12.06.1989

„Alle großen Anarchisten starben am 23.“

Selbstmord oder Hinrichtung - der mysteriöse Tod eines Computer- Hackers, der Geheimdaten an Moskau verkauft hatte, löste letzte Woche abenteuerliche Spekulationen aus. Fest steht: Funkjournalisten, die zu Straftaten anstifteten, und Verfassungsschützer, die Versprechen nicht hielten, spielen in der Affäre eine merkwürdige Rolle.
Er nannte sich "Hagbard Celine" nach der Hauptfigur eines Sciencefiction-Schmökers. In der Trilogie "Illuminatus!" kämpft der geniale Held gegen einen mächtigen Geheimbund, der die Welt beherrscht und einen Atomkrieg anzetteln will. Hagbard bleibt Sieger.
Im wirklichen Leben hieß er Karl Koch und war ein ewiger Verlierer: aus zerrüttetem Elternhaus und früh Waise geworden, Schulabbrecher und drogensüchtiger Computerfreak, der für sein Hobby, weltweit durch Datennetze zu wandern, in anderthalb Jahren sein 100 000-Mark-Erbe durchbrachte.
Im März wurde bekannt, daß Koch, 23, in den bisher spektakulärsten Fall von Computerspionage verwickelt war. Der Hacker aus Hannover hatte zusammen mit zwei Kumpels Rechner von Militärs, Raumfahrt- und Rüstungsfirmen angezapft und die Computerdaten über zwei Mittelsmänner an den sowjetischen Geheimdienst KGB verkauft (SPIEGEL 10/1989).
Am Donnerstag vorletzter Woche fand ein Bauer im Wald bei Gifhorn die verkohlte Leiche Kochs, daneben lag ein klebriger Klumpen Kunststoff - Überrest eines Benzinkanisters, mit dessen Inhalt sich Koch nach den Feststellungen der Polizei übergossen und angezündet hat.
Der Tod des KGB-Hackers löste wilde Spekulationen aus. "Selbstmord oder Hinrichtung?" schlagzeilte die hannoversche "Neue Presse". Das Blatt forderte "offene Anworten von Behörden und Politikern", damit "in Niedersachsen die Kette der Skandale nicht größer wird".
Fragen wurden aufgeworfen: War es die Kurzschlußreaktion eines psychisch labilen jungen Mannes oder ein gut getarnter Fememord? Hatte der KGB seine Finger im Spiel, oder wurde Koch aus dem Weg geräumt, weil ehemalige Komplizen seine Aussagen im bevorstehenden Prozeß fürchten mußten? Koch, orakelte die "Neue Presse", galt als "sehr gefährdet".
Hat der Verfassungsschutz versagt, dem sich Koch bereits im vorigen Sommer offenbart hatte und der dem geständigen KGB-Deserteur Schutz versprochen hatte? Und: Was wußte die niedersächsische CDU, in deren Landesgeschäftsstelle Koch seit Februar als Fahrer und Bote beschäftigt war?
Als "Tiefpunkt der politischen Kultur" wies Jürgen Gansäuer, 45, CDU-Fraktionsvorsitzender im niedersächsischen Landtag, Vermutungen von Sozialdemokraten zurück, Union und Verfassungsschutz hätten im Fall Koch möglicherweise zusammengearbeitet.
Die Landes-CDU, sagt deren Generalsekretär Hartwig Fischer, habe den Ex-KGB-Zulieferer Koch, "der nach einem Drogenentzug clean war", eingestellt, "weil wir ihm helfen wollten". Von seiner Datenspionage für den KGB sei der Partei damals nichts bekannt gewesen. Nachdem der Fall aufgedeckt worden war, habe die CDU Koch "behalten", weil "es schien, als habe er die Probleme bald überwunden".
Durch den rätselhaften Tod des Hackers wurde plötzlich auch wieder die immer noch ungelöste Frage nach der Dimension des EDV-Spionagefalls aktuell: Hatten die Hacker dem KGB die Türen zu hochsensiblen Daten des Westens geöffnet, oder erhielt der sowjetische Geheimdienst eher wertloses Material, das teilweise sogar frei käuflich ist?
