31.12.1990

Heinz G. Konsalik

heißt eigentlich Heinz Günther und schreibt unter dem Mädchennamen seiner Mutter - durchschnittlich drei Bücher pro Jahr. Die Fließbandprodukte des ehemaligen Ostfront-Berichterstatters, oft eine Mischung aus Landserheft und Arztroman, wurden in 29 Sprachen übersetzt. Der gebürtige Kölner, 69, gibt sich nicht nur in seinen Romanen populistisch. Der Buchtitel "Ich beantrage Todesstrafe" deckt sich auch mit seinem privaten Rechtsempfinden: "Wer aus niedrigen Motiven tötet, paßt nicht in unsere Gesellschaft." *GESPRAECH *ÜBERSCHRIFT:
"Junge, was schreibst du da?" *UNTERZEILE: SPIEGEL-Interview mit Heinz G. Konsalik über seinen Öko-Bestseller und die Methode des Trivialromans *
SPIEGEL: Sie haben mehr Leser erreicht als Heinrich Böll, Günter Graß und selbst Johannes Mario Simmel. 75 Millionen verkaufte Konsalik-Bücher, 139 Romane insgesamt. Im Frühjahr werden der Goldmann- und der Heyne-Verlag eine Auswahl von insgesamt 37 Titeln auf den Markt werfen. Kann sich Konsalik Konsaliks Erfolg erklären?
KONSALIK: Ich glaube, eines der Erfolgsgeheimnisse meiner Bücher ist, daß der Leser keine Rätsel aufbekommt und sich nicht selbst beantworten muß, was in den Hauptpersonen vorgeht. Ich erfahre es ja aus vielen Leserbriefen. Da schreiben mir die Menschen: "Ich hätte genauso gehandelt und genauso gesprochen." Das ist das, was den Leser fesselt. Ich schreibe eine volksnahe, keine Kunstsprache.
SPIEGEL: "Ich hätte genauso gehandelt" - Sie halten einer wenig selbstbewußten Leserschicht ihr Idealbild vor. So clever, liebeserfahren und weltmännisch wäre der Konsalik-Konsument wohl gern.
KONSALIK: Er kommt ja selten in dieselbe Lage wie eine meiner Roman-Personen. Ich zeige dem Leser Situationen, die möglich sind. Sehen Sie, man spricht im Zusammenhang mit meinen Büchern von Kitsch. Haben Sie mal einen Sonnenuntergang im Pazifik oder im Chinesischen Meer erlebt?
SPIEGEL: Sollten wir?
KONSALIK: Ich sage Ihnen, die Natur ist ja noch viel kitschiger, als Sie glauben.
SPIEGEL: Das klingt ja, als sei das, worauf Sie mit volkstümlicher Sprache und exotischem Flair hinauswollen, Realismus. Nicht Sie beschreiben eine Wirklichkeit, sondern umgekehrt: Die Wirklichkeit beschreibt sich selbst, Sie helfen nur ein wenig.
KONSALIK: Ein bißchen geht auch wirklich alles von alleine. Meine Verleger können es bezeugen. Bei mir entsteht alles erst während des Schreibens. Meine Exposes sind höchstens eineinhalb Seiten lang und enthalten nur einen rohen Inhaltsaufriß. Aus einem Dialog entstehen dann während der Niederschrift oft zwangsläufig neue Handlungsstränge, an die ich vorher gar nicht gedacht habe. Ich kann nicht verstehen, daß meine Kollegen mit Zettelkästen arbeiten oder mit großen graphischen Bögen, auf denen die Personen und die Handlungsorte aufgezeichnet sind. Meine Figuren machen sich einfach selbständig. Am Schluß geht in meinen Büchern alles zusammen, aber was dazwischen liegt, weiß ich vorher manchmal selbst nicht.
SPIEGEL: Bei soviel dichterischer Großzügigkeit, die Sie Ihren Personen lassen, kann es dann passieren, daß eine Figur während des Romans unerklärt die Haar- oder Augenfarbe wechselt, wenn Ihr Lektor nicht aufpaßt?
KONSALIK: An meinen Manuskripten wird herzlich wenig verbessert. Und was glauben Sie, wie sehr der Leser aufpaßt . . .
SPIEGEL: . . . daß die Phantasie nicht zu sehr mit Ihnen durchgeht?
KONSALIK: In meinem Roman "Gestohlenes Glück" habe ich von einem "Pariser Philharmonischen Orchester" geschrieben, das von einem Herrn Donati dirigiert wird. Ich bekam einen bitterbösen Brief: Donati falsch, Orchester gibt''s nicht. Meine Leser sind gewohnt, daß alles stimmt.
SPIEGEL: Und wurden enttäuscht.
KONSALIK: Sicher, in dieser Geschichte habe ich die Freiheit des Romanschriftstellers in Anspruch genommen. Aber in der Regel schreibe ich nur gut recherchierte Geschichten. Der Reiseschriftsteller Hans-Otto Meissner hat mein Buch "Transsibirien Expreß" in die Hand genommen und ist ihm Station für Station nachgereist. Hinterher gab er zu, es habe alles gestimmt, einschließlich der Huren im Zug.
