10.03.2014

KARRIERENUngezähmt

Was macht einen Rennfahrer zum Star? Ausgerechnet ein wortkarger Finne, der nicht so recht in die Formel 1 der Moderne passt, gehört zu den Lieblingen des Publikums: Kimi Räikkönen.
Der erste Testtag des Jahres neigt sich dem Ende zu, Kimi Räikkönen hat auf der Rennstrecke von Jerez de la Frontera den neuen Ferrari ausprobiert. Nach vier Jahren ist er zu den Italienern zurückgekehrt, dorthin, wo er 2007 den Weltmeistertitel gewonnen hat. Zu jenem Team, das in der Formel 1 eine unvergleichbare Leidenschaft entfacht. Viele Rennfahrer würden für Ferrari an den Start gehen, ohne einen Cent Gage zu verlangen, wenn sie es bloß dürften. Räikkönen bekommt etliche Millionen Euro dafür.
Gegen Abend sitzt er auf einem verstellbaren Hocker, den er leise zischend auf die unterste Stufe herabstellt. In einer Ecke des Ferrari-Vorzelts haben sich Dutzende Journalisten um ihn herum versammelt. Räikkönen hält ein Mikrofon in der Hand und blickt über alle hinweg ins Nirgendwo. Die Schnürsenkel sind offen, die Sonnenbrille steckt auf der Kappe.
Jetzt wäre ein passender Moment für einen Gefühlsausbruch oder wenigstens eine Regung, ein freudiges Zucken der Mundwinkel, etwas in dieser Art. Räikkönen versinkt in seiner wattierten Jacke. Sie ist knallrot, das Gesicht dagegen blass und reglos. Fast reglos, muss man sagen, denn Räikkönen kaut Kaugummi, sogar während er redet.
In mehreren Varianten wird die Frage gestellt, ob es etwas Besonderes sei, wieder in einem Ferrari zu sitzen. Räikkönen sagt: "Nein, es war heute ein normaler erster Tag, keine große Sache." Und: "Ich war ja schon mal im Team und kenne die meisten Leute hier aus der Vergangenheit." Und: "Es ist für mich lediglich ein anderes Team als im Vorjahr." Nach Ende der Fragerunde möchte ein Japaner ein Autogramm haben und reicht einen Filzstift. Als der Stift beim ersten Versuch nicht schreibt, gibt Räikkönen ihn wortlos zurück und geht.
Alles an ihm wirkt gleichgültig. Die Reporter nehmen es hin. Niemand glaubt ernsthaft, der 34-Jährige würde drauflosplaudern. Jeder weiß: Er will bloß seine Rennen fahren.
Allerdings ist die Formel 1 der denkbar schlechteste Platz, um diese Lust in Ruhe auszuleben. Seit 2001 ist Räikkönen dabei, von Anfang an erwies er sich als Virtuose am Lenkrad und zog die Aufmerksamkeit an. Widerwillig. Egal bei welchem Rennstall er im Cockpit saß, ob bei Sauber, McLaren, Ferrari oder Lotus, ob er gewann oder lustlos ins Ziel juckelte: Räikkönen blieb verschlossen, wortkarg selbst für einen Finnen, desinteressiert am Wirbel, der um ihn herum veranstaltet wurde, ein Stoiker mitten im Trubel. Sponsorentermine ließ er platzen, wenn ihm danach war, manche Interviews brach er ab. Derzeit gibt er gar keine.
McLarens Teamchef Ron Dennis erfand für ihn den Begriff "Iceman". Das gefiel Räikkönen. Er ließ ihn sich groß auf den Unterarm tätowieren.
Ohne sich um seine Popularität zu scheren, hat er es zu einem der beliebtesten Piloten gebracht. Bei jedem Rennen hängen Kimi-Transparente und finnische Fahnen mit seinem Namen an den Tribünen und Zäunen, bei Geschichten über ihn schießen in vielen Ländern die Klickzahlen im Netz hoch. Dabei passt er nicht recht in die moderne Formel 1. Die Rennserie ist eine Vermarktungsmaschine, und die beteiligten Konzerne sehen es ungern, wenn ihre Marke von einem Eigenbrötler vertreten wird, der kaum die Zähne auseinanderkriegt. Und Räikkönen ist da konsequent bis zur Sturheit.
Viele Fahrer ändern sich im Laufe der Zeit. Michael Schumacher entspannte sich gegen Ende seiner Karriere, Lewis Hamilton begann den Starrummel zu genießen. Räikkönen erstarrt immer noch, wenn fremde Menschen etwas von ihm wollen. Er macht - aus moderner Sicht - vieles falsch. Er twittert nicht, verweigert sich Facebook, sein Handy ist stummgeschaltet. "Wenn ich es wegwerfen könnte, würde ich es wahrscheinlich tun", hat er einmal gesagt. "Ich mag es nicht, wenn es klingelt und jemand anruft."