Ein Schlaglicht warf der Leichenfund auf die zweifelhafte Weise, wie sich zwei fixe NDR-Journalisten und der Verfassungsschutz um Koch kümmerten:
Die Reporter, versessen auf die große Enthüllungsstory, hatten Koch nach dessen Aussage zum Hacken - und damit zu einer strafbaren Handlung - angestiftet, um den Datenraubzug filmen zu können.
Der Verfassungsschutz löste, wie Kochs Anwalt Johann Schwenn vorige Woche beklagte, Versprechen nicht ein, die er Koch vor dessen Selbstbezichtigung gegeben hatte.
Schwenn berichtet, der Chef des Hamburger Landesamtes, Christian Lochte, habe ihm "zugesagt", der Verfassungsschutz werde "dafür sorgen, daß das Ermittlungsverfahren gegen Koch eingestellt wird, wenn er nützliche Informationen liefert". Das Amt habe sich, so Schwenn, daran "offenbar nicht gehalten".
Vielmehr hätten das Bundeskriminalamt (BKA) und der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes Koch ohne Wissen des Anwalts als Beschuldigten vernommen. Schwenn: "Ich meine, daß man ihn unter unwahren Voraussetzungen zur Aussage gebracht hat."
Verfassungsschützer Lochte weist die Vorwürfe des Anwalts zurück - mit dem Argument, "nach dem Stand des Verfahrens vor seinem Tod" habe festgestanden, daß es "nicht zu einer Anklage kommen würde" und Koch daher "keine Bestrafung zu befürchten" hatte. Außerdem habe es nicht "an intensiven Bemühungen gefehlt, ihm bei der Überwindung seiner Drogensucht maßgeblich zu helfen".
Doch die Zusage, Koch einen Platz in einer Drogen-Entzugstherapie zu verschaffen, hielt der Verfassungsschutz ebenfalls nicht ein. Nachdem Koch eine vier Seiten lange Therapie-Bewerbung geschrieben hatte, stellte sich heraus, daß in dem Heim, das der Nachrichtendienst ausgesucht hatte, nur Heroin-Abhängige kuriert werden - Koch aber nahm Kokain.
Angefangen hatte Hagbards Hacker-Karriere wie die vieler Computerkids, die sich daran berauschen, von ihrem Bildschirm aus Raubzüge in die Rechenzentren von Konzernen, Universitäten und Verwaltungen zu unternehmen. Auf seinen Trips durch die Datennetze wurde Hagbard bisweilen von einem hannoverschen Hacker-Kollegen begleitet, dem abgebrochenen Physikstudenten Markus Hess, 27, der in den geknackten Rechnern sein Pseudonym "Urmel" hinterließ. Später stieß ein junger Berliner namens "Pengo" hinzu.
Nächtelang tüftelten die Hacker Wege aus, die über die deutschen Datex-P-Leitungen und das amerikanische Tymnet in geheimnisvolle Datenspeicher führten. So gelangten sie, zum Beispiel, in die Fermi National Accelerator Laboratories (Fermilab) bei Chicago und von dort, angeblich, zu Norad, dem Nordamerikanischen Luftraumverteidigungskommando, und zum Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien, wo sie die Lasertechnologie für das SDI-Projekt ausgekundschaftet haben wollen.
Koch jedenfalls fühlte sich wie sein Roman-Vorbild Hagbard, der "beweisen" will, "daß kein Staat das Recht hat, die Wirtschaft und den Handel in irgendeiner Weise zu reglementieren; auch nicht den freien Menschen". Wie der Kultbuch-Held die Illuminaten "infiltrierte", um sie auszuschalten, drang Koch in die Datennetze ein, die nach seiner Überzeugung "für unsere Führer zur absoluten Waffe gegen das eigene Volk geworden" sind.
