24.11.2014

KinoGeschöpf des Irrsinns

Mosab Hassan Yousef ist Sohn eines Hamas-Führers. Weil er für den israelischen Geheimdienst arbeitete, geriet er auf islamistische Todeslisten. Die Dokumentation „The Green Prince“ beschreibt sein Leben.
Den Großteil seiner Kindheit verbrachte Mosab Hassan Yousef auf einem Friedhof. Der junge Palästinenser, der bei Ramallah aufgewachsen ist, traf sich dort oft mit seinen Freunden, denn es gab kaum Gräber und sehr viel freien Platz. Mosab und die anderen Jungs spielten dort Fußball.
Irgendwann wurde das Spielfeld kleiner, der Platz schwand nach und nach, denn die Gräber begannen sich zu füllen. Das war Ende der Achtzigerjahre. Die erste Intifada hatte begonnen, der Aufstand der Palästinenser gegen die israelische Besatzung, der sich vom Gazastreifen über das Westjordanland bis nach Jerusalem ausbreitete. Mehr als tausend Menschen starben.
Yousef sah nun ständig Trauerzüge, weinende Menschen, Leichen. Der Tod war so dreist, ihm seinen Spielplatz wegzunehmen. Eines Tages stellte sich Yousef in ein leeres Grab, um den Tod besser kennenzulernen. Er wollte wissen, wie es sich anfühlt, unter der Erde zu sein. Heute, sagt er und lächelt dabei, könne ihm der Tod keine Angst mehr machen.
Yousef ist ein Experte des Todes und ein Überlebenskünstler. Der 1978 geborene Sohn des Hamas-Führers Scheich Hassan Yousef soll auf mehreren Todeslisten islamistischer Terrorgruppen stehen. Von 1997 an arbeitete er jahrelang für den israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet, er bespitzelte seinen Vater und half, Terrorverdächtige zu fassen.
Nun sitzt er in der Lobby eines Londoner Hotels und wirkt wie ein Mann, der den Tod schon hinter sich wähnt, weil er sich wiedergeboren fühlt, als ein besserer, friedvoller Mensch. Wenn er davon redet, eine "höhere Ebene des Bewusstseins" erlangt zu haben, breitet er die Arme wie ein Messias aus. In großen Worten erzählt er seine Version der Geschichte.
Diese Woche kommt die Dokumentation "The Green Prince" von Nadav Schirman in die deutschen Kinos. Sie beschreibt, wie Yousef vom Schin Bet angeworben und eingesetzt wurde. Es ist auch ein Liebesfilm über Yousef und seinen israelischen Führungsoffizier Gonen Ben Yitzhak, der ihn dazu verführte, Volk und Familie zu verraten.
Der grüne Prinz - das war sein Deckname beim Schin Bet. Yousef war als Thronfolger zur Welt gekommen, als erstgeborener Sohn und ältestes von neun Kindern wuchs er in die Rolle des Familienoberhaupts hinein. Sein Vater war damit beschäftigt, in den besetzten Gebieten eine neue Palästinenser-Organisation aufzubauen: die Hamas.
1989 wurde der Vater Scheich Hassan Yousef erstmals von den Israelis verhaftet. Die Hamas hatte zur Vernichtung Israels aufgerufen. "Warte hier, dein Vater kommt bald wieder", sagte ein israelischer Soldat zu Yousef. Es dauerte 18 Monate, bis der Vater entlassen wurde. "Ich war voller Hass", sagt Yousef.
1996 wurde er selbst verhaftet. Er hatte sich Waffen besorgt, um in den Kampf gegen Israel zu ziehen. Er kam ins Moskobiyeh-Untersuchungsgefängnis in Jerusalem. "Willkommen im Schlachthaus!", begrüßte ihn ein Wachmann. Wochenlang wurde Yousef dort gefoltert. "Es war eher psychische Folter", sagt er heute, "was sie aber nicht weniger wirkungsvoll macht. Ich will sie nicht entschuldigen, aber ich kann sie aus heutiger Sicht verstehen."
Schlafentzug, Musikbeschallung, Leonard Cohens "First We Take Manhattan" als Endlosschleife, die ständigen Schreie anderer Gefangener - irgendwann war Yousef mürbe. Als ihm ein Mann vom Schin Bet vorschlug, die Seiten zu wechseln, gab er nach, auch um dieser Hölle zu entrinnen. Aber es war wie bei Dante: Yousef kam nur in den nächsten Kreis der Hölle, der noch heißer brannte.
Um ihn zu tarnen, verlegte der Geheimdienst Schin Bet seinen neuen Mitarbeiter im Sommer 1996 nach Megiddo in der Nähe von Haifa und brachte ihn in einer Sektion des Gefängnisses unter, in der die Israelis der Hamas weitgehend die Kontrolle über die Insassen überließen. Yousef bekam mit, wie mutmaßlichen Kollaborateuren Stecknadeln unter die Nägel getrieben und Plastiktabletts auf dem Körper geschmolzen wurden.
