24.01.2015

MedizinBart auf dem Kopf

Viele deutsche Männer lassen sich in der Türkei Haare verpflanzen - die Branche dort boomt, die Behandlung ist billiger. Aber nicht unbedingt besser.
In einem grauen Jogginganzug und Turnschuhen sitzt Mario Schmidt, 45, auf einem Drehstuhl. An der Wand neben ihm lodert auf dem Schirm eines großen Flachbildfernsehers ein Kaminfeuer, darunter steht ein Sideboard aus dunklem Holz. Wohnzimmer-Look statt OP-Atmosphäre.
Zwei Männer beugen sich über Schmidts Kopf. Einer der beiden fährt mit den Fingerspitzen durch das kurze dunkelblonde Haar an den Schläfen. Der andere untersucht die kahlen Stellen auf dem Scheitel, die Schmidt immer mit längeren Strähnen (vergebens) zu kaschieren versucht.
Haarchirurg Öztan Özgür schüttelt nachdenklich den Kopf. "Wir kriegen da nicht mehr viel raus", sagt er. "400 Grafts hier hinten vielleicht, 250 an der Seite." Grafts, das sind einzelne Transplantate.
"Versucht einfach, was geht", sagt Schmidt, "aber Vorsicht, okay?" Die Umverteilung und optimale Verwaltung von Resthaar gestaltet sich in seinem Fall nicht einfach. Seit zehn Jahren gehen Schmidt die Haare aus. In welchem Maße und Muster sie das tun, das klassifizieren Ärzte auf der Hamilton-Norwood-Skala. Demnach ist Schmidt eine klassische Nummer VI: Was von seinem Schopfe übrig blieb, beginnt an Schläfe und Hinterkopf ein Hufeisen zu formen.
Schmidt hat bereits eine verpfuschte Transplantation in einer Istanbuler Klinik hinter sich. Der Kampf gegen die Glatze hat ihn mittlerweile fast 12 000 Euro gekostet. Und weil ihm das alles unangenehm ist, möchte er seinen echten Namen hier lieber nicht genannt haben.
In der Hairline Clinic in der türkischen Hauptstadt Ankara schaut er an diesem Samstag im Januar zum dritten Mal vorbei. Es muss nachgebessert werden. Der Arzt hat ihm im Lauf der Zeit mehr als 5000 Haarbüschelchen vom Hinterkopf und an den Schläfen entnommen, um sie ihm an anderen Stellen wieder einzusetzen, alles per Hand.
Selbst Barthaare wachsen nun auf Schmidts Kopf - im hinteren Bereich, damit der Unterschied zu den feineren Originalen nicht so auffällt. Haare lassen sich von praktisch allen Körperregionen auf den Kopf umsiedeln.
Drei Euro pro Graft verlangt Özgür. Das ist im Vergleich zu Deutschland ein Schnäppchen. Hier nehmen die Ärzte je nach Verpflanzungsmethode bis zu fünf Euro.
Kein Wunder, dass das Interesse der Deutschen an Haarverpflanzungen in der Türkei mittlerweile riesig ist. Im vergangenen Jahr reisten offiziellen Zahlen zufolge 360 000 Patienten aus aller Welt nach Ankara, Izmir oder Istanbul - fast 390 Prozent mehr als 2008. Die Deutschen gehören mit mehr als 16 Prozent zu den wichtigsten Kunden.
In den kommenden drei Jahren, so der Plan der türkischen Regierung, sollen sich die Umsätze im Medizintourismus noch einmal fast verdreifachen. Die "Lokomotive der Branche" seien die Kliniken für Haartransplantation, schreibt das türkische Gesundheitsportal "Medimagazin".
Auch Özgür sagt, die Nachfrage sei extrem gestiegen. Etwa ein Zehntel der Patienten seien Frauen, die unter krankheits- oder altersbedingtem Haarausfall litten oder sich aus kosmetischen Gründen den Haaransatz tiefer legen lassen möchten. Immer wieder, erzählt Özgür, kämen auch Transvestiten, die gern eine "femininere Haarlinie" wollten. Also eher weich statt kantig.
Viele der Patienten aus Deutschland hat Andreas Krämer nach Ankara geschickt. Der 40-Jährige verdient seit 2004 seinen Lebensunterhalt mit einer Beratungsstelle für Haartransplantation am Bodensee.
Seitdem sich der Dortmunder Fußballtrainer Jürgen Klopp öffentlich zu seiner Haarverpflanzung bekannt hat, genauso wie Nationalspieler Benedikt Höwedes und FDP-Politiker Christian Lindner, habe das Interesse an Transplantationen noch einmal deutlich zugenommen, sagt Krämer. "Das scheint viele inspiriert zu haben."
