AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 12/2017

Kaiserin Maria Theresia Was für ein Kerl!

Die zeitgenössische PR verklärte sie als fürsorgliche Landesmutter mit immerhin 16 eigenen Kindern. Neue Studien zeigen: Als knallharte Machtpolitikerin stand Kaiserin Maria Theresia ihren männlichen Gegnern in nichts nach.

Gemälde Maria Theresias in der Ausstellung "300 Jahre Maria Theresia: Strategin - Mutter - Regentin" im Schloss Schönbrunn
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Gemälde Maria Theresias in der Ausstellung "300 Jahre Maria Theresia: Strategin - Mutter - Regentin" im Schloss Schönbrunn

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Bei einem Spaziergang durch den Schlosspark von Schönbrunn, so lautet eine Legende, sei Maria Theresia einst einer verhärmten Bettlerin begegnet, die ein weinendes Baby trug. Die Kaiserin habe der Frau das Kind abgenommen; sie habe es an die eigene Brust gelegt und gestillt, während sich die erschöpfte Mutter neben ihr ausgeruht habe.

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Heft 12/2017
Wissenschaft: Besser essen, einfach essen

Die schöne Szene wurde im 19. Jahrhundert immer wieder geschildert, in Erzählungen und Bildern - und doch ist sie wohl frei erfunden. Nach allem, was man weiß, hat Maria Theresia, obgleich Mutter von immerhin 16 Kindern, nie gestillt; für diesen Zweck gab es am Wiener Hof Ammen zuhauf. Und Bettlerinnen wurden schon gar nicht in der Nähe der Monarchin geduldet.

Doch historische Tatsachen haben der Verbreitung von Legenden noch nie geschadet. Die Geschichte von der fürsorglichen Kaiserin passte einfach zu gut zum Idealbild einer Herrscherin, welche die Not ihrer armen Untertanen lindert und dabei ganz und gar Frau ist.

Tatsächlich war für die Zeitgenossen schier Unbegreifliches geschehen: Vier Jahrzehnte lang, von 1740 bis zu ihrem Tod im Jahre 1780, hatte eine Frau, hatte Maria Theresia das von Böhmen bis nach Norditalien reichende Imperium der Habsburger regiert und damit alle Geschlechterklischees einer harten Belastungsprobe unterzogen. Ein weibliches Wesen, das doch schwach und hilfsbedürftig sein musste, behauptete sich in der Männerwelt der Fürsten und Könige, ja mehr noch: Maria Theresia prägte eine ganze Epoche mit ihrer Reformpolitik und ihrem absolutistischen Machtanspruch. Was lag da näher, als sie in der populären Ikonografie ein bisschen femininer erscheinen zu lassen?

Kein Zufall also, dass sich jetzt, aus Anlass ihres 300. Geburtstags am 13. Mai, gleich zwei Biografinnen an eine Korrektur dieses Bildes gemacht haben. Die französische Philosophin und Feministin Élisabeth Badinter, 73, feiert Maria Theresia als moderne Monarchin und "kostbaren Meilenstein in der Geschichte der Frauen". Die deutsche Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger, 61, hingegen beschreibt sie als eine uns eher fremde Frau aus einer sehr fernen, spätbarocken Welt. Maria Theresia, sagt Stollberg-Rilinger, habe ganz bewusst ihr "Geschlecht von ihrer Regentenrolle" getrennt und ihre Weiblichkeit aus ihrer "Selbstinszenierung" verbannt. Nicht selten habe Maria Theresia sogar eine geradezu "schroffe Mitleidlosigkeit" gegenüber ihren Untertanen gezeigt.

Die in Münster lehrende Professorin hat eindeutig das bessere, weil präzisere, der beiden Bücher verfasst. Stollberg-Rilinger zeichnet in ihrer glänzend geschriebenen und mehr als tausend Seiten starken Biografie das Bild einer machtbewussten Herrscherin, die von ihren politischen Gegnern zunächst komplett unterschätzt, dann aber als ebenbürtig begriffen worden sei. "Einmal haben die Habsburger einen Mann, und dann ist es eine Frau", notierte der Preußenkönig Friedrich II. voller Respekt.

