15.01.1990

Der Ehrabschreiber

Natürlich basiert so ziemlich jede Blütezeit der Literatur auf der Kraft und Unschuld ihrer Plagiate.
Da hat er aber Schwein gehabt, der deutsche Dichter Georg Büchner, daß seine sämtlichen Werke offenbar noch nie einem Stern-Autor in die Hände gefallen sind.
Zum Beispiel seine Erzählung "Lenz", eines der ersten großen Werke realistischer deutscher Prosa, die Krankheitsstudie eines Dichters, verfaßt von einem jungen Kollegen und Arzt. In der historisch-kritischen Werkausgabe wird auf über 50 Seiten durch synoptischen Druck (links der von Büchner ausgeschlachtete Bericht des Pfarrers Oberlin, bei dem der kranke Jakob Michael Reinhold Lenz, ein Jugendfreund Goethes, gewohnt hatte; rechts die Erzählung Büchners) belegt, wie Büchner Oberlin plagiiert, gefälscht, ausgeschlachtet hat.
Bei Oberlin (links) steht: _____" Ich antwortete wie ich konnte, sagte ihm unter " _____" Anderm, vielleicht lebten diese Personen alle noch, und " _____" vielleicht vergnügt; es mag sein, wie es wolle, so könnte " _____" und würde Gott, wenn er sich zu ihm bekehrt haben würde, " _____" diesen Personen auf sein Gebet und Thränen, so viel Gutes " _____" erweisen, daß der Nutzen, den sie sodann von ihm hätten, " _____" den Schaden, so er ihnen zugefügt, leicht und vielleicht " _____" weit überwiegen würde. "
Auf der rechten, gegenüberliegenden Seite wird gezeigt, was Büchner daraus gemacht hat: _____" Oberlin versetzte: vielleicht lebten alle diese " _____" Personen noch, vielleicht vergnügt; es möge seyn, wie es " _____" wolle, so könne und werde Gott, wenn er sich zu ihm " _____" bekehrt haben würde, diesen Personen auf sein Gebet und " _____" Thränen soviel Gutes erweisen, daß der Nutzen, den sie " _____" alsdann von ihm hätten, den Schaden, den er ihnen " _____" zugefügt, vielleicht weit überwiegen würde. "
Büchner ein mieser "Abschreiber"? Wenn nicht alles täuscht, hat er fast die Hälfte seiner Erzählung aus Oberlins Aufzeichnungen abgekupfert - ruht hier, seit 150 Jahren, einer der größten Skandale der deutschen Literatur? Büchner hat ja von Oberlin nicht nur hemmungslos abgeschrieben, er hat auch, um seine kriminellen Spuren zu verwischen, leichte Veränderungen vorgenommen, manches ausgelassen, manches ergänzt - er hat, ganz literarischer Schurke, offenkundig versucht, sein kriminelles Tun zu verschleiern.
Weil aber Büchner ihm bisher nicht vor die Flinte gekommen ist (kann ja noch werden), hält sich Harald Wieser an Walter Kempowski schadlos. Vor knapp einem Jahr nämlich schickte eine Leserin dem damaligen SPIEGEL-Redakteur Wieser ein kleines Büchlein von einem gewissen Werner Tschirch, Rostocker wie der Autor Kempowski, der sich darin an seine Jugendjahre erinnerte.
Kempowski hatte sich für seinen Roman "Aus großer Zeit" von 1978 aus diesem Büchlein bedient. Insgesamt etwa 5 Seiten hatte er an verschiedenen Stellen in seinen 448-Seiten-Roman eingearbeitet. Natürlich hat er auch noch andere Quellen benutzt.
Wieser brauchte ein knappes Jahr, um sich von seinem Entsetzen zu erholen. Jetzt, zum Einstand beim Stern, schlug er mit großem Getöse los. Er entlarvte den "Abschreiber" Kempowski, der auch noch sein niedriges Tun zu verschleiern suche: "Walter Kempowski hat nicht nur ganze Sätze wörtlich abgeschrieben. Um sein Plagiat zu tarnen, hat er die Vorlage teilweise auch leicht redigiert." (Eine Wohltat, die der Stern Wiesers Text leider nicht zukommen ließ).
