16.09.2013

INDIENEin Euro für ein Mädchen

Millionen indische Kinder arbeiten als Sklaven in Fabriken, Bordellen oder bei Familien. Notleidende Eltern verkaufen ihre Töchter, Menschenhändler sammeln nach dem Monsun die Waisen in den Dörfern ein.
An dem Tag, als Durga Mala gerettet wurde, lag sie weinend auf dem Steinfußboden und kühlte ihren Rücken. Sie war elf Jahre alt, und ihre Haut schlug Blasen von den Schulterblättern bis zum Po. Ihre Besitzer hatten sie wenige Tage zuvor mit heißem Öl übergossen, weil sie ihnen zu langsam arbeitete.
Plötzlich hörte Durga Schreie, sie kauerte sich zusammen. Polizisten stürmten nach einem Hinweis die Wohnung mitten in Bangalore. Sie brachen die Tür auf, Durga drückte ihre Arme vor die Brust und presste die Augen zu. Sie trug ja nur eine Unterhose, mehr hatten ihre Besitzer ihr nicht gelassen. Durga sagt: "Ich schämte mich."
Einer der Männer hüllte die Kleine in ein Laken und brachte sie ins Krankenhaus. Mehrere Tage lang behandelten die Ärzte das Kind. Durga hatte nicht nur Verbrennungen, sie war auch unterernährt, ihre Finger waren entzündet, ihre Lippen vernarbt. "Einmal ließ ich ein Glas fallen", sagt Durga, "da wurde die Frau böse und zog mir meine Fingernägel einzeln aus." Manchmal stach man ihr mit einer Nadel in den Mund. Durga sollte arbeiten, nicht reden.
In Indien leben nach Schätzungen Millionen Kinder als moderne Sklaven. Sie arbeiten auf den Feldern, in Fabriken, Bordellen und in privaten Haushalten - oft ohne Lohn und meistens ohne realistische Chance abzuhauen. Der Großteil wird von der eigenen Familie verkauft oder verliehen.
Die indische Regierung kam 2001 bei der Zählung des Milliardenvolks auf insgesamt 12,6 Millionen Minderjährige zwischen 5 und 14 Jahren, die arbeiten. In Wahrheit sind es wohl deutlich mehr, viele Kinder werden bei ihrer Geburt nicht offiziell registriert. Und natürlich verheimlichen die Besitzer von Kindersklaven deren Existenz. Hilfsorganisationen schätzen, dass allein drei Viertel der Hausangestellten in Indien Kinder sind - 90 Prozent davon Mädchen. Kinderarbeit ist zwar ebenso verboten wie der Handel mit Kindern. Aber nur selten greift die Polizei ein, noch seltener verurteilen die Gerichte Kinderhändler oder Sklavenhalter.
Durga wuchs in Kalkutta auf. Als sie sieben war, starb ihr Vater, zwei Jahre später ihre Mutter. Die Großmutter nahm Durga und ihre drei Schwestern bei sich auf, aber sie schaffte es nicht, die Waisen zu ernähren. Ein Mädchen musste weg. Also verkaufte sie die Jüngste. Die fremde Familie zahlte der Oma über eine Vermittlerin 80 Rupien für Durga. Das entspricht ungefähr einem Euro.
Allein fuhr Durga mit dem Zug die fast 2000 Kilometer nach Bangalore. An die Fahrt kann sie sich nicht erinnern, wohl aber an ihre Ankunft. "Die Frau holte mich am Bahnhof ab. Ich hatte Angst, aber sie sagte mir, ich würde es gut haben."
Fortan putzte sie jeden Tag die Wohnung des Ehepaars, kochte, wusch die Kleider, spülte das Geschirr. Durga wurde nie bezahlt, hatte nie frei und durfte das Haus nicht verlassen. Oft schlug die Frau sie, seltener der Mann. Durga wehrte sich nicht. "Oma hatte mir geraten, immer nett zu sein", sagt Durga.
