21.08.1989

FORTBILDUNGGroße Klappe

Deutsche Management-Trainer reißen sich um die Schulung sowjetischer Führungskräfte. Ein rechtes Konzept hat niemand.
Hoch über dem Rhein, zwischen Bonn und Koblenz, thront Burg Rheineck, ein stattliches altes Gemäuer, edel restauriert. Eine Videokamera bewacht die Einfahrt, ein französischer Koch verwöhnt die Gäste, Tennisplatz und Sauna sorgen für Entspannung.
Alexander Katchanowski fühlt sich ein wenig fremd in diesem Luxus, und seinen Kollegen geht es nicht anders - es sind Russen. In drei Wochen sollen sie vor Ort, im Land des Wirtschaftswunders, das Einmaleins der Marktwirtschaft lernen. Burg Rheineck, wo sonst Aufsichtsräte in Klausur gehen und Vorstände Strategien entwerfen, scheint bestens für eine Einführung in den funktionierenden Kapitalismus geeignet.
"Wenn wir's ihnen schon zeigen, dann wollen wir's ihnen richtig zeigen", sagt der Bonner Unternehmensberater Wolfram Hatesaul. Er organisiert den Einführungslehrgang für Möchtegernkapitalisten.
Bis Mitte November sollen 200 Sowjetmanager begriffen haben, worauf der westliche Wirtschaftsführer seinen Erfolg gründet: auf Marktwirtschaft und Marketing. Da schwingt ein wenig der Stolz der Neureichen mit - schaut her, wie weit wir es gebracht haben. Mehr als tausend ihrer Führungskräfte schickt die Sowjet-Union zu solchen Studienreisen ins Wirtschaftswunderland. Und das soll erst der Anfang sein: Ohne westliches Management-Wissen, da scheinen sich beide Seiten einig, ist die Perestroika, der Umbau der Sowjetwirtschaft, nicht zu schaffen.
Quer durch die Republik erfahren in diesen Wochen und Monaten Gruppen von Sowjetmanagern von den erstaunlichen Kräften des Marktes. In Baden-Württemberg lernen sie, wie der WMF-Kochtopf "Perfect" vermarktet wird. In Bayern hören sie, wie Nestle den Japanern den Nescafe schmackhaft machte.
"Der Markt ist hier das Wichtigste." Diese Lektion hat Alexander Katchanowski nach drei Wochen auf Burg Rheineck, nach tagelangen Schulungen und vielen Exkursionen, gelernt.
Der vollbärtige Russe mit dem ernsten, stets etwas nachdenklichen Blick paßt nicht so ganz ins gelackte Bild, das man sich hierzulande von aufstrebenden Managern macht. Aber, kein Zweifel, der Ingenieur ist einer: erst 28 Jahre alt und schon stellvertretender Abteilungsleiter in einem sowjetischen Werk.
Die schnelle Karriere verdankt Katchanowski seinem weitsichtigen Chef in Lipetsk. Der meinte, neue Verhältnisse erforderten neue, junge Kräfte.
Neu sind die Verhältnisse tatsächlich, die den jungen Mann und seinen Chef beschäftigen. Vorbereitet sind sie darauf nicht. Die beiden müssen - das hat ihnen der reformfreudige Michail Gorbatschow eingebrockt - in eigener Regie die Erzeugnisse der Werkzeugmaschinenfabrik Lipetsk exportieren. Nur wie, das hat ihnen keiner gesagt.
Bis zum 1. April dieses Jahres war das ja auch nicht Aufgabe sowjetischer Manager. Solche Geschäfte erledigten die Bürokraten, in Katchanowskis Fall die Beamten des Maschinenbauministeriums. Die betrieblichen Führungskräfte nahmen nur die Aufträge entgegen. Sie hatten kaum etwas zu entscheiden und vom Verkaufen keine Ahnung.
Marketing heißt deshalb das Lieblingswort der neuen Markt-Schüler, und wer sollte sie diese hohe Kunst besser lehren als ein Berater wie Hatesaul. Der versteht davon eine Menge, am meisten vom Marketing in eigener Sache.
Wie sonst hätte er, ein Außenseiter seiner Branche, es sonst geschafft, als erster und bisher einziger privater Anbieter den Sowjets Kurse für die Ausbildung ihrer Führungskräfte anzudienen? Rund sechs Millionen Mark kostet das Programm, die Hälfte davon bezahlen die Auftraggeber. Den Rest muß der Berater bei seinen deutschen Kunden hereinholen, indem er Kontakte zu den Russen vermittelt.
Die meisten Schulungskurse für die Russen finanziert derzeit noch der deutsche Steuerzahler. Den Veranstaltern und Dozenten bringt das harte Mark, zusätzlich aber winkt allen Beteiligten Lohn in anderer Münze: Publicity und Renommee.
Solche Aussichten locken Politiker und Professoren. Wer immer sich in Sachen Weiterbildung kompetent fühlt, fährt nach Moskau, Stipendien oder nur hochfliegende Pläne in der Tasche.