Andererseits dringt doch einiges über ihn an die Öffentlichkeit. Dass er gern trinkt und deshalb vor vielen Jahren kopfüber vom Oberdeck einer Yacht gepurzelt war (zu sehen als wackeliges Video im Internet). Dass ihn Mechaniker einmal nachts im Hotelpool fanden, volltrunken, auf einem aufblasbaren Delphin schlafend (angeblich). Dass er einmal eine skandinavische Schönheitskönigin geheiratet hat (beurkundet). Mit seiner Kombination aus ungezähmtem Lebenswandel und 20 Rennsiegen beweist er, dass der Hallodri den abstinenten Selbstdaueroptimierern immer noch das Wagenheck zu zeigen vermag.
Vor zwei Jahren trug Räikkönen in Monaco einen Helm, mit dem er das Design des Kopfschutzes von James Hunt kopierte. Es war eine Hommage an den Engländer. Hunt war nicht nur Frauenschwarm, Raucher, Säufer und Partygänger, sondern 1976 auch Weltmeister. Die Formel-1-Biografien der beiden ähneln einander - mit dem Unterschied, dass Hunt Charme verströmte, sobald er den Helm abnahm.
Räikkönens Einzigartigkeit besteht darin, die Sehnsucht nach einer Zeit zu bedienen, wie sie ein James Hunt verkörperte. Nach einer verlorengegangenen Ära, in der die Formel 1 unkomplizierter war und Draufgängertum und Talent am Steuer die Rennen entschieden. Im Cockpit genügten ein paar Schalter, Hebel, Lampen und Rundinstrumente, um die Technik zu überblicken, das Lenkrad sah noch nicht aus wie eine Spielkonsole. Ein Grand Prix wurde als eine Wettfahrt zum nächsten Partystrand betrachtet; nun ähnelt er einer Weltraummission, mit Strategieoptionen, die am Laptop vorausberechnet und überwacht werden. Die Sieger verspritzten Champagner aus Übermut, nicht weil das Fernsehbilder ergibt. Die Rennfahrer unterlagen keinen Zwängen eines hochgradig durchorganisierten Wirtschaftsbetriebs.
"Rebell - das kommt immer gut an bei den Leuten", sagt Helmut Marko, 70, und nippt an einer Tasse grünem Tee. Er kennt die Formel 1 über Jahrzehnte, als Fahrer die wilde Vergangenheit, als Manager die nüchterne Gegenwart.
Der Österreicher bestritt 1971 seinen ersten Grand Prix, da war er bereits 28 und promovierter Jurist. Er erzählt, wie sie sich damals zwei Wochen lang in Südafrika aufhielten. Nicht nur wegen des Rennens, sondern weil sie ihre Freizeit auf der Kyalami Ranch verbrachten, einem Resort, in dem auch die Stewardessen diverser Fluggesellschaften eincheckten. "Lufthansa, Alitalia, Swissair ... Das waren paradiesische Zustände", sagt Marko zwischen zwei Schluck Tee. Anders als heute war in den Siebzigern der Sex sicher - und der Rennsport gefährlich.
Bei seinem neunten Grand-Prix-Einsatz wirbelte ein vor ihm fahrender Wagen ein Steinchen auf, es durchschlug Markos Helmvisier, verletzte das linke Auge so schwer, dass es erblindete. So endete abrupt die Karriere. Deshalb sitzt er nun zu Füßen des Grazer Schlossbergs in einem hübschen Hotel, das ihm gehört und voller zeitgenössischer Kunst hängt, die er über die Jahre gesammelt hat.
Er hatte das Hotel nach dem Unfall eröffnet, weil er eine neue Aufgabe suchte. Der Rennsport allerdings ließ ihn nicht los. Mittlerweile leitet Marko, als einer von drei Direktoren, den Red-Bull-Rennstall. Er bestimmt mit, wer im Namen des Getränkeunternehmens in der Formel 1 fährt. Als es vor einem halben Jahr darum ging, einen neuen Teamkollegen für Weltmeister Sebastian Vettel zu verpflichten, stand Räikkönen zur engeren Auswahl. Marko war dagegen. Am Ende setzte er sich durch.
Warum? Hätte das nicht ideal gepasst, das lässige Image von Red Bull zu dem von Räikkönen?
"Einer der Gründe war: Du kannst nicht einen harten Arbeiter wie Sebastian mit einem Freigeist zusammenspannen", sagt Marko. "Der eine sitzt bis um zehn in der Nacht mit den Ingenieuren beisammen, der andere geht um fünf nach Hause, weil ihn die Technik nur bedingt interessiert. Räikkönen würde von der Arbeit profitieren, die Sebastian erledigt. Das hätte im Team zu wahnsinnigen Spannungen geführt. Da steht ja ein Riesenbudget dahinter, Sponsoren und 650 Leute."
Die Romantik der Formel 1 ist tot, der Rennzirkus ist ein innerlich kaltes Gewerbe geworden. Getrieben von einer letzten Leidenschaft, dem Erfolg. Es geht inzwischen einfach um zu viel.
Im Treppenhaus der Daimler-Verwaltung in Stuttgart-Möhringen prangen in großen Lettern englische Begriffe, etwa:
