17.04.1989

„Wo die Traudl is, wird kräftig gsturbn“

Totgespritzt mit Insulin, ruhiggestellt mit Schlafmitteln, erstickt mit Wasser - über sechs Jahre konnten vier Hilfsschwestern in Wien alte Patienten auf qualvolle Weise umbringen, ohne Verdacht zu erregen. War es die Tat wahnsinniger Einzelgängerinnen oder ein Symptom für den wachsenden Altenhaß in der modernen Gesellschaft?
Schön ist es draußen in der Vorstadt. Der 13. Gemeindebezirk ist bei den Wienern bekannt für seine gediegenen Villen, für seine heimeligen Heurigenlokale, in die sich kaum jemals störende Touristen verirren, und für den weitläufigen Tierpark. Hinter Lainz beginnt der Wienerwald.
Das Krankenhaus, mit rund 1300 Betten eines der größten der Stadt, ist mit seinen acht Pavillons eine fast anmutige Anlage: Im Park um die Gebäude gibt es gepflegte Blumenrabatten, Spazierwege, Springbrunnen; schlanke japanische Zierpflaumbäumchen stehen in violetter Blütenpracht.
Auf den Parkbänken sitzen in Morgenmänteln vorwiegend ältere Patienten in der warmen Aprilsonne. Fast alle genießen die Abwechslung - sie lesen die Zeitungen mit den fetten Schlagzeilen über die "teuflischen Schwestern", aufgekratzt lassen sie sich von den Herren der Kriminalpolizei befragen, die alle Antworten sorgsam in ihre Schreibblöcke notieren. Wann hört den Kranken schon sonst jemand so genau zu?
Vor allem den Patienten der Station D der Ersten Medizinischen Abteilung im Pavillon V gilt das Interesse der Kripobeamten. Doch was man ihnen erzählt, hilft ihnen kaum weiter. Es sei alles immer "erstklassig" gewesen, "wirklich nett" hätten sich die Schwestern benommen, niemand auf der Station habe "eine Angst" empfunden - schon gar nicht vor der Schwester Traudl.
Die Stationsgehilfin Waltraud Wagner, 30, so bekommen die Polizisten zu hören, sei "besonders unauffällig" gewesen, sogar "schüchtern". Dabei ist Waltraud Wagner die Hauptverdächtige in einer Mordserie, die schon jetzt als eine der spektakulärsten und grausigsten der jüngeren Kriminalgeschichte gilt: Im Lainzer Krankenhaus sind der "größten Tötungsmaschinerie Europas" (so der bizarre Superlativ des Wiener Polizeipräsidenten Günther Bögl) Dutzende von Menschen zum Opfer gefallen, ohne daß Ärzte und Pflegepersonal etwas gemerkt haben wollen.
Bis vergangenen Freitag hatte die mollige Hilfsschwester Wagner ihren Vernehmern 39 Morde an Patienten gestanden, detailliert mit Namen, Tatzeit und Todesursache. Sie tötete seit 1983, zuerst im Abstand von mehreren Monaten, dann immer schneller; erst allein, dann gemeinsam mit drei anderen Schwesternhelferinnen, die sie in die Mordtechniken eingewiesen haben soll.
Zusammen mit ihren Komplicinnen Irene Leidolf, Maria Gruber und Stefanie Mayer hat Waltraud Wagner in den letzten sechs Jahren mindestens 49 kranke alte Menschen umgebracht - entweder totgespritzt mit Insulin, eingeschläfert mit Überdosen von Rohypnol, erstickt mit Wasser, das den Patienten gewaltsam eingeflößt wurde. Die vier Frauen sind seit Ende vorletzter Woche in Haft; eine fünfte wurde am vorigen Dienstag wegen Mitwisserschaft festgenommen, zwei Tage später jedoch wieder freigelassen.
Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch weit höher. Eine der "Teufelinnen von Lainz" (so die Wiener Tageszeitung "Die Presse"), die Hilfsschwester Irene Leidolf, 28, gab vergangene Woche im Verhör an: "Es waren über 100, vielleicht sogar über 200."
Professor Franz Pesendorfer, dem Chef der Ersten Medizinischen Abteilung, in der die Schwesternhelferinnen zum Teil seit über zehn Jahren gearbeitet haben, kommt zumindest die Haupttäterin Wagner im nachhinein wie eine "entmenschlichte Persönlichkeit" vor. Bei den vieren, so meint er, müsse es sich um "wahnsinnige Einzelgängerinnen" gehandelt haben.
Für Pesendorfer ist die Dämonisierung der Täterinnen am bequemsten - enthebt sie ihn doch der Notwendigkeit, Mitverantwortung bei sich selbst, den anderen Ärzten und generell den Zuständen auf seiner Station zu suchen. Vor Verrückten ist schließlich niemand sicher.
Aber kann es wirklich sein, daß eine komplette Abteilung mit immerhin 15 Ärzten und 60 Schwestern und Pflegerinnen jahrelang nichts Verdächtiges bemerkt hat?
Durch "die Wahl und den Wechsel der Tötungsmethoden" sei nichts aufgefallen, rechtfertigte sich Pesendorfer. Die Mordsubstanzen Rohypnol und Insulin können bei einer Routine-Obduktion nicht entdeckt werden, dazu sind zusätzliche, etwa gaschromatographische Analysen erforderlich. Auch kann sich bei Sterbenden auf natürliche Weise Wasser in den Lungen ansammeln.
Aber, so fragt sich jetzt eine entsetzte Öffentlichkeit nicht nur in Wien: Was ist das für ein Gesundheitssystem, das auf Helfer angewiesen ist, die ihrer Aufgabe offensichtlich weder fachlich noch moralisch gewachsen sind?
Ungerührt und "wirklich kooperativ, da war nichts nötig mit Anschreien" (Wiens Kripo-Chef Max Edelbacher), schilderte Frau Wagner im breiten niederösterreichischen Dialekt grausige Einzelheiten ihrer Taten. Mit einem menschenverachtenden Wortschatz erzählten auch die anderen Pflegerinnen, wie sie sich zu Herrinnen über Leben und Tod aufschwangen. So schockierend waren manche Details, daß Untersuchungsrichterin Klothilde Eckbrecht beim Abfassen der Haftbefehle "zum Kotzen" zumute war.
Ihre Opfer selektierte die "Mordbande der Hilfsschwestern" (der Wiener "Kurier") während der Zigarettenpause im Schwesternzimmer. Sein Leben verwirkt hatte etwa, so Schwester Traudl, "wer mich ärgerte. Der bekam ein Gratisbett beim lieben Gott".
Mindestens 22mal wandte Frau Wagner die besonders brutale Methode der sogenannten Mundpflege an - eine zynische Umschreibung für Ertränken. Dabei flößte sie bettlägerigen Alten größere Mengen Mineral- oder Leitungswasser in den Mund. Gleichzeitig drückte sie mit einem Holzspatel die Zunge nach unten oder hielt ihren wehrlosen Opfern die Nase zu. Die grausame Prozedur führte nach qualvollen Minuten zum Erstickungstod.
Wie berechnend Waltraud Wagner vorging, belegt der Fall eines der wenigen Patienten der Station D, den sie trotz starker Abneigung verschonte: Ein 70jähriger pensionierter Lehrer, den sie eigentlich mit einer Dosis Rohypnol "abspritzen" wollte, verdankt sein Leben dem Ansehen seines Berufsstandes.
Waltraud Wagner zu den Vernehmungsbeamten: "Immerhin is er a Lehrer. Und die san ja net deppert. I hob ma denkt, wenn er den Anschlag überlebt, dann könnt er mich ja bei an Doktor vernadern." Vernadern ist wienerisch und heißt verpetzen.
