27.11.1989

GESTORBENHeiko Fischer

Heiko Fischer, 29. Den dreifachen Lutz schaffte er fast aus dem Stand, sein kanadischer Kollege Toller Cranston bewunderte an ihm eine Sprungkraft, die "es noch nie gegeben hat". Fünfmal errang der aus Stuttgart gebürtige Eiskunstläufer die Deutsche Meisterschaft, aber bei internationalen Wettbewerben langte es nie zu einer Medaille. Verletzungspech und wenig Sympathien bei den Kampfrichtern verhinderten große Erfolge. Experten attestierten ihm allerdings auch fehlendes Selbstvertrauen sowie einen Mangel an Durchsetzungsvermögen. Der oft staksig wirkende, 1,89 Meter lange Athlet galt als perfekter Pflichtläufer ohne Ausstrahlung, weswegen er im Unterschied zu seinen einstigen nationalen Konkurrenten Norbert Schramm und Rudi Cerne auch keine Angebote von Eislauf-Revuen erhielt. 1988 beendete der Informatikstudent seine Karriere und wurde Nachwuchstrainer. Heiko Fischer starb am vergangenen Dienstag während eines Squashspiels. *ÜBERSCHRIFT: BERUFLICHES

DER SPIEGEL 48/1989
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