Fußballer ein Bild von sich. Die Aufnahme zeigt ihn schräg von hinten, bekleidet nur mit einer Unterhose. Ronaldo steht vor einer Tür oder einem Fenster, breitbeinig, die Arme in die Hüften gestemmt. Es ist eine Siegerpose. Die Aufnahme könnte als Statement zu verstehen sein.

Ronaldo kommuniziert gern durch Bilder. Meist inszeniert er sich als Kraftmensch, als kickender Imperator. Es gibt eine Aufnahme, auf der er mit Kollegen von Real Madrid zu sehen ist, die Männer präsentieren ihre Armmuskeln. Ronaldo hat natürlich den imposantesten Bizeps.

Man wird nicht Weltfußballer ohne unbändigen Durchsetzungswillen. In den beiden Champions-League-Viertelfinalspielen gegen Bayern München erzielte Ronaldo fünf Tore. Er ist ein großer Fußballer. Er verdient bei Real Madrid rund 40 Millionen Euro im Jahr. Er besitzt ein Privatflugzeug. Aber womöglich ist Ronaldo ein Mensch, der, trotz aller Erfolge, immer noch nicht in sich ruht. Er scheint ständig allen irgendetwas beweisen zu müssen.

Auch 2009 benahm er sich schon so, in dem Jahr, in dem er von Manchester United zu Real Madrid gewechselt war, für die damalige Rekordsumme von 94 Millionen Euro. Ronaldo verbrachte damals seinen Sommerurlaub in den USA und ließ es ordentlich krachen. Er stürzte sich ins Nachtleben von Los Angeles, traf andere Prominente, unternahm einen Kurztrip nach Las Vegas.

Er traf im VIP-Bereich eines Klubs auf Susan K. Sie feierten zusammen, später landeten die beiden dann in Ronaldos Suite im Palms Place Hotel. Was dort vorgefallen sein soll, die angebliche Vergewaltigung, schildert K. in einem Brief, den sie Monate später an Ronaldo verfasst hat. Er liegt dem SPIEGEL vor. Der Fußballer bestreitet die Darstellung Susan K.s. In einem Dokument, das seine Anwälte bei der Mediation am 12. Januar 2010 einbrachten, wird seine Sicht auf die Nacht in Las Vegas wiedergegeben. Demnach sei es einvernehmlicher Sex gewesen.

Warum aber hat sich Ronaldo dann dazu verpflichtet, K. eine Geldsumme zu bezahlen? Wurde er erpresst? War der Imperator das Opfer? Entschied sich der Mann, der beim Fußball immer der Sieger sein will, zu bezahlen, um womöglich die Unannehmlichkeiten, die ein Gerichtsverfahren mit sich gebracht hätte, zu vermeiden?

Es dürfte leicht sein, in Susan K. eine Täterin zu sehen. Eine Frau, die es nur darauf anlegte, bei einem bekannten Fußballer zu landen. Profikicker werden umschwärmt. Und träumen nicht viele Frauen von einer Nacht mit Ronaldo? Er ist attraktiv, gilt als Sexsymbol.

Susan K. hat mit Ronaldo geflirtet. Sie gab ihm ihre Nummer. Sie ging in Ronaldos Suite. Sie küssten sich. All das schreibt sie in ihrem Brief, den sie ein Jahr nach der Nacht im Palm Place Hotel verfasst hat. Als er mehr wollte, habe sie gesagt: Nein. Als er sie gepackt und auf das Bett im Schlafzimmer gedrängt habe, habe sie wieder gesagt: Nein.

Nein heißt Nein.

In dem Schreiben an Ronaldo schildert Susan K. ausführlich, was ihr der Fußballer angetan haben soll. Demnach wurde sie von ihm anal vergewaltigt.

Hat sich K. das wirklich ausgedacht? Um einen Superstar aus Europa abzuzocken?

Die US-Anwältin Gloria Allred aus Los Angeles ist eine Expertin für Fälle sexueller Gewalt. Sie vertritt mutmaßliche Missbrauchsopfer des Schauspielers Bill Cosby und Frauen, die reklamieren, von Donald Trump belästigt worden zu sein. "Sehr häufig gehen die Opfer gar nicht erst zur Polizei oder zu einem Anwalt", sagt Allred.

K. meldete sich bei der Polizei. Noch am Tag der mutmaßlichen Tat, um 14.16 Uhr. Dem SPIEGEL liegt das Protokoll des Anrufs vor. Sie ließ sich von den Beamten, die bei ihr vorbeikamen, in ein Krankenhaus fahren, in das University Medical Center. Dort unterzog sie sich einem sogenannten "rape kit", einer speziellen Untersuchung für Opfer sexueller Gewalt, bei der Spuren gesichert, Verletzungen fotografiert werden.