Der Berliner Rivale hatte zunächst anderes erwartet. Als die 23-Jährige 1740 den Thron ihres ohne männliche Nachkommen verstorbenen Vaters bestieg, galt ihr Reich den Nachbarn als leichte Beute. Friedrich schlug als Erster zu und eroberte mit seinen Truppen das wohlhabende Schlesien. Der bayerische Kurfürst erklärte die weibliche Thronfolge für illegitim und marschierte ebenfalls in die Habsburger Lande ein.

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Maria Theresia geriet sofort in die Rolle des Opfers. Von ihrem Vater, Kaiser Karl VI., hatte sie nur korrupte Berater und marode Staatsfinanzen geerbt, das Militär erwies sich als schlecht ausgebildet und unfähig, dem Ansturm der Feinde Paroli zu bieten. Und die Öffentlichkeit traute der hübschen jungen Frau ohnehin nichts zu.

In den ersten Jahren des österreichischen Erbfolgekriegs musste Maria Theresia bittere Niederlagen einstecken und große Territorien preisgeben. Europas Karikaturisten verspotteten sie mit Vorliebe als "entblößte Königin", als nackte Dame, der eine Gruppe freche Herren die Kleider raubt - eine willkommene Metapher für die Überwältigung der schwachen Frau durch starke Männer; die sexuelle Konnotation war natürlich erwünscht.

Der wie ein putinesker Strolch auftretende Preußenkönig wurde dabei zum großen Gegenspieler der in Regierungsfragen noch unerfahrenen Österreicherin. Generationen von Historikern wollten in diesem Konflikt immer wieder dasselbe Muster erkennen: den Gegensatz von Härte und Gefühl, Zynismus und Ehrlichkeit. Doch die Monarchin beherrschte durchaus sämtliche Register männlicher Machtausübung. Die beiden Antipoden seien einander sogar am Ende "nicht unähnlich" gewesen, schreibt die Historikerin Stollberg-Rilinger. "Beide charakterisiert es, dass sie im Krieg rücksichtslos und unbeirrt an ihrem einmal gesetzten Ziel festhielten."

Das sollten Maria Theresias Feinde schon bald erfahren. Im Sommer 1741 zog sie zunächst nach Ungarn, um dort im Adel neue Gefolgsleute zu gewinnen. Die junge österreichische Erzherzogin ließ sich in Pressburg zum "Rex Hungariae" krönen, also zum König von Ungarn - und nicht etwa zur "Regina", zur Königin. Zur vorgeschriebenen Zeremonie zählte auch ein Ritt auf den Krönungshügel. Maria Theresia hatte für diesen Zweck eigens das Reiten gelernt. Oben auf dem Hügel angekommen, nahm sie - so wie das Ritual es verlangte - ein Schwert und hieb symbolisch in alle vier Himmelsrichtungen, um ihre Bereitschaft zur Verteidigung des Landes zu demonstrieren. Schließlich richtete sie einen flammenden Appell an alle Ungarn, ihr im Kampf gegen die Feinde beizustehen - was dann auch geschah.

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Zwei Jahre später setzte sich Maria Theresia zudem die böhmische Königskrone auf. Bald stellten sich militärische Erfolge ein, besonders bezahlt machte sich der Einsatz osteuropäischer Wehrbauern, der Panduren, die mit unvorstellbarer Grausamkeit wüteten. 1748 schließlich war der Kampf um das Erbe der Habsburger überstanden. Maria Theresia hatte ihre Macht gefestigt. Was aber noch wichtiger war: Sie hatte auch jeden Zweifel an ihrer Legitimität beseitigt, sie hatte einem Thronfolger das Leben geschenkt.