Inzwischen ist Durga zwölf. Sie hat wieder Normalgewicht, große Augen und volle Lippen. Ihr schwarzes Haar trägt sie als Knoten am Hinterkopf. Wenn sie spricht, leuchten ihre weißen Zähne aus dem weichen Gesicht. Durga lebt im "Rainbow Home", einem der Kinderheime der katholischen Organisation Bosco. 56 Mädchen hausen hier in zwei leeren Räumen, Stühle und Tische gibt es nicht. Die Kinder spielen, schlafen und machen ihre Hausaufgaben auf dem Fußboden. Gegessen wird gemeinsam im Flur.
Das Heim belegt ein Stockwerk eines Schulhauses. Die Wände in dem alten Bau sind blau und rosa angemalt, die Betreuerinnen bringen den Kindern bei, dass man sich regelmäßig waschen sollte und dass man sich nicht bei jedem Streit gleich schlägt. "Es ist harte Arbeit", sagt die Nonne Anees. "Für viele Kinder ist dies das erste Zuhause überhaupt. Sie kommen alle aus sehr schlechten Familien und haben schon zu viel erlebt."
Anees wohnt mit den Kindern im Heim. Ihr Tag beginnt um fünf Uhr morgens und endet um elf in der Nacht. Sie schläft mit zwei anderen Frauen in einem kleinen Zimmer.
Nebenan dürfen die Heimkinder fernsehen. Es läuft ein Bollywood-Film. Durga sitzt mit den anderen auf dem Fußboden. Drei Freundinnen kuscheln sich an sie, die Kleinste klettert auf ihren Schoß. Alle starren gebannt auf den Fernseher. Ein Mann singt, die Mädchen träumen.
Durga will auch mal so einen Mann, der sie heiraten möchte und nicht schlagen wird. Sie denkt nach und streicht sich mit den Fingern über ihre vernarbten Lippen. "Und ich wäre gern eine Rechtsanwältin", sagt sie.
Fast jedes Kind im Zimmer hat mehrere Jahre seines Lebens gearbeitet. Die Älteste ist 16 Jahre alt. Selbst mit einer Schulausbildung werden sie es schwer haben. Bangalore ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern nach Mumbai und Delhi die drittgrößte Metropole Indiens. Eine Boom-Stadt, glitzernd, aber brutal, ein Dschungel - und doch für viele eine Hoffnung. Allein am City-Railway-Bahnhof kommen täglich mehr als 80 Züge aus fast allen Teilen des Landes an, mit billigen Arbeitskräften zuhauf, mit Armen, die eine Zukunft suchen. "Hier ist das Umschlagzentrum für Kinder in Südindien", sagt Pater George.
Der Salesianer-Mönch ist knapp zwei Meter groß, ziemlich schwer und trägt gestärkte Jeans. Er schreitet durch das Gewimmel Tausender Menschen, unbeirrt von Lärm und den Gerüchen. Jeden Tag durchquert George den Bahnhof, immer auf dem Weg zu einer kleinen Bude mitten auf einem der Bahnsteige. Hierher bringen seine Mitarbeiter Kinder, die sie allein am Bahnhof gefunden haben. "Sie sind extrem gefährdet", sagt George. "Wir versuchen, ihnen zu helfen, bevor sie in falsche Hände geraten."
In dem Häuschen warten zwei Mädchen und ein Junge. Außer einer halbvollen Plastiktüte haben sie kein Gepäck. Sie sitzen auf einer Bank am Fenster und lassen ihre nackten Füße baumeln. Davor ein schmaler Tisch. Dahinter ist gerade genug Platz für eine Mitarbeiterin und George, den Leiter der Hilfsorganisation Bosco.
