16.09.2013

SPIEGEL-GESPRÄCH„Auspuff, Brustwarze, Sehnsucht“

Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, über schönes Deutsch, guten Führungsstil, das Ende der Pult-Diktatoren und den Sound von Berlin
Seit seinem 25. Lebensjahr arbeitet Rattle als Chefdirigent. Er leitete von 1980 bis 1998 das Birmingham Symphony Orchestra und machte es zu einem international anerkannten Ensemble. Seit 2002 ist der in Liverpool geborene Rattle Chef der Berliner Philharmoniker, die zu den drei besten Orchestern der Welt gezählt werden. Rattle, 58, wird diesen Posten auf eigenen Wunsch 2018 aufgeben. Der Dirigent ist in dritter Ehe mit der tschechischen Mezzosopranistin Magdalena Kožená verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.
SPIEGEL: Sir Simon, wie führt man einen Haufen von 128 Individualisten, die weltweit zu den Besten ihres Fachs gehören?
Rattle: Gegenfrage: Wie hütet man Katzen? Ich denke, man schafft es am besten, wenn die Orchestermusiker das Gefühl haben, sie seien selbst auf jede Idee gekommen. Die Aufgabe eines jeden Dirigenten, wie wahrscheinlich eines jeden Chefs, ist es, die Balance zwischen Führung und Konsens zu finden. Wir betreiben bei den Berliner Philharmonikern eher Koalitionspolitik als Einparteienpolitik.
SPIEGEL: Und die Musiker sind dabei die FDP?
Rattle: Sicherlich nicht.
SPIEGEL: Ihr Vorvorgänger Herbert von Karajan hätte das weniger demokratisch gesehen.
Rattle: Na ja. Trotz Herrn Putin leben wir nicht mehr in Zeiten von Diktatoren. Ein solcher Führungsstil könnte bei einem Orchester sogar über einen längeren Zeitraum funktionieren. Aber wollen wir das?
SPIEGEL: Warum verlassen Sie Ihre vorbildliche Orchesterrepublik freiwillig im Jahr 2018?
Rattle: Viele Dirigenten verbringen inzwischen nur noch fünf Jahre am Stück mit einem Orchester. Ich bin seit elf Jahren hier und werde noch fünf Jahre lang bleiben. Das ist genug. 16 Jahre mit einem Orchester, das ist eine ungewöhnlich lange Zeit. Heute funktioniert es nicht mehr, ewig Chefdirigent zu sein. Es war hier zwar immer Tradition, in der geschlossenen Kiste rausgetragen zu werden ...
SPIEGEL: ... aber das möchten Sie sich ersparen?
Rattle: Es geht ja nicht nur um mich. Dieses Orchester hat so viel Energie und ist so stark, dass es sich auch entscheiden muss, wie seine Zukunft aussehen soll. Und das werde ich für meinen Teil auch tun. Und es ist vielleicht für beide Seiten an der Zeit, ein anderes Leben zu führen. Wir werden eng verbunden bleiben.
SPIEGEL: Haben Sie in Berlin alles erreicht?
Rattle: Ich denke, dass man sich irgendwann auch zu gut kennen kann. Es ist doch herrlich, wenn jemand Neues kommt, der etwas anderes mitbringt als ich. Für die Philharmoniker ist es gut, sich Farben anzueignen, die sie vorher nicht hatten.
SPIEGEL: Braucht das Orchester überhaupt einen Chefdirigenten?
Rattle: Natürlich, aber das sage ich nur, weil ich Dirigent bin. Im Ernst: Musik zu machen ist kein ständiges Auspacken von Weihnachtsgeschenken. Da gibt es auch die täglichen Unannehmlichkeiten, so wie die lästige Mundhygiene mit der Zahnseide, die auch keinen Spaß macht, aber sein muss. Natürlich ist es wunderbar, zu einem Orchester als Gast zu kommen, aber einer muss die tägliche Arbeit ja machen, einer, der das Zusammenspiel organisiert, die Termine, den Einklang.
SPIEGEL: Haben Sie keine Angst, dass Sie in den Jahren, die noch bis zu Ihrem Abschied bleiben, an Autorität einbüßen?
Rattle: Sie meinen, wie Politiker, die in einer ähnlichen Situation zur "lame duck" werden? Ehrlich gesagt glaube ich, dass wir im Gegenteil miteinander freier umgehen werden. Das Gefühl, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein, muss wunderbar sein.
SPIEGEL: Wen sollte das Orchester wählen?
Rattle: Wenn ich ein Beispiel für kontraproduktives Verhalten abgeben wollte, würde ich es Ihnen jetzt sagen.
SPIEGEL: Was müsste der- oder diejenige mitbringen?