Zu "Hagbard", "Urmel" und "Pengo" gesellten sich der Berliner Programmierer Dirk Brzezinski, 29, und dessen Freund Peter Carl, 34, der, vor der großen Kasino-Pleite, in der hannoverschen Spielbank als Croupier arbeitete.
Anfang 1986 reifte in dieser Gruppe der Plan, die heißen Infos aus den Einbrüchen in die sicherheitsempfindlichen Systeme zu Geld zu machen. Nach einer nächtlichen Hacker-Party während der Computer-Fachmesse "Cebit" im März sollen Brzezinski und Carl "in Haschischlaune" vorgeschlagen haben, "Geschäfte mit dem Osten" zu machen. "Die Russen löhnen sicher ordentlich", habe Carl gemeint.
Monate später meldete, nach Hagbards Erzählungen, der Croupier Vollzug: "Das Ding mit den Sowjets" könne "jetzt laufen". Carl und "Pengo" fuhren nach Ost-Berlin, Ziel: ein Bürohaus in der Leipziger Straße 60.
In den Räumen der Handelsfirma "Mata Novic" händigten sie dem KGB-Major "Sergej" ihr gesammeltes Wissen aus, darunter ein Datensicherheitsprogramm für Vax-Großrechner, "Quellcodes" mit unverschlüsselten Ur-Versionen von Computerprogrammen, Einstiegsprotokolle von Rechnereinbrüchen und mehrere tausend Paßworte von autorisierten Benutzern der betroffenen Computer.
Doch im Juni 1987 war Schluß mit dem Ost-West-Handel. Dem Astronomen und Computerexperten Clifford Stoll, 37, vom Lawrence Berkeley Laboratory (LBL) in Kalifornien war ein Dreivierteljahr zuvor ein Abrechnungsfehler aufgefallen: Für 75 Cent war Rechenzeit auf einem LBL-Computer verbraucht worden, ohne daß jemand dafür bezahlt hatte - der Rechner wurde von den deutschen Hackern, die in Computer der US-Militärs und der Rüstungsindustrie eindringen wollten, als Durchgangsstation benutzt.
Stoll legte einen Datenköder aus: eine umfängliche, aber unbedeutende SDI-Studie. "Weitere Berichte", hieß es in der Nachricht, "können per Post bestellt werden" - angeblich in Berkeley bei einer LBL-Sekretärin.
Hess holte das dicke Datenpaket ab. Die Übertragung des Spielmaterials dauerte mehr als eine Stunde - Zeit genug für die deutsche Post, den Anschluß in Hannover ausfindig machen zu können. Allerdings hatten die Fernmeldetechniker in ihrem Eifer vergessen, eine richterliche Genehmigung für die Fangschaltung einzuholen - ein bereits eingeleitetes Ermittlungsverfahren gegen Hess mußte die Staatsanwaltschaft einstellen.
In Berkeley traf jedoch ein Brief ein, in dem um das angekündigte SDI-Material nachgesucht wurde. Absender war ein gewisser Laszlo Balogh aus Pittsburgh (Pennsylvania), der vom FBI als KGB-Agent verdächtigt wurde. Stoll sah darin den Beweis, daß hinter der Hackerei mehr als der Spieltrieb harmloser Jugendlicher steckte - er witterte Spionage.
Nachdem in der Presse erste Meldungen über den Stoll-Verdacht veröffentlicht worden waren, hefteten sich zwei NDR-Journalisten an die Fersen von Hess. In der Jugendsendung "Der Club" versuchten der Redakteur Axel Lerche, 26, und der freie Mitarbeiter Bernd Scheunemann, 29, Hess in einem Interview aus der Deckung zu locken. Doch der wehrte ab: "Ich kann nicht mehr dazu sagen, als daß ich definitiv nicht für die Russen gearbeitet habe", der Verdacht sei "völliger Quatsch".
