11.12.1989

„Der Zorn wird täglich größer“

Über 40 Jahre hat die Staats- und Parteiführung ihre eigene DDR ausgeplündert - und sich selbst ein angenehmes Leben geschaffen. Drahtzieher zum westlichen Wohlstand war Ex-Staatssekretär Alexander Schalck-Golodkowski. Er war Geschäftspartner von Kanzlern und Waffenhändlern - und machte alle Kontakte zu Geld.
Der Mann mit den zwei Koffern hatte es eilig. Als er am Montag abend vergangener Woche, von Panik getrieben, aus dem Ost-Berliner "Haus der Elektroindustrie" am Alexanderplatz rannte, muß er die mißtrauischen Bürger vor dem Gebäude völlig übersehen haben.
So lief der Unglückliche dem eigenen Volk direkt in die Arme. Beherzte Berliner hielten ihn fest, bis die Volkspolizei erschien. Bei der Kontrolle der Koffer wurde sie fündig. Zum Vorschein kamen lauter Schließ- und Schlüsselpläne zwielichtiger Büro- und Geschäftsräume, 100 000 DDR-Mark sowie mehr als eine halbe Million harte West-Mark wurden beschlagnahmt.
Die sollte der Koffermann nach den Erkenntnissen der Ermittler einem schwedischen Kontaktmann übergeben, der das Geld wiederum an Scheinfirmen aus dem Wirkungskreis des einst allmächtigen SED-Devisenbeschaffers Alexander Schalck-Golodkowski weiterreichen sollte.
Und es kam heraus: Das "Haus der Elektroindustrie" war nur nach außen ein normales Bürohaus. Drei der neun Etagen waren von der Stasi belegt und gesondert gesichert; außerdem residiert dort unter der Tarnung der "Elektroindustrie", immer noch, eine Behörde, die dem inzwischen inhaftierten Wirtschaftsplaner Günter Mittag direkt unterstand, und weiterhin eine "Abteilung B 3" mit bisher nicht aufklärbarem Geschäftszweck, die mit Schalck-Golodkowski in Verbindung gebracht wird.
Die Koffertransaktion am vergangenen Montag war eigentlich gut vorbereitet. "Am 4. 12. sind nach Dienstschluß keine Kontrollen im und um das Objekt durchzuführen", lautete die Anweisung an die Betriebswache, "das Alarmsystem ist nicht einzuschalten."
Die Auftraggeber vergaßen, daß das Alarmsystem der Bürger neuerdings funktioniert.
Der Mann mit den Koffern steht den Ermittlern allerdings nicht mehr zur Verfügung. Der Verdächtige erhängte sich keine 36 Stunden später im Untersuchungsgefängnis - ein weiterer Todesfall aus dem, so das DDR-Fernsehen, "mafiotischen" Umfeld der SED-Spitzen, ihres Helfers Schalck und von dessen Geschäfts- und Zuträgern.
Die nächtliche Bürgerwehr am Alexanderplatz ist in diesem Dezember kein Einzelfall. Erfüllt von tiefem Mißtrauen gegen Polizei und Staatsanwälte, aber auch gegen die neue Führung im Lande, nehmen die Bürger ihre Sache selbst in die Hand. Sie wollen Licht bringen in das düstere Dickicht von Korruption, Amtsmißbrauch und persönlicher Bereicherung, mit dem die Alleinherrscher der SED in 40 Jahren das Land überzogen haben.
Sie wollen wissen, wer sie bespitzelt und verfolgt, wer in Saus und Braus gelebt hat, während die Regierten den alltäglichen Mangel zu meistern suchten. Und sie wollen mit allen, manchmal auch den falschen Mitteln verhindern, daß die Schuldigen Spuren verwischen, sich - wie der Oberbösewicht Schalck - gen Westen aus dem Staub machen. Einer der Aufklärer spürt: "Der Zorn wird täglich größer."
Verständlich: Mit jeder ausgehobenen Luxusbleibe der "verdorbenen Greise" (Wolf Biermann), mit jeder neuen Enthüllung über Schalck-Machenschaften wächst die bittere Erkenntnis, von den Feudal-Sozialisten an der Spitze von Staat und Partei und ihren Helfershelfern über Jahrzehnte belogen und betrogen worden zu sein. Inzwischen fürchten Oppositionelle wie der Berliner Olaf Klein vom Neuen Forum, daß "die Leute irgendwann einmal so weit sind, die Verantwortlichen zu lynchen".