SPIEGEL: Das mit den Huren mag gestimmt haben - wir kennen uns da nicht so aus. Aber in Ihren älteren Geschichten, in denen Sie Ihre Kriegserlebnisse als Frontberichterstatter in Rußland während des Zweiten Weltkrieges verarbeitet haben, dominiert ein unangenehm-prahlerischer und die Schrecken des Rußlandüberfalls verdrängender Landserton. Im "Frauenbataillon" erscheinen russische Scharfschützinnen, die deutsche Soldaten "abknipsen", als todbringende Jägerinnen und zugleich als geile Amazonen. Mit "Mandelaugen" und "kleinen harten Brüsten". So recht was für ausgehungerte Landserphantasien.
KONSALIK: Ja, bei manchem, was ich heute von mir lese, frage ich mich, Junge, was schreibst du da? Aber das war der Landserton, den wir damals hatten. Ich habe Jahre an der Geschichte der sowjetischen Frauenbataillone recherchiert, trotzdem würde man heute vielleicht sanfter über Frauen schreiben . . .
SPIEGEL: . . . und härter über die Rolle der Kriegsaggressoren, der Deutschen.
KONSALIK: Der Krieg ist grausam. Ich verstehe, daß die ältere Generation der Russen deutsche Greueltaten nicht vergißt. Ich muß aber auch sagen: bloß nicht aufrechnen. Es ist bekannt und dokumentiert, daß beim Einmarsch der Russen in Ostpreußen evangelische Pfarrer an die Kirchentür genagelt wurden.
SPIEGEL: Merken Sie, wie Sie gerade aufrechnen?
KONSALIK: Ich liebe die russischen Menschen. Sie haben eine ostische Seele.
SPIEGEL: Was soll das sein?
KONSALIK: Eine gespaltene Seele. Der Russe ist einerseits von einer unheimlichen Heimatliebe beseelt, besitzt eine große Liebesfähigkeit. Andererseits kann er auch unheimlich hassen.
SPIEGEL: Die Russen wollten von Ihrer Seelenkunde bisher wenig wissen. Der Autor des Erfolgsromans "Der Arzt von Stalingrad" durfte jahrelang nicht in die UdSSR. Erst vor drei Jahren erhielten Sie ein Visum, um Ihre Landser-Erinnerungen aufzufrischen.
KONSALIK: Vergessen Sie nicht, daß ich mich trotzdem lange Zeit über Rußland informiert, drei Zeitschriften gehalten habe. Seit der Perestroika ist alles anders.
SPIEGEL: Konsalik wird ins Russische übersetzt.
KONSALIK: Darauf habe ich 40 Jahre gewartet. Außerdem soll in einer deutsch-amerikanisch-sowjetischen Gemeinschaftsproduktion das "Bernsteinzimmer" als sechsteilige TV-Produktion an den russischen Originalschauplätzen verfilmt werden.
SPIEGEL: In der ehemaligen DDR gelang der Konsalik-Literatur die Eroberung des Ostens noch flotter, obwohl Ihre Bücher dort verboten waren.
KONSALIK: Ich war erschüttert. Als ich vor sechs Wochen auf dem Alexanderplatz meine Bücher signiert habe, kamen Leute auf mich zu, die zum Teil zwei Monate im Gefängnis gesessen hatten, bloß weil sie meine in die DDR geschmuggelten Bücher gelesen hatten. Die hatten Tränen in den Augen, ich auch.
SPIEGEL: Woran liegt es Ihrer Meinung nach, daß die Konsalik-Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit vom Teutoburger Wald bis zum Ural ankommt?
KONSALIK: Was die fiktiven Momente anbelangt: Meine Bücher sind eine Flucht aus dem Alltag. Ein Arbeiter, der acht Stunden an einer Stanze malocht, will sich entführen lassen und nichts über Arbeiter an Stanzen lesen. Man interessiert sich eigentlich für das, was sozial über einem liegt. Ich will nicht wissen, wie die Putzfrau, sondern wie der Chefredakteur lebt.
SPIEGEL: Finden Sie Chefredakteure so spannend?
KONSALIK: Bei mir ist immer beides drin. Putzfrau und Chefredakteur müssen es sein. Die Mischung macht''s.
SPIEGEL: Und die Mischung zwischen Realität und Fiktion. Wird die Recherche des Backgrounds, vor dem die Liebes- und sonstigen ewig menschlich, allzu menschlichen Geschichten spielen, wichtiger?
KONSALIK: Hier hat sich in der Tat in den letzten Jahren eine deutliche Wandlung vollzogen. Der Background rückt vor. Ich recherchiere für meine Bücher immer länger. Die sachlichen Hintergründe müssen stimmen, sonst legt der Leser ein Buch gleich weg.
SPIEGEL: Das verändert das Genre des Trivialromans . . .
KONSALIK: Trivial - was soll das sein?