Dem SPIEGEL liegt das Ergebnis dieser Untersuchung vor. Zunächst ist festgehalten, wie Susan K. den angeblichen Tathergang schildert. Der mutmaßliche Täter sei ein "well-known celebrity", den Namen nenne sie nicht.

Anschließend untersuchen die Ärzte die Patientin. Sie stellen Schwellungen und "eine Risswunde" im Analbereich fest. Sie verabreichen Susan K. Zithromax und Rocephin, zwei Antibiotika. Danach schicken sie K. zur "Rape Crisis", der Beratungsstelle für Vergewaltigungsopfer.

Warum brachte K. Ronaldo nicht vor Gericht? Warum zeigte sie ihn nicht an? Warum wählte sie den Weg einer außergerichtlichen Einigung?

In den USA kommt es oft vor, dass sich in Fällen sexueller Gewalt das mutmaßliche Opfer und der mutmaßliche Täter nach einer Mediation in einem von Juristen ausgearbeiteten Settlement einigen.

Man muss dieses Verfahren nicht gut finden. Es wirkt befremdlich, dass sich ein Beschuldigter freikaufen kann. Es klingt wenig vernünftig, dass sich ein Opfer mit einer Art Schadensersatz zufriedengibt. Der Aufklärung einer mutmaßlichen Straftat dient so ein Abkommen, das wie ein Deal daherkommt, sicher nicht. Denn es wird nichts aufgearbeitet. Es wird nicht ermittelt. Es gibt keinen Richter, der am Ende Recht spricht. Was wirklich geschah, bleibt im Dunklen.

Dennoch seien außergerichtliche Einigungen "oft für alle Beteiligten der beste Weg", sagt die US-Juristin Allred. "Die Prominenten wollen um jeden Preis verhindern, dass die Sache an die Öffentlichkeit kommt." Und die Opfer hätten ohnehin nur "geringe Chancen, vor Gericht zu gewinnen", weil die Gegenseite für gewöhnlich eine "ganze Armee von Anwälten" engagiere.

K. scheute offenbar einen Prozess, weil sie das öffentliche Breittreten des Falles fürchtete. In einem Gespräch mit Ronaldos Juristen soll Susan K.s Anwältin angedeutet haben, ihre Mandantin habe auch Angst, "dass ihr etwas passiert". Sie fürchte, Ronaldos Fans könnten ihr "etwas antun".

Aber sie wollte augenscheinlich, dass Ronaldo bestraft wird, wie die Dokumente belegen, die der SPIEGEL einsehen konnte. Er sollte für ihr Schweigen teuer bezahlen.

"A-Prominente sind meist in der Lage, viel Geld zu bezahlen", sagt Gloria Allred. "Aber die Summe variiert von Fall zu Fall. Sie basiert auf den Antworten der Fragen: Wie ist die Beweislage? Ist das Opfer in Folge der Tat geschädigt? In physischer und psychischer, aber auch in ökonomischer Hinsicht? Wie gut sind diese Schäden durch Experten belegt?"

Über solche Fakten wurde bei der Mediation am 12. Januar 2010 in Las Vegas debattiert. Am Ende einigten sich die Parteien auf 375.000 Dollar, die Ronaldo Susan K. bezahlen musste.

Nach den Recherchen des SPIEGEL wählten Ronaldos Anwälte für die 375.000-Dollar-Überweisung ein Konto einer Firma namens Tollin. Das Unternehmen ist registriert auf den British Virgin Islands, einem bekannten Steuerparadies in der Karibik. Die Rechnungen von Ronaldos Anwälten gingen an die Firma Multisports & Image Management (MIM), die in der Steueroase Irland ansässig ist. Tollin und MIM verwalten seit Jahren Werbe- und Sponsoreneinnahmen Ronaldos.

Es sieht dementsprechend so aus, als hätte Ronaldo den Fall Las Vegas mit Sponsorengeldern bezahlt. Eine Anfrage des SPIEGEL dazu blieb unbeantwortet.

Ronaldo hat sich bislang persönlich nicht zu den Vorgängen in Las Vegas geäußert. In der Stellungnahme der Agentur Gestifute seines Beraters Mendes wird auch auf den Brief Bezug genommen, den Susan K. an ihn verfasst hat. Dieses "angebliche" Schreiben des "sogenannten Opfers", heißt es, habe Ronaldo "nie erreicht".