Sein grau meliertes Haar trägt Krämer hinten und an den Seiten kurz, vorn etwas länger, um es mit Gel aufstellen zu können. Von Geheimratsecken keine Spur. "Ich bin mein eigenes Werbeschild", sagt Krämer. 2000 Grafts ließ er sich an die lichter werdenden Stellen setzen, weil er "unter dem Rückgang des Haaransatzes sehr gelitten" habe. Krämer kann sich deshalb gut in die Befindlichkeiten seiner Kundschaft einfühlen. Es ist eine spezielle Klientel: sehr auf Männlichkeit bedacht, aber auch sehr sensibel.
Der eine oder andere kann durchaus unangenehm werden. Ein Patient etwa, der mit dem Ergebnis einer OP in Belgien unzufrieden war, hatte Krämer gedroht, er werde ihm die albanische Mafia auf den Hals schicken. Für die Glatzenopfer ist nur eines schlimmer als der Haarverlust selbst: eine schlechte und deshalb offensichtliche Transplantation.
Der ehemalige italienische Regierungschef Silvio Berlusconi ist dafür ein beeindruckendes Beispiel. "Puppenkopf" heißt das in der Branche, wenn nach dem Eingriff deutlich erkennbar ist, dass einzelne Büschel versetzt wurden. Oftmals sieht auch die Linie des Haaransatzes unnatürlich aus, wie mit einer bogenförmigen Schablone gezogen.
Der Weg zu einem volleren Schopf ist nicht ohne Risiko. Zunächst einmal muss der Patient genügend Spenderhaar besitzen, um Lücken an anderer Stelle schließen zu können. Nur Eigenhaar wächst an. "Ärzte, denen es nur ums Geld geht, verschweigen auch gern mal, dass man am Ende nicht in jedem Fall besser aussieht", sagt Krämer.
Außerdem sind viele Pfuscher unterwegs. In der Türkei gibt es Krämer zufolge bis zu 500 Anbieter. Einige sind exzellent, andere zum Schaudern. Nicht jeder verfügt über erfahrenes medizinisches Personal, nicht jeder hat dieselben Vorstellungen von Krankenhaushygiene wie deutsche Ärzte. Manch einer übt erst einmal an Ausländern und gern auch mit Billiginstrumenten, für die Motoren von Zahnarztbohrern zweckentfremdet wurden.
Mario Schmidt liegt jetzt auf dem Bauch auf einem OP-Tisch der Hairline Clinic. Jedes Mal, wenn der Arzt ihm mit der Kanüle unter die Kopfhaut fährt, zuckt ihm der Schmerz durch den ganzen Körper. Die örtliche Betäubung ist das Unangenehmste für die Patienten.
Auf Schmidts glatt rasiertem Hinterkopf zieht sich von einem Ohr zum anderen eine wulstige, weiße Narbe. Darüber und darunter leuchten kleine kahle Stellen. Schmidts Hinterkopf zeugt davon, was bei einer Transplantation alles schiefgehen kann.
Der Finanzberater hatte sich 2010, nach seiner Scheidung, bereits für die Haarverpflanzung in der Türkei entschieden. Gemeinsam mit zwei Freunden war er einem der zahlreichen Internetangebote für Schönheitsreisen nach Istanbul aufgesessen. Im Rundumpaket für 3500 Euro wurde ihm damals versprochen: Flug, Haare und Besichtigung der Hagia Sophia.
"Ich hätte das abbrechen sollen, als man uns in die Kellerräume eines Krankenhauses führte", sagt er heute. "Das hatte etwas von einem Schlachthof." Aber keiner der drei Männer wollte als Weichei dastehen, und so ließen sie sich widerspruchslos auf drei Liegen dirigieren. Die vermeintlichen Haarexperten fingen bald darauf an, mit Skalpellen die Haut am Hinterkopf der Deutschen aufzuschneiden und jedem einen Streifen zu entnehmen, 20 Zentimeter lang und einen Zentimeter breit. Stümperhaft tackerten sie die Wundränder wieder zusammen; die Hautstücke zerteilten sie unter dem Mikroskop in kleinere Einheiten, um die Haarwurzeln einzeln herauspulen und später neu einsetzen zu können.
"Die Schmerzen waren höllisch", erzählt Schmidt. Die Narbe verheilte schlecht, das Haar wuchs nicht gut an. Außerdem blieb noch Jahre später ein Spannungsgefühl am Hinterkopf.
Die Operation, an der sich der türkische Anbieter versuchte, nennt sich "Follicular Unit Transplantation" oder Streifenmethode (siehe Grafik) - und ist auch in Deutschland gängig. Der Düsseldorfer Haarchirurg Malte Villnow, der sowohl Klopp als auch Höwedes behandelte, wendet sie häufig und gern an.
"Wenn ein professionelles Team mit Erfahrung am Werk ist, ist die Anwachsrate der Haare sehr gut", sagt Villnow. Denn der Hautstreifen enthält Gewebe, das die Wurzeln schützt. Der Nachteil: Es bleibt eine Narbe. Die ist im besten Fall aber dünn wie ein Bleistiftstrich. Dafür muss der Patient sich für den Eingriff nicht kahl rasieren - es lässt sich gut vertuschen.