Dieses Thema beschäftigte den Wiener Hof mindestens so sehr wie jeder Krieg. Der einzige Sohn ihrer Eltern war früh gestorben, ein männlicher Nachfahre wollte sich einfach nicht einstellen. Die junge Maria Theresia musste miterleben, wie ihre bildschöne Mutter, Kaiserin Elisabeth Christine, zum Opfer der kuriosesten Ratschläge wurde. Die einen rieten ihr zu akrobatischen Zeugungspraktiken, die anderen zum Konsum starker Liköre und kalorienreicher Nahrung. Am Ende war die Mutter adipös, unansehnlich - und hatte immer noch keinen Sohn.

Der Gatte, Karl VI., zog daraus die einzig mögliche Konsequenz: Mit dem Erlass der "Pragmatischen Sanktion" wurde das Recht der ältesten Tochter verbrieft, seine Nachfolge anzutreten. Aber Maria Theresia wusste, dass sie nur von einer Ausnahmeregelung profitierte.

1736 heiratete sie Franz Stephan von Lothringen und fügte sich sofort in die ihr auferlegte Pflicht: Drei Töchter wurden geboren, dann aber, 1741, endlich ein Sohn, der spätere Kaiser Joseph II. - ein einziger großer Jubel soll die Stadt erfüllt haben.

Weitere zwölf Kinder folgten, darunter vier Söhne. In den ersten zwei Jahrzehnten ihrer Ehe war Maria Theresia fast ununterbrochen schwanger. Jede Geburt barg damals Lebensgefahr für Mutter und Kind. Ärzte und Hebammen begingen - aus heutiger Sicht - Kunstfehler in Serie. Und Maria Theresia musste die Prozedur auch noch halb öffentlich durchstehen: Dem höfischen Zeremoniell entsprechend war der weibliche Hofstaat nahezu vollzählig bei den Geburten anwesend, erst nach einigen Jahren ließ die Kaiserin das nicht mehr zu. Immerhin 10 der 16 Kinder überlebten die Mutter, eine für diese Zeit ungewöhnlich hohe Quote.

Maria Theresia und Familie
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Maria Theresia und Familie

Viel ist über den Sinn dieses Kindersegens gerätselt worden. Die Notwendigkeit, einen männlichen Nachfolger in die Welt zu setzen, erklärt ihn nicht allein. Eine - nach heutigen Maßstäben - innige Beziehung zu ihren Kindern besaß die Kaiserin auch nicht, sie überließ die Erziehung dem Personal und sah ihren Nachwuchs fast nur bei offiziellen Anlässen. Offenbar sollte ihre Fruchtbarkeit vor allem die neu gewonnene Stärke der Dynastie beweisen - eine Demonstration also, die sie noch mächtiger machte.

Als Problem erwies sich nur der Mann, mit dem sie ihre Kinder gezeugt hatte. Ihr Gatte genoss am Wiener Hof wenig Ansehen, denn Franz Stephan war ein König ohne Land. Maria Theresias Vater hatte ihn einst im Rahmen eines intergouvernementalen Kuhhandels um seine lothringischen Besitzungen gebracht; zudem galt er als schwach und faul.

Allein, Maria Theresia liebte ihn. Jedenfalls beteuerte sie das in ungezählten Briefen. "Er war das einzige Objekt all meinen Handelns und meiner Gefühle, seit ich sechs war, bis heute", schrieb sie nach seinem Tod. Und die Tatsachen sprachen auch dafür: Maria Theresia und Franz Stephan schliefen stets zusammen im selben Bett - was damals in fürstlichen Kreisen eher ungewöhnlich war.

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Franz Stephan litt unter Minderwertigkeitsgefühlen. Eine Zeit lang verfiel er darauf, sich als Armeeführer zu beweisen - ein Ehrgeiz freilich, der Tausende junge Österreicher das Leben kostete. Frei von jeder militärischen Erfahrung verlor der junge Mann Schlacht um Schlacht, bis Maria Theresia ihn immer häufiger zurück nach Wien beorderte, mit dem ehrlichen Argument, sie fürchte um sein Leben, und mit dem sicherlich gewünschten Nebeneffekt, dass erfahrenere Generäle an seine Stelle treten konnten.