Armer Kempowski. Aber auch: Armer Büchner, armer Thomas Mann, armer Alfred Döblin, armer Arno Schmidt, armer Joseph Roth, armer Peter Weiss, armer Karl Kraus - Wieser müßte sie allesamt schon längst auf der Latte haben, denn sie alle haben abgeschrieben und dazu das Abgespickte zwecks Tarnung auch noch leicht redigiert. Alle sind sie keine strikt aus sich selber schöpfenden Dichter, wie sie sich Wieser, hätte er den Teig dazu, backen würde.
Alle haben sie plagiiert, spätestens seit Büchner mit 23 Jahren mitten in der Sünde des Abschreibens starb, der in seinen "Woyzeck" teilweise wörtlich zwei gerichtsmedizinische Gutachten einarbeitete und in seinem Stück "Dantons Tod" wörtlich Redeprotokolle der Französischen Revolution zitierte. Ohne Quellenangabe.
Und wie Büchner hat sich Thomas Mann vergangen, auch der Nobelpreisträger nur ein "Abschreiber", der in den "Buddenbrooks" einen anderen Lübecker in seine Roman-Biographie hineinzitierte, für den "Doktor Faustus" sich erst kostenlos musiktheoretische Vorträge von Theodor W. Adorno und dem Zwölftöner Arnold Schönberg halten ließ - um sie dann hemmungslos zu klauen.
Für seinen großen "Joseph und seine Brüder"-Romanzyklus hat er wiederum die ägyptologische Literatur seiner Zeit ausgeweidet und den Mythen-Forscher Karl Kerenyi ohne Quellenangabe zitiert. Und er hatte bei alledem noch die Frechheit, sein Vorgehen schamlos preiszugeben: Das, was "historisch gegeben und bekannt" ist, so Thomas Mann, "klebe ich auf und lasse die Ränder sich verwischen, lasse es sich in die Komposition senken als ein mythisch vogelfreies Thema, das jedem gehört".
Karl Kraus hat sein pamphletartiges Drama "Die letzten Tage der Menschheit" überhaupt nur aus Zitaten zusammengesetzt. Ein Meisterwerk - und keine einzige selbstgeschriebene Zeile?
Für seinen Roman "Berlin Alexanderplatz" hat Döblin natürlich zitiert (ohne kenntlich zu machen), was das Zeug hielt - die Montage- und Collage-Technik kam, vor allem nach Dada und Surrealismus, in Mode.
Peter Weiss hat 1965 seine "Ermittlung", das wichtigste dokumentarische Drama über Auschwitz und den Auschwitz-Prozeß fast vollständig aus Zitaten aus der FAZ zusammengestellt: Er hat die Berichterstattung Bernd Naumanns zu Versen collagiert. Uwe Johnsons großer Zeitroman "Jahrestage" zitiert und verarbeitet auf fast jeder Seite die New York Times und oft mecklenburgische Chroniken und Heimatzeitungen - ganz wie Kempowski. Robert Musil hat für die "Moosbrugger"-Kapitel seines Romans "Der Mann ohne Eigenschaften" die Wiener Presse geplündert. Arno Schmidt, ein Säulenheiliger neuer deutscher Literatur, hat in "Schwarze Spiegel" seitenweise einen verschollenen Roman von Christoph Martin Wieland, ohne ihn auch nur zu nennen, zitiert, und Joseph Roth hat für den "Radetzkymarsch" einen anderen Roman (von Bruno Brehm) klammheimlich ausgeschlachtet.
Ob in der Musik, ob in der Malerei, ob in der Literatur - im 20. Jahrhundert ist die Montage von Fundstücken eine der häufigsten Kunsttechniken.