"Selten kann man so leicht positive Schlagzeilen machen", spottet Karl-Hermann Fink, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Und so billig dazu, "manchmal genügt schon eine große Klappe" (Fink).
Fink müht sich, den Aktionismus zu koordinieren. "Wir können es uns nicht leisten", mahnt er, "auf kurzfristige Erfolge hinzuarbeiten."
Doch Gorbatschow braucht Devisen und neue Maschinen. Möglichst viele Manager sollen in möglichst kurzer Zeit lernen, wie die sowjetische Wirtschaft ihre Effizienz steigern und ausländische Märkte erschließen kann.
Kanzler Helmut Kohl konnte nicht ahnen, was er anrichtete, als er im Oktober vergangenen Jahres den Sowjets anbot, drei Jahre lang jeweils 1000 ihrer Führungskräfte in der Bundesrepublik auszubilden. Kaum war der Kanzler wieder in Bonn, da trafen aus Moskau schon die ersten Namenslisten ein.
Seither rangeln in Bonn die Ministerien, wer denn für die publicityträchtige Ausbildung der sowjetischen Führungskräfte zuständig sei. Für 1989 werden drei Millionen Mark aus dem Kulturetat des Auswärtigen Amtes bereitgestellt. Das Bundeswirtschaftsministerium fühlt sich übergangen.
Bildungsminister Jürgen Möllemann, für Berufs- und Fortbildung zuständig, ließ ein eigenes Programm entwickeln. Der medienbewußte Minister will das deutsche System der Berufsbildung in die Sowjet-Union exportieren.
Seinen Kollegen Norbert Blüm drängt es ebenfalls zu Gorbatschow. Da fügt es sich, daß sich das Arbeitsministerium mit Umschulungen beschäftigt.
Nicht nur Bonner Kompetenzgerangel, auch den bundesdeutschen Föderalismus haben die Sowjets inzwischen kennengelernt. Kaum ein Ministerpräsident läßt sich die Chance entgehen. Sowohl Baden-Württemberg als auch Bayern unterhalten, zur Pflege der gegenseitigen Beziehungen, gemischte Wirtschaftskommissionen. Gleich vier Länder planen Management-Schulen für östliche Führungskräfte.
Lothar Späth war als erster dabei. Gorbatschow dankte es dem Schwaben während seiner Deutschland-Reise mit einem Abstecher nach Stuttgart.
Schon im Januar traf in Baden-Württemberg die erste Gruppe aus der Sowjet-Union ein. Die Manager ließen sich das ihnen völlig fremde Wesen einer Bausparkasse erklären und inspizierten schwäbische Vorzeigeunternehmen wie Voith, Traub und natürlich Daimler-Benz.
Im Herbst wird die Ausbildung in Leningrad fortgesetzt. Dort will Späth in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Hochschule ein "Zentrum für Management und Marketing" aufbauen.
Verblüffend ähnlich sehen die Pläne im Nachbarland Bayern aus. Im April veranstaltete der Freistaat ein aufwendiges "Bayerisch-Sowjetisches Symposium" für Führungskräfte aus beiden Ländern. Es sollte auch helfen, das Projekt einer Management-Schule in Moskau weiterzubringen.
Bis heute kommt der ehrgeizige Plan allerdings nicht so recht voran. Die Sowjets möchten nicht einsehen, warum sie einen Teil der Kosten tragen sollen: Die Russen, zumal die Moskauer Behörden, wissen, was den Deutschen gute Kontakte zu ihrem Land wert sind.
Niedersachsens Ministerpräsident Ernst Albrecht hat diese Kontakte zur Chefsache erklärt. Auf seine Anweisung entsteht in Celle eine Ost-West-Akademie, ein paar Millionen hat er schon bereitgestellt.
Berlin besinnt sich ebenfalls seines traditionellen Standortvorteils zwischen Ost und West. Eine Ost-West-Akademie soll östliche Manager und westliche Spezialisten für den Ostmarkt gleichermaßen ausbilden.
Pläne gibt es reichlich, Geld offenbar auch. An Institutionen und Spezialisten, die sich der "historischen Aufgabe" (Hatesaul) stellen wollen, den Sowjets die Kräfte des Marktes zu erläutern, scheint ebenfalls kein Mangel. Woran es noch fehlt, ist eine genaue Vorstellung davon, was der Westen den sowjetischen Managern eigentlich vermitteln soll.
Was läßt sich von westlichen Verhältnissen übertragen, was vor Ort tatsächlich umsetzen? Müssen nicht ganz eigene, auf sowjetische Verhältnisse zugeschnittene Programme entwickelt werden? Und wer weiß, wie es in einem sowjetischen Betrieb wirklich zugeht?
"Mitarbeiterführung und Motivation" steht für Alexander Katchanowski und seine Gruppe gegen Ende ihres dreiwöchigen Seminars auf dem Programm. Was sie an einem Tag erfahren, langweilt deutsche Studenten mindestens ein Semester lang.