Der Pater, in Südindien geboren, beherrscht neben Englisch fünf indische Landessprachen. Die Kinder entspannen sich, als er sie in ihrer Muttersprache Kannada befragt. George scherzt und erzählt ihnen kleine Geschichten. So lange, bis sie ihm antworten. Bhavani, Salthya und Ramesh kommen aus dem Norden Karnatakas, einem der ärmsten Gebiete Südindiens. George sagt: "Es sind Ausreißer."
Es gibt viele Ausreißer in Indien. Die Kinder fliehen vor der Armut auf dem Land oder der Brutalität in ihrer Familie, sie hoffen auf ein besseres Leben in der Großstadt. Die Metropole Bangalore zieht vorwiegend Kinder aus den Bundesstaaten Tamil Nadu, Kerala, Andhra Pradesh und Karnataka an, einem Gebiet, zusammen weitaus größer als Deutschland.
Sie sind leichte Beute für Händler, die am Bahnhof auf sie warten. Die Männer versprechen eine Unterkunft und einen gutbezahlten Job, bei Übergabe an einen Arbeitgeber verdienen sie bis zu 1000 Rupien Provision, das sind knapp 12 Euro pro Kind.
Drei Bosco-Mitarbeiter stehen deshalb am Tag an den Gleisen, zwei in der Nacht. Kommt ein Zug an, halten sie nach Kindern Ausschau. Es gibt zehn Bahnsteige, jeweils fast einen Kilometer lang. Erreichen mehrere Züge gleichzeitig den Bahnhof, haben die Bosco-Helfer keine Chance gegen die Menschenmakler. "Wir sind zahlenmäßig unterlegen", sagt Pater George: "Von täglich 50 bis 60 ankommenden Kindern können wir mit Glück 15 in Sicherheit bringen." Die anderen werden meist noch am selben Tag an Arbeitgeber vermittelt.
Verlassen die Kinder den Bahnhof, sind sie kaum mehr zu finden. "Sie werden eingesperrt und müssen täglich bis zu zwölf Stunden lang arbeiten", sagt George. Selten nur würden sie dann tatsächlich für ihre Arbeit bezahlt, viele würden gehalten wie Durga, als Sklaven.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt der Busbahnhof, zweitgrößter Umschlagplatz für Kinder in Bangalore. Hunderte Busse quetschen sich jede Stunde aneinander vorbei. Eine Brücke führt in das Marktviertel. In dem unüberschaubaren Areal aus Straßen und Durchgängen wimmelt es von Händlern, und manche verkaufen Kinder.
Ein Mann, der sich Krishna nennt, hockt im Schatten einer grünen Hauswand. Die Hitze drückt auf die Stadt, und in der Gasse hängt der Geruch des Mülls. Der Mann hat ein schmales Gesicht und einen sehr schmalen Körper. Er spuckt in ein Rinnsal zu seinen Füßen. Krishna ist Kinderhändler. Er sagt: "Ich helfe den Kindern."
Krishna zündet sich eine Zigarette an und erklärt, der Job sei schwierig geworden, weil es zu viele Konkurrenten gebe. Die meisten würden ihre Arbeit nicht so gut machen wie er. "Ich weiß genau, welches Kind zu welchem Arbeitgeber passt", sagt Krishna stolz, "sie kommen her und wollen Arbeit, und ich besorge ihnen die richtige."
Einige Passanten nicken Krishna zu. Er nickt kaum merklich zurück. "Ich bin ein guter Mann", sagt Krishna, "die Leute mögen mich." Seit fünf Jahren ist er im Geschäft. Er sehe sofort, ob ein Kind stark genug sei. Jungen bringe er in Hotels und Werkstätten, Mädchen vorwiegend in Schneidereien oder zu einem Kollegen, der private Käufer bediene. Krishna trägt eine goldene Uhr.
Leute wie Krishna sehen sich als Arbeitsvermittler. Sie seien Kinderhändler, sagt George. "Sie machen sich keine Sorgen um die Kinder, nur um ihr Einkommen." Der Pater fährt in einem der drei Wagen, die täglich für Bosco im Einsatz sind. In den Minibussen bringen seine Leute die Kinder vom Bahnhof in die Zentrale der Hilfsorganisation. "Die meisten haben Angst und wollen erst nicht gerettet werden", sagt George. "Ohne die Minibusse würden sie uns davonlaufen."