Darüber kann nur erstaunt sein, wer sich sein Bild der Literatur aus kitschigen Groschenromanen und Filmen besorgt hat, wo Dichter in der Gartenlaube sich unter Wehen ihre Herz-Schmerz-Reime aus den eigenen Fingern saugen, sogenannte Originalgenies.
Viele Erzähler, Maler, Musiker der Moderne sind nicht Erfinder, sondern Finder. Und das gilt nicht erst für die Moderne. Shakespeare etwa war so ein Ausplünderer, sein "Hamlet" wäre heute vor einem Plagiatsprozeß nicht sicher. Der große österreichische Volksdramatiker Johann Nepomuk Nestroy hat keines seiner über 80 Stücke selber erfunden - es sind meist Bearbeitungen französischer Possen, deren Plot er ungeniert übernahm.
Die Grenzen zwischen Zitat und Plagiat sind schwer zu ziehen. Man macht sich leicht lächerlich, wie der Kritiker Alfred Kerr es im Fall der "Dreigroschenoper" tat, als er Brecht als Plagiator entlarvte - obwohl Kerr recht hatte. Der SPIEGEL hat da auch schon zugeschlagen, als er Peter Schneiders Erzählung "Vati" zu stark angelehnt an eine Serie der Illustrierten Bunte fand.
Max Ernst, Erfinder der Collage, hat Schnipsel von wissenschaftlichen Lehr-Bildern und Roman-Illustrationen zu einer Alptraumwelt zusammengeklebt. Er schärfte den Klischeuren, die seine Vorlagen zu bearbeiten hatten, ein, alle Klebenähte zu verwischen - der große Klassiker der Moderne war ein Plagiator. Deshalb reagierten Berliner Schüler in den muffigen fuffziger Jahren nicht anders als Wieser mehr als 30 Jahre später: Skandal riefen sie, Max Ernst ist kein Maler, sondern ein Klauer.
Es wird, so ist zu fürchten, den Kempowski-Exekutor auch nicht bekehren, wenn man seinem Skandal-Geschrei Diebstähle entgegenhält, die längst im Allgemeingut des Bildungsbürgers gelandet sind: Was ist denn mit den Brillo-Boxen, die Andy Warhol schlicht nachgebaut hat? Und was ist mit Roy Lichtensteins Comics? Und die Fettbadewanne? Hat Joseph Beuys sie etwa selbst geklempnert? Und ist es sein Fett?
Nun mag ein journalistischer Kopfjäger sagen, daß ihn solche Vergleiche einen Dreck scheren, da er sie nicht kennt. Kempowski sei kein Thomas Mann und das heutige Urheberrecht anders als das zu Büchners Zeiten. Ihm komme es nur auf Kempowski an, und der habe gemopst. Punktum.
Doch selbst dann hätte der lärmende Autor-Detektiv nichts anderes gemacht, als eine offene Tür einzurennen und mit dem Kopf gegen die Wand zu knallen.
Kempowski ist ein Sammler, ein Kompilator, ein Zusammenträger von Fundstücken und hat daraus nie ein Hehl gemacht. Im Gegenteil. Er hat über seine Methode stets bereitwillig Auskunft gegeben, hat seine Interview-Collagen mit den TV-Film-Collagen seines Freundes und Verfilmers Eberhard Fechner verglichen: Aufzeichnungskünste einer neuen Volkskunde. Folgerichtig ist Kempowski von der Literatur-Kritik auch als "Zettelkasten"-Literat, als eifriger Jäger und Sammler, als Museumsdirektor einer literarischen Ausstellung beschrieben worden. Wenn Wieser schreibt, Kempowski sei der "Redakteur des deutschen Volks", tut er ihm nicht einmal unrecht. Ironie schlägt manchmal zurück.