Um der aufkommenden Pogromstimmung Herr zu werden, sind die Oppositionsgruppen dazu übergegangen, gemeinsam mit den Gegnern von einst in Appellen zu "Ruhe und Besonnenheit" aufzurufen. Regimekritiker in Berlin installierten ein "Informationstelefon", das DDR-Fernsehen blendete mehrfach dessen Nummer 282 8403 ein. Dort, beim Evangelischen Jungmännerwerk Berlin-Brandenburg in der Sophienstraße 19, können Bürger Hinweise abliefern, dort hören sie aber auch die ständige Mahnung der Bewegung : "Keine Gewalt!"
Kein Tag ohne neue Enthüllungen. Eine Lawine von Hinweisen überrollt die DDR, voller Erbitterung und keineswegs genüßlich wird das süße Leben der ehemaligen Machthaber ausgebreitet, einer Kaste, die ihr sozialistisches Land als Privateigentum ansah und dessen Bürger wie Leibeigene hielt.
Am Freitag leitete der Generalstaatsanwalt der DDR Ermittlungsverfahren gegen weitere Spitzen des alten Regimes ein: gegen Erich Honecker, Ex-Ministerpräsident Willi Stoph, Ex-Stasi-Chef Erich Mielke und die ehemaligen Politbüromitglieder Günther Kleiber, Werner Krolikowski und Hermann Axen. Der wie der Ex-Generalsekretär blieben wegen Krankheit verschont, der Rest ging in Untersuchungshaft, alle Wohnungen wurden durchsucht.
Zur Symbolfigur dieser Bonzenwirtschaft wurde der schwergewichtige Schalck-Golodkowski, ein Mann mit höchst konspirativer Vergangenheit und einer - da er im West-Berliner Untersuchungsgefängnis Moabit einsitzt - zweifelhaften Zukunft. Er zog die Fäden, er war die Spinne im Netz. Schalck-Golodkowski dirigierte die Devisentransaktionen seines Staates und der Staatspartei, unabhängig von seinem Dienstvorgesetzten, dem Außenhandelsminister Gerhard Beil, der vor der Volkskammer mitteilte, über die Geschäfte seines Beamten über Jahre nicht informiert gewesen zu sein.
Kein Wunder - Schalck war unmittelbar dem Politbüro zugeordnet, unterstand den Weisungen von dessen Wirtschaftspapst Mittag. Und so war er auch vornehmlich den Politbürokraten gefällig mit Dienstleistungen für Devisen, die er sich mit Transaktionen aller Art beschaffte - mit Waffen oder Wurst, mit Waren- oder Luftgeschäften.
Wie bei der Mafia üblich, tummelten sich im Dunstkreis des Paten Schalck-Golodkowski zwielichtige Figuren, die immer bereit waren zur schnellen Mark. Etwa Herbert Rübler, ein schwergewichtiger Österreicher, der in der luxuriösen Suite 8026/8027 des Ost-Berliner Palasthotels - die Regiefirma Interhotel gehört zu Schalcks Imperium - ein Dauerwohnrecht besaß und in der Hotelgarage zwei Parkplätze für seine amerikanischen Karossen, direkt am Lichtschacht.
In Herbert Rüblers feiner Suite gaben sich hochkarätige DDR-Funktionäre die Klinke in die Hand. Hans Fruck, stellvertretender Leiter der "Hauptverwaltung Aufklärung" im Ministerium für Staatssicherheit (MfS), hatte bis zu seiner Pensionierung besonders oft hier zu tun, sein Chef Markus Wolf kam manchmal inkognito - als "Herr Feuchtenberger".
Gedeckt und gefördert von der Schalck-Behörde, organisierte der Oldsmobile-Fahrer Rübler unter anderem das politisch besonders pikante Handelsgeschäft mit den Klassenfeinden der DDR in aller Welt. Meist lief es über SEDgesteuerte Firmen in West-Berlin. So wurde, oftmals via Rotterdam, Kohle aus dem Südafrika des verhaßten Apartheid-Regimes in die DDR geschafft, Gemüse aus Taiwan oder Öl aus dem Iran - schon zu Schahs Zeiten und entgegen allen moralischen Aufrufen der Staatspartei. Und entgegen allen Friedensbeteuerungen des DDR-Regimes haben Rübler und andere Geschäftsleute sowie die von Schalck geleitete Valutabehörde "Kommerzielle Koordinierung" (KoKo) offensichtlich auch Waffengeschäfte mit der Dritten Welt gefingert.
