25.09.2006

DER ÜBERSETZER

Der Schriftsteller Sasa Stanisic' wurde in Jugoslawien geboren und lebt heute in Leipzig. Sein Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ erzählt vom Krieg und der Welt, die er verlassen hat. VON CLAUDIA VOIGT
Am 21. August dieses Jahres hatte Sasa Stanisic' einen Tag mehr als die Hälfte seines Lebens in Deutschland verbracht. Auf seiner Website schrieb er zu diesem Datum: "Was hat das zu sagen? Was auch immer, anscheinend sage ich es auf Deutsch."
Bis er 14 war, lebte Stanisic' im heutigen Bosnien-Herzegowina, in der Stadt Visegrad an der Drina. Als die Stadt im Frühjahr 1992 von bosnischen Serben beschossen und dann von Truppen der Bundesarmee besetzt wurde, floh er mit seinen Eltern, einer muslimischen Mutter und einem serbischen Vater, nach Deutschland. Sie kamen in Heidelberg unter.
Dass er nach so vielen Jahren die Tage noch genau zählt und einteilt und gegeneinander aufrechnet, erscheint wie der Versuch, Herr über die eigene Biografie werden zu wollen, die vom politischen Geschehen in zwei Teile zersprengt wurde.
Stanisic', 28, ist ein großer Mann, der schnell redet und dessen Gesicht ständig leicht zu lächeln scheint. Er trägt ein beigefarbenes Hemd mit feinem Karo, eine weite Jeans und in der Tasche über seiner Schulter einen Laptop. Sein erster Roman "Wie der Soldat das Grammofon repariert" verspricht einer der Erfolge dieses Bücherherbstes zu werden. Das hat sich allerdings noch nicht bis zum zuständigen Sachbearbeiter von Stanisic'' Bank herumgesprochen. Zu Beginn unserer Begegnung in einem Café in Berlin-Mitte - wo sonst - klingelt Stanisic'' Handy. Es geht um einen kleinen Kredit für einen neuen Laptop, den man ihm nicht so einfach genehmigen will. Er vertröstet den Mann von der Bank auf
einige Stunden später, "ich bin gerade in einem Interview", sagt er, schaltet das Handy aus und fragt: "Klingt kreditwürdig, oder?"
"Wie der Soldat das Grammofon repariert" erzählt aus der Perspektive des Jungen Aleksandar davon, wie der Krieg nach Visegrad kam, wie er von einem Tag auf den anderen in eine derbe, traumschöne Jungswelt einbrach, wie Aleksandar mit seinen Eltern nach Deutschland, nach Essen, flüchtet, seiner Kindheitsliebe Asija über viele Jahre Briefe nach Sarajevo schreibt, obwohl er nicht mal weiß, ob es sie dorthin verschlagen hat; wie er als über 20-Jähriger nach Bosnien und Visegrad zurückkehrt und sich dort in einem fremd gewordenen Land wiederfindet.
Trotz seines Themas ist "Der Soldat, der das Grammofon repariert" ein leichter, oft heiterer und vor allem ein überbordender Roman. Er ist vollgestopft mit skurrilen Figuren und Situationen, als ob Stanisic' sich aus einem unerschöpflichen Fundus bedienen würde. Die Szene zur Einweihung eines Wasserspülklosetts etwa, die mit einem großen Fest mit Musik und so viel Essen begangen wird, dass die Aufzählung aller Speisen mehr als eine Seite braucht und jeder Protest der Gäste gegen die Völlerei sinnlos ist. "Es gibt ständig jemanden, der sagt, er könne nicht mehr, er bekomme unmöglich noch einen Bissen herunter, es gibt abwehrend fuchtelnde Hände und niemanden, der das Gefuchtel ernst nimmt, es gibt kein Zurück, es gibt beleidigte Gesichter, wenn jemand ernsthaft droht, beim nächsten halben Huhn sterben zu müssen."