George selbst ist normalerweise auf einem Motorroller unterwegs. Doch jetzt muss er schnell zurück in sein Büro und vor allem telefonieren. Sein Handy klingelt fast ununterbrochen.
Der Pater ist zu allen Anrufern gleich freundlich. "Alles ist gut", das sind immer seine letzten Worte. Egal ob in einem der Heime der Strom ausgefallen ist oder das Geld nicht reicht. Der Pater, 38 Jahre alt, leitet über hundert Mitarbeiter. Mit Liebe, wie er sagt, denn viel kann er nicht zahlen.
Das Büro des Paters liegt im Gebäude des Auffangzentrums. Hier werden die Kinder gewaschen und medizinisch untersucht, sie erhalten Schuhe, Hosen und Kleider. "Sobald sie sich wohl fühlen, beginnen wir mit der Beratung", erklärt George. Sein Arbeitsplatz ist im ersten Stock, sein Schlafzimmer im zweiten. Neben Georges Computer liegt ein Jesuskind aus Porzellan.
Die meisten Ausreißer, die Bosco aufgreift, werden von ihren Angehörigen irgendwann wieder nach Hause geholt. Der Rest findet in einem der sieben Heime der Organisation Obdach und bekommt einen Platz in einer Schule. Von zehn Kindern sind neun Jungen. Mädchen können seltener weglaufen. "Sie werden schon früh verkauft", sagt George, meist von der eigenen Familie.
Indien ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht. Aber die Gesellschaft ist nicht recht mitgekommen, sie liegt zuweilen Jahrzehnte zurück, vielleicht Jahrhunderte. Und in dieser Gesellschaft haben Mädchen keinen hohen Stellenwert, sie kosten ihre Eltern Geld. Wird eine junge Frau verheiratet, muss die Hochzeit finanziert werden, und sie verlässt dann das Elternhaus, um bei der Familie ihres Ehemanns zu leben. Jungen hingegen bleiben bei ihrer Familie, sie sollen sich später um die Alten kümmern und sie finanziell unterstützen. Es ist in Indien ökonomisch sinnvoll, Mädchen früh zu verkaufen.
Hilfsorganisationen schätzen, dass 20 bis 65 Millionen Inder schon einmal durch die Hände von Menschenhändlern gegangen sind. 90 Prozent von ihnen bleiben innerhalb der Landesgrenzen, ein Großteil ist weiblich und minderjährig.
"Menschenhandel funktioniert, weil die Opfer Angst haben und sich nicht verständigen können", sagt die Sozialarbeiterin Palavi. "Indien ist so groß, dass es nicht nötig ist, Frauen und Mädchen ins Ausland zu verkaufen. Wenn sie Bengalen aus dem Nordosten des Landes sind, verstehen sie schon in Mumbai kein Wort mehr."
Palavi arbeitet seit mehreren Jahren in Mumbais Rotlichtviertel Khetwadi, sicherheitshalber möchte sie ihren Nachnamen nicht gedruckt sehen. Für die Hilfsorganisation Prerana betreut Palavi Mädchen, die in drei Notfallzentren rund um die Uhr Unterschlupf finden können. "In Indien werden junge Frauen wie Sklaven gehandelt. Viele bekommen Kinder, die in steter Gefahr leben, ebenfalls verkauft oder sexuell missbraucht zu werden", sagt Palavi. "Sie wachsen unter den Betten auf, in denen ihre Mütter ihrer Würde beraubt werden."
Prerana betreibt mehrere Heime, in denen die Kinder von Prostituierten leben. Die Sozialarbeiterin Palavi seufzt. Der Monsun hat Mumbai erreicht, die Straßen füllen sich mit Wasser, und die Notizbücher in ihrem Büro schlagen Wellen.