Schalcks KoKo an der Wallstraße, die am Sonntag vorletzter Woche von der Staatsanwaltschaft durchsucht und versiegelt wurde, handelte mit kleinerem Gerät wie Gewehren, Granaten und Munition; größere Waffen waren, weil aus sowjetischer Produktion, nicht verfügbar. Schalcks Waffen-Wege: *___Der lateinamerikanische Raum wurde über eine spanische ____Firma beliefert, ____deren Vizepräsident einst zu den Anhängern von Kubas ____Fidel Castro gehörte; *___Schießgerät für arabische Länder, auch die PLO, ____organisierte ein schweizerischer Kaufmann von seinem ____Büro nahe der deutschen Grenze; *___Wien und jugoslawische Häfen galten als Schleuse nach ____Schwarzafrika. Es besteht außerdem der Verdacht, die ____Regierung in Pretoria sei über einen General im ____Ruhestand beliefert worden.
Eingespannt in diese Deals war die KoKo-Firma Imes GmbH Im- und Export, die im Internationalen Handelszentrum in der Friedrichstraße residiert und deren geheimes Lager nahe Rostock am vorletzten Samstag von aufgebrachten Bürgern besetzt wurde. Im August 1988 erst hatte Imes über eine polnische Reederei mehr als 200 hochmoderne Gewehre nach Peru verschifft - ausgerüstet wurden damit "Anti-Subversionskommandos" der Guardia Civil.
Aktiver noch als im Waffenbereich war Schalcks KoKo auf dem High-Tech-Sektor tätig. Bereits heute stellt die DDR Viertel-Mega-Bit-Chips her, in, so ein Bonner Spezialist, "allerdings nicht sonderlich guter Qualität".
Schalcks "illegaler Weg" (so ein Ermittler): Industriespione holten das Fachwissen herein, komplettiert wurde es durch Spezialliteratur und Studien, die über Mittelsmänner bei westdeutschen Ingenieurbüros in Auftrag gegeben wurden. Schalck ließ sich solche Operationen 15 bis 20 Millionen D-Mark kosten - Kleckerbeträge aus seinem milliardenschweren Valutabereich (SPIEGEL 47/1989).
Aktionen wie in der Mikroelektronik-Branche rechneten sich selber. KoKos Verdienstspanne lag bei 70 bis 100 Prozent - der Dumme war der Endabnehmer in der DDR, der die horrenden Aufpreise schlucken mußte. Den größten Profit hatte in jedem Fall die Schalck-Behörde. Experten schätzen den Jahresumsatz allein in diesem Zweig auf 300 Millionen Mark.
Auch der kriminelle Schmuggel mit Alkohol oder Parfum warf gutes Geld ab. In den Jahren 1986 und 1987 seien, weiß ein hessischer Fahnder, "containerweise" billige Duftstoffe zu teuren Markentropfen umetikettiert worden; den gleichen Markenschwindel gab's auch bei Schnaps. Ein Beamter: "Da wird aus ,Racke rauchzart' teurer ,Dimple', und das wird dann in der Dritten Welt verscheuert."
Manchmal gingen Schalcks Leute andere Wege, als selbst umzubotteln und falsche Labels aufzupappen. Sie boten Schmugglern an, Zehntausende Flaschen Korn auf dem Gelände der KoKo-Dependance Delta GmbH in Mühlenbeck nahe Berlin kurzfristig zwischenzulagern. Sinn: Bei der Ausfuhr spart der Verkäufer Branntwein- und Mehrwertsteuer.
Der Klare war zur Verdunkelung erst in die Niederlande scheinverkauft und dann in den Osten transferiert worden. O-Ton eines beteiligten Lastwagenfahrers in der Fernsehsendung "Panorama": _____" Es werden die Spuren hundertprozentig verwischt. Es " _____" weiß keiner hinterher, wo die Ware geblieben ist . . . " _____" Die DDR gibt dem Westen gegenüber keine Auskünfte, und " _____" somit ist nichts nachvollziehbar. "
Spätestens seit DDR-Kameras die prallgefüllten Auslagen im Supermarkt der Bonzensiedlung Wandlitz filmten, ist die Delta GmbH den Zonies keine Unbekannte mehr - sie hat jahrelang die Delikatessen für die Auserwählten der SED geliefert.
Und sie tat mehr. Vor den Toren der Hauptstadt habe sie die "Geschäftsüberschüsse" auch "dazu verwendet", vermerkte ein Staatsschützer unter dem Siegel "VS-Vertraulich/Amtlich geheimgehalten", "um operative Maßnahmen des MfS zu finanzieren".
Sicherheitschef Wolfgang Schwanitz, Generalleutnant und ehedem bei der Stasi verantwortlich für Technik und Beschaffung, will den von seinem Ex-Boß Mielke gegründeten und an Schalck weitergereichten Betrieb nicht gekannt haben. Als er die Amtsgeschäfte Mitte November übernahm, habe er lediglich "zwei leere Panzerschränke" vorgefunden, klagte er.
