31.07.1989

Widerstand gegen Milliardenauftrag

Die Hamburger Schiffbauer Blohm + Voss steuern trotz sonniger Konjunktur von einer schweren See in die nächste. Nachdem sie wegen ungeklärter Umstände beim Abschluß eines milliardenschweren Fregattenauftrags mit Griechenland (SPIEGEL 26/1989) ins Gerede gekommen waren, müssen die Hanseaten nun um ein Riesengeschäft mit Australien und Neuseeland bangen. Die Regierung in Canberra will Bausätze und Consulting für zwölf Fregatten vom Erfolgstyp "Meko 200" für 7,5 Milliarden Mark in Hamburg bestellen. Vier der Schiffe sollen die Neuseeländer im Rahmen ihrer Bündnisverpflichtungen übernehmen. Doch Neuseelands Regierung steht unter Sparzwang. Die Opposition hält die Fregatten angesichts der weltweiten Tendenz zur Entspannung für überflüssig. Sie versucht jetzt, die Athener Schmiergeld-Affäre zu benutzen, um den Abschluß des Fregattenvertrags zu verhindern.


DER SPIEGEL 31/1989
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