Die Sorge, daß sie mitsamt ihren Komplicinnen jederzeit auffliegen könnte, mußte Schwester Traudl ständig haben. Denn längst war aufgefallen, daß gerade während der Nachtschichten der vier besonders viele Patienten starben. Die überdurchschnittliche Todesrate trug Frau Wagner unter Lainzer Bediensteten, Pflegern wie Ärzten, den Spitznamen "Hexe" ein.
Doch dabei und gelegentlichen Frotzeleien im Kollegenkreis - "Wo die Traudl is, wird kräftig gsturbn" - blieb es, obwohl die Verdachtsmomente gegen die Schwestern sich spätestens vor einem Jahr verdichtet hatten.
Zu Ostern 1988 saß die Lainzer Hilfsschwester Dora Eugenia Ferrada Avendano, 38, mit ihrem damaligen Freund, dem Arzt Alois Waschnig, beim Heurigen. Nach ein paar Glas Wein erzählte sie ihm von unglaublichen Gerüchten: daß auf ihrer Station widerspenstige Kranke vom Hilfspersonal mit Spritzen und Medikamenten "ruhiggestellt" würden. Dabei seien schon viele Patienten umgekommen, eine Reihe von Schwestern und Pflegerinnen wüßten über die Zustände genau Bescheid.
Was die gebürtige Chilenin mit österreichischem Paß ihrem Freund damals verschwieg: Sie wußte genau, wer die Täterinnen waren. Ein Jahr zuvor hatte sie Waltraud Wagner dabei beobachtet, wie die einer Patientin eine Spritze gab. Kurz darauf verstarb die Frau.
Doch das schreckliche Wissen hatte sie für sich behalten - aus Sorge, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, erklärte sie vergangene Woche nach ihrer Verhaftung. Schließlich sei sie "ja fast Ausländerin" und habe als alleinstehende Mutter einen 14jährigen Sohn zu versorgen.
Den Tip, den er beim Heurigen bekommen hatte, ließ Waschnig gleich dem Chefarzt Franz Pesendorfer zutragen. Als kurz danach auf der Station D die 84jährige Anna Urban starb und Fremdverschulden durch Medikamentenmißbrauch nicht auszuschließen war, schaltete Pesendorfer Polizei und die Wiener Gesundheitsbehörde ein.
Die Obduktion der Leiche ergab zwar Spuren von Rohypnol, angeblich aber in so geringen Mengen, daß die Pathologen nicht mißtrauisch wurden. Als sich schließlich herausstellte, daß die Patientin dieses Mittel schon vor ihrem Krankenhausaufenthalt vom Hausarzt verordnet bekommen hatte, war von Fremdverschulden keine Rede mehr.
Aufgrund dieses Autopsieergebnisses verweigerte Pesendorfer jede Zusammenarbeit mit den ermittelnden Kriminalbeamten. Er begründet das so: Es seien alles nur "Gerüchte" gewesen, und "man muß deshalb besonders vorsichtig sein, bevor man Schuldlose in etwas hineinzieht". Vergangene Woche suspendierte Wiens Bürgermeister Helmut Zilk den Chefarzt vom Dienst.
Immerhin war es den Kriminalisten des Wiener Sicherheitsbüros trotz Pesendorfers Schweigen gelungen, die Quelle der Information, den Arzt Waschnig, ausfindig zu machen. Doch auch der weigerte sich, der Polizei zu helfen. Kripo-Chef Edelbacher vergangenen Mittwoch: "Wir sind damals auf eine Mauer des Schweigens gestoßen." Als jetzt einige Beamte auf eigene Faust weiter ermittelten, fiel ihnen anhand der in Computerlisten festgehaltenen Todesfälle auf, daß immer dann überdurchschnittlich viele Alte starben, wenn Waltraud Wagner Dienst hatte.
Was die unbarmherzigen Schwestern von Wien dazu veranlaßte, lästige Patienten umgehend "in den Keller zu schicken" (im Keller des Pavillons V befindet sich der Leichenraum), läßt sich vorerst nur schwer erraten. War es Arbeitsüberlastung, Streß, eine immer stärker werdende Feindseligkeit gegenüber den Patienten oder schiere Mordlust, die das Quartett antrieb?