Auch die Umsätze der KoKo-gesteuerten oder ihr zugeordneten Unternehmen (siehe Grafik Seite 32) sind für DDR-Größen lange ein Geheimnis geblieben. Sie beliefen sich im Jahr, je nach Geschäftslage, auf sieben bis zwölf Milliarden Mark - West natürlich. Daß sich Schalck bei diesem Riesengeschäft "privat bereichert" habe, steht für die Sicherheitsbehörden fest; ein schlüssiger Beleg fehlt bis heute.
Zwar deckt sich die in amerikanischen Geheimdienstkreisen gehandelte Hinterziehungssumme von 70 Millionen West-Mark in etwa mit der Höhe der Überweisung, die Schalck am vorvergangenen Wochenende telefonisch aus Berlin von seinen Schweizer Konten in die DDR geschickt haben will - knapp 60 Millionen. Schalck jedoch behauptete in seinen ersten Vernehmungen, keine eigenen Guthaben, sondern nur Vollmacht über jene Konten "im Auftrag und für die DDR" besessen zu haben - von persönlicher Bereicherung könne keine Rede sein.
Bei ihren ausgedehnten Dienstreisen ins kapitalistische Ausland kamen Schalck-Golodkowski und seine Spitzenfunktionäre allerdings nicht zu kurz. Bis zu 50 000 Mark pro Nacht ließen sie, manchmal zu viert, manchmal zu acht, nach Erkenntnissen westlicher Staatsschützer in Wien oder Hamburg, Paris oder Lissabon, Brüssel oder New York springen - das Personal dankte auf seine Weise.
Schalcks Usancen haben westdeutsche Gesprächspartner nie abgeschreckt. Bonns früherer Ständiger Vertreter in Ost-Berlin, Klaus Bölling, nannte ihn ehrfürchtig einen "Fachmann für Gewinnoptimierung" und "Monetaristen in einem ganz besonderen Sinn". Und er schwärmte: "Nur gut, daß es in der DDR Leute wie Alexander Schalck-Golodkowski gibt, sie bewegen in einem einzigen kurzen Gespräch mehr als die Beamten des Außenministeriums während einer langen Konferenz."
Der Geldexperte Schalck leitete die zuweilen kühnen Währungsmanipulationen Ost-Berliner Mittelsmänner an den europäischen Devisenbörsen. Mitte der siebziger Jahre drehten seine Experten große Räder im Dollargeschäft - die Milliardenpleite der Kölner Herstatt-Bank hatte Schalck nicht geschreckt. Er habe sich dem von seinem Parteichef Erich Honecker "so oft hochgehaltenen Grundsatz von Geben und Nehmen verpflichtet" gefühlt, weiß Bölling.
Auch der Schatz in den Tresoren des Ministeriums für Außenhandel entstammt wohl Schalcks Cleverneß: Dort lagern, wollen Insider wissen, elf Tonnen Gold für Notfälle. Unklar ist, ob Modrows Saubermänner den Schatz schon gefunden haben.
1981 war Schalck Ideengeber eines Planes, der mit Wissen Honeckers und des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt schnell zu gedeihen schien. In der Schweiz sollte eine deutsch-deutsche Bank gegründet werden - Ziel, laut Schalck: der DDR mit Hilfe westdeutscher Bürgschaften leichteren Zugang zum Euromarkt zu bieten und ihre Kreditwürdigkeit zu mehren.
Die erste Einlage sollte für Bonn und Ost-Berlin jeweils 100 Millionen D-Mark betragen, später die doppelte Summe; auf westdeutscher Seite hatte die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einsteigen sollen.
Als die Regierung Schmidt 1982 abtreten mußte, verschwand das sogenannte Züricher Modell in der Versenkung. Ein Vertrauter Honeckers bat den ausgeschiedenen Kanzleramtsminister Hans-Jürgen Wischnewski (SPD) um Diskretion. Doch nach der Bundestagswahl am 6. März 1983 drängelten die SED-Funktionäre. Statt über eine komplizierte Bankgründung zu verhandeln, wollten sie die Devisen lieber gleich - Cash en de Täsch, wie die Rheinländer sagen; so wurde der Milliardenkredit geboren.
Weil das Kanzleramt damals fürchtete, CSU-Chef Franz Josef Strauß werde aus München querschießen, schaltete Schalck aus seinem Imperium die sogenannte Privatfirma F.C. Gerlach ein, zu deren Mitarbeitern einst Simon Goldenberg, ein Mann mit bewegter Vergangenheit, gezählt hatte. Goldenberg residierte nach seiner Übersiedlung in den Westen im Bürohaus des Rosenheimer Fleischkaufmanns Josef März - und der war ein alter Freund von FJS.
