26.11.2012

Der doppelte Blick

Von Görig, Carsten

Nintendos Konsole Wii U überzeugt mit simplen, aber guten Ideen.

S einen eigenen Erfolg zu überbieten ist nicht so ganz einfach. Fast hundert Millionen Mal wurde Nintendos Wii verkauft, und nun kommt der Nachfolger, Wii U genannt. Ist er gelungen? Kernstück ist ein neues Gerät, eine Kreuzung aus iPad und Spielecontroller, mit dem sich Spiele auf dem Fernseher steuern lassen. Recht groß ist es, hat viele Knöpfe, ein Steuerkreuz und einen Steuerknüppel, zusätzlich einen Touchscreen, der ebenfalls der Steuerung dient. Das Erstaunliche: Trotz der vielen Möglichkeiten ist dieses Gamepad selbsterklärend. Das dem Premium-Pack beiliegende Spiel "Nintendo Land" zeigt, was alles möglich ist. So kann man mit dem Gerät auf den Bildschirm zielen und mit einem einfachen Wischen Wurfsterne abfeuern. Man kann es neigen und so ein Fahrzeug steuern oder mit einem Stift Wege auf eine Landkarte zeichnen. Spannend wird es, wenn auf dem Bildschirm des Gamepads etwas anderes gezeigt wird als auf dem Fernseher. Wenn ein Spieler zum Beispiel auf dem kleinen Bildschirm wegläuft, während die Gegner auf dem Fernseher nach ihm suchen. In anderen Spielen wird das Gamepad zur Landkarte oder zum Inventar. Schon das ist eine so simple und gute Idee, dass man sich fragt, warum nicht schon viel früher jemand darauf gekommen ist.

Wii U

von Nintendo. Ab 30.11.


KulturSPIEGEL 12/2012
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