Wenige Tage später bekamen die Funkleute mit Hagbard Kontakt, vermittelt durch den Lehrer Jochen Sperber, 46, der sich in der hannoverschen Hacker-Szene auskennt und gelegentlich als Computerexperte journalistisch arbeitet. Scheunemann, berichtet Sperber, habe Koch bei einem Treff in der Kneipe "Tabac" gleich mit einem saftigen Honorar zu ködern versucht.
Koch, in akuter Geldnot, biß an. Lerche und Scheunemann wollten Beweise seiner Hacker-Tätigkeit sehen. Koch lieferte einen Packen Fernschreiben, die vom bayrischen Landeskriminalamt (LKA) ans Wiesbadener BKA geschickt worden waren, darunter eine Mitteilung über eine angebliche RAF-Drohung gegen Forschungsminister Heinz Riesenhuber. Hörfunkredakteur Lerche offerierte den Stoff dem TV-Magazin "Panorama".
Erst später stellte sich heraus, daß die internen Papiere nicht durch Hacken in Kochs Besitz gekommen waren. Vielmehr hatte eine kleine Berliner Computerfirma, an der "Pengo" beteiligt ist, einen Auftrag des Münchner LKA erhalten, für den polizeilichen Telex-Verkehr ein Software-Programm zu entwickeln, um das alte Lochstreifen-System zu ersetzen. Zu Testzwecken forderte die Firma vom BKA Altmaterial an. Bereitwillig überspielte das BKA von seinem Telexcomputer sämtliche Fernschreiben, die vom 10. bis 24. März aus München eingegangen waren. Bei Freund "Pengo" entdeckte Hagbard die internen Polizeinachrichten.
Als Lerche daraufhin beim BKA recherchierte, holte er sich selbst die Polizei auf den Hals. Wohnung und Arbeitsplatz des Redakteurs wurden durchsucht - ohne Ergebnis.
Die beiden Journalisten witterten nun erst recht eine heiße Story und verlangten noch mehr Hack-Stoff. Diesmal wollten sie jedoch Hagbards Datenbeutezüge mit Videoaufnahmen dokumentieren. Sie quartierten deshalb Koch vorübergehend in Scheunemanns Wohnung ein, stellten ihm die technischen Apparaturen zur Verfügung und ließen ihn hacken.
Koch selbst bestätigte den Sachverhalt in seiner Aussage vor dem BKA im Oktober vorigen Jahres. Auf die Frage, ob Aufzeichnungen von einem Einbruch in die "Optimis"-Datenbank des Pentagon von ihm stammten, antwortete Koch:
Ja. Ich habe diesen im Mai/Juni 1988 zusammen mit ("Pengo" - Red.) in der Hamburger Wohnung des Journalisten Scheunemann erhackt und zwar mit einem IBM Portable. Der Journalist Axel Lerche war auch zugegen. Scheunemann hatte mir Stichworte gesagt, nach denen ich in der Optimis-Datenbank suchen sollte. Das hat auch geklappt, was Sie anhand der Ausdrucke nachvollziehen können. Dieses Hacking wurde im Auftrage dieser beiden Journalisten für eine Panorama-Sendung, die noch nicht ausgestrahlt worden ist, gefilmt.
Gewitzt durch die vorangegangene Hausdurchsuchung, brachten Lerche und Scheunemann das Material in Sicherheit. Sie versteckten die Resultate der Hagbard-Hackerei in einem Schließfach im Hamburger Hauptbahnhof. Dabei unterlief ihnen jedoch ein Mißgeschick: Weil beide überraschend gleichzeitig verreisen mußten, konnten sie zwei Tage lang keine Münzen nachwerfen. Ein Schließfach, das zwar belegt, aber länger als 48 Stunden nicht bezahlt ist, wird routinemäßig von der Bahnpolizei kontrolliert.
Als Scheunemann, verspätet, nachzahlen wollte, wurde er bereits von der Polizei erwartet, der Inhalt des Schließfachs konfisziert. Darin befanden sich, wie Insider wissen wollen, unter anderem zwei Videokassetten, die Koch und "Pengo" beim Hacken zeigen, Disketten mit Aufzeichnungen von den Computereinbrüchen, ein Packen handschriftlicher Notizen von "Pengo", die LKA-Telexe in doppelter Ausfertigung und ein Duplikat einer Liste, die Carl im August 1986 an "Sergej" übergeben hatte; die Aufstellung enthielt alle Rechner, die an die vertraulichen US-Datennetze "Arpanet", "Milnet" und "Internet" angeschlossen sind.