SPIEGEL: Laut Lexikon bedeutet trivial die Stelle, an der drei Wege zusammentreffen, ein Ort also, der für sehr viele sehr leicht zugänglich ist.
KONSALIK: Wenn Sie damit erfolgreiche Literatur meinen, d''accord. Nur in Deutschland gibt es diese lächerliche Einteilung in höhere und niedere Schreibkunst. In angelsächsischen Ländern kümmert sich keiner um solche naserümpfenden Klasseneinteilungen. Da zählt nur der Erfolg.
SPIEGEL: Noch einmal gefragt: Je mehr Sie recherchieren, desto stärker muß doch Ihr Bild von den zum Beispiel angeblich unveränderlichen Eigenheiten der russischen Seele ins Wanken kommen. Im Elend der Perestroika liebt es sich womöglich schwerer. Hunger kann einem die Heimatliebe ganz schön austreiben.
KONSALIK: Sie haben recht, der Background kann auf Menschliches abfärben.
SPIEGEL: Sie tun sich aber, so scheint es, mit dieser Änderung schwer. Ihr neuester Roman "Das Regenwald-Komplott" präsentiert die bekannten Konsalik-Strickmuster auch in einem Umwelt-Thema: eine Liebesgeschichte, raffgierige Großgrundbesitzer, edle deutsche Entwicklungshelfer. Die menschliche Niedertracht zerstört den Regenwald, nicht das Elend der Dritten Welt.
KONSALIK: Ich habe das Problem bewußt personifiziert. Es wird soviel in den Zeitungen über Umweltprobleme geschrieben. Aber für die meisten Leser ist das weit weg. Die interessieren sich, wie der HSV gegen Bayern gespielt hat. Außerdem: Wer nimmt schon ein Sachbuch in die Hand? Leser wollen mitleiden, sich identifizieren.
SPIEGEL: Auch Ihr Kollege Simmel fährt auf dem Öko-Ticket. Lassen sich _(* Mit O.E. Hasse und Mario Adorf. ) grüne Themen heute besonders leicht vergolden?
KONSALIK: Ich kenne Simmel. Ich lese seine Bücher. Wir treffen uns auf der Buchmesse. Aber wir sprechen uns hinsichtlich unserer Buchthemen natürlich nicht ab. Ich habe meine feste Arbeitsplanung. Anfang der achtziger Jahre war ich das erste Mal in Brasilien und habe beim Überfliegen der Regenwälder gesehen, was passiert. Ein tolles Thema, habe ich mir gedacht. Und dann geschah die Ermordung des Umweltschützers Chico Mendes. Daraufhin bin ich wieder runter, mit dem Boot zu den Eingeborenen und habe ihr Elend kennengelernt.
SPIEGEL: Was nützt es Ihnen? Ihr brasilianischer Verlag weigert sich, das Buch im Lande herauszubringen.
KONSALIK: Er hängt eben auch von den wenigen großen Familien ab, die in Brasilien das Sagen haben. Vielleicht schafft es ein Alternativ-Verlag, das Buch doch noch herauszubringen.
SPIEGEL: In Europa brauchen Sie keine Alternativ-Verlage, um Ihre Bücher an die Leser zu bringen. In Holland - Spanien wird folgen - wurde Ihr Roman "Gefährliches Paradies" in einem Plastikbeutel angeboten, der an einem Zwei-Kilo-Paket Waschpulver hing. Slogan: "Während Ihre Waschmaschine wäscht, lassen Sie sich von Konsalik ins Paradies entführen."
KONSALIK: Na und? Nur in Deutschland geht das nicht.
SPIEGEL: Weil sich der Buchhandel gegen einen derartigen Ausverkauf zur Wehr setzt.
KONSALIK: Wieso "Ausverkauf"? Der Roman, der übrigens nicht einen einzigen Werbehinweis enthält, erreichte auf diese Weise neue Leserschichten. Diese werden künftig beim Buchhandel Konsalik-Bücher kaufen. Aber glauben Sie bloß nicht, daß ich sämtliche Marotten der Werbebranche mitmache.
SPIEGEL: Sie wären doch bereit gewesen, einem Angebot von Bild am Sonntag zu entsprechen und eine Fortsetzungsgeschichte mit bezahltem Product-Placement zu schreiben.
KONSALIK: Geplant waren 52 Folgen und pro Folge zehn Markenartikel-Namen - übrigens, wie ich meine, auch eine schriftstellerische Herausforderung. Die Zeitung hätte das gern gemacht, die Firmen auch - gescheitert ist die Idee an den großen Werbeagenturen. Die wollten, daß ich nicht nur Namen nenne, sondern diese Namen auch in dazugehörige Sätze kleide. So etwa: "Besinnungslos vor Angst nahm er einen Schluck Sonnasco. Bier, das nach alten Rezepten und den höchsten Ansprüchen der Braukunst hergestellt wird." Das war nicht drin.
* Mit O.E. Hasse und Mario Adorf.

DER SPIEGEL 1/1991
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