1745 kam dann aber seine große Stunde: Dank der beharrlichen Diplomatie seiner Frau wählten die deutschen Kurfürsten Franz Stephan in Frankfurt zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und verliehen ihm damit eine Würde, die Frauen nicht zustand. Seine Gattin wurde zwar seither als Kaiserin tituliert, war das aber streng genommen nicht.

Der schöne Titel, so kalkulierte die Monarchin, mochte den Ehemann für all jene Erniedrigungen entschädigen, die der Alltag für ihn bereithielt. Das Herrscherpaar bewohnte in der Hofburg eine Zimmerflucht, die in einen weiblichen und in einen männlichen Teil getrennt war. Wollte Maria Theresia die Huldigungen ihrer Untertanen entgegennehmen, geschah dies traditionell an einem Fenster auf der Herrenseite. Der Gatte musste das Zimmer dafür entweder räumen oder auf einem einfachen Stuhl neben seiner Frau Platz nehmen. "Deutlicher", so schreibt Stollberg-Rilinger, "konnte einem höfischen Publikum die Verkehrung der Geschlechterrollen gar nicht vor Augen geführt werden."

Umso größeren Wert legte Maria Theresia darauf, dass ihr Gatte bei Hofe respektiert und geachtet wurde. Er war ein Teil ihrer Inszenierung und durfte in seiner Autorität von niemandem beschädigt werden. Selbst seine sexuellen Eskapaden wurden von ihr übersehen. Dem Hof waren seine Mätressen bekannt, seine Gattin nahm sie - öffentlich - nicht zur Kenntnis.

Schloss Schönbrunn heute
DPA

Schloss Schönbrunn heute

Schon die Zeitgenossen vermuteten, dass der erbitterte Kampf, den die Kaiserin in späteren Jahren gegen jede Form sexueller Freizügigkeit aufgenommen hatte, eine Reaktion auf die Untreue ihres Ehemanns war. Geradezu fanatisch ging sie gegen die in aristokratischen Kreisen übliche Libertinage vor, Prostituierte wurden in weit entfernte Grenzregionen des Reichs deportiert. Giacomo Casanova, der damals auch Wien besucht hatte, beklagte ein Klima des allgemeinen Misstrauens in der Stadt. "Zu jeder Tageszeit", so notierte er in seinen Memoiren, "las man auf den Straßen von Wien alle Mädchen auf, die allein gingen", ganz gleich ob sie Huren gewesen seien oder nicht.

1765 starb Kaiser Franz I. Nach seinem Tod trug Maria Theresia nur noch Schwarz, was zwar ihrer Witwenrolle entsprach, aber auch ihr Image als bescheidene Monarchin beförderte. In Wahrheit gab sie noch immer etwa 30.000 Gulden pro Jahr allein für ihre Kleidung aus, eine damals unvorstellbar hohe Summe.

Historiker haben die Kaiserin stets als eine sehr uneitle Frau dargestellt, die sich für ihr Äußeres kaum interessiert habe. Das habe aber nur "dem Mythos ihrer ungezwungenen Natürlichkeit" entsprochen, schreibt Stollberg-Rilinger. Denn ihre Zofen berichteten von qualvollen Prozeduren beim Ankleiden und Frisieren der Herrin, fast nie sei sie zufrieden gewesen, die Vorbereitung für jeden Schritt in die Öffentlichkeit habe Stunden benötigt.

Maria Theresia wusste einfach, was man von ihr als Herrscherin erwartete, den perfekten Auftritt nämlich. Sie spielte eine Rolle, allerdings vor allem für ihren Hofstaat, denn ihre Untertanen traf sie nur selten. Volksnähe gehörte nicht zum Konzept absolutistischer Herrschaft, selbst zu den öffentlichen Audienzen hatten allein ausgewählte Gäste Zugang. Und die wurden auch nur mit Höflichkeiten abgespeist.