Dann ist da die Geschichte von einem Mann namens Walross, der eines Tages zu früh nach Hause kommt und seine Ehefrau mit dem Kioskbesitzer erwischt, die Frau auf dem Boden kniend, der Kioskbesitzer mit dem Hintern ans Bücherregal gepresst - ausgerechnet ans "Kapital" von Marx.
Oder die Jagd nach dem Spanferkel. "Ein Spanferkel zu fangen ist nicht einfach! Weil Schweine schnell sind und gut in den Kurven liegen. Und weil Schweine mitdenken!" So viel pittoreske Episoden und Erlebnisse könnten leicht ins Kitschige abrutschen, aber von Anfang an durchzieht den Roman auch die Stimmung unterschwelliger Gewalt. Ein Leben scheint nicht viel Wert zu sein in dieser Welt.
Das Fest zur Klosetteinweihung endet mit Streit und Schüssen; der betrogene Ehemann legt Feuer im Haus des Kioskbesitzers; der Todesstoß für das Schwein geht nicht in dessen Herz, sondern in die Niere, das Blut spritzt in alle Richtungen.
Auch wenn die Perspektiven hin und wieder wechseln, so ist es doch vor allem Aleksandar, der in diesem Roman erzählt. Natürlich ist die Figur ein Alter Ego ihres Autors Sasa Stanisic', dieselbe Stadt, dasselbe Alter. Und natürlich birgt ein Roman, der aus der Perspektive eines 14-Jährigen geschrieben ist, die Gefahr, kindisch zu werden.
Aber Stanisic' findet für seinen Helden den Ton nüchterner, neugieriger Ahnungslosigkeit. Weil Aleksandar einfach nur sehr genau beschreibt, ohne begreifen zu können, und alles Entscheidende im Kopf des Lesers geschieht, werden aus schwererzählbaren Schrecken, wie der Vergewaltigung einer Frau durch einen Soldaten, die doch schon unzählige Male beschrieben wurden, berührende Szenen.
Dieser Roman sei aus dem Bedürfnis entstanden, seine eigene Geschichte begreifen zu wollen, sagt Stanisic' am Anfang des Gesprächs. Zwei, drei Stunden später sagt er, er habe in den Kriegsmonaten, die er in Bosnien verbrachte,
Dinge mitansehen müssen, die sich mit keinem Buch erledigen lassen. "Nichts Schönes oder Schreckliches, das in meinem Leben geschieht, wird das je übertreffen können."
Noch vor ein paar Jahren deutete wenig darauf hin, dass er diesen Roman jemals schreiben würde. Er studierte Slawistik und "Deutsch als Fremdsprache"-Philologie an der Uni in Heidelberg. Mit seinen Eltern, die seit Ende der neunziger Jahre in den USA leben, hat er kaum über den Krieg gesprochen. Heute glaubt er, dass sie ihre Gespräche unterbrochen haben, wenn er dazu kam.
Über seine Kindheit hat er lange Zeit kaum nachgedacht. Stattdessen war er damit beschäftigt, sein Leben zu organisieren, zu lernen, verliebt zu sein, Geld zu verdienen. "Ich hätte auch aus Laos oder Katmandu kommen können."
Bis seine Mutter bei einem Telefongespräch vor ein paar Jahren davon erzählte, dass sie in Florida Bosnier aus Visegrad kennengelernt habe. Stanisic' fragte sie nach Namen von Nachbarn und Schulkameraden. Ja, die auch, sagte seine Mutter und bot an, für ihn Kontakt aufzunehmen. Das wollte er nicht. Aber es war, als ob mit diesem Gespräch die Leitung in seine eigene Vergangenheit freigeschaltet wurde.
Er begann, Erinnerungen aufzuschreiben. Manchmal war er sich nicht sicher, ob es seine eigenen Bilder waren, die er vor sich sah, oder Bilder, die er aus dem Fernsehen kannte. Manchmal dachte er beim Schreiben auch, dass es ein bisschen mit ihm durchginge, dass die Wirklichkeit anders gewesen sei. Es schoben sich Geschichten und Erlebnisse von Freunden dazwischen.