Mit den Motiven, die professionelle Helfer am Krankenbett zu Killern werden lassen, haben sich Psychologen und Richter in jüngster Vergangenheit immer wieder beschäftigen müssen. Seit gut zehn Jahren häufen sich in Altenheimen und Kliniken Mordfälle, bei denen Pfleger oder Krankenschwestern Patienten gleich serienweise ins Jenseits beförderten:
In den Niederlanden stand 1976 ein Pfleger vor Gericht, der in einem Altenkrankenhaus mindestens fünf Menschen getötet hatte; die Zahl seiner Opfer lag vermutlich weit höher - insgesamt 79 Patienten waren unter seiner Aufsicht gestorben.
Im norwegischen Trondheim wurde 1983 Arnfinn Nesset, der Leiter eines Altenheims, wegen Mordes an 22 siechen Heiminsassen verurteilt; er hatte den Alten eine tödliche Dosis des Betäubungsmittels Curacit verabreicht.
In Cincinnati (USA) brachte der Krankenpfleger Donald Harvey mehr als 40 Patienten mit Zyaniden ums Leben, meist Schwerkranke, die auf der Intensivstation lagen.
In Wuppertal steht seit Jahresbeginn die Krankenschwester Michaela Roeder vor dem Schwurgericht, der insgesamt 17 Morde an schwerkranken, durchweg alten Patienten zur Last gelegt werden: Sie soll ihren Opfern das blutdrucksenkende Präparat Catapresan injiziert und damit die Sterbefälle als akuten Herztod kaschiert haben (siehe Seite 179).
"Sterbehilfe" sei ihr Motiv gewesen, behaupten fast alle Angeklagten - auch Waltraud Wagner in den ersten Vernehmungen. Dagegen spricht das teilweise sadistische Vorgehen der Täterinnen. Denkbar immerhin, daß die Diskussion um Sterbehilfe die Hemmschwelle bei manchen Ärzten und Pflegern vor dem Töten alter Menschen gesenkt hat.
Die Wiener Mordserie zeigt - bei all ihren Besonderheiten -, daß nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter unter den Zuständen leiden, die auf Intensivstationen oder in den Siechen- und Altenheimen herrschen.
Die vier von Wien hatten ihre Berufskarriere ja nicht als Kriminelle begonnen. Ihre Biographien ähneln sich in ihrer Unauffälligkeit. Alle vier hatten schon als Heranwachsende beschlossen, in den Pflegedienst zu gehen. Doch sie brachten es lediglich zur schlechtbezahlten Pflegehilfskraft (1200 Mark netto im Monat). In der Krankenhaushierarchie waren sie damit ganz unten angesiedelt.
Dabei haben die Hilfspfleger, vor allem im Bereich der Altenpflege, die Hauptlast zu tragen. Dafür sind sie, fachlich wie psychologisch, am wenigsten gerüstet. Nach dem österreichischen Krankenpflege-Gesetz dürfen Hilfskräfte lediglich die einfachsten Tätigkeiten ausüben wie Bettenmachen, Patienten waschen und Essen austeilen. Medikamente dürfen sie nicht verabreichen, eine Spritze nicht einmal anfassen.
Gegen diese Vorschrift müßten die Hilfspflegerinnen in der Praxis ständig verstoßen, klagt Hilde Fach, die Gewerkschaftsvertreterin des Pflegepersonals. Hielten sich die Helferinnen tatsächlich streng an die Paragraphen, weiß die Funktionärin, "würde in den meisten Spitälern der Betrieb zusammenbrechen". Denn von rund 10 000 Krankenschwestern in Wien sind 6000 "geprüfte Stationsgehilfinnen". Seit Jahren bauen Wiens städtische Krankenhäuser Stellen für Ausgebildete ab, die Lücken werden mit Hilfskräften gefüllt - angelerntes Personal ist billiger.