In indischen Bordellen arbeiten nach einer Schätzung der staatlichen Ermittlungsbehörde drei Millionen Prostituierte. Etwa 40 Prozent von ihnen sind minderjährig. Sobald sie zehn Jahre alt sind, werden Mädchen an Männer verkauft, die sich als Heiratsvermittler ausgeben oder einen Arbeitsplatz in der Stadt versprechen. Spült der Monsun Ortschaften auf dem Land davon, fahren die Händler in die Dörfer, sammeln Waisen ein oder kaufen Bauern, die alles verloren haben, die Kinder ab - für die es eh nichts mehr zu essen gibt.
"Erreichen die Mädchen Mumbai, werden sie erst mal für einige Wochen in Verliese gesperrt", erklärt Palavi. "Sie bekommen kaum Nahrung und werden täglich vergewaltigt. So wird ihr Wille gebrochen, damit sie in den Bordellen keinen Ärger machen."
Sanjana war elf, als ihr Vater sie an einen Händler verkaufte. Der hatte ihm erzählt, das Mädchen könne in einer Seidenfabrik bei Kalkutta arbeiten. In Wahrheit gab der Händler die Kleine weiter an einen Bordellbesitzer. "Ich wollte nur noch sterben", sagt sie.
Sanjana musste ihren Einkaufspreis und ihre Unterkunft abarbeiten, so sagte ihr der Bordellbesitzer. Und sie schaffte es angeblich nie, ihre Schulden zurückzuzahlen. "Es waren mindestens 10 Männer am Tag, an Feiertagen 30", sagt sie. Sanjana war in einem Zimmer eingesperrt, die Preise verhandelte ihr Besitzer.
"Ich hatte immer Angst", sagt Sanjana, "ich durfte keinen Mann ablehnen." Kondome gab es so gut wie nie. Palavi sagt: "Viele der Prostituierten in Mumbai haben Aids."
Sanjana hatte Glück. Sie entkam nach drei Jahren Zwangsprostitution, als die Polizei das Bordell stürmte, in dem sie lebte. In ihr Heimatdorf konnte die Bengalin nicht zurück. "Meine Familie hatte ja einige Jahre nichts von mir gehört, und so war ich keine ehrenvolle Frau mehr", erklärt Sanjana: "Sie hätte mich niemals wiederaufgenommen."
Sanjana ist jetzt 22, sie lebt als Näherin in Mumbai. Der Bordellbesitzer wurde nie verurteilt, ebenso wenig der Kinderhändler.
Durga Mala hingegen muss derzeit etwa alle zwei Monate vor Gericht erscheinen. Der Prozess gegen ihre ehemaligen Besitzer, angestrengt von einer Hilfsorganisation, zieht sich seit drei Jahren hin. Durga mag das Gericht nicht. Eigentlich möchte sie nicht an die Zeit in dem fremden Haus zurückdenken. "Ich lebe jetzt", sagt Durga.
Von ihrer Oma hat sie nie wieder etwas gehört. Einmal rief der Großvater aus einer Telefonzelle an. Er erzählte, eine ihrer älteren Schwestern sei nun verheiratet, die andere als Haushälterin beschäftigt. Durga denkt lange nach, aber an die Namen ihrer Schwestern kann sie sich nicht mehr erinnern. Durga sagt: "Ich bin jetzt glücklich."
"Sorgen machen keinen Sinn", glaubt George. Der große Pater sitzt gebeugt auf einem Plastikstuhl vor dem Kinderheim, sein Handy liegt klein in seiner Hand. Das Rainbow Home feiert zweijähriges Bestehen. Drinnen kochen die Schwestern Tee, die Kinder sollen sich die Hände waschen. Im ersten Stock beginnen Mädchen zu singen. George lächelt und geht nach oben.
Von Anne Backhaus

DER SPIEGEL 38/2013
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