Allerdings eignet sich die Methode nur für Patienten, die ihre Haare nicht kürzer tragen wollen als sechs bis sieben Millimeter. So wie Trainer Klopp. Höwedes hingegen entschied sich für die sogenannte "Follicular Unit Extraction", die dezentere Spuren hinterlässt - jedenfalls wenn alles gut geht.
Dabei werden mit einer feinen Hohlnadel einzelne Haarwurzelgruppen ausgestanzt und andernorts mit der Pinzette wieder eingesetzt. Für das OP-Team ist das zeitaufwendiger und anstrengender, dementsprechend teurer. Mehrere Stunden dauert eine Sitzung. Ohne Rasur geht es nur in Ausnahmefällen.
Das Risiko dabei: Ohne schützendes Gewebe beim Transfer gehen mehr Haare kaputt; sie wachsen dann nicht wieder an. Und auch hier können auffällige Narben entstehen, weiß und kreisförmig. "Mottenfraß", wie Villnow es nennt. Das passiert, wenn die Ärzte zu dicke Hohlnadeln benutzen oder schlechte Instrumente, die ruckartig die empfindsamen Haarwurzeln ausreißen. Er habe mittlerweile einen ganzen Ordner mit Patientenakten, die von misslungenen Eingriffen in der Türkei zeugten, sagt Villnow.
Scharlatane wirken allerdings nicht nur dort. Mohammed Al Yami geriet 2012 in den USA an Dilettanten. Der 41-jährige Geschäftsmann aus Saudi-Arabien, dem seit dem 18. Lebensjahr die Haare ausfallen, hat gleich zwei Narbenwulste am Hinterkopf davongetragen. Seit Jahren ist er nun bei Özgür in Ankara in Behandlung, um nach und nach reparieren zu lassen, was sich noch reparieren lässt. Immerhin hat er einen Vorteil: dichte Ganzkörperbehaarung.
Özgür konnte Al Yami deshalb nicht nur Haare vom Bart, sondern auch von der Brust auf den Kopf verpflanzen. Da sein Haupthaar kraus und dick ist, fällt nicht auf, dass der Arzt Fremdlinge dazwischengeschmuggelt hat. Unterm Kinn lichtete sich der Bewuchs, aber das stört Al Yami nicht, zumal es unter arabischen Männern derzeit sogar als modisch gilt, sich die Haare dort weglasern zu lassen - sie mögen keine durchgehende Matte von der Brust über den Hals bis unter die Nase haben.
Die umgesteckten Haare können sich Özgür zufolge ihrer neuen Umgebung in Maßen anpassen. Manchmal wüchsen Barthaare mit der Zeit etwas feiner nach, sagt er. Brusthaare könnten es bis aufs Doppelte ihrer ursprünglichen Länge bringen. Selbst Schamhaare versetzt der Mediziner an prominentere Stellen, wenn sonst schon überall Kahlschlag herrscht.
Bei Al Yami wagt Özgür dieses Mal etwas Neues: Er wird ihm Armhaare in die vernarbte Haut am Hinterkopf setzen. "Wie gut die Anwachsrate sein wird, kann ich noch nicht sagen", gesteht der Arzt. "Es ist ein Test."
Während Al Yami wartet, dass ihm eine Klinikassistentin Kaffee bringt, schlurft einer seiner Freunde in Bademantel und Pantoffeln über den Flur, den Kopf hat er einbandagiert. Die Saudis waren zu fünft angereist, um Silvester in der Türkei zu feiern und sich danach die Haare machen zu lassen. "Ist irgendwie netter, wenn man das gemeinsam unternimmt", sagt Al Yami.
Die meisten Araber gehen mit dem Thema Haarverpflanzung offen um. Wenige mühen sich, wie viele deutsche Männer, ihren Kopf nach der OP unter Mützen und Hüten zu verstecken. Am Atatürk-Flughafen in Istanbul tummeln sich jeden Tag Patienten aus Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten; sie spazieren mit glatt rasiertem, rot gepunktetem Kopf durch die Duty-free-Läden. An ihrer Seite wandeln verschleierte Frauen, keine Spur von Frisur.
Auch Al Yami trägt in Saudi Arabien für gewöhnlich die Dischdascha, ein langes traditionelles Gewand, und auf dem Kopf die Kufija, ein Tuch mit Kordel. "Zu Hause könnte ich meine Glatze zumindest im beruflichen Umfeld verheimlichen", sagt er. Wenn er allerdings im europäischen oder amerikanischen Ausland unterwegs sei, trage er wie jeder andere Anzug und bedecke seinen Kopf nicht. "Und dann spielt es schon eine Rolle, ob ich Haare habe oder nicht."
Von Katrin Elger

DER SPIEGEL 5/2015
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