Rattle: Das Wunderbare ist, dass ich nichts mehr mit der Wahl meines Nachfolgers zu tun haben werde. Das Beste, was man sich wünschen würde, ist Neugierde. Ich habe großes Vertrauen in diese spezielle Demokratie, die das Orchester kultiviert.
SPIEGEL: Was können Sie einem künftigen Chef raten?
Rattle: Lassen Sie es mich so sagen: Ich kenne wunderbare Dirigenten, die überall auf der Welt unglaubliche Ergebnisse erreichen. Die kommen dann zu diesem Orchester nach Berlin und scheitern, weil sie es zwingen wollen, sich zu unterwerfen. Und je mehr sie das versuchen, desto mehr zieht sich das Orchester zurück.
SPIEGEL: Also müssen die Dirigenten die Philharmoniker überzeugen?
Rattle: Diese Musiker sagen auf der Probe nicht: "Wir glauben zwar nicht, dass es funktioniert, aber wir machen es trotzdem." Dieses Orchester sagt: "Wir sind nicht wirklich davon überzeugt." Es möchte, dass man im Konzert auch das hört, was es zu sagen hat.
SPIEGEL: Haben die Musiker Sie um Rat gefragt?
Rattle: Wer mein Nachfolger werden soll? Ich verwette mein ganzes Geld darauf, dass das nie passieren wird. Das ist auch gut so.
SPIEGEL: Wie haben Sie sich in Berlin verändert?
Rattle: Wie viel Zeit haben Sie? Für mich war es das erste Mal, dass ich als Immigrant gelebt habe, außerhalb meiner Muttersprache, das war faszinierend. Mein Deutsch ist immer noch schlecht. Aber ich kann inzwischen sogar einen Elternabend einigermaßen überstehen. Wenn man die Sprache nicht richtig versteht, bekommt man die Feinheiten nicht mit, man konzentriert sich dann auf die Körpersprache. Man beobachtet viel mehr. Berlin ist eine Stadt der Immigranten. Jeder von uns Zugezogenen radebrecht. Aber ich kann mit jedem Immigranten herrlich kommunizieren.
SPIEGEL: Haben Sie deutsche Lieblingswörter?
Rattle: Zunächst das Wort "Auspuff", weil es das Lieblingswort meiner Kinder ist. Aber auch, weil es den wunderbaren Hang der Deutschen belegt, mehr Informationen zu transportieren, als man wirklich braucht. Und dann mag ich das Wort "Brustwartz".
SPIEGEL: Sie meinen Brustwarze?
Rattle: Sorry, ja. Das ist ein absolut wunderbares Wort. Aber natürlich ist mein Lieblingswort "Sehnsucht". Wir haben im Englischen kein Pendant dafür. Und man kann mit diesem Wort ausdrücken, worum es bei unserer Kunst geht. Man müsste vielleicht mal einen Satz finden, in dem meine drei Wortfavoriten vorkommen. Aber der wäre dann nichts für Ihr Blatt.
SPIEGEL: Sind Sie sich sicher? Haben Sie deutsche Freunde?
Rattle: Ein oder zwei enge sind geblieben. Die Freunde, die wir im Laufe der Zeit kennengelernt haben, neigen nämlich dazu, von Berlin wegzuziehen. Wir lieben diese Stadt inzwischen, und ich kann mir nicht vorstellen, woanders zu leben. Hier spielt die Musik. Wenn ich bei den Philharmonikern aufhöre, werden meine Söhne Teenager sein und sich noch mehr über meine Sprachkenntnisse lustig machen.
SPIEGEL: Sie sind ein ganz und gar anderer Typ als Daniel Barenboim, der andere große Dirigent der Stadt. Der hat den Bogen raus, wie man mit dem Staatsminister für Kultur oder mit Frau Merkel umgeht, um Mittel für die Staatsoper Unter den Linden herauszuholen.
Rattle: Ich würde Frau Merkel lieber gemütlich - auch so ein schönes deutsches Wort - zu uns zum Dinner einladen, als Lobbyisten-Arbeit zu machen. Ich würde für sie kochen, und sie wüsste, dass sie bei Leuten ist, die einmal nichts von ihr wollen. Übrigens hat sich die Politik alles in allem gut um uns gekümmert.
SPIEGEL: Wie klingt Berlin? Welchen Sound hat die Stadt?
Rattle: Gute Frage, aber es tut mir leid, ich kann sie nicht wirklich beantworten, in meinem Kopf streiten gerade Witold Lutosławski, Leoš Janáček und Richard Wagner um die klangliche Vorherrschaft.
SPIEGEL: Haben Sie sich denn an den Berliner Umgangston gewöhnt?
Rattle: Die Menschen sind manchmal schon sehr direkt. Ich war mal in einem Geschäft, und da kam ein Paar und sagte: "Wir wollten nur mal sagen, die 'Pastorale' letzte Woche war einfach wunderbar. Beethovens achte Symphonie dagegen war natürlich furchtbar." Ich mag diese Offenheit.