Er schrieb auf Deutsch, weil sein Deutsch heute besser ist als sein Bosnisch, weil Deutsch die Sprache ist, die ihm sein zweites Leben ermöglichte. Und so ist "Wie der Soldat das Grammofon reparierte" der erste Roman eines jungen, deutschsprachigen, aber bosnischstämmigen Autors über den Balkankrieg.
In letzter Zeit sind einige Romane ins Deutsche übersetzt worden, die sich diesem Krieg ebenfalls mit einigen Jahren Abstand nähern. Darunter so unterschiedliche Titel wie "Das Ministerium der Schmerzen" (von Dubravka Ugresic'), eine düstere, philosophische Geschichte über Exilanten aus dem ehemaligen Jugoslawien in den Niederlanden, oder "Heimweh nach Nirgendwo" von Vesna Goldsworthy, die Lebenserinnerungen einer Engländerin, die Belgrad als junge Frau verließ und als Nachrichtenredakteurin der BBC über den Krieg berichten musste. Im Frühjahr dieses Jahres erschien "Der nächtliche Rat" des bosnischen Autors Dzevad Karahasan, er erzählt darin von einem Arzt aus Berlin, der in seine alte Heimat reist und dort mit dem Krieg konfrontiert wird.
Wie Goldsworthy schrieb auch Stanisic' seinen Roman in seiner neuen Sprache. Als 14-Jähriger hat er begonnen, sie vormittags in einem "Deutsch für Ausländer"-Kurs zu lernen. Nach dem Sprachunterricht ging er in seine Klasse, versuchte irgendetwas zu kapieren. Wochenlang saß er im katholischen Religionsunterricht, obwohl er den Ethik-Kurs besuchen sollte, weil er nichts begriff. "Football, Soccer?", fragten die Jungs in der Pause, er ging mit, er spielte gut, das war ein Weg, sich zu verstehen.
"Ich freue mich für fünf Nationalmannschaften. Wenn jemand sagt, ich sei ein gelungenes Beispiel für Integration, könnte ich ausflippen", heißt es an einer Stelle in seinem Roman.
Der Deutschunterricht für Ausländer war sein großes Glück. Er lernte schnell. Er fand Selbstvertrauen. Er schrieb Gedichte, "fürchterlich pathetisches Zeug", sagt er heute. Einmal nahm sein Deutschlehrer eines dieser Gedichte im Unterricht durch und sagte der Klasse erst am Ende der Stunde, dass es von Sasa war.
Ganz anders erging es seinen Eltern. Sein Vater, ein Betriebswirt, arbeitete auf dem Bau, und seine Mutter, Politikprofessorin, musste in einer Wäscherei Hotelhandtücher in Maschinen stopfen, 60 Grad Hitze, jeden Tag, auch im Sommer. Stanisic' erinnert sich, wie sie an vielen Nachmittagen weinend zu Hause
saß. Aber von diesen Momenten will er nicht zu viel preisgeben.
Wie die Familie Stanisic' kamen allein zwischen 1992 und 1995 fast 300000 bosnische Flüchtlinge nach Deutschland, nach dem Dayton-Friedensabkommen 1995 sollten die Eltern wie die meisten Bosnier das Land wieder verlassen. Er durfte wie rund 20000 andere Flüchtlinge bleiben, um seine Ausbildung zu beenden. Ein unbefristetes Aufenthaltsrecht hat er bis heute nicht, zum Glück aber eine verständnisvolle Sachbearbeiterin in der Ausländerbehörde.
Seine Eltern gingen nach Florida. Heute arbeitet sein Vater dort in einer Bank - "endlich kann er wieder mit Zahlen hantieren" -, seine Mutter in einer Anwaltskanzlei.
So berührend Stanisic' in seinem Roman die Kapitel über Aleksandars Kindheit und den Krieg gelungen sind, so blass bleiben die Passagen, die von seiner Zeit in Essen erzählen. Erst als der Held eine Reise nach Sarajevo bucht, findet das Buch zu seinem ursprünglichen Ton zurück.
