28.01.2013

Klassik im Februar

G. F. Händel: Ariodante.Theater. Premiere am 3.2., auch am 9., 16. und 23.2.

Liebesstress unter Rittern: Péter Halász dirigiert das Spektakel von 1735.

Jules Massenet: Manon.Theater. Premiere am 7.2., auch am 11. und 13.2.

Regisseur Elmar Goerden will es spannend machen, bis die Liebe siegt.

Peter Tschaikowski: Mazeppa.Komische Oper. Premiere am 24.2.

Hier endet die Liebe in Grauen und Horror - weil der Titelheld (Robert Hayward) sich nicht bremsen kann.

Giacomo Meyerbeer: Vasco de Gama.Opernhaus. Premiere 2.2., auch 10. und 24.2.

Rara-Experte Frank Beermann dirigiert erstmals nach Jürgen Schläders Neu-Edition, was von der monumentalen "Afrikanerin" bei Meyerbeers Tod fertig war.

Manfred Trojahn: Orest.Staatsoper. Premiere am 8.2., auch am 14.2.

Bjørn Waag spielt den schuldgeplagten Helden des 2011 uraufgeführten Werks.

Dmitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk.Theater. Premiere am 9.2., auch am 16. und 24.2.

Rasmus Baumann steht am Pult für das grotesk-gewaltige Sittenbild von 1934.

Dmitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk.Theater. Premiere am 8.2., auch am 16.2.

Valerie Suty singt die ruhelose Heldin, Bernardo Kim ihren Geliebten Sergej.

Richard Wagner: Die Feen.Oper. Premiere am 16.2., auch am 24.2.

Opernchef Ulf Schirmer präsentiert das erstaunliche Jugendwerk des Jubilars.

Giuseppe Verdi: Don Carlo.Nationaltheater. Premiere 2.2., auch 9. und 22.2.

Jens-Daniel Herzog inszeniert die spätere vieraktige Fassung von 1884.

Modest Mussorgski: Boris Godunow.Staatsoper. Premiere am 13.2., auch am 17., 20., 23. und 27.2.

Was wird Alexander Tsymbalyuk als Titelheld des Volksdramas für Calixto Bieitos Brutalo-Regie alles tun müssen?

Johann Simon Mayr: Adelasia ed Aleramo.Prinzregententheater. Premiere am 22.2., auch am 26.2.

Mittelalter-Intrigen von 1806: Nach über 200 Jahren bringen Tilman Knabe (Regie) und Andreas Spering (Dirigat) das Übergangswerk neu auf die Bühne.

Ludger Vollmer: Lola rennt.Theater. Uraufführung am 28.2.

Wie in Tom Tykwers Film findet ein Wettlauf mit der Zeit statt; beim dritten Mal geht die heikle Sache dann gut aus.

Gioachino Rossini: Le comte Ory.Theater an der Wien. Premiere am 16.2., auch am 18., 20., 23., 25. und 27.2.

Im frommen Pater steckt ein Wüstling - dem Comtesse Adèle (Cecilia Bartoli) zum Glück gerade noch entgeht.

Dessau: Kurt Weill Fest.22.2.-10.3.

Weills Oratorium "Die Verheißung" und vieles mehr, speziell vom Broadway.

Karlsruhe: Händel-Festspiele.15.2.-3.3.

Gegen Händels "Sieg von Zeit und Wahrheit" (1757) stellt Gerald Barry den "Sieg von Schönheit und Täuschung".

Stuttgart: Eclat-Festival.7.-10.2.

Hier gibt's 18 Uraufführungen - u. a. ein Streichquintett von Wolfgang Rihm.

Basel: Buniatishvilis Beethoven.Stadtcasino, 2.2.

Wie wird die Georgierin das 1. Klavierkonzert spielen? Giovanni Antonini dirigiert das Kammerorchester Basel.

Berlin: Reich-Abend.Konzerthaus, 28.2.

Das Ensemble Modern spielt fünf Werke vom Patriarchen der Minimal Music.

Dortmund: Wagner für die Orgel.Konzerthaus, 17.2.

Hansjörg Albrecht stellt Orgelversionen von fünf großen Opern-Vorspielen vor.

München: Klaviertrio-Raritäten mit dem Verdandi-Trio.Künstlerhaus, 3.2.

Neben Ravel erklingen Stücke von Théodore Gouvy und Nicolas Bacri.

Rostock: Beethovens Chorphantasie.Theater, 23. und 25.2.

Zum 3. Klavierkonzert und der 7. Symphonie bietet Florian Krumpöck ein herrlich bombastisches Klangfeuerwerk.


KulturSPIEGEL 2/2013
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