"Ich bin nicht sicher, ob das ein Schlüsselerlebnis war", sagt er heute und schüttelt zweifelnd den Kopf. "Es war eher ein Prozess, eine schrittweise Evolution, die mich dazu brachte, für den Schin Bet zu arbeiten. Aber natürlich habe ich mir damals die Frage gestellt: Ist das, was uns die Israelis antun, wirklich so viel schlimmer als das, was wir einander antun? Wie kann mein Vater all das dulden?"
Ben Yitzhak gab Yousef das Gefühl, die Dinge ändern und den Kreislauf der Gewalt durchbrechen zu können. Yitzhak war bei den Folterungen nicht dabei, erzählt Yousef, sondern kam erst später hinzu. "Du musst einen Mann dazu bringen, Dinge zu tun, die er normalerweise niemals tun würde, zu deinem eigenen Nutzen", erklärt Yitzhak im Film.
Er habe bei Yitzhak Herzenswärme gespürt, erzählt Yousef heute, eine Bereitschaft zur Vergebung. Tatsächlich wurde der sieben Jahre ältere Geheimdienstmann zu seiner Leitfigur. Yitzhak spürte, dass Yousef mehr sein wollte als der Spross eines Vaters, der ihm immer fremder wurde. "Ich durchlief eine verrückte Transformation", sagt Yousef. Der Film "The Green Prince" zeigt den etwa 20-jährigen Yousef auch als vermeintlich folgsamen Sohn, bebrillt, vorgeschobenes Kinn, wie ein Riesenbaby trottet er neben seinem Vater her und versucht, mit ihm Schritt zu halten. Da arbeitete er schon für die Israelis.
Der Mittdreißiger Yousef, der heute in Kalifornien lebt, strotzt vor Selbstbewusstsein, bewegt sich zügig und federnd, unablässig fixiert er sein Gegenüber mit seinen riesigen braunen Augen, die mal sehr fröhlich und dann wieder wild entschlossen wirken können. Yousef ist ein völlig anderer Mensch geworden.
Natürlich habe er sich damals wichtig gefühlt, wenn sich sein Vater mit anderen Palästinenser-Führern traf. Einmal küsste ihn Arafat auf die Wange, erzählt er. Danach habe er sich sofort das Gesicht abgewischt.
Ja, das war auch ein großes Abenteuer, im Zentrum der Ereignisse zu sein, Geschichte schreiben zu können. Yousef, den jeder für einen willigen Vollstrecker seines Vaters hielt, zog auf einmal selbst an den Strippen und genoss den Thrill, den "Tanz auf Messers Schneide", wie er sagt. "Ich habe oft mit Selbstmordattentätern in einem Raum gesessen und dabei zugesehen, wie sie an ihren Sprengstoffgürteln herumgefummelt haben", erzählt er. "Du denkst nicht an die Gefahr. Du darfst es nicht. Wenn dir die anderen was anmerken, bist du erledigt."
Im September 2000 begann die zweite Intifada, palästinensische Terroristen begingen nun viele schwere Anschläge in israelischen Städten. Wann immer Yousef Informationen über geplante Attentate hatte, gab er sie sofort an den Schin Bet weiter. Auf diese Weise habe er viele Leben gerettet, sagt er. Wären die Palästinenser im Besitz der Atombombe gewesen, hätte sein Vater nicht gezögert, sie über Israel abzuwerfen, ist er überzeugt.
Die Front dieses blutigen und erbitterten Krieges verlief mitten durch Yousefs
Leben. In seiner Zeit als Agent fing er an, die Bibel zu lesen, heute ist sie sein Manifest. Wenn er von Jesus schwärmt, könnte man ihn für einen Prediger im amerikanischen "Bible Belt" halten. Er ist ein Fanatiker der Versöhnung. Vielleicht aber war der christliche Glaube und die Bewunderung für Jesus in diesem ganzen Irrsinn, diesem grenzenlosen Hass zwischen Juden und Muslimen, Yousefs einziger Fluchtweg. "Ich konnte mit niemandem von meiner Familie oder meinen Freunden darüber reden, was in mir vorging, nur mit Gott."
Womöglich überstand Yousef diese Jahre, in denen er lügen und betrügen musste und zum Verräter wurde, nur deshalb, weil er die Hoffnung hatte, dass es so etwas wie eine bedingungslose, allumfassende Liebe geben kann.
"Ja, wirklich", sagt Yousef, "ich wollte die Welt zu einem besseren Ort machen. Ich weiß, das klingt kitschig. Aber ist es deshalb falsch? Ich wollte Leben retten, das ist das einzige Ziel, dessen Sinn man nicht hinterfragen kann. Dafür bin ich all die Risiken eingegangen."