Zur Zeit arbeitet Kempowski an einem großen Projekt namens "Echolot". Da will er das deutsche Bewußtsein der Jahre 1943 bis 1948 in täglichen Eintragungen collagieren, die von Hitler-Aufzeichnungen über die Auskünfte unbekannter Tagebuchschreiber bis zu Himmlers Notizbüchern reichen - ein vielversprechendes Projekt, ein Querschnitt durch die Stimmungslage der Deutschen in entscheidenden Jahren.
In drei Fernsehfilmen hat Kempowski ausführlich dargelegt, mit welchen Quellen er wie arbeitet. In Vorlesungen an der Universität Hamburg im Wintersemester 1983/84, in einer Poetik-Vorlesung an der Universität Mainz sowie in Vorlesungsreihen in Oldenburg und Kalifornien hat Kempowski dabei auch jedesmal den Vor-Fall Tschirch erwähnt: Wiesers detektivische Arbeit war also auf ein längst offenes Geheimnis gerichtet. Der vermeintliche Täter hatte gestanden - lange bevor Wieser auch nur seine Witterung aufgenommen hatte.
Der Reihe nach. 1978 erschien der Roman "Aus großer Zeit", jener Teil der mehrbändigen Familien-Chronik Kempowskis, der die Zeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges behandelt. Mehr als die anderen Teile ist gerade dieser Roman als "Collage" ausgewiesen. Kempowski hat Tonband-Interviews eingearbeitet, Zitate eingefügt, Versatzstücke eingeschweißt, darunter auch "ausgiebig" (wie er selber zugab) den Text von Tschirch.
Ihm war Tschirchs Text, der zuerst 1962 als hektographierte Schrift erschienen war, in einem Antiquariat aufgefallen. Er habe den Text, der in Rostock sehr bekannt war, gekauft und, obwohl kein Copyright-Hinweis vorhanden gewesen sei, versucht, mit Tschirch Briefkontakt aufzunehmen.
Als Kempowski 1975 bei seinem ersten DDR-Besuch in Rostock Zeugen auffinden wollte, sei ihm das nicht geglückt. Der Autor nimmt an, daß die meisten Angst hatten, mit dem ehemaligen politischen DDR-Häftling Kempowski in Kontakt zu treten. Auch die Tschirchs habe er nicht mehr auffinden können. Später habe Kempowski gehört, daß Tschirch in den Westen übergesiedelt sei. Auch aus dem Westen habe sich Tschirch nie bei ihm gemeldet.
Der aufgeplusterte Versuch, Kempowski zu demontieren, schrumpft also auf den Vorwurf zusammen, der Romancier hätte vielleicht nach dem Erfolg seines Buchs den Tschirch-Erben einen kleinen Anteil seiner Tantiemen überweisen sollen. Da Kempowski kaum zusammenhängend zitiert (weil es sich eben offenbar doch um eine ziemlich kunstvolle Collage handelt), ist auch das fraglich - zumal insgesamt nicht einmal ganze fünf Seiten der 450-Seiten-Chronik Tschirch-Zitat sind. Noch einmal, zum Vergleich: Bei Büchner sind es 10 von rund 20.
Kempowski war nach Abschluß des Romans so pedantisch, daß er den Verlag und dessen Lektor fragte, ob denn nicht im Anhang ein Quellenverzeichnis veröffentlicht werden sollte. Der Verlag hielt dies bei einem Roman, der sich so deutlich als Collage und Montage zu erkennen gab, für überflüssig.
Man sieht: Wiesers Vorgehen erinnert an einen Mann, der mit einem Vorschlaghammer einen Fernseher zertrümmert, um zu beweisen, daß keine kleinen Männchen drin seien, die das Programm machten. Das hätte er vorher wissen können, und Kempowski hat es ihm auch gesagt, als der Reporter bei ihm zu Besuch war.
Der literarische Totschlagversuch ist also nichts als ein Schuß in den Ofen - ein "Rohrkrepierer", wie der Literaturwissenschaftler Professor Johannes Krogoll im Hamburger Abendblatt befand. Und in diesem Zusammenhang muß ich meine Rolle in der Affäre beschreiben.
