25.02.2013

Pflichttermin

[KUNST]Er bediente sich in den siebziger Jahren bei Gebrauchs- und Zufallsfotos und machte daraus Serien. Bis heute vereint Feldmann Kunst und Alltag, wenn er Spielzeug, Kitsch-Postkarten oder Handtaschen und deren Inhalt für Installationen, Fotografien oder Skulpturen nutzt, Erdbeeren und Blumensträuße porträtiert und Honoratioren schielend malt. Feldmann will die Kunst vom Sockel holen. Und das klappt, auch wenn sein knallbunter, sechs Meter hoher Michelangelo-David auf einem Sockel steht.

"Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung". Hamburg. Deichtorhallen. 1.3.-2.6., www.deichtorhallen.de


KulturSPIEGEL 3/2013
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