So auch in Lainz: Auf den insgesamt vier Stationen der Ersten Medizinischen Abteilung gehörte es zum Alltag, daß schlecht qualifiziertes Pflegepersonal unkontrolliert Zugang zu Medikamenten hatte und - mit Wissen von Ärzten - Injektionen verabreichte.
Auf die ständige Überforderung und den deprimierenden Krankenhausbetrieb reagieren die Helfer oft mit Aggressionen gegen die vermeintlichen Urheber ihrer Mühsal: die Patienten. Meist fehlt ihnen die Möglichkeit, mit Fachleuten über ihre psychischen Probleme zu sprechen.
Das Krankenhaus Lainz, dem auch eine Krankenpflegeschule und ein Pflegeheim angehören, ist ein besonders frappierendes Beispiel für die "schleichende Umwandlung eines Spitals in ein Pflegeheim für Alte, die von der Gesellschaft abgeschoben werden", so Thomas Meisl, Oberarzt im Wilhelminenspital. So komme es, klagt Meisl, daß "viele Ärzte um Patienten einen großen Bogen machen", für die es keine sinnvolle Therapie mehr gibt, die nur noch gepflegt werden können.
Deshalb lenke jetzt der spektakuläre Massenmord von Lainz von den wahren Problemen des Gesundheitssystems ab, klagt der Kinderarzt Ferdinand Sator, Mitglied des Vereins "Kritische Medizin": "Nun putzt man sich an den Schwächsten ab, die dem Leid der Patienten am nächsten sind."
In einer ORF-Fernsehsendung gab vorige Woche eine Krankenschwester unverblümt zu, daß es in ihrem Beruf, vor allem im Umgang mit alten Menschen, "unumgänglich" sei, "daß man dabei seelisch verroht". Und auch die Grünen-Abgeordnete Holda Harrich, selbst pensionierte Krankenschwester, sagt: "Wer 35 Dienstjahre körperlich und psychisch unbeschadet übersteht, ist ein Glücksfall."
Freunde und Verwandte schworen nach Aufdeckung der Mordserie, "nicht die geringsten Veränderungen" an den Täterinnen festgestellt zu haben. "Krankenschwester war der Traumberuf meiner Tochter", sagt etwa die Mutter von Maria Gruber. Auch Waltraud Wagners jüngere Schwester, die mit ihr in einer kleinen Wohnung zusammenlebte, erzählt, nichts vom Doppelleben ihrer Schwester gemerkt zu haben. Nur Stefanie Mayer gab bei ihrer Festnahme zu erkennen, unter welchem Druck sie gestanden haben muß: Sie war, als die Polizei vorvergangenen Samstag an ihrer Wohnungstür klingelte, so betrunken, daß sie kaum noch lallen konnte.
"Kriminalistisch gesehen", tönte nach den Festnahmen und den ersten Verhören Kripo-Chef Edelbacher, "ist der Fall nicht sehr anspruchsvoll. Die vier Frauen haben ja gestanden, viel mehr können wir jetzt nicht tun."
Aber außer den Geständnissen liegen bisher keine Beweise für die Tötungen vor - für die Justiz, die nach österreichischem Recht eine Anklage nicht allein auf ein Geständnis aufbauen kann, womöglich eine knifflige Situation.
Waltraud Wagner, so kündigte Ende vergangener Woche der Wiener Anwalt Wilhelm Philipp dem SPIEGEL an, werde demnächst alle ihre Geständnisse widerrufen. Mit ihrer Auskunft habe seine Mandantin einen "Riesen-Bledsinn" gemacht. Doch nun sei der Staatsanwalt am Zug. Im Prozeß werde er ihn bei jedem Opfer, dessen Ermordung Wagner schon zugegeben habe, einfach fragen: "Bittschön, wo san die Toten?"

DER SPIEGEL 16/1989
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