Wenn das stimmt, hätte die Ronaldo-Seite gegen eine Klausel der außergerichtlichen Einigung verstoßen. Der Brief, in dem die Amerikanerin die Geschehnisse aus ihrer Sicht beschreibt, in dem sie Ronaldo anklagt und ihm vorwirft, er habe ihr Leben ruiniert, musste dem Fußballer zwei Wochen nach Zustellung vorgelesen werden. Das ist in einem Punkt des Abkommens festgehalten.

Und genau daran erinnern die US-Anwälte Ende September 2010 auch Ronaldos Juristen Osório de Castro in Portugal. "Nach meiner Berechnung", so schreibt eine Juristin an den Kollegen, "sind morgen zwei Wochen vergangen, seitdem du den Brief erhalten hast. Bitte bestätige mir, dass der Brief vorgelesen wurde."

Nur gut eine Stunde später antwortet Osório de Castro: "Ich bestätige, dass ich Topher den Brief vorgelesen habe."

*Name geändert



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Lotus Driver 21.04.2017
1. Narzisst
Ronald ist die Blaupause eine Narzissten, selbstverliebt und über-ehrgeizig, gleichzeitig aber voller Minderwertigkeitskomplexe und Selbstzweifel. Mit Niederlagen können solche kranken Menschen nicht umgehen, mit Ablehnung oder einem Nein noch viel weniger. Was immer wirklich passiert ist, es würde leider nur all zu perfekt in sein Psychogramm passen. Zumal er bereits schon 2005 wegen Vergewaltigung verhaftet wurde.
fallobst24 21.04.2017
2.
Ich kann persönlich mit Ronaldo nix anfangen (halte ihn für nen unsympathischen Typen) und weiß, ebenso wie der Rest hier, nicht ob er was schlimmes getan hat oder von einer schlimmen Person abgezockt worden ist. Weder das eine, noch das andere ist unwahrscheinlich. Was aber auf jeden Fall stimmt, ist die Tatsache, dass er auch vielen anderen als unsympathischer Typ gilt und nicht wenige Menschen ihm entsprechend sehr gerne allerhand Schlechtes unterstellen und ihn in unsäglicher und lächerlicher Weise versuchen niederzumachen. Zur Not eben mit küchen-psychologischen Ferndiagnosen.
querleser2 21.04.2017
3. Bleibt die Frage...,
... warum der SPIEGEL diese Geschichte 8 Jahre nach der angeblichen Tat und 7 Jahre nach einer außergerichtlichen Einigung ausgräbt und derart (unter Einsatz von 5 Redakteuren?!) aufbläst. Der Bericht liest sich doch so (und ist auch so gewollt), als ob die Vorwürfe zutreffen. Ohne Anklage, ohne gerichtliche Aussage des möglichen Opfers, ohne Prozess, ohne Urteil? Warum bringt der SPIEGEL diese Geschichte - über die sich auch das mögliche Opfer nicht mehr äußern will (sie hat der Verschwiegenheitsklausel ja zugestimmt)? Womöglich auch nur, weil es hier um einen berühmten Fußballer geht, der eine saftige Story garantiert? Ich bin wahrlich kein CR-Fan, aber auf der Basis von Dokumenten, die man über eine wie auch immer gelenkte und finanzierte Enthüllungsplattform bezieht, eine 8 Jahre alte Geschichte, die die Beteiligten vor 7 Jahren abgeschlossen haben, zum Skandal hochzuschreiben, halte ich für, zurückhaltend gesagt, falsch.
erik.st 21.04.2017
4. Richtig das der SPIEGEL jetzt
Diese Vorwürfe hören sich unglaublich an. Aufgrund der Beweislage scheint momentan alles klar zu sein: Ronaldo hat die Frau wirklich vergewaltigt. Ich verstehe in diesem Fall nicht, wesshalb dieser Artikel und die Vorwürfe noch längst nicht mehr Medienpräsenz erreicht haben. Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass die Beteiligten (Ronaldo u. evtl. sein Anwalt) diese Vorwürfe totschweigen können! Es ist nicht richtig, dass ein "reicher" Mann in den USA einfach eine Frau vergewaltigen darf und danach nur so eine lächerlich niederige Summe bezahlen muss. Ich möchte nicht wissen, wie oft das in den USA passiert, dass reiche Leute sich einfach so freikaufen können.
GSYBE 21.04.2017
5. einfach nur k ö s t l i c h !
Wenn ich den Artikel korrekt verstanden habe, dann... - darf die junge Frau jetzt öffentlich die Vorwürfe gegen Ronaldo erheben - weil der Anwalt von Ronaldo öffentlich bestätigt hat - dass Ronaldo als erster gegen den Vergleich verstossen hat - der laut deren eigener Aussage nicht stattgefunden hat.
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