Spezi März, immer schon gut im DDR-Geschäft, kam mit seiner "Marox" später noch besser zum Zuge. 1986 durfte er, trotz riesigen Fleischüberschusses, mit Genehmigung des bayerischen Innenministers 20 000 preiswerte Bullen aus der DDR einführen, ein gutes Geschäft mit Tilsiter Käse (35 Millionen Mark Umsatz) für ostdeutsche Läden folgte.
Doch meist war es Schalck-Golodkowski, der aus den Kontakten Nutzen zog - und daran auch, wieder zu eigenem Frommen, die Mächtigen seines korrupten Staates teilhaben ließ. Etwa die Insassen des "Altersheims Wandlitz", wie die Prominentensiedlung im märkischen Kiefernwald vor Berlin im DDR-Jargon hieß.
Heute erscheint vielen die lange Zeit als Symbol der Bonzenherrlichkeit mystifizierte Prominentensiedlung Wandlitz wie ein spießiges Relikt aus den Anfangsjahren des zweiten deutschen Staates. Die Prominenz war auf die Rauhputz-Reihenhäuser, die im Innern allenfalls durch die Möblierung und die westlichen Badewannen-Armaturen auffallen, gar nicht angewiesen.
Erich Honecker etwa konnte sich von den anstrengenden Staats- und Parteigeschäften in sein "Jagdhaus Drewitz" nahe dem mecklenburgischen Dörfchen Nossentiner Hütte zurückziehen: 11 500 Hektar Staatsjagdgebiet rundherum sorgten für Abgeschiedenheit, das "Objekt Drewitz" allein beanspruchte davon 13,45 Hektar.
Vor sechs Jahren war der Komplex aus sechs Häusern errichtet worden - mit allem Komfort, der der DDR-Bevölkerung inzwischen als Bonzenstandard bekannt ist: Bäder mit westlicher Ausstattung, massive Holzvertäfelungen, Fußbodenheizung. Im Keller des Honecker-Hauses ein Schwimmbad von zwölf mal zehn Metern samt Sauna.
Von der Terrasse aus Kunstmarmor konnte der SED-Fürst auf den Alt-Schweriner See blicken, der kurzerhand gesperrt wurde für die Bevölkerung, um den alten Herrn vor Belästigungen zu schützen.
Doch aller Komfort schien dem Staats- und Parteichef nicht so recht gefallen zu haben. Dem millionenschweren Objekt, das von der Waldsiedlung Wandlitz aus bewirtschaftet wurde, stattete er in den ersten Jahren nur ein- bis zweimal im Jahr einen Kurzbesuch ab. Da konnten ihn auch nicht West-Farbfernseher samt zweier Parabolspiegel oder die teure Stereoanlage locken. Erst als sein Stern zu sinken begann, machte er hier auch schon mal Urlaub unterm Reetdach.
Was dem ersten Mann im Einheitsstaate recht war, war den anderen so billig wie dem Volke teuer. Stasi-Chef Erich Mielke etwa konnte im Gästehaus des Ministeriums, dem Jagdschloß Wolletz nahe der polnischen Grenze bei Angermünde, unterkommen. Dort saß der "Alte" samt Gefolge - die Stasi-Aufpasser aus dem berüchtigten Wachregiment "Feliks Dzierzynski" mußten zur Tarnung Jägeruniform tragen - oben auf dem Schloßberg, während sich unten im Dorf die Bauern über die neuen Junker ärgerten.
Sie konnten nicht sehen, wie der Lehnsherr von Wolletz das Innere des Schlosses ausgestattet hatte: Zum üblichen Westimport gehörten der Farbfernseher von Philips, die Stereoanlage von Sanyo und der Plattenspieler von Blaupunkt. Die größte Zimmerflucht war dem Hausherrn vorbehalten, im zweitschönsten Appartement war Mielke-Sohn Frank mit seiner Familie oft zu Gast.
Der mächtige Geheimdienstchef kümmerte sich nicht nur rührend um Familie und Gäste. Das Wild im 15 000 Hektar großen Wald (3000 Hektar waren nur für Mielke und handverlesene Gäste reserviert) lebte auch nicht schlecht: 226 Tonnen Mais, 101 Tonnen Rotwildpelletts, 65 Tonnen Sojaschrot, 250 Tonnen Rüben, 10 Tonnen Kastanien, 66 Tonnen Hafer, 10 Tonnen Kleie und 140 Tonnen Mostereirückstände wurden allein in diesem Jahr verfüttert. Kommentar einer DDR-Zeitung: "Der Minister liebte eben nicht nur sein Volk, sondern auch die Tiere im Wald."