Communications Strategy.
Retail Marketing.
Brand Communication Effectiveness.
Project and Process Management.
Auf dem Weg zu Jens Thiemers Büro sind sie unübersehbar. Thiemer, 41, ist ein großgewachsener schlanker Mann, er trägt zur Anzughose ein hellblaues Hemd und eine schimmernde Krawatte. Der Scheitel sitzt, die dunkelbraun gerahmte Brille ebenso. Er redet mit klarer, überzeugender Stimme. Thiemer wirkt, als verlasse er sich ungern auf Unbestimmtheiten und Zufälle. Das wäre schlecht in seinem Job als Vice President Marketing Communications Mercedes-Benz Cars.
Sein Feld ist der "integrierte Werbeauftritt", Slogan: "Das Beste oder nichts". Thiemers Aufgabe besteht darin, das Bild zu entwerfen, das sich die Menschen von Mercedes-Autos machen sollen. Dazu dient die Formel 1. "Ob man da mitfährt oder nicht, das ist ja keine emotionale Frage", sagt Thiemer. "Das ist Strategie, eine Topmanagement-Entscheidung, die auf Marktpotentialen basiert."
Mercedes betreibt in England eine Motoren- und eine Rennwagenfabrik für den Grand-Prix-Sport, der Jahreseinsatz des Unternehmens dafür liegt bei rund hundert Millionen Euro. Die Autos sind silbern lackiert, überzogen mit dem Mythos des Silberpfeils. Und was die Auswahl der Piloten betrifft, da entscheidet nicht allein deren Können auf der Rennpiste. "Neben der rationalen Komponente der Leistungsfähigkeit gibt es ein weiteres Kriterium: Passt die Persönlichkeit zu unserer Marke?", sagt Thiemer. "Fahrer verstehen sich ja auch als Eigenmarken."
Der Engländer Lewis Hamilton und der Deutsche Nico Rosberg, die Mercedes unter Vertrag stehen hat, sind Piloten dieses modernen Typus und entsprechen damit Thiemers Kriterien. Sie sind schnell, strebsam, intelligent und mitteilungsfreudig.
Hamilton, 29, vor sechs Jahren der erste dunkelhäutige Weltmeister, pflegt eine Popstar-Attitüde. Seine On-off-Beziehung mit der Sängerin Nicole Scherzinger bedient ein Publikum, das mit Autorennen nur am Rande etwas anfangen kann. Kaum ein Formel-1-Fahrer teilt sich so häufig via Twitter mit wie er. Hamilton schickt ein Foto einer neuen Armbanduhr ebenso um die Welt wie Aufnahmen seiner Bulldoggen Roscoe und Coco, wie sie auf einem Flug behaglich in der ersten Klasse schlummern.
Der blonde Rosberg, 28, ist der Sohn eines früheren Weltmeisters und spricht fünf Sprachen. Er hat ein diffuseres Profil, arbeitet aber daran, es zu schärfen. Allerdings weiß man bei ihm nie so recht, ob ein Mehrtagebart dem Image dienen soll oder ob er bloß den Rasierer verlegt hat. Sein Plus: Er lässt sich in seinem Ehrgeiz auf der Rennstrecke seltener ablenken als Hamilton.
"Jung, dynamisch, cool. Wir haben sehr viel Glück mit den beiden", sagt Thiemer.
Würde denn Kimi Räikkönen zu Mercedes passen?
"Wenn es eine eher schwierig veranlagte Persönlichkeit ist, dann habe ich eine andere Herausforderung in der marketingtechnischen Aktivierung. Wir scheuen uns bei Fahrern nicht vor Ecken und Kanten. Der Punkt ist: Es gibt in einem Geschäftskontext Grenzen. Es gibt eine Etikette in jeder Branche, auch im Motorsport, und die überschreitet man normalerweise nicht."
Also: eher nein.
Räikkönen fährt für Ferrari, obwohl das Verhältnis kompliziert und brüchig erscheint. Ende 2009 war er trotz eines laufenden Vertrags gefeuert worden, nicht wegen irgendwelcher Eskapaden, sondern weil er demotiviert schien und die Ingenieure zu oft allein ließ, statt gemeinsam mit ihnen das Auto weiterzuentwickeln. Nach zwei Jahren Pause kehrte er in die Formel 1 zurück und gewann wieder.
Es ergab sich, dass Ferrari jetzt jemanden benötigt, der schnell und erfahren und nervenstark ist. Er soll seinen Teamkollegen, den argwöhnischen Spanier Fernando Alonso, herausfordern und darf sich von dessen Hang zu Psychospielchen nicht irritieren lassen. Und er muss im Cockpit feinfühlig und flexibel genug sein, um seinen Fahrstil der neuen Hybrid-Antriebstechnik anzupassen.
Das war das Anforderungsprofil, und Räikkönen entsprach ihm. Ferrari hat sich aus einem einzigen Grund für ihn entschieden: weil er Rennfahrer ist.
Von Detlef Hacke

