02.09.1991

URTEILHelmut Dietl

47, der sich als Regisseur des Zwölf-Millionen-Mark-Projektes "Schtonk" an die Verfilmung des Stern-Reinfalls mit den vermeintlichen "Hitler-Tagebüchern" heranwagte (SPIEGEL 27/1991), darf seinen Film nur in einer vom Kölner Landgericht gebilligten Fassung zeigen. Das Gericht gab damit der Klage des DuMont-Schauberg-Verlages statt, in der dieser der Bavaria Film GmbH und dem WDR als Produzenten des Films "rufschädigendes Verhalten" vorwarf. Die Filmemacher hatten in ihrem Film den Namen "Stern" durch "Express-Magazin" ersetzt. Der Kölner Express, so die Kläger, werde durch die Namensgleichheit mit dem in "Schtonk" gezeigten "Express-Magazin" diffamiert. Das Kölner Landgericht ist im Gegensatz zu den Beklagten, Bavaria Film GmbH und WDR, ebenfalls davon überzeugt, daß das Filmpublikum einen realen Bezug zwischen der in "Schtonk" gezeigten Zeitschrift und dem Express herstellen werde. Der Film soll im März 1992 in die Kinos kommen und 1994 im Fernsehen gezeigt werden.

DER SPIEGEL 36/1991
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