Die Maslowsche Bedürfnishierarchie, ein klassisches Modell westlicher Organisationspsychologie, darf da nicht fehlen. Sie besagt, daß zunächst die Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wohnung, Kleidung - "und, das pflege ich an dieser Stelle zu sagen, Sex" (Hatesaul) - befriedigt werden müssen, bevor der Mensch nach Höherem strebt: nach Sicherheit, sozialem Kontakt, Anerkennung und Selbstverwirklichung - in dieser Reihenfolge.
Solche Erkenntnisse nennt die Betriebswirtschaftslehre Theorie - wahrscheinlich, weil sie mit der Praxis so wenig zu tun haben. Was die sowjetischen Manager damit anfangen sollen, muß erst noch geklärt werden.
Aufschlußreicher erscheint der persönliche Erfahrungsschatz des Russen-Trainers Hatesaul. Der brachte es in jungen Jahren als Verkaufsleiter bei Citroen zu bemerkenswerten Erfolgen. Er trieb seine Verkäufer zu immer neuen Rekordumsätzen an, indem er deren Ehefrauen für gute Leistungen ihrer Männer einen Maserati versprach.
Mit Erstaunen nehmen die sowjetischen Manager solche Tricks westlicher Führungskunst zur Kenntnis. Interessant ist für sie sicher auch die Erkenntnis, daß in einem autoritären System mit angenehmen Vorgesetzten die Kommunikation besser ist als bei einem autoritären System mit unangenehmen Vorgesetzten. Das stellt Hatesaul auch sehr übersichtlich in einem Schema mit vielen Kästchen dar.
Beim Stichwort "partizipativ-kooperativer Führungsstil" jedoch blickt die Dolmetscherin nur noch ratlos. "Partiziwas?" fragt sie entgeistert. "Beteiligt", erklärt Hatesaul. Alles klar - "der beteiligte Führungsstil", wiederholt die Dolmetscherin, und so übersetzt sie es wohl auch. Dieser Stil jedenfalls ist der effektivste, auch wenn er sich, unzähligen Führungsseminaren zum Trotz, in deutschen Chefetagen noch nicht restlos durchgesetzt hat.
Um 18 Uhr ist für die Russen Schluß. In der letzten halben Stunde erfahren sie noch, wie ein richtiger westlicher Unternehmensberater einen Betrieb auf eine "Matrixorganisation" umstellen und damit den "Profit" binnen zwei Jahren verdreifachen kann. "Profit", das wissen inzwischen alle, wird englisch-kurz wie "Proffitt" ausgesprochen und ist der Sinn der Sache.
Zu seinem eigenen Profit hofft Hatesaul später zu kommen, wenn sich seine neuen Kontakte ins Sowjetreich auszahlen. Wenn er, vielleicht schon im nächsten April, in Moskau ein Büro eröffnet, sollen es seine Zuhörer jedenfalls schnellstens erfahren. "Wer als erster da ist", so teilt er mit wichtiger Miene mit, "hat die Nase vorn."
Die Seminaristen scheinen zufrieden. Der Stoff sei sehr leicht; nein, nein, auch nicht zuviel. Manches könne man übertragen, manches nicht, sagen die Russen. Aber was ist das eine manches und was das andere?
Fachleute wundern sich über die positiven, manchmal fast überschwenglichen Reaktionen der Russen kaum. Ludwig Harbusch, der in der Carl Duisberg Gesellschaft den größten Teil des Kanzlerprogramms für die Sowjets abwickelt, weiß aus eigener Erfahrung: "Man muß sich schon sehr anstrengen, wenn man die Russen enttäuschen will."
Harbusch wüßte schon, wie es besser ginge: mit langfristigen, mindestens zwölfmonatigen Schulungen. Im Oktober etwa kommen 60 Praktikanten für 14 Monate - ein guter Anfang.
Aber was soll er machen, wenn allein der Kanzler pro Jahr 1000 wißbegierige Russen ins Land holt? Er müsse sich schließlich, meint Harbusch ein wenig resigniert, "der Zahl unterordnen".
Die "Kohlsche Initialzündung" hält auch der Ost-Ausschuß-Geschäftsführer Fink nach den bisherigen Erfahrungen für korrekturbedürftig. Die Ausbildung, sagt er, müsse stärker in die Betriebe und in die Sowjet-Union hinein verlagert werden.
Hatesaul-Schüler Alexander Katchanowski ist inzwischen wieder zu Hause in Lipetsk, er kennt nun den partizipativ-kooperativen Führungsstil und die Maslowsche Bedürfnishierarchie. Auch ein paar deutsche Betriebe hat er, jeweils einen Tag, von innen gesehen.
Daß ihm das helfen wird, die Alltagsprobleme eines sowjetischen Werkes zu bewältigen, glauben Fachleute wie der Schulungsexperte Harbusch auch nicht. "Wir können nur Samenkörner ausstreuen", sagt er, "und hoffen, daß sie eines Tages aufgehen." Und das richtige Saatgut muß es wohl auch sein. #

DER SPIEGEL 34/1989
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