25.02.2013

King Size.Uraufführung am 8.3. im Schauspielhaus. Auch am 11., 21., 22., 25. und 26.3., Tel. 0041/61/295 11 33.

Christoph Marthaler widmet sich noch einmal einem seiner Lieblingsthemen, dem Schlaf. Es geht aber auch um bürgerliche Träume von "Hingabe, Treueschwur und Seligkeit".

Club Inferno.Premiere am 8.3. Karten über die Volksbühne, Tel. 030/24 06 57 77.

Das Performance-Kollektiv Signa hat einen exklusiven Club gegründet - eine Dantes Hölle ähnelnde Parallelwelt ist versprochen. Wo sich der Club befindet, wird noch nicht verraten; wie man reinkommt, erfährt man unter www.volks buehne-berlin.de/praxis/club_inferno.

Ein Duell.Premiere am 27.3. in der Volksbühne. Auch am 30.3., Tel. 030/24 06 57 77.

Für den Regisseur Frank Castorf ist Tschechows Text bereits ein Ausblick auf das 20. Jahrhundert - "Arbeitslager, russische Pogrome und deutsche Massenvernichtungsphantasien".

Geschichten aus dem Wiener Wald.Premiere am 29.3. im Deutschen Theater. Auch am 30.3., Tel. 030/28 44 12 25.

Katrin Wichmann spielt in Michael Thalheimers Inszenierung die Marianne - eine dieser Horváth-Frauen, die keine Chance haben. Dabei ist Wichmann eigentlich spezialisiert auf junge Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen.

Sklaven.Premiere am 28.3. in den Kammerspielen des DT, Tel. 030/28 44 12 25.

"Einakter von Georges Courteline aus der Hölle der bürgerlichen Freiheit" nennt Regisseur Andreas Kriegenburg seinen Abend - Courtelines Texte haben einige böse Überraschungen zu bieten.

Gladow-Bande.Uraufführung am 15.3. im Gorki Theater. Auch am 19. und 21.3., Tel. 030/20 22 11 15.

Jan Bosse inszeniert (in einer Fassung von Armin Petras) die Geschichte der legendären Berliner Gangster, die nach dem Krieg zonenübergreifend zu Werk gingen.

Leben des Galilei.Premiere am 9.3. im Schauspielhaus. Auch am 11. und 29.3., Tel. 0351/491 35 55.

Armin Petras inszeniert Bertolt Brechts Drama des Wissenschaftlers. In der Titelrolle Peter Kurth.

Peer Gynt.Premiere am 2.3. im Schauspielhaus. Voraufführung am 1.3.; außerdem 4., 6., 12. u. 24.3., Tel. 0211/36 99 11.

"Sei du selbst!" An dieser Aufgabe droht der rastlose Titelheld bei Ibsen zu scheitern. Beim Düsseldorfer Intendanten Staffan Valdemar Holm hat die Selbstbefragung dazu geführt, dass er seinen zermürbenden Job nach nur 15 Monaten schon wieder aufgab. Als Abschiedsinszenierung ist "Peer Gynt" keine schlechte Wahl.

Ich. Welt. Wir. Es zischeln 1000 Fragen.

Uraufführung am 16.3. im Schauspielhaus. Auch am 19. und 28.3., Tel. 040/24 87 13.

Der famose Schauspieler Fabian Hinrichs entwickelt mit Jürgen Lehmann einen Soloabend über die Dinge des Lebens. Ein erster Abend dieser Art in Berlin uferte zwar etwas aus - Hinrichs' Charme machte das aber fast wieder wett.

Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit.Uraufführung am 2.3. im Studio des Staatstheaters. Auch am 3. und 31.3., Tel. 0721/93 33 33.

Endlich darf man gähnen im Theater! Regisseur Stefan Otteni kombiniert Byung-Chul Hans Essay mit Peter Handkes Text und lädt das Publikum zur direkten Umsetzung der Theorie aufs Matratzenlager.

Gabe/Gift.Uraufführung am 7.3. in der Halle Kalk. Auch 8., 9., 12.-14. und 16.3., Tel. 0221/22 21 84 00.

Aus dem "false friend" hat Händl Klaus einen leicht skurrilen Krimi entwickelt; Ernst Surberg hat die Musik beigesteuert, Anna Viebrock inszeniert.

Angst reist mit.Uraufführung am 23.3. im Nord. Auch am 24., 25., 26., 28., 30. und 31.3., Tel. 0711/20 20 90.

Sibylle Bergs neues Stück erzählt von Reisen in die Ferne, bei denen man manchmal zu sich selbst findet - und das kann ein ganz schöner Schock sein. Es inszeniert Hasko Weber.

Leipziger Festspiele.Centraltheater, 1.3.-3.4., Tel. 0341/126 81 68, www.schau spiel-leipzig.de

Der Intendant Sebastian Hartmann und sein Team hauen zum Abschied noch eine ganze Reihe kurz geprobter Inszenierungen in einer eigens geschaffenen Festspielarena raus.

München: Jean Paul Festival.Marstall des Residenztheaters, 21.-24.3., Tel. 089/21 85 19 40, www.residenztheater.de/jean-paul

Zum 250. Geburtstag des bayerischen Provinz- und Weltdichters Jean Paul feiert ihn dieses vom Dichterkollegen Albert Ostermaier kuratierte Festival angemessen mit Lesungen, Inszenierungen und einer Gala.


KulturSPIEGEL 3/2013
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