Stanisic' hat diese Reise 2004 selbst unternommen. Wie für Aleksandar war es auch für ihn die erste Reise nach Sarajevo, nach zwölf Jahren die erste Begegnung mit seiner alten Heimat, die über einen Verwandtenbesuch hinausging.
Er erzählt von einer Allee mit hohen, alten Bäumen entlang der Drina, auf der man sich traf, früher, als er noch Kind war. Heute sind die Bäume abgeholzt, alte Küchen und Reifen und Elektrogeräte liegen am Fluss herum. Sechs Wettbüros gibt es heute in Visegrad und vor allem alte Menschen. Die haben ihn mit ihren Geschichten überflutet, erzählt Stanisic', und manchmal überfordert. Mehr als 20 ausführliche Gespräche hat er damals geführt als Recherche für den letzten Teil des Romans.
Schlimmer waren allerdings die Begegnungen mit jungen Leuten, die geblieben sind. Da traf schlechtes Gewissen auf schlechtes Gewissen, die Scham der anderen über das im Krieg Erlebte und Getane, und Stanisic'' Gefühl, verschont worden zu sein, es auch heute besser zu haben.
Er verließ mit der Gewissheit Visegrad, dort nicht mehr hinzugehören.
Wenn man Stanisic' gegenübersitzt, dann gibt es erst mal kein Anzeichen dafür, dass er die erste Hälfte seines Lebens nicht in Deutschland verbracht hat. Er trägt die Klamotten, die in Berlin-Mitte getragen werden, er spricht bildreich, fehlerlos und akzentfrei Deutsch.
Aber je länger das Gespräch dauert, desto stärker wird der Eindruck, dass ihn doch manches unterscheidet von vielen knapp 30-Jährigen in Deutschland. Er neigt nicht zum Zaudern und nicht dazu, sich möglichst lange alles offenzuhalten, sondern zeigt eine große Ernsthaftigkeit.
Er hat in Heidelberg seinen Magister gemacht. Nachher bewarb er sich am Literaturinstitut in Leipzig, um etwas über das Handwerk des Schreibens zu lernen, nach einem Jahr unterbrach er das Studium und schrieb seinen Roman.
Als ihn an diesem Vormittag in dem Berliner Café die Nachricht erreicht, dass "Wie der Soldat das Grammofon repariert" für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde, neben Romanen von Ingo Schulze, Martin Walser oder Katharina Hacker, da freut er sich aufrichtig, aber man hat nicht den Eindruck, dass er diese Ermutigung dringend gebraucht hätte.
Er spricht davon, dass es immer sein Berufswunsch war, "Deutsch für Ausländer" zu unterrichten, und dass auch das Schreiben daran nichts ändert. Ein bisschen später sagt er ganz unvermittelt: "Den Preis hätte Katharina Hacker verdient, so ein großartiges Buch." Und dann fällt ihm ein, dass er ja um 16 Uhr den Bankangestellten zurückrufen muss, durch die Nominierung aber gerade 2500 Euro reicher wurde. Er lacht. Das wird ein leichteres Telefonat werden als vermutet, den Kredit für den Laptop braucht er nun nicht mehr.
Sein nächstes Buch wird nicht von Bosnien handeln. Die alte Heimat spielt für sein Schreiben keine Rolle mehr, auch, wenn dieses Kapitel in seinem Leben nie abgeschlossen sein kann.
Es wird interessant werden, wenn jemand wie Sasa Stanisic' den Blick auf sein neues Deutschland richtet.
"Wie der Soldat das Grammofon repariert". Luchterhand Literaturverlag, München; 320 Seiten; 19,95 Euro. Homepage: www.kuenstlicht.de Frankfurter Buchmesse vom 4.- 8.10. (Verleihung des Deutschen Buchpreises am 2.10.).
Von CLAUDIA VOIGT

KulturSPIEGEL 10/2006
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KulturSPIEGEL 10/2006
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