Einem Teil der Bevölkerung von Wolletz verhalf Mielke sogar zum Umzug in neue, allerdings schlechtere Wohnungen. Weil die Stasi-Armada zur Bewachung immer größer wurde, ließ Mielke einige Häuser räumen. Die Zwangsumsiedlung kam heraus, als sich Dorfbewohner beim Chef des Volkskammer-Untersuchungsausschusses Heinrich Toeplitz beschwerten.
Dritter im Jägerbund der Politbürokraten war der geschaßte Ministerpräsident Willi Stoph. Der gelernte Maurer trieb sich lieber auf seinem Jagdsitz am Ufer der Müritz - nicht weit vom Honecker-Domizil - herum als im öden Wandlitz. Hier wie dort: Die Stasi-Bewacher wurden in grünes Jägertuch gesteckt, um nicht so sehr aufzufallen. Den waidmännisch erfahrenen Einwohnern blieb ihre wahre Herkunft dennoch nicht verborgen - statt mit Gewehren gingen die Herren von der Sicherheit lieber mit ihrer vertrauten Pistole auf die Pirsch.
Stophs Zuwendung an der Müritz galt vor allem seinen Treibhäusern, in denen der DDR-Regierungschef kostbare Pflanzen züchtete. Zur Unterstützung des Amateurs wurden regelmäßig drei Biologen auf dem Jagdsitz einquartiert.
Die mächtigsten Männer der alten SED konnten, wenn sie wollten, beim Jagen die Geschicke des Landes festlegen; denn auch Wirtschaftsexperte Günter Mittag war trotz seiner Körperbehinderung - ein Bein mußte wegen schweren Zuckers amputiert werden - der Jagdleidenschaft erlegen.
Auf den Spuren von Hitlers Reichsmarschall Hermann Göring pirschten die Einheitssozialisten vorzugsweise durch die Schorfheide nördlich von Berlin, Honecker von seinem Jagddomizil "Wildfang" aus.
Mittags Residenz "Trämmersee", so berichtete letzte Woche die DDR-Nachrichtenagentur ADN nach einer Besichtigungstour, sei weitaus prächtiger als Honeckers Hütte: ein zweistöckiges Haus, daneben eine Garage mit sieben Türen. Auf einer Anhöhe thronte "tempelartig" (ADN) eine Sauna, ein Bootshaus gehörte zum Anwesen.
Horst Sindermann, jahrelang Präsident der SED-ergebenen Volkskammer, kam nur auf vier Garagen, hatte aber einen Tennisplatz am Haus. Von einem überdachten Hochsitz aus war ohne Schwierigkeit ins überfütterte Wild zu halten.
Wie sehr die einst gefeierten Helden des real existierenden Sozialismus, darunter auch der inzwischen gefeuerte Gewerkschaftsboß Harry Tisch, die DDR als ihr Privateigentum verstanden hatten, machte Chef-Untersucher Toeplitz den geschockten Volkskammerkollegen mit wenigen Zahlen deutlich: Allein in Neubrandenburg, so sein Zwischenbericht, seien 20 Prozent des 10 792 Quadratkilometer umfassenden Gebietes als "Sonderjagdgebiet" abgeriegelt worden. Da fiel es kaum ins Gewicht, daß allein 1988 zur Pflege des SED-Naturparks 5,7 Millionen Mark aus der Forstschutz-Kasse zweckentfremdet wurden.
Andere Spitzengenossen der alten Garde zog es eher in den Thüringer Wald oder dorthin, wo die Ostseeküste am schönsten ist: zwischen Rostock und Wismar, vorzugsweise in Naturschutzgebiete, um vor lästigen Zaungästen sicher zu sein. Schon 1959 requirierte der Ministerrat die Insel Vilm im Greifswalder Bodden, eines der schönsten Naturschutzgebiete der Ostseeküste, um dort Gästehäuser mit westlichem Komfort zu bauen.
Am Dierhagener Strandweg 27 bewohnte Politbürokandidat Gerhard Schürer ein "Wochenendgrundstück". Das "Objekt 86" (ehemalige Baustellenbezeichnung) wurde als "Objekt der Landesverteidigung" innerhalb eines Jahres hochgezogen, Auftraggeber war die Außenstelle des Ministeriums für Staatssicherheit aus der Prominentensiedlung Wandlitz. "So wie wir damals arbeiten konnten", schwärmt noch heute ein am Bau Beteiligter, "würden wir gern immer und für alle arbeiten."