SPIEGEL: Die ist Ihnen als Briten vermutlich eher fremd. Zieht es Sie jetzt zurück?
Rattle: Ich kenne mich in meiner Heimat nicht mehr aus. Als ich mit Londoner Orchestern über Termine sprach, hieß es: Wir geben keine Konzerte am Samstag, es sei denn, es handelt sich um sehr, sehr populäre oder um abgefahrene Musik für das junge Publikum. Ein Großteil des älteren Publikums fährt am Wochenende aufs Land. Und Freitag kommen auch nicht viele, weil da Sabbat ist und London eine große jüdische Gemeinschaft hat. Ich hatte das alles nicht mehr im Kopf. Ich bin tatsächlich entwurzelt.
SPIEGEL: Selbst die besten Musiker Londons spielen in verschiedenen Ensembles, um Geld zu verdienen.
Rattle: Ja, dadurch gibt es eine andere Flexibilität und ein anderes Tempo. Wir würden hier alles dafür geben, dieses Tempo zu haben, das jedes gute britische Orchester hat, um musikalisch etwas auf die Beine zu stellen.
SPIEGEL: Wie bringen Sie Ihre Söhne zur Musik? Nehmen Sie sie mit ins Konzert?
Rattle: Nicht oft genug. In dieser Hinsicht sind wir typische Musiker. Wir wollen keine Eislaufeltern sein. Mein Achtjähriger spielt Klavier - mit viel Charakter und sehr laut. Der Fünfjährige hat sich neulich in Salzburg in den Solocellisten des venezolanischen Jugendorchesters und dessen Cello verliebt. Jetzt will er Cello spielen.
SPIEGEL: Haben Sie in Ihrer Berliner Zeit einen deutschen Komponisten besonders schätzen gelernt?
Rattle: Immer mehr und immer tiefer Robert Schumann. Von allen Komponisten ist er der ehrlichste. Er weiß, dass er sich mit seiner Musik quasi selbst zerstören wird. Und er macht das gänzlich ohne Selbstmitleid. Er bittet Sie nicht, mit ihm zu weinen, wie Mahler das tut. Er will Sie auch nicht mit Brillanz und Großartigkeit erdrücken wie Richard Wagner, übrigens zwei der wunderbarsten Komponisten, die man sich nur vorstellen kann. Schumann ist ehrlich, wahr und schonungslos. Schumann und Haydn sind von den großen Komponisten diejenigen, die am meisten vernachlässigt werden. Joseph Haydn wäre derjenige, den ich am liebsten zum Essen einladen würde. Ich glaube, er wäre der perfekte Gast.
SPIEGEL: Warum?
Rattle: Weil er Weisheit und Witz hat. Haydn wusste, was er konnte. Aber er hatte keine übertrieben hohe Meinung von sich. Er hat komponiert, was bestellt wurde. Und noch in den unbedeutendsten Auftragsarbeiten versteckte er kleine Wunder. Er war ein Künstler, Handwerker und ein Genie.
SPIEGEL: Inwiefern?
Rattle: Monteverdi hat die Oper erfunden, aber Haydn hat die Symphonie und das Streichquartett geschaffen. Er hat viel zu sagen, aber er sagt nie zu viel. Er deutet in seiner Musik heikle Bereiche nur an, etwa eine latente Verzweiflung, weil er seine Zuhörer für intelligent genug hält zu verstehen, was er sagen will. Haydn erkundet kaum oder nur selten emotional gefährliches Terrain wie Mozart, das ist wahr. Für mich gehört er aber zur Familie. Ich habe während meines letzten Sabbaticals nicht viel Musik gemacht, aber ich habe jeden Morgen mit einer Haydn-Sonate am Klavier begonnen. Und das war eine Wohltat.
SPIEGEL: Halten Sie sich eigentlich hin und wieder für außergewöhnlich?
Rattle: Jeder Musiker, der das von sich denkt, hat ein Problem. Karajan hat mal sinngemäß gesagt: "Wenn man jung ist, ist es leicht, wie ein Vogel zu singen. Aber wenn man Enttäuschungen, Tod und Zorn erlebt hat, ist es manchmal harte Arbeit." Ich erinnere mich an eine Krise, in der ich in meinen Dreißigern steckte, es ging um Selbstvertrauen. Und da habe ich mit meinem großen niederländischen Kollegen Bernard Haitink gesprochen, und der sagte: "Weißt du, Simon, du musst einfach begreifen, dass es nicht leichter wird. Im Gegenteil: Es wird immer schwieriger."
SPIEGEL: Sir Simon, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
* Joachim Kronsbein und Klaus Brinkbäumer.
Von Joachim Kronsbein und Klaus Brinkbäumer

DER SPIEGEL 38/2013
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