Doch Yousef war schon viel zu sehr verstrickt in einen Konflikt, in dem keine Moral lange überlebt. Yousef ließ sich vom Schin Bet überreden, an der Liquidierung von Mohammed Abu Halawa mitzuwirken, einem Fatah-Kommandanten, der Extremisten mit Waffen belieferte. Yousef verriet dem Schin Bet den Aufenthaltsort Halawas, die Israelis griffen mit Raketen an. Yousefs Auto, das einige Hundert Meter vom Ort des Einschlags entfernt stand, erbebte von den Detonationen. Doch Halawa überlebte. Als Yousef ihn im Krankenhaus besuchte, war sein Gesicht so schwer verbrannt, "dass ich ihn nicht einmal anschauen konnte".
Dies sei die einzige Tötungsaktion des Schin Bet gewesen, an der er beteiligt gewesen sei, erzählt er. Er habe es freiwillig getan, niemand habe ihn dazu zwingen müssen. Er habe keine andere Lösung gesehen. Der Mann sei ein Mörder gewesen, der noch viel mehr Menschen töten wollte. Wenige Monate später starb Halawa bei einem zweiten Raketenangriff.
Je mehr Hamas-Führer die Israelis töteten, desto klarer wurde Yousef, dass sein Vater der nächste sein könnte. "Solange ich in seiner Nähe war und über ihn an Informationen über die Hamas kam, war das sehr unwahrscheinlich. Aber eine Garantie war es nicht." Weil die Selbstmordanschläge nicht aufhörten, wuchs in Israel der Wunsch nach Vergeltung.
"Ohne mich wäre mein Vater schon zehnmal tot", glaubt Yousef. Einmal hat er ihm einen anonymen Brief geschrieben, um ihn zu warnen. Ein anderes Mal hat er den Schin Bet überzeugt, ihn zu verhaften und für einige Zeit ins Gefängnis zu stecken, um ihn aus der Schusslinie zu bringen. Yousef redet über seinen Vater, der inzwischen 59 Jahre alt ist und in Ramallah lebt, wie über einen missratenen Sohn.
Plötzlich blickt er auf, schaut in die Lobby und sagt: "Ah, ein besonderer Gast." Ein Mann, untersetzt, geschorene Haare, tritt an den Tisch: Gonen Ben Yitzhak. "The Green Prince" wird auf dem Jewish Film Festival gezeigt. Yitzhak, inzwischen Anwalt in Tel Aviv und Familienvater, ist deshalb nach London gereist. Er setzt sich neben Yousef auf die Couch, sie wirken wie ein altes Ehepaar.
Spätestens als Yitzhak 2006 vom Schin Bet abgezogen wurde und Yousef einen neuen Führungsoffizier zugewiesen bekam, spürte er, dass er sein Doppelleben nicht weiterführen konnte. Er war zwar immer noch fast "süchtig" nach der Arbeit beim Geheimdienst, doch er fühlte sich wie eine Ratte im Labyrinth. "Wir führen einen Krieg, der nicht mit Verhaftungen, Verhören und Hinrichtungen zu gewinnen ist", teilte er Yitzhak damals mit.
Yousef erhielt eine Ausreisegenehmigung und übersiedelte 2007 in die Vereinigten Staaten. 2010 veröffentlichte er ein Buch über seine Tätigkeit als Agent, "Sohn der Hamas". Es wurde ein Bestseller. Als die Amerikaner ihn trotzdem ausweisen wollten, weil sie ihn für einen Terroristen hielten, setzte sich Yitzhak persönlich für ihn ein und sorgte dafür, dass Yousef ein Bleiberecht bekam. In den USA lebt er nicht mit einer Tarnidentität, sondern unter seinem richtigen Namen. Personenschutz hat er nur selten, in London jedenfalls sind keine Sicherheitsvorkehrungen erkennbar.
Die zwei treffen sich ein paarmal im Jahr, telefonieren oft. Yitzhak schaut ständig auf sein Smartphone. "Seit heute Morgen kann ich mich von dem Ding nicht mehr lösen", sagt er. "Ich muss wissen, was in Jerusalem passiert." Vergangenen Dienstagmorgen sind zwei palästinensische Attentäter in eine Synagoge im Jerusalemer Stadtteil Har Nof eingedrungen und haben vier Betende ermordet.
"Ich habe diese Dinge nicht unter Kontrolle", sagt Yousef, "deshalb habe ich mich ein Stück weit emotional frei davon gemacht. Sehen Sie, Gonen und ich haben ein Zeichen der Versöhnung gesetzt, es kann für viele Menschen ein Vorbild sein. Viel mehr können wir nicht tun."
Seit Jahren hat Yousef keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern. Nach dem Erscheinen seines Buches verstieß ihn sein Vater. Bis dahin stand er nach wie vor unter dem Schutz des Hamas-Führers. Nun ist er vogelfrei.
Von Lars-Olav Beier

DER SPIEGEL 48/2014
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