Danach stand eine Prachtvilla für 1,5 Millionen Mark mit zweistöckigem "Begleiterhaus", Jagdzimmer und Hobbyraum im Keller und einem Antennenmast, der per Hubschrauber geliefert worden war. Für die Innenausstattung mußte sich anschließend die Fachschule Heiligendamm ins Zeug legen, Schürers Möbel waren Sonderanfertigungen von der Rostocker Warnow-Werft.
Auf den Trick mit dem "Objekt der Landesverteidigung" verfiel auch der im Politbüro für Internationales zuständige Hermann Axen, der sich Born auf dem Darß ausgeguckt hatte. Damit der Volkseigene Betrieb Bau Grimmen am 23. Juli 1985 überhaupt mit den Arbeiten am Axen-Haus beginnen konnte, geriet die Fertigstellung von zwei militärischen Anlagen in Greifswald und Karlshagen in Verzug.
Weil die Bauleute aus Grimmen das 4,5-Millionen-Projekt aber nicht in den Griff bekamen, wurden sie ein Jahr später von den Bauherren aus dem Ministerium für Staatssicherheit durch ein anderes Unternehmen ersetzt, das mehr Erfahrung mit Bonzenbauten hatte. Jetzt steht die Villa mit Boots- und Bedienstetenhaus leer; noch hat sich niemand gefunden, der die hohen Unterhaltskosten tragen kann.
Unklar ist auch die weitere Nutzung des vorige Woche versiegelten Gästehauses des Außenhandelsministeriums im nahegelegenen Ahrenshoop. Hier wie anderswo sorgte Schalck-Golodkowskis ominöse Abteilung KoKo dafür, daß es an keinerlei Westwaren fehlte: Von der Unterhaltungselektronik über die Küchentechnik und die Badausstattung bis zu den Fitneßgeräten wurde alles gegen Devisen beschafft.
Die Schalck-Truppe konnte aber auch mit ganzen Häusern zu Diensten sein. Zu den 32 Mietern der KoKo, deren Geschäftsbeziehungen der Untersuchungsausschuß bislang recherchierte, zählen auch die beiden Töchter Mittags. Wortlaut des DDR-Haftbefehls gegen Schalck: _____" Er wird beschuldigt, Untreue zum Nachteil " _____" sozialistischen Eigentums im schweren Fall begangen zu " _____" haben, indem er als Leiter des Bereiches Kommerzielle " _____" Koordinierung im Jahre 1980 anwies, daß für Günter Mittag " _____" und dessen beiden Töchtern je ein Haus auf Kosten des " _____" Ministeriums für Außenhandel gebaut wurden, wobei er " _____" erhebliche Valutamittel des Staates einsetzen ließ. " _____" 1977 nahm er Einfluß, daß der volkseigene Betrieb " _____" Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Neubrandenburg " _____" Erschließungsarbeiten " _____" für sein Wochenendhaus in Gollin für ca. 206 000 Mark " _____" leistete und ihm diese Leistungen nicht in Rechnung " _____" stellte. "
Auch der Ministerrat der DDR, im politischen Geschäft der Honecker-Ära ohne Bedeutung, beschäftigte sich gern als Bauträger. So wurden für die Söhne der Genossen Stoph, Kleiber und Krolikowski Häuser gebaut. Der sozialistischen Einfachheit halber bestellten die prominenten Väter für ihre Sprößlinge, der damalige Staatssekretär des Ministerrates erledigte den Rest.
Inzwischen sind einige der Vorzugsmieter ausgezogen. Nur Frank Krolikowski wollte sich das Schnäppchen nicht entgehen lassen, ihm wurde das Anwesen (Wert nach Architektenschätzung 400 000 Mark) kurz vor der Wende für 125 000 Mark verkauft, die Weisung dazu kam aus dem Ministerrat.
Wie man als DDR-Promi günstig ans Eigenheim kommen konnte, schilderte letzte Woche Karlheinz Martini vor dem Volkskammerausschuß. Er war als Staatssekretär im Bauministerium dafür zuständig, die Wünsche bauwilliger Bonzen - auch die von Schalck-Golodkowski - an Baubetriebe weiterzuleiten und die Vorzugsbehandlung zu sichern. Die glücklichen Bauherren durften sich dann auf einen Zuschuß in Höhe von 50 Prozent der Bausumme freuen, den das Ministerium überwies - aus dem "Reservefonds" des Hauses, der eigentlich wirtschaftliche Härtefälle bei Baukombinaten lindern sollte.