Das heißt aber nicht, dass die Kaiserin ein instrumentelles Verhältnis zur Macht besessen hätte. Sie war vielmehr fest davon überzeugt, dass allein Gott sie mit der Aufgabe betraut habe, ihr Reich zu führen und ihren Völkern Wohlstand und Frieden zu bringen.

Und dass dieser Gott ein katholischer war, schien ihr unzweifelhaft. Notfalls mit Gewalt ließ sie Protestanten und Juden aus den östlichen Landesteilen vertreiben - ein düsteres Kapitel ihrer ansonsten erfolgreichen Innenpolitik. Von ihren Reformen des Schul- und Gerichtswesens, der Verwaltung und der Armee zehrte das Habsburgerreich lange.

Das Bewusstsein ihrer göttlichen Mission verhalf ihr gerade im Krieg zu einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Wenn es ihren Zwecken diente, schickte sie Zehntausende ohne jeden Skrupel in den Tod. Als Frau konnte sie ihre Armeen zwar nicht in den Krieg führen, aber sie liebte militärische Paraden, bei denen sie zum Erstaunen ihres Hofstaats im Herrensattel voranritt. Zweimal noch versuchten ihre Armeen, das geraubte Schlesien zurückzuerobern. Im Siebenjährigen Krieg wäre das Unterfangen beinahe gelungen, scheiterte dann aber an der mangelnden Bündnistreue des russischen Zaren. Zwei Jahre vor ihrem Tod versuchte ihr Sohn es erneut - und wieder erfolglos.

Ihre letzten Jahre waren von Enttäuschungen und Niederlagen geprägt. Der den Ideen der Aufklärung nahestehende Sohn und Nachfolger, Joseph II., beanspruchte einen immer größer werdenden Teil der Macht. Sie empfand sich als unzeitgemäß, litt unter Depressionen und Krankheiten. "Ich bin sehr fett", schrieb sie an eine Freundin, "mehr als meine hochseligste Frau Mutter, auch rot, besonders seit den Blattern, die Füße, Brust, Augen gehen zugrunde."

Am Abend des 29. November 1780 starb die Kaiserin an den Folgen einer Lungenentzündung. Maria Theresias Leichnam wurde einbalsamiert, ihr Herz und ihre Eingeweide waren zuvor entnommen und in silbernen Gefäßen verwahrt worden.

Bestattet wurde sie in jenem barocken Doppelsarkophag, den sie bereits Jahre vor dem Tod ihres Mannes in Auftrag gegeben hatte und der noch heute in der Kapuzinergruft steht. Die vollplastische Darstellung des glücklich einander gegenüberliegenden jungen Herrscherpaars erinnerte allerdings schon ihre Untertanen weniger an einen Sarg als an ein Liebeslager - und so war es wohl auch gemeint.



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
Crom 24.03.2017
1.
Maria Theresia war nicht Kaiserin sondern ihr Mann. Der Maisertitel wurde damals vom Papst vergeben und war damit ein kirchlicher Titel, den nur Männer tragen durften.
io_gbg 25.03.2018
2.
Zitat von CromMaria Theresia war nicht Kaiserin sondern ihr Mann. Der Maisertitel wurde damals vom Papst vergeben und war damit ein kirchlicher Titel, den nur Männer tragen durften.
Sie hatte den Titel "Kaiserin", wie alle Gattinnen der Habsburger Kaiser. "Der [K]aisertitel wurde damals vom Papst vergeben und war damit ein kirchlicher Titel, den nur Männer tragen durften." Der Kaisertitel war kein kirchlicher Titel, und er wurde ab Ende des 15. Jh. nicht mehr vom Papst verliehen oder betätigt.
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