Als die Schließfach-Panne passierte, hatten sich Koch und "Pengo" allerdings längst den Behörden gestellt. Anfang Juli hatte Koch gestanden, daß er für den KGB gearbeitet habe. Auf Anraten des Anwalts Schwenn, den ihm der NDR vermittelt hatte, offenbarte sich Koch dem Verfassungsschutz.
BKA und Verfassungsschutz baten den NDR, die Berichterstattung zurückzustellen, bis das ganze Ausmaß des Falles geklärt sei. "Panorama"-Chef Joachim Wagner, 45, willigte ein.
Gleichwohl wurde ein Bericht vorbereitet, allerdings wurden Lerche und Scheunemann nach dem Schließfach-Malheur von der weiteren Mitarbeit ausgeschlossen. Zwei langjährige "Panorama"-Mitarbeiter, die Computerspezialisten Thomas Ammann und Matthias Lehnhardt, setzten sorgfältig eine filmische Dokumentation des Falles in Szene. Am 2. März, wenige Stunden nach der Verhaftung der Spionageverdächtigen, wurde der Beitrag als aktuelle "Brennpunkt"-Sendung ausgestrahlt.
Ob es der "größte Spionagefall seit Guillaume" war, wie "Panorama"-Chef Wagner forsch behauptete, wurde zwar von manchem Experten sogleich angezweifelt. Hingegen befand Gerhard Boeden, 64, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, daß "wir es hier ganz sicherlich mit einer neuen Qualität gegnerischer Ausspähung unserer Datennetze zu tun haben".
Und nach Erkenntnissen des BKA "haben die Hacker hohe Zugangsberechtigungen gewonnen", mit deren Hilfe sie "als Systemmanager operieren", also "Systeme verändern, sperren oder zerstören" konnten.
Das BKA nahm sich daher seinen Kronzeugen Koch immer wieder vor. Mehrfach suchten Kriminalbeamte und Geheimdienstler den Ex-Hacker in seiner Wohnung und an seinem Arbeitsplatz auf. Mitte Mai mußte sich Koch sogar einige Tage Urlaub nehmen, um zu einer weiteren Vernehmung in die BKA-Außenstelle Meckenheim bei Bonn zu fahren.
Auch die NDR-Journalisten blieben an Hagbard dran. Noch im April, berichtet Sperber, sei Scheunemann wegen eines geplanten Interviews bei Koch gewesen, der noch immer auf das versprochene Geld, angeblich 10 000 Mark, wartete.
Vermißt worden war Koch schon neun Tage, bevor seine Leiche gefunden wurde. Am 23. Mai fuhr er mit dem CDU-Dienstwagen statt in die Staatskanzlei in den Wald bei Gifhorn. Vor seinem Verschwinden, erinnern sich Bekannte, habe er "wirres Zeug von Außerirdischen" geredet.
"Illuminatus"-Kennern fiel auf, daß das Datum 23. 5. symbolträchtig ist. 23 und 5 gelten den Weltverschwörern als heilige Zahlen, die in allen Geheimschriften, Codes und Kalendern der Illuminaten eine magische Rolle spielen - etwa im "Zeichen der Hörner, indem man Zeige- und Mittelfinger zu einem V spreizt und die drei anderen Finger nach unten faltet: Die Zwei, die Drei und ihre Vereinigung in der Fünf. Vater, Sohn und Heiliger Teufel . . . Die Dualität von Gut und Böse, die Trinität der Gottheit".
Und im ersten Band der Trilogie wird die Erkenntnis offenbart: "Alle großen Anarchisten starben am 23. des einen oder anderen Monats."

DER SPIEGEL 24/1989
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