14.10.2013

BriefeEinmal gut durchgewischt

Nr. 40/2013, Trauerstimmung bei den Liberalen - die Bundestagsfraktion löst sich auf
Vielen Dank für den interessanten Einblick in die Lage der FDP. Bei jeder anderen Partei kann man ein paar Schlagworte nennen, die verdeutlichen, wofür sie steht. Aber wofür steht die FDP? Beim Bürger hat sie sich als Klientelpartei positioniert, welche weiterhin die freie Marktwirtschaft zum Wohle aller predigt. Die FDP hat dem Wähler ein Angebot unterbreitet. Dieses wurde nicht in ausreichendem Maße angenommen. Angebot und Nachfrage. Willkommen in der freien Marktwirtschaft.
Mark Meier, Bad Säckingen (Bad.-Württ.)
Die liberale Fraktion müsste sich nicht auflösen, wenn sie ihren Wählern besser klargemacht hätte, wie sie ihre Stimmen richtig splitten. Beim Auszählen der Stimmzettel im Wahllokal habe ich bemerkt, dass eine Reihe von Erststimmen chancenlos an die FDP ging, kombiniert mit einer Zweitstimme, meist für die CDU. Diese "verkehrten" Stimmzettel wären bundesweit hochgerechnet die Stimmen, die für die Fünfprozenthürde fehlten.
Alan Benson, Berlin
Gar nicht auszudenken, wenn es die FDP mit 5,1 Prozent doch noch geschafft hätte. Nichts hätte sich getan, außer kosmetischen Reparaturen. Ich bin einer der treuen gelben Wähler, die dieser FDP die Stimme bewusst enthalten haben. Im Herzen liberal, erfreut mich nach zwei Wochen die FDP-Zwangspause immer noch, auch wenn sie mit der Großen Koalition teuer erkauft werden wird. Einmal gut in allen Ecken durchgewischt, die Mülleimer geleert und keine faulen Kompromisse geschlossen - dann ist Herrn Lindner meine Stimme wieder sicher.
Thomas Wuttke, Herrsching am Ammersee

DER SPIEGEL 42/2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 42/2013
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Briefe:
Einmal gut durchgewischt

  • Mini-Oktopus auf Wohnungssuche: Meine Muschel - mein Haus!
  • Versenkter US-Panzerkreuzer: Das letzte Geheimnis der "USS San Diego"
  • Nach dem Attentat in Straßburg: "Das Land wird durchgerüttelt"
  • Schnellste Bewegung der Tierwelt: Dracula-Ameisen - niemand schnappt schneller