DER SPIEGEL 11/2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 11/2014
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

KARRIEREN:
Ungezähmt

Video 01:35

"Viking Sky" Retter filmt die Evakuierung mit Helmkamera

  • Video "Viking Sky: Ich dachte, ich müsste mit meiner Mutter sterben" Video 01:52
    "Viking Sky": "Ich dachte, ich müsste mit meiner Mutter sterben"
  • Video "Wenn Haie angreifen: Rekonstruktion eines Phänomens" Video 45:07
    Wenn Haie angreifen: Rekonstruktion eines Phänomens
  • Video "Prügelei bei Motorradrennen: Kollision, Klammergriff, Faustkampf" Video 00:50
    Prügelei bei Motorradrennen: Kollision, Klammergriff, Faustkampf
  • Video "Buzzer-Beater in der NBA: Sensationswurf in letzter Sekunde" Video 00:38
    Buzzer-Beater in der NBA: Sensationswurf in letzter Sekunde
  • Video "Kreuzfahrtschiff in Seenot: Geretteter schildert Helikopter-Evakuierung" Video 02:31
    Kreuzfahrtschiff in Seenot: Geretteter schildert Helikopter-Evakuierung
  • Video "Kleinstadt in Südchina: Ein Elefant wollt' bummeln gehn..." Video 01:18
    Kleinstadt in Südchina: Ein Elefant wollt' bummeln gehn...
  • Video "Amateurvideo von der Viking Sky: Als der Sturm zuschlägt" Video 01:22
    Amateurvideo von der "Viking Sky": Als der Sturm zuschlägt
  • Video "Bizarre Formation: Pfannkucheneis auf dem Lake Michigan" Video 01:07
    Bizarre Formation: Pfannkucheneis auf dem Lake Michigan
  • Video "Flughafen Bali: Orang-Utan-Junges vor russischem Touristen gerettet" Video 01:13
    Flughafen Bali: Orang-Utan-Junges vor russischem Touristen gerettet
  • Video "Kerber-Frust in Miami: Größte Drama-Queen aller Zeiten" Video 01:49
    Kerber-Frust in Miami: "Größte Drama-Queen aller Zeiten"
  • Video "Ekel-Rezepte aus dem Netz: Angrillen des Grauens" Video 03:57
    Ekel-Rezepte aus dem Netz: Angrillen des Grauens
  • Video "Duisburg: Wohnblock Weißer Riese gesprengt" Video 00:59
    Duisburg: Wohnblock "Weißer Riese" gesprengt
  • Video "Rettung aus Seenot: Havarierte Viking Sky erreicht sicheren Hafen" Video 01:15
    Rettung aus Seenot: Havarierte "Viking Sky" erreicht sicheren Hafen
  • Video "Deutsche Muslime nach Christchurch: Wie groß ist die Angst nach den Anschlägen?" Video 04:27
    Deutsche Muslime nach Christchurch: Wie groß ist die Angst nach den Anschlägen?
  • Video "Viking Sky: Retter filmt die Evakuierung mit Helmkamera" Video 01:35
    "Viking Sky": Retter filmt die Evakuierung mit Helmkamera