Als (der damalige SPIEGEL-Redakteur) Wieser vor knapp einem Jahr Tschirchs Büchlein zugespielt bekam, hatte er zuvor Werner Höfer publizistisch ins politische Aus befördert. Er kam begeistert zu mir und wollte einen großen Enthüllungsartikel über den "Fälscher" Kempowski schreiben. (Das Wort "Fälscher" hat er beim Stern aus naheliegenden Gründen fallenlassen. Im Haus des Gehenkten spielt man nicht mit dem Strick.) Ich warnte ihn, die Sache nicht überzubewerten, Kempowskis Zettelkasten- und Zitiermethode sei hinreichend bekannt. Da ich Wiesers Neigung kannte, auch auf kleinste Dinge mit dem größten verfügbaren Hammer einzutrümmern, sagte ich ihm: Eine kleine Geschichte über eine bisher verborgene Quelle könnte ich mir gut vorstellen, eine Glosse. Wieser möge zunächst einmal recherchieren, er solle auch Kempowski fragen. Mit großen Worten wie Fälscher oder Plagiator solle er besser vorsichtig sein, man sei da schnell blamiert. Er möge sich an Brecht erinnern . . . Das hätte ich, wie ich jetzt weiß, besser nicht sagen sollen. Denn in seinem Stern-Knallfrosch, der in den Medien kurzzeitig ein lautes Hornberger Schießen hervorrief, erinnert sich Wieser in der Tat an Brecht: _____" In der "Dreigroschenoper" gehen sechs Songs auf " _____" "einige Zeilen" von Francois Villon und vier Zeilen auf " _____" ein Kipling-Gedicht zurück. Aber diese Anspielungen " _____" spekulieren nicht nur bewußt darauf, von den Villon- und " _____" Kipling-Fans erkannt zu werden, in einem " _____" "Dreigroschen"-Begleittext hat Brecht auch entsprechende " _____" "Winke für Schauspieler" gegeben. "
Das ist ziemlicher Quatsch. Brecht hat in der "Dreigroschenoper" (übrigens auch eine Bearbeitung der "Beggar's Opera" von John Gay und also in weiten Teilen abgeschrieben, wenn auch unter Quellenangabe) für so wichtige Songs wie die "Zuhälterballade" oder die "Ballade vom angenehmen Leben" oder die "Ballade, in der Macheath jedermann Abbitte leistet" ziemlich schamlos die damals nagelneue Karl-Ludwig-Ammer-Übersetzung der Villon-Gedichte geplündert. Das bürgerliche Publikum konnte die Anspielungen auf den Gossen-Balladen-Dichter Villon keineswegs verstehen.
Erst als Alfred Kerr Brecht auf die Schliche kam, hat der schnoddrig zugegeben, in Fragen des geistigen Eigentums lax zu sein, und hat an Ammer schließlich notgedrungen Tantiemen abgeführt. Nichts von Augenzwinkern also. Aber Brechts Ruf als Dichter tat das kaum Abbruch - wieso auch?
Am Ende seines Versuchs, Kempowski vom hohen Dichtersockel zu stoßen, auf dem er vorher nur in Wiesers überhitzter Phantasie stand, verabreichte der Stern-Autor dem Schriftsteller noch einen kleinen Tritt gegen das Schienbein. Er wirft Kempowski eine weitere Mogelei vor: Er habe seinen Vater zum Reeder gemacht, der sei aber nur Makler gewesen.
Noch ein Schuß in den Ofen: Im Rostocker Adreßbuch von 1940 findet sich eine Anzeige über die "112 Jahre" alte Firma Otto Wiggers (Inh.: Karl Georg Kempowski und Friedr. Berg), deren Sitz mit Rostock und Warnemünde angegeben ist. Sie führt die Bezeichnung "Schiffsmakler und Reederei".
Der Artikel über den "Abschreiber" stammt offenkundig von einem Ehrabschreiber.
Von Hellmuth Karasek

DER SPIEGEL 3/1990
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