Manches Mal half auch ein Griff in die Kirchenkassen: In Schildow etwa wurden Funktionärsbauten aus dem Devisenfonds "Kirchenbauten" finanziert, der von den Westkirchen für Amtsbrüder in der DDR gefüllt wird. So kamen die SED-Prominenten günstig an Kupferleitungen und Dachziegel aus dem Westen.
Etliche Male gingen Schalcks Transaktionen daneben - wenn auch nicht zu seinen Lasten. Die Staatliche Kunstsammlung Dresden etwa hatte sich auf einen Deal mit der Schalck-Firma "Kunst und Antiquitäten GmbH" eingelassen. Sie wollte unbedingt das Bild "Männer am Meer" von Erich Heckel aus dem Westen zurückkaufen, das 1937 als "entartete Kunst" aus den Beständen der Dresdner Gemäldegalerie entfernt worden war. Das DDR-Kulturministerium aber wollte dem Museum nicht helfen - Devisenmangel.
Statt dessen meldete sich die Schalck-Firma mit dem Angebot, die Dresdner sollten 372 "museumsunwürdige" Bilder liefern, die dann im Westen zu Devisen für den Heckel-Ankauf gemacht würden. Inzwischen ist das Heckel-Bild längst nicht mehr auf dem Markt. Von der "Kunst und Antiquitäten GmbH" aber bekam die Kunstsammlung Anfang November Bescheid, sie habe jetzt ein "Valuta-Anrecht" von 68 495 West-Mark - gerade 50 Prozent des Erlöses.
"Sie predigten öffentlich Wasser und tranken heimlich Wein", kommentierte der Morgen, Parteiblatt der einst so SED-treuen LDPD, die Machenschaften der Einheitssozialisten. Die widersprachen gar nicht erst, sie sind seit Wochen nur noch damit beschäftigt, die Spuren ihres Wohllebens zu beseitigen. Überall in der DDR stellten Gruppen wie das Neue Forum hektisches Abtransportieren von Westwaren aus verrufenen Objekten fest.
In Zeuthen bei Königs Wusterhausen fuhren die Lastwagen etwa in den frühen Morgenstunden des vorletzten Sonntags vor einem Gästehaus vor, um Verdächtiges zu entfernen - inzwischen steht die Volkspolizei Wache vor den versiegelten Türen. Und in der Garage von Willi Stoph beschlagnahmten die Ordnungskräfte am Montag voriger Woche eine ganze Lkw-Ladung von Gartengeräten, darunter einen Kleintraktor aus dem Westen.
Wen wundert es da, daß die alten Herren auch verfängliche Akten loswerden wollen. Der Appell der Regierung Modrow, das Beseitigen von Akten zu verhindern, kam zumindest auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld zu spät. Als Mitarbeiter der DDR-Linie Interflug am vorigen Dienstag vor das Gebäude der Stasi-Dependance zogen, um nach dem Rechten zu sehen, fanden sie nur noch leergefegte Räume vor. Die Unterlagen waren bereits in die Stasi-Zentrale nach Berlin-Lichtenberg gebracht worden.
Und ein Kollege vom Agrarflug erzählte: Am Samstag zuvor sei eine Interflug-Maschine (Flugnummer IF 340) im rumänischen Bukarest gelandet. Dort wurden 15 schwere Kisten entladen. Tags zuvor war bereits eine TU 134 ohne Fracht- und Zollabfertigung von Schönefeld in Richtung Laos entschwunden.
Ob der große Drahtzieher Schalck nun, wie die neue DDR es wünscht, aus Moabit ausgeliefert werden kann, wird zwischen deutsch-deutschen Juristen noch lange umstritten bleiben; daß er jahrelang Gelder statt in die Staatskasse auf Parteikonten leitete, ist ja im DDR-Recht noch nicht einmal strafbar.
Toeplitz, der frühere oberste Richter und heutige Chef des Volkskammer-Untersuchungsausschusses, entwaffnend offen: "Das Kapitel über Wirtschaftsstrafsachen unseres Strafgesetzbuches ist nicht sehr geglückt."
Auch im Westen gab es schon lange Hinweise auf die merkwürdigen Aktivitäten des Außenhändlers. Einmal lief sogar ein Ermittlungsverfahren gegen Schalck.
Unter dem Aktenzeichen 2 P Js 2891/60 prüfte der West-Berliner Generalstaatsanwalt, ob sich der damalige Hauptabteilungsleiter eines Verstoßes gegen das Freiheitsschutzgesetz schuldig machte, als er eine Frau "dem MfS zugeführt hat" (Ermittler). Damals wurde das Verfahren eingestellt